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Weiterbildungskurse in deutscher Muttersprache

Roland_Lang_500_2_002.jpgEinen Appell  an KVW, ASGB und den Südtiroler Banken, bei Weiterbildungskursen die deutsche Muttersprache zu verwenden, macht die SÜD-TIROLER FREIHEIT. Immer wieder werden solche Kurse, die gewiss notwendig sind, ohne die notwendigen Überlegungen anzustellen, in italienischer Sprache abgehalten! Die Folge davon ist, dass der Kursteilnehmer dem Unterricht nicht folgen kann, daher eigentlich für nichts zur Weiterbildung anreist und die vorgetragenen Neuerungen und Änderungen von Gesetzen, Vorschriften usw. nicht versteht.

Dies kann sich bei einer
Steuererklärung, die deshalb falsch ausgefüllt wurde oder bei einer
unrichtig berechneten Pension in hohen Strafen niederschlagen! Auch die
sogenannten „Südtiroler Banken“ bieten immer wieder nur italienische
Weiterbildungskurse an.

Bei
dieser Weiterbildung werden dann natürlich auch italienische
Computerprogramme verwendet und italienische Vordrucke: Damit wird im
täglichen Sprachgebrauch aus der Witwe die „Vedova“, aus der
Mehrwertsteuernummer die „Partita IVA“, aus dem Antragsteller der
„Richiedente“. Muttersprache Adieu ….!

Deshalb
fordert die SÜD-TIROLER FREIHEIT, dass Weiterbildungskurse für
Südtiroler in der Muttersprache erfolgen müssen. Es geht doch nicht an,
so Roland Lang, Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT, daß wir uns
selbst um unser Recht auf den Gebrauch unserer Sprache bringen.

Von den öffentlichen Ämtern wie dem Nationalinstitut für soziale
Fürsorge, dem Arbeitsamt, dem Steueramt usw. erwarten wir uns die
Bereitstellung deutscher Referenten bei Weiterbildungskursen, gemäß
Gesetz  D.P.R. Nr. 574 vom 15.7.1988, so Roland Lang!

Roland Lang
Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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2 Kommentar(e)

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Weiterbildungskurse in deutscher Sprache wären für viele südtiorler Betriebe und derer Angestellter wünschenswert. Nur solange Südtirol bei Italien hängt, solange hängen auch diese Betriebe bei den italienischen Ketten und deren Vorschriften.

2

Anmerkungen
Gibt es in Südtirol eigentlich keine bundesdeutschen oder stammösterreichischen Banken?