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Von Bergen rings umgeben …

Lorenz_Puff_Wahl_2008.jpg… ist in einem kleinen Land der Faschismus hoffähig geblieben, haben seine Zeichen die Zeit überdauert.
Das faschistische Siegesdenkmal und der dazugehörige Platz stehen aber für einen Sieg, den es nie gegeben hat. Dies hat auch der erste Bürger von Bozen, Luigi Spagnoli, unlängst bei einer Diskussionsrunde der Schützen festgestellt. Dem Bürgermeister unsere Hochachtung, dass er an dieser Veranstaltung teilgenommen hat, so Bezirkssprecher Lorenz Puff und Roland Lang von der SÜD-TIROLER FREIHEIT in einer Aussendung.

Statt klarem Antifaschismus durch die Schleifung dieser Relikte wird
nun wieder über eine Abstimmung zur Umbenennung des Sieges-Platzes
nachgedacht. Auch bei diesem kleinen Unterfangen entdecken beinahe alle
Volksvertreter im Bozner Rathaus ihr schwarzes Herz, sogar die Grünen!

Einen besonderen „Vogel“ schoss dabei die Kleinstpartei Projekt Bozen
ab, als Rudi Benedikter gegen die Diskussion über das Siegesdenkmal
wetterte und seine Stellungnahme mit „Enkel von Josef Noldin, Sohn des
Alfons“ unterschrieb.

Zur Erinnerung: Großvater Josef Noldin wurde von den Faschisten wegen
seines Einsatzes für die Katakombenschulen von den Faschisten in die
Verbannung geschickt, von der er todkrank zurückkehrte. Sein Vater
Alfons Benedikter sammelte nach der Rückkehr aus der
Kriegsgefangenschaft 1945/46 Tag und Nacht Unterschriften für eine
Wiedervereinigung Tirols und ist seit dem 30. Juni 2005 Träger des
Ehrenkranzes des Südtiroler Schützenbundes!

Der falsche Sieg, der mit Platz und Monument versteinert wurde,
betrifft das ganze südliche Tirol. Durch ihn kam der Vinschger, der
Ahrntaler genauso zu einem fremden Staat wie der Bozner und der Grieser!

Deshalb fordert der Bezirk Bozen Stadt- Land der SÜD-TIROLER FREIHEIT:
Über Sieg oder Frieden müssen die Betroffenen entscheiden: Alle
Wahlberechtigten vom Brenner bis Salurn!

Lorenz Puff
Bezirkssprecher SÜD-TIROLER FREIHEIT Bozen Stadt/Land

Roland Lang
Hauptausschussmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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Volksbefragung
In diesem Jahr 2009 sind von der Landesregierung der AP Bozen Südtirol vier verschiedene Volksbefragungen zu Gesetzesvorgaben als politisches Instrument der Direkten Demokratie bereits fix im politischen Kalender der Autonomie ab Ende Mai eingeplant. Gerade in diesem Andreas Hofer Jahr 2009 könnte man auch die Bürger befragen, ob sie die Klärung der Selbstbestimmungfrage des eigenen Landes und Volkes wollen, und wenn ja, dann wie könnte diese aussehen? Die Tiroler Einheit zwischen Süd-Nord-Ost Tirol, 10. neues Bundesland des Vaterlandes Österreich, ein Freistaat Südtirol zwischen Österreich und Italien, oder Verbleiben bei status quo der Autonomie in der Region Trentino Alto Adige. Diese Fragestellung ist gar nicht so kompliziert, wie man vielleicht glauben würde, und eine Antwort der Bürger im Sinne der Selbstbestimmung könnte sogar in diesem für das ganze Land Tirol so wichtigen Jahr 2009 eine neue Tür in Richtung der Ausübung der Selbstbestimmung Südtirols aufstossen. Dazu nicht viel anders als anderswo in in den alten Staaten der Europäischen Union, wo gerade solche Abstimmungen ebenfalls mit einem konkreten Fahrplan vorbereitet und in den nächsten Jahren durchgeführt werden. Würden die Bürger der AP Bozen den Wunsch nach Selbstbestimmung noch 2009 in einer freien und demokratischen Volksabstimmung bejahen, dann würde sich in den nächsten Jahren Italien wahrscheinlich unmöglich diesem Volkswillen der Süd-Tiroler zur Gänze verschliessen wollen und die Ausübung der Selbstbestimmung des Landes blockieren, wenn gleichzeitig anderso in West-Europa ähnliche Referenden stattfinden würden und die jeweilige Staatsmacht würde die Ergebnisse dann respektieren wollen. In den nächsten Jahren werden ziemlich sicher einige dieser Selbstbestimmungen auch in West-Europa stattfinden. Wo bleibt dann in diesem grösseren europäischen Zusammenhang das Land Süd-Tirol mit seinem historisch gewachsenen Wunsch nach eigener Selbstbestimmung, dazu in einer Zeit, wo diese immer mehr in einem Europa der Menschenrechte und der freien sowie der selbstbestimmten Völker immer mehr an Bedeutung und politischen Umsetzungchancen gewinnen wird?