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Weinskandal und SMG- Spruch „Südtirol- Italia“

Plakat_200_13_06_2007.jpgDie Landtagsabgeordnete der Bewegung "SÜD-TIROLER FREIHEIT", Eva Klotz, weist in Zusammenhang mit dem italienischen Weinskandal darauf hin, wie schädlich sich nun konkret die unselige "Südtirol- Italia"- Werbekampagne der SMG auswirkt und wie wichtig die Botschaft und Aktion: "Süd- Tirol ist nicht Italien" auch in diesem Zusammenhang wird.

Eva Klotz hatte die von der SMG mit viel Geld in alle Welt gestreute Botschaft: "Südtirol – Italia" immer sehr scharf verurteilt, und es zeigt sich spätestens jetzt, wie falsch diese Werbekampagne der SMG war. Jetzt hängt für viele leider auch Südtirol optisch im Weinskandalnetz mit drin, weil die SMG mehrere Jahre lang bis in den letzten bundesdeutschen Haushalt hinein dieses "Südtirol- Italia" – Unkraut gepflanzt hat. 

Die Bewegung "SÜD-TIROLER FREIHEIT" erwartet sich, dass die SMG und mit ihr die verantwortlichen Politiker endlich einsehen, dass es auch für die Wirtschaft zielführend ist, mit der Wahrheit zu werben, nämlich mit "Süd- Tirol ist nicht Italien"! 

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
5. 4. 08

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11 Kommentar(e)

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1

@sampa
deutscher name, deutsches blut(?) und so eine einstellung...

jeder tiroler der ein bisschen was auf seine heimat legt weiß wo seine wurzeln liegen und wohin unser herz schlägt, welchem staat wir am herzen liegen und welcher nur aus profitgründen an uns festhält...

2

lieber herr fabivS...

süd-tirol ist kriegsbeute!

politische grenzen können verändert werden aber ethnische nicht!

tirol ist eines der wenigen länder der welt das immer noch (zu unrecht) getrennt ist! nicht nur ich sondern sehr viele andere tiroler und österreicher hoffen also weiter darauf das nord und süd die bruderhand sich reichen, in einem österreichischen tirol von kufstein bis salurn!

die franzosen haben es nicht geschafft, die bayern nicht und auch italien konnte aus uns keine italiener machen;
wenn es so wäre müssten wir uns heute auf italienisch unterhalten, doch -gott sei lobend dank- ist das nicht der fall!

...und eines sei klar: wir werden für unser recht weiterhin kämpfen, koste es was es wolle!

3

Hofer ... Stefan Ampach mein Name, angenehm.

4

liaber Hofer... weisst du zumindestens wie a politische Lankarte ausschaugt?

Selber die Tafeln aufn Brenner beweissen dass dort eine "Unrechtsgrenze" steat, und zwar die grenze fa Italien. Also heutzutag gehoert Suedtirol zu Italien...ganz eine einfache Tatsache.

5

@sampa

darf i fragen wie du heißt?

dauernd gehts ums profitieren oder nicht profitieren, geld und tourismus... was nutzt das einem kleinen bürger schon?

es geht ums recht und das wird uns bis dato nicht zugestanden!

Warum entfernt denn Italien die zu tiefst beleidigenden faschistischen Denkmäler nicht?

Jeden Tag müssen wir uns demütigen lassen...

6

Privilegiert ... ja
Hallo ff,

würden nun alle auf Deinen Beitrag eingehen, würden Grundsatzdiskussionen entstehen. Aber ich denke, Südtirol hat durchaus von Italien profitiert, der finanziell-steuerliche Aspekt mal abgesehen, denke ich doch, dass die Italienlastigkeit zumindest im touristischen Bereich ein nicht zu verachtendes Plus darstellt.

Man muss da auch ein bissel objektiv bleiben und auch eingestehen, dass es nun nicht nur Negatives gab ... Ich fühle mich im Ausleben meiner Tiroler Wurzeln keineswegs beschränkt! Nach wie vor sehe ich die "feindliche Übernahme" unserer Heimat durch Italien als CHANCE und keineswegs als Einschränkung meiner Persönlichkeit und unserer Kultur!

