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Verdi-Grüne-Vërc – Faschismus versus Dornenkrone

dornenkrone_2008.jpgFür den grünen Europaparlamentarier Sepp Kusstatscher ist eine Dornenkrone mit EU-Fahne anlässlich des Festumzugs in Innsbruck "ein geschmackloser Witz und eine der typischen Provokationen aus Schützenkreisen". Frage an Herrn Kusstatscher: Wenn jemand wie Sie bei der Landesversammlung der Verdi-Grünen-Vërc vom 31. Mai unser Südtirol als "La nostra Heimat Alto Adige" bezeichnet, ist das kein geschmackloser Witz und keine Provokation?

Sind die Verharmlosung des italienischen Faschismus und der
mitläuferische Gebrauch der faschistisch belasteten Toponyme,
angefangen bei "Alto Adige", wirklich die Basis für ein friedliches
Zusammenleben?

Statt groß anzukündigen, dass Sie bei der EU-Kommission und beim
Präsidium des Europäischen Parlaments intervenieren wollen, um "eine
missbräuchliche Verwendung" der EU-Fahne zu verhindern, sollten Sie als
EU-Parlamentarier Ihre Kollegen, statt ihnen eine heile Welt
vorzuspielen, informieren, wie sehr in Südtirol, trotz der
Zugehörigkeit Italiens zur EU, der italienische Faschismus in die
Gegenwart hereinreicht und vom Staat Italien hochgehalten wird!

Oder wollen Sie das nicht tun, weil sich dann die Verdi-Grünen-Vërc praktisch selber verraten würden?

Cristian Kollmann, SÜD-TIROLER FREIHEIT, München/Laurein

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18 Kommentar(e)

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1
Cristian Kollmann

@ Matteo Gesualdo Corvaja
Konkrete Beispiele für „ziemlich nationalistische Töne“ bzw. vormals „ultranationalistische Töne“ von deutscher Seite mancher Nutzer bleiben Sie uns derweil noch schuldig.

Veritate et libertate servimus!

So manche Möchte-gern-Bremser (zu denen ich Sie nicht rechnen möchte) werden uns bestimmt nicht aufhalten können.

2

Werter Herr Kollmann,
Non scholae, sed vitae discimus 🙂
Ich bin der Meinung, daß man immer etwas von jedem lernen kann, und ich glaube, auch durch die STF-Seite vieles gelernt zu haben.
Mich stören nicht die Äußerungen der STF, sondern die, mancher User dieser Plattform, die ziemlich nationalistische Töne an den Tag legen.
Fürderhin würde ich mich sehr darüber freuen, wenn man sich mal persönlich über all' die interessanten Themen unterhalten könnte, wenn ich mal wieder Südtirol besuchen werde (was ich ja Ihren Kollegen Lorenz Puff versprochen habe).

3

Zu Hr. Corvaja
1. Es gibt in Bozen eine italienische Schule mit einem faschistischen Relikt. Fragen Sie die STF.

2. "extrem nationalistische Töne"
Ich bitte Sie endlich Beispiele zu bringen. Wer, Was, warum ist extrem nationalistisch?
Sie haben keine Beispiele und keine Argumente, weil es keine gibt. Sie, wie viele andere Südtiroler und Italiener, vertragen eben (noch) nicht die Wahrheit.

4
Cristian Kollmann

@ Matteo Gesualdo Corvaja
Sehr geehrter Herr Corvaja!

Schön, dass Sie sich um Ausgewogenheit und Sachlichkeit bemühen.

Doch muss ich richtigstellen, dass niemand von der S-TF eine mehrsprachige Schule als "faschistisch" bezeichnet hat (ich möchte Sie bitten, den Ihnen verdächtigen Passus zu zitieren).

Und von wegen "extrem nationalistische Töne, die sich kaum von jenen der italienischen Nationalisten unterscheiden": Auch hier bitte konkrete Beispiele nennen.

Ansonsten scheinen Sie ja wirklich lernfähig zu sein.

5

@Kollmann
Werter Herr Kollmann,

hier will niemand (einschließlich unsereiner) faschistische Denkmäler, und schon gar nicht faschistische Politik verteidigen oder gar schönreden.
Eine mehrsprachige Schule als "faschistisch" zu bezeichnen finde ich schon ziemlich dreist, mit Verlaub, denn mir ist keine mehrsprachige Schule in irgend einen faschistischen System bekannt, und schon gar nicht im faschistischen Italien von 1922-1945.
Ich möchte mich ausdrücklich bei Ihnen bedanken, daß Sie mich auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht haben, einen Leserbrief hier auf der Seite der STF zu veröffentlichen, was ich bis jetzt nicht wahrgenommen habe. Mann muss Ihnen und Ihrer Bewegung den Lob aussprechen, daß Sie jeden zu Wort kommen lassen und daß jeder auf Ihrer Seite, ohne Zensurgefahr, schreiben darf, was für einen ausgesprochenen Demokratiebewußtsein spricht.
Was mich persönlich (und damit meine ich nur MICH persönlich) stört, ist, daß einige User extrem nationalistische Töne am Tag legen, die sich kaum von denen der italienischen Nationalisten unterscheiden.

6

Ultranationalistischen Töne?
Welche Nation??? In Bozen gibt es keine österr. Militäraufmärsche. Aber Italienische!

Der Name Alto Adige hat Ettore Tolomei für Süd-Tirol erfunden bzw war es seine Erfinung Deutsch-Südtirol (ohne Osttirol-Bezirk Lienz) diese Bezeichnung aufzuzwingen. Die Süd-Tirol-Frage hat erst Tolomei erfunden.
Das ist eine Tatsache und schriftlich nachweisbar.

Weltoffenheit und Multikulturellität sind nicht dasselbe. Und Multikulturellität in Form von Zwang sollte von keinem Menschen toleriert werden.

Im übrigen sollte man sich besser über die Geschichte Tirols informieren, und keine pauschalen Angriffe ohne sachliche Grundlage starten.

7
Cristian Kollmann

@ johann d
@ johann d

Ich weiß nicht, wer Sie sind, Herr johann d, aber nach bekannter Manier unserer grünen Freunde und jener, die sie in Schutz nehmen wollen, gehen auch Sie nicht konkret auf meine Kritikpunkte ein, sondern ziehen es vor, ein Pauschalurteil, ohne dass Sie dieses näher begründen, zu fällen. Und paradoxerweise plädieren Sie im selben Atemzug für eine sachliche und seriöse Diskussion (?!)

Glauben Sie mir, Herr johann d: Auch Sie erscheinen damit nicht glaubwürdig und disqualifizieren sich nur selbst. Werden Sie doch konkret, Herr johann d, und gehen Sie auf meine Kritikpunkte ein, statt auszuschweifen und ganz allgemein gehaltene Kritik zu üben! Was spricht gegen den Gebrauch von „Alto Adige“ und der übrigen faschistisch belasteten Toponomastik? Was spricht gegen die Entfernung der in Stein gehauenen faschistischen Symbolik? Warum betätigen sich die Verdi-Grünen-Vërc dauernd als Mitläufer einer faschistischen Ideologie?

Welches sind denn Ihrer Meinung nach „echte Probleme“? Der lebendige Faschismus in Südtirol und das diesbezügliche Mitläufertum ist es für Sie offenbar nicht. Umso besser: Denn dann müsste es umso leichter sein, dieses Ihrer Meinung nach NICHT WIRKLICHE Problem zu lösen. Meinen Sie, die „echten Probleme“ lösen wir leichter, wenn wir die WENIGER ECHTEN Probleme ungelöst lassen?

„Rumhacken auf politischen Gegnern“, wie Sie das nennen, gehört durchaus zur politischen Kultur (siehe auch die Aktion von Kusstatscher). Allerdings darf man dabei selbst nicht zimperlich sein und emotional werden, wie Sie das mit Ihrem letzten Satz tun. Gegen etwas anzukämpfen, macht freilich nicht „glücklich“ - kurzfristig gesehen. Einige grüne und naive Träumer sind vielleicht jetzt schon glücklich.

Uns geht es jedoch um das Ziel und um die guten Argumente, die es gilt anzuführen, um dieses Ziel zu erreichen - und dann sind wir wirklich glücklich. Wir werden ja sehen, wer den längeren Atem hat…

8

aber hallo
aber hallo

lieber herr kollmann. was sie hier veranstalten hat doch wirklich nichts mit einer seriösen politischen diskussion zu tun. vielleicht ist es für den stammtisch in ihrem heimatdorf die richtige methode, aber wenn sie wirklich eine ernsthafte rolle als politiker anstreben, dann kann ich ihnen nur empfehlen endlich sachlich zu werden und themen anzupacken. es muss doch auch für sie möglich sein echte probleme ansprechen zu können.

rumhacken auf politischen gegnern kann auf die dauer kein lebensziel sein. oder werden sie damit glücklich?

9
Cristian Kollmann

@ Herrn Corvaja (und die übrigen Gegenwa
Sehr geehrter Herr Corvaja!

Merken Sie nicht, dass mündige Leser Ihre plumpen, argumentationslosen, ja gar kindischen Bumerang-Konstruktionen (à la selber Nazi, ätsch - pätsch!) schon längst durchschaut haben, Sie sich damit einmal mehr als Relativierer der faschistischen Gegenwart offenbaren und sich damit nur selbst disqualifizieren?

Offenbar schon, denn ansonsten würden Sie sich auch trauen, offiziell in Form eines Leserbriefs zu antworten. Dürfen bloß nicht zu viele Leser erfahren, wie die Verdi-Grünen-Vërc und deren Mitläufer wirklich ticken?

Seien Sie versichert, es werden trotzdem immer mehr, die das faschistenfreundliche Spiel der Verdi-Grünen-Vërc durchschauen. Denn ihre "Argumente" sind ja sowas von leicht zu widerlegen.

Ich freue mich schon darauf, was als nächstes kommt...

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@ Matteo Gesualdo Corvaja

Aber es ist unleugbar, dass sich die im Namen der Weltoffenheit und Multikulturalität gestellten politischen Forderungen der Grünen, wie z.B. Abschaffung von Proporz, Einführung der gemischt- oder mehrsprachigen Schule usw. mit den Forderungen der italienischen Rechtsparteien decken, auch wenn sie gewiss aus anderen ideologischen Gründen und mit anderen Absichten gestellt werden. Und es ist unleugbar, dass die Grünen dadurch den italienischen Rechtsparteien in die Hände spielen, so als ob gewisse Zustände der 20er oder 60er Jahre in Südtirol nicht wiederkommen könnten. Wehret den Anfängen! Oder gilt das bei den Grünen nur für Deutschland und den Nationalsozialismus??
Habe ich jetzt etwa ultranationalistische Töne angeschlagen?

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Na ja, wenn man sich die ultranationalistischen Töne in diesem Thread durchliest, da fragt man sich als Leser, wo der Unterschied zu den italienischen Rechten und Neofaschisten sei, mit Ausnahme der Sprache.
Wer für Weltoffenheit und Multikulturalismus eintritt, wird (auf vollkommen dummer Art und Weise) als Nachkomme Tolