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Vorankündigung: 8. September – Buchvorstellung und Enthüllung eines Gedenksteines

Unglaublich, aber wahr! In Blumau (Karneid), in dem 1918 von Italien gewaltsam annektierten südlichen Teil Tirols (Süd-Tirol), bestand von 1941 bis 1943 ein vom italienischen Innenministerium, von der Bozner Präfektur und von der Armee und den faschistischen Milizen geführtes Konzentrationslager: „Campo di concentramento Prato Isarco“. Dieses italienische KZ geriet bald nach dem Zweiten Weltkrieg in Vergessenheit. So wie die vielen italienischen Straflager in Afrika und in den Balkanstaaten, passten solche Terroreinrichtungen nicht in das Geschichtsbild des „Ventennio fascista“, wo der Duce brav und nur sein Kumpan Hitler ein Mörder und Verbrecher war.

Im „Campo Prato Isarco“ waren britische, neuseeländische, australische, indische, slawische und russische Gefangene interniert. Im Buch, das am Samstag, den 8. September um 17 Uhr in Blumau vorgestellt wird, kann anhand bislang teils geheim gehaltener Akten und Überlieferungen das wahre Gesicht der eroberungssüchtigen und blutrünstigen italienischen Faschistenherrschaft nachgelesen werden.

Roland Lang
Obmann des Südtiroler Heimatbundes

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