Ich traue mich fast zu behaupten, wäre Südtirol ein Teil Österreichs, dann wäre das Streben nach Volkseinheit nicht mehr so gross (da ja schon gegeben) und demzufolge auch das Interesse weniger gross, alte Bräuchtümer aufrecht zu erhalten. Ich denke, dass dieser "Kampf", unsere Kultur in einem fremden (und nicht uns feindlich gesinnten!) Staat unsere Stärke ausmacht. Zumindest ICH empfinde es so, bin stolz darauf, beide Kulturen miterleben und ausleben zu dürfen.

7

Privilegiert oder überfahren?
@Stefan R.

Ich muss dich verbessern: Deutsch-Tirol wurde bis zum Alpenhauptkamm militärisch und politisch unter italienische Verwaltung gezwungen. Wo andere Volksgruppen in Europa die Möglichkeit einer Volksabstimmung hatten, existiert dieser Zwang für Südtiroler nun schon seit fast 90 Jahren.

Privilegierte Position?
Kannst du da Beispiele nennen?
Meinst du die alljährlichen Feiern der Italiener über die Einverleibung Süd-Tirols vor dem Siegesdenkmal, die italienischen Polizeistationen in jedem deutschen Dorf, die flächendeckende Einführung von erfundenen Ortsnamen zur Abschaffung der deutschen Ortsnamen?
Ich kenne keinen Vorteil, sich von einem fremden Staat die Kultur und die Heimat nehmen zu lassen.

8

Bist du verrückt?
Süd-Tirol war bis vor 90Jahren Deutsch und gehörte nie zu "Italia" also warum sollte es drauf stehen? Wegen der italienischen Sprachgruppe in Süd-Tirol vielleicht?

DEFINITIV: Süd-Tirol ist nicht Italien!

9

Auf keiner Etikette sollte das Wort Italien fehlen: es ist eine blosse tatsache dass Suedtirol zu Italien gehoert...
finde aber einfach fraglich ob es wirklich nutzvoll ist unsere Produkte im Ausland durch "Italianitaet" zu werben. Man sei nicht verpflichtet. Ich glaube dass beide bezeichnungen "Suedtirol-Italia" und "Suedtirol-ist-nicht-Italien" gewisse grenze haben...
Man koennte einfach einmal "Suedtirol-ist-Suedtirol" zu werben probieren...

10

schizophren
seid ihr verrueckt? Südtirol gehoert seid fast 90 Jahren zu Italien. Wieso sollte dann das Wort Italia auf den Verpackungen suedtiroler Erzeugnisse fehlen. Allein das hier ernsthaft solche Vorschlaege vorgebracht werden, fuehrt einem die privilegierte Position vor Augen, die die deutsche Sprachgruppe in Italien geniesst. Das gibt es in keinem anderen Land.

11

Made in Italy
Zum Weinskandal sei bemerkt, dass es dabei um 70 Millionen Liter geht, die mit chemischen Düngern, Zucker und Salzsäure gepanscht wurden. Dieser "höllische Cocktail" (Zitat italienischer Zeitungen) wurde als Billigwein in die Regale der Kaufhäuser gestellt. Der "Frankenstein Wein" (Repubblica) wurde bereits im September vergangenen Jahres! entdeckt. Dahinterstecken soll die apulische Mafia. Auch der "Brunello" soll gepanscht sein, im berühmten Weingut "Castello Banfi" wurden 600.000 Flaschen davon beschlagnahmt. 1986 kostete mit Methanol versetzter italienischer Wein mehr als 20 Todesopfer, rund ein dutzend Menschen verloren das Augenlicht. Auch die mit Dioxin verseuchte Mozarella sorgte für Schlagzeilen und Einfuhrverbote in viele Staaten.
Banfi- Vizepräsident Remo Grassi stellte fest: "Das ist ein Angriff auf das gesamte "Made in Italy"". Mann- Frau hätte sich eine Entschuldigung und die Einleitung genauer Untersuchungen Untersuchungen erwartet ...!
Wird nun endlich auf Südtiroler Weinetiketten und auf Südtiroler Mozarellapackungen das Wort "ITALIA" verschwinden? Oder werden italienische Skandale durch die von der SMG propagierte Südtirol-Italia Werbung auch unsere Produkte in Misskredit bringen?