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Verhandlungen mit Rom: Selbsttäuschung gefährlich, sich nicht in Sicherheit wiegen!

Eva_Klotz_200.jpgDie Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT warnt davor, das halbherzige Einlenken Roms in Sachen Südtiroler Finanzpolitik überzubewerten und sich in Sicherheit zu wiegen. Angesichts der Tatsache, dass gleichzeitig Minister Brunetta ankündigt, gegen die „Privilegierung“ der Regionen mit Sonderstatut vorgehen zu wollen, muss man sich auf Schwierigkeiten und Beschneidungen gefasst machen.

Irgendwann macht Rom ernst mit den Drohungen, alle Regionen in Italien
gleich zu schalten und die Südtirol- Autonomie zu beschneiden, wenn
nicht gar weitgehend auszuhebeln. Südtirol muss deshalb vorher einen
wesentlichen Schritt in Richtung Selbstbestimmung tun, sonst könnte es
zu spät sein.

Es gibt Hinweise darauf, dass Kräfte in Italien nur darauf warten, ein
autoritäres Regime einzuführen. Wenn das in nächster Zeit passieren
sollte, dann wird es für Südtirol immer schwieriger, die
Selbstbestimmung durchzusetzen.

Selbstbestimmung bedeutet Volksabstimmung über die Zukunft des Landes.
Die drei gängigen Modelle: Verbleib bei Italien, Rückgliederung an
Österreich oder eigener, souveräner Staat Südtirol. Es entscheidet die
Mehrheit, welches Modell umgesetzt wird. Cossigas Vorschlag könnte als
Grundlage dienen. Wie auch immer die Mehrheit der Südtiroler sich
entscheidet, das Wichtigste ist:

Zukunft Südtirols ohne Italien!

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
18. 3. 09

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5 Kommentar(e)

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1

Südtiroler endscheidet selbst....Ihr seit Tiroler seit e und je!

Österreich wird euch nicht benachteiligen!

Es macht uns ein Stück reicher an ein Miteinander,Ihr seit ein Teil von uns das unfreiwillig getrennt wurde.

Ein Referendum sollte entscheidn, wofür Ihr steht!

mfg

2

@TIROLER77

nix isch schlecht, wenn man sich ein tirol wünscht. ober i bin a sehr vorsichtiger mensch, und des muass man a sein, wenn viel aufn spiel steat und der "gegner" a stoot wie italien isch.

stell dir folgendes szenario vor:

am 1. mai 2010 findet a abstimmung stott. du konnsch aussuachn zwischen

A) SÜDTIROL GEHT ZURÜCK NACH ÖSTERREICH

B) SÜDTIROL BLEIBT BEI ITALIEN

i hett do EXTREME, ober wirklich EXTREME ongscht, dass es cuorum net erreicht wird, weil die leit oanfoch amol lei weg von italien wellen, und endlich frei sein mechetn. donn war OLLES für die kotz, und italien hät an grund mehr ins auszulochn. die letzte hoffnung war wohl für immer dahin.

stell dir jetzt bitte folgendes szenario vor:

stell dir folgendes szenario vor:

am 1. mai 2010 findet a abstimmung stott. du konnsch aussuachn zwischen:

A) SÜDTIROL SOLL EIN FREISTAAT WERDEN, bzw. 100% suverän

B) SÜDTIROL BLEIBT BEI ITALIEN

i hät do EXTREME ongst, dass wenn die südtiroler punkt A promoten, indem sie parolen wie "EIN TIROL" verwenden, des von hinten losgian kannet. i befürcht, dass vielzuviele südtiroler des als zu "extrem", zu "rechts", zu "fremd" interprätieren tattn. und somit den wunsch noch unabhängikeit aufgeben, weil sie ongst vor solche parolen hobn.

mein traum (von mir aus utopie)...

GROASSE VORARBEIT leisten, die südtiroler sollen es gefühl hob, dass sie los von italien wellen. dass sie damit net oane abhängigkeit (italien) gegen an ondere (österreich/tirol) eintauschen, sondern wirklich UNABHÄNGIG sein kennen!!

sobold der konsens wirklich durchgsickert isch, und im kollektiv der bevölkerung tief verankert und verhanden isch, solls a abstimmung geben.

es ergebnis liegt auf der hand: DER STAAT SÜDTIROL wird ausgerufen! einzigartig, unabhängig und suverän!

dann, aufatmen, frei sein, leben, stolz sein auf die SÜDTIROLER staatsbürgerschaft!

HAUPTSOCH MIR GIAN KOAN RISIKO EIN, KEINEN BREITEN KONSENS ZU HOBN TAT BEDEUTEN BEI ITALIEN ZU BLEIBEN.

DIE ZIELE ZU HOCH SETZTEN DURCH DEN WUNSCH EINES VEREINIGTEN TIROL, WÜRDE DEN BREITEN KONSENS STÖREN BZW. SEHR EINSCHRÄNKEN. DES KENNEN MIR INS NET LEISCHTEN.

für mi bedeutet BREITER KONSENS ein freies südtirol, ohne italien, und ohne österreich. lei des isch die solide basis, um in zukunft eppes aufzubauen - von mir aus mit nord-, und osttirol.

i bitt um entschüldigung für die ungeheuerliche länge meines beitrages.

3

@ aha:
Kannst du bitte begründen, was an der Assoziation Selbstbestimmung/Ein Tirol "schlecht" sein soll?

Mit "fehlendem flächendeckendem Konsens" meinst du wohl die meisten Süd-Tiroler wären gegen die Wiedervereinigung. Nun, das kann nur eine gut vorbereitete Volksbefragung klären.

In jeder Hinsicht ist es wichtig, die Süd-Tiroler zu diesem Thema aufzuklären, Diskussion/Dialog zuzulassen, Emotionen aus dem Bauch heraus zu vermeiden, und mit Respekt miteinander umzugehen.

4

selbstbestimmt JO SOFORT, ober trennts enk bittschian vom "EIN TIROL" gedanke... i glab die mehrheit in meinem bekonntenkreis assoziert:

SELBSTBESTIMMNUNG mit EIN TIROL

des isch schlecht und do fahlt völlig der flächendeckende konsens.

5

Politiker, AUFWACHEN!
Wir haben euch gewählt, damit ihr unsere Interessen vertretet. Diese "Autonomie" ist ein langer qualvoller Tod für uns Süd-Tiroler!
Uns Menschen steht das Recht der Selbstverwirklichung zu.

Selbstverwirklichung ist Selbstbestimmung!