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Wer sahnt ab? – SÜD-TIROL FREIHEIT fordert eine gerechte Bezahlung der landwirtschaftlichen Produkte

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Die 700.000 Euro teure Dachmarke bürgt für Qualität. Unsere Produkte werden durch dieses Zeichen auch nach außen hin zur Südtiroler Qualität. Garantie für diese Sicherheit ist aber der gerechte Verdienst des Produzenten. Gerade bei den landwirtschaftlichen Produkten wie Obst und Milch kann Verpackung und Vermarktung nur helfen, das Produkt zu verkaufen, wichtig ist die naturgerechte Produktion.

Der Erzeuger bürgt durch seine Arbeit für Qualität und Gesundheit. Aber wenn der Bergbauer für seine Arbeit und sein Risiko (Unbill der Natur, Krankheiten der Kühe usw.) nur 40 Cent für ein Liter Milch bekommt, der Verbraucher aber 1,18 Euro auf den Ladentisch legen muss, wer „sahnt“ dann mit 78 Cent pro Liter Milch ab?

Auch wenn der Bauer in nächster Zeit etwas mehr für seine Milch erhalten sollte, sind die Preise für das Leck- Kraftfutter für Kühe- so gestiegen, so dass der Verdienst gleich bleibt.

Auch der Obstbauer erhält für seine Äpfel, für die er das ganze Jahr das Risiko tragen muss, nur etwa 42 Cent, sie werden aber um etwa 1,80 Euro pro Kilo verkauft. Wer kassiert hier alles mit, ganz ohne Risiko?

Damit ist klar, wer die Lebensmittel verteuert, wer das Einkaufen für kinderreiche Familien so schwer macht. Die SÜD-TIROLER FREIHEIT fordert daher Politiker, Verbraucherschutz aber auch die bäuerlichen Organisationen auf: Es kann nicht sein, dass die Haltbarmachung, Verpackung und Vermarktung eines Produktes mehr kostet als die Erzeugung. Nur eine gerechte Bezahlung der landwirtschaftlichen Produkte garantiert das Überleben der nächsten Generationen auf den Höfen und uns allen weiterhin Südtiroler Qualität.

Roland Lang
SÜD-TIROLER FREIHEIT

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