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Verdienstorden: weiterer Bruch mit geistig- kultureller Einheit Tirols

eva_klotz_007.jpgDie Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, bedauert, dass durch die Einführung eines eigenen Südtiroler Verdienstordens ein weiterer Schritt zur Teilung Tirols vollzogen wird. Auch wenn es weiterhin
Gesamttiroler Ehrungen gibt, so bedeutet die Einführung  eines Ordens
speziell für Verdienste um die Autonome Provinz Bozen einen weiteren
Bruch mit der in Sonntagsreden so häufig beschworenen geistig-
kulturellen Einheit Tirols.

Eva Klotz hatte aus diesem Grund und mit dieser Begründung im Landtag gegen das Gesetz gestimmt, mit welchem nun genau die Schaffung dieses Ordens mit allem Drumherum wie Selbstdarstellung des Präsidenten der Landesregierung,  weiterer Prunk und Festefeiern, ermöglicht wurde.

Die SVP ist aufgerufen, die noch wenigen verbleibenden Gemeinsamkeiten in Tirol zu pflegen und zu stärken, anstatt sich immer weiter von Tirol zu entfernen und die Teilung bis in den letzten Bereich fortzuführen.

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
3. 3. 08

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7 Kommentar(e)

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1

Ich will...
...nicht länger von einem Staat unterdrückt werden mit dem ich mich absolut nicht identifiziere!

...in meinem Heimatland uneingeschränkt meine Muttersprache Deutsch sprechen können wann und wo ich will!

...nicht in meinem eigenen Land, dem Land meiner Väter und Ahnen von Menschen die zum Teil nicht einmal der deutschen Sprache mächtig sind beschimpft oder bespuckt udg werden!

...Brauchtum und Kultur pflegen können ohne Angst vor Diskriminierung haben zu müssen!

...nicht das meine Familie die seit Jahrhunderten im Land Tirol lebt durch eine Staatsgrenze getrennt ist!

...das eines Tages meine Kinder Schulen besuchen in denen sie in ihrer deutschen Muttersprache unterrichtet werden, die Geschichte unseres Landes(vorallem ab 1918) lernen um zu verstehen und sich ihr eigenes Bild machen dürfen!

...mein natürliches und verbrieftes Recht auf Selbstbestimmung!

...ein ungeteiltes Land Tirol!

Ich will vorallem eines sein, nämlich ICH!

2

Selbstbestimmung
Wir wollen einzig und allein die Klärung der noch so lange verschleppten Frage der Selbstbestimmung der AP Bozen Südtirol in und von Italien, diese kann man entweder mit einem "nein" oder mit "ja" beantworten und die Staatsmacht in Rom, sowie die Landesregierung in Bozen in Absprache mit dem Vaterland Österreich müssten dann auch in diesem Sinne auch handeln und daraus die richtigen Schlüsse für die Zukunft des Landes und seiner Menschen ziehen, alles klar?.

3

Was wollt ihr denn nun?? Südtirol als souveränen Staat? Ein Tiroler Großreich? Oder zurück zu Österreich? Hauptsache es gibt immer etwas gegen die SVP zu wettern, stimmts?^^

4

Orts und Flurnamen..
Selva- Wolkenstein, Franzenfeste- Fortezza, usw. klar sie sind vertolmeiisiert, ohne den verstorbenen Politiker anzugreifen.
Aber.. wie würdet ihr den Wolkenstein übersetzen? Ich würde es einfach bei Wolkenstein lassen,
dann wäre die Zweisprachigkeit wieder einseitig torpediert. Also korrekt übersetzen und Karten /Atlas ändern? Möglich? Ja! Nein! Der wille seitens der SF da?
Grüsse an alle! Mitglied die freiheitlichen Südtirol und SF schweizerisch / italienischer aktiv- Doppelbürger, mit viel Herzblut- Sympathie für Südtirol deren anliegen, aber auch deren aller Italiener im Etschtal!

5

"ROT und WEISS das sind die Farben die wir in unseren Herzen tragen!"

Vergesst das nicht!

6
Heinz Pichler

Ettore lässt grüssem
Ich verstehe nicht was wir noch alles brauchen. Es gibt echt vieles was das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken würde. Aber die SVP profitiert davon ja nicht.

Und der Kaiser von Südtirol wird eben gerne billige Abzeichen an seine Untertanen verteilen um sich damit für ihre Lojalität zu bedanken.
Echt sinnlos ein eigener Alto-Adesine Verdienstorden. Da sollte man gleich dem Tolomei den ersten zukommen lassen. Eben ganz im Sinne der Alto-Adesiner.

7
Cristian Kollmann

"Alto Adige" - Unsere Heimat
Der Fall ist doch ganz klar: Es handelt sich um eine weitere Maßnahme zur Altoatesinisierung der Tiroler südlich des Brenners und westlich von Arnbach. Wir war das gleich nochmal damals im Faschismus? Mit faschistischem Dekret Nr. 800 vom 29. März 1923 wurden im annektierten Teil Deutschtirols pseudoitalienische Orts- und Flurnamen eingeführt, und zwar, so wörtlich, als „Maßnahme zur schnellen und wirksamen Assimilierung der Bevölkerung des Hochetsch“. Nun ist im Gegensatz zu damals diese jüngste Maßnahme der Südtiroler Landesregierung und damit in erster Linie der SVP zwar viel subtiler, aber genau aus diesem Grund kann sie leichter an Popularität gewinnen. Die Südtiroler langsam aber sicher zu „Altoatesinen“ zu verkommen zu lassen und deren Zusammengehörigkeitsgefühl mit dem übrigen Tirolern zu dezimieren, ist das Ziel. Bis es irgendwann heißt: „Alto Adige“ – unsere aller Heimat. Ettore Tolomei, der Erfinder des „Alto Adige“, lässt grüßen.