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Vorbild Baskisches Parlament: Selbstbestimmungs- Initiative des Lehendakari offiziell gut geheißen!

eva_klotz_200_03.jpgDie Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, freut sich darüber, dass der Lehendakari, Landeshauptmann des Baskenlandes, die Zustimmung des baskischen Parlamentes erhalten hat, am 25. Oktober eine Volksbefragung über die Zukunft des Baskenlandes abzuhalten.

Es geht um zwei sehr wichtige Vorhaben des Lehendakari, die er seit längerem sehr zielstrebig verfolgt und für die er die Zustimmung der baskischen Bevölkerung braucht:

1. Durch Verhandlungen zu einem Ende der Gewalt zu kommen, und zwar, indem die ETA mittels Dialog dazu gebracht wird, ohne jeglichen Vorbehalt auf Gewalt zu verzichten und diese ein für allemal zu beenden.

2. Alle baskischen Parteien zum Verhandlungsprozess zu verpflichten, damit ein Abkommen über die Ausübung des demokratischen Rechtes des baskischen Volkes, über die eigenen politische Zukunft selbst entscheiden zu können, erreicht wird. Wenn besagtes Übereinkommen zustande kommt, soll es noch vor Ende des Jahres 2010 Gegenstand einer Volksabstimmung sein.

Die Tatsache, dass der Lehendakari die offizielle Unterstützung des baskischen Parlaments für seine konsequente Selbstbestimmungspolitik erhalten hat, ist als großer Erfolg zu werten! Eva Klotz sieht es als Beispiel für verantwortungsvolle Zukunftspolitik und fordert die SVP auf, sich endlich auch zu solchen Initiativen aufzuraffen.

Es ist höchste Zeit, dass Südtirol dem demokratischen Beispiel des baskischen Parlamentes folgt und endlich mit konkreten Schritten zur Veränderung des politischen Status beginnt, denn mit Italien haben wir keine Zukunft!

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
27. 6. 08

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3 Kommentar(e)

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1
Wieser Bernhard

Vaterland...
An den lieben Herrn Achim aus dem schönen Schwabenland:
Ihren Ausführungen nach haben also auch sie nichts dagegen, wenn morgen ein Land wie, sagen wir mal Uganda, Baden-Württemberg besetzt, von Deutschland abspaltet und seine deutsche Bevölkerung kulturell unterdrückt und über Jahre hinweg versucht wird, ihnen das Deutschtum auszujagen. Weiters sie sich nach und nach die völlig fremde Kultur und Sprache aneignen müssen und von ihnen verlangt wird ihre alles liebgewonnene an diese fremde Kultur abzugeben.

Bitte mal aus dem Fenster schauen und sich die eigene Heimat entsprechend entfremdet vorstellen!

2
achim.baden-württemberg

Europa der Vaterländer
Lieber Herr oder Frau HUNDEPOPEL

Das Europa der Vaterländer ? das hatten wir doch schon mal. Jeder Kriegsteilnehmer von 1914/18 kann ein Lied davon singen. Mag sein, dass die Bürger der europäischen Staaten aus der Geschichte gelernt haben. Meine Frage: gilt dies auch für Militärs, Zöllner, Bürokraten oder Kirchenmänner, die in einigen Staaten offenbar noch im 19. Jahrhundert leben. Und: hätten Spanien, Griechenland oder Portugal alleine, d.h. ohne EU, überhaupt auf die Beine kommen können. Ohne massive Geldzuweisungen regierten in Lissabon wahrscheinlich die Kommunisten.

3
Günther Morat

ich habe heute Präsident Ibarretxe zu diesem ersten Erfolg gratuliert.

In heutigen Zeiten sollen alle Minderheiten das Recht haben, ihr Schicksal und ihre Zukunft ohne Gewaltanwendung selbst zu entscheiden.

Gewaltanwendung erfolgt dort, wo sich der National/Besatzungsstaat dagegenstemmt.

Michael Gamper sagte dazu:

„Ein Volk, das um nichts anderes kämpft als um sein natürliches und verbrieftes Recht, wird den Herrgott zum Bundesgenossen haben“.

Dies kann man nur unterschreiben.