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Wahlausgang: Stärkung der Gesamttiroler Kräfte zu erhoffen

eva_500_ehrenburg.jpgDie Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, erhofft sich nach der Landtagswahl in Nord- und Osttirol bei der Zusammensetzung der Entscheidungsgremien die Stärkung jener Kräfte, für welche Tirol mehr ist und bedeutet als das heutige Bundesland Tirol.

Da es in fast allen Parteien und wahlwerbenden Gruppen in Nord- und Osttirol diese Kräfte gab und gibt, wird die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT weiterhin Kontakte zu jenen Persönlichkeiten pflegen und aufbauen, die ein Herz für Gesamttiroler Anliegen haben und für das Zusammenwachsen der bis heute staatlich getrennten Teile auch etwas zu tun bereit sind. Nord- und Osttirol ist zu wünschen, dass die besten Köpfe mit Klugheit und Weitsicht das Land verwalten und die Weichen für eine Zukunft weiteren Wohlstandes im Einklang mit der Natur und dem reichen Kulturerbe Tirols  stellen.

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
9. 6. 08

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3 Kommentar(e)

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1

Landtagswahlen im Bundesland Tirol
Inhaltlich kann ich mich dem, was Markus A. gesagt hat, voll anschließen.

Mit großer Freude habe ich auch vor den Wahlen gelesen, dass LH van Staa bei einem Interview der TT gesagt hat: "Ich bin immer für die Selbstbestimmung Südtirols eingetreten".

Von Dinkhauser habe ich bezüglich Südtirols nichts gehört. Ich kann mir aber bei ihm als "gstandener Tiroler" schon vorstellen, dass er, wenn die Südtiroler das wollen, die Selbstbestimmungswünsche auch unterstützten würde.
Ähnlich würde ich das sogar bei der SPÖ sehen.

Einzig von den Grünen, denen Heimat, Landeseinheit und Tradition ohnehin nichts wert sind, würde ich mir nichts erwarten. Umsomehr hat es mich gefreut, dass die Grünen diesmal saftige Verluste eingefahren haben.

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P.S.
Die von mir erwähnte Medienmitteilung der FPÖ stammt vom 03. Juni 2008 und ist auch unter diesem Datum auf der Seite dieser Partei zu finden.

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LW im BL Tirol
Eine neue Landesregierung in Innsbruck bestehend aus ÖVP und FPÖ würde wahrscheinlich am ehesten für die Selbstbestimmung der Süd-Tiroler etwas substantielles an Ergebnissen hervorbringen. Die grösste Voraussetzung dazu ist aber, dass die zweite tiroler Landesregierung in Bozen die Landsleute nördlich der Brennergrenze darum ersucht. Heute kann oder will das nur die deutschsprachige Opposition in Süd-Tirol offiziell tun. Nach der nächsten Landtagswahl im Oktober 22008 in der AP Bozen kann sich das aber grundlegend ändern, wenn die SVP einen oder mehrere Partner zum Regieren des Landes brauchen wird. Sollten nach dem 26.10.2008 neben der Edelweisspartei auch die FP, SF oder UfS in der Landesregierung in Bozen etwas mitzuentscheiden haben, dürfte man in der Selbstbestimmungfrage endlich optimistisch sein. In Österreich selbst ist die FPÖ für alle politischen Beobachter deutlich sichbar und unüberhörbar die Süd-Tirol-Selbstbestimmung freundlichste Partei des Vaterlandes. Der aus Wien stammende Parteiobmann dieser Partei H.Ch. Strache gilt in Österreich als ein grosser Freund der Süd-Tiroler und als ein leidenschaftlicher Fürsprecher der süd-tiroler Selbstbestimmung. Ein Zitat aus einer Medienmitteilung der FPÖ der letzten Tage: Strache, Hauser: Nur die FPÖ thematisiert Frage der Tiroler Landeseinheit. Süd-Tiroler Landeshauptmann sollte künftig Recht auf Berichterstattung im österreichischen Bundesrat haben. Die FPÖ setzte bereits zahlreiche Initiativen, die auf das Selbstbestimmungsrecht Süd-Tirols und die Wiederherstellung der Tiroler Landeseinheit abzielen, die die Vorbereitungen auf das Andreas-Hofer-Gedenkjahr 2009 oder die Entfernung faschistischer Relikte vom Territorium Süd-Tirols zum Inhalt haben, betont Strache. "Nunmehr haben wir einen auf einem Vier-Parteien-Antrag basierenden Antrag eingebracht, der vorsieht, die Schutzmachtfunktion Österreichs gegenüber Süd-Tirol, insbesondere für die Volksgruppen deutscher und ladinischer Muttersprache, in der Verfassung festzuschreiben. Wir werden darüberhinaus die Landeshauptleute anschreiben und sie um Unterstützung unserer Ansinnen - Verankerung der Schutzmachtfunktion in der Verfassung und Berichterstattungsrecht des Süd-Tiroler Landeshauptmanns - bitten", so Strache abschliessend. Ende des Zitats. Nachzulesen unter dem oben angegebenen Thema unter http://www.fpoe.at/
Die FP Südtirol ist bekanntlich eine Landesorganisation der gesamten FPÖ, daher würde man von dieser Partei erwarten, falls sie in der künftigen Landesregierung in Bozen vertreten sein sollte, dass sie als grösste deutschsprachige heute noch Oppositionspartei in Absprache mit anderen Parteien des Landes die Frage der Selbstbestimmung für das Land Tirol südlich des Brenners politisch glaubwürdig und sichtbar für alle vorantreibt. Daher, hoffentlich wird mit dem nächsten Frühling im Jahre 2009 auch ein echter politischer Frühling für die süd-tiroler Selbstbestimmung gerade in diesem einmaligen Andreas-Hofer-Jahr endlich nach diesem langen Winter der Fremdbestimmung für das Land Süd-Tirol kommen. Die Zeiten dafür waren noch nie so günstig wie gerade jetzt, nur die Chancen müsste man erkennen und nützen, sowie das richtige daraus auf beiden Seiten des geteilten Landes Tirol machen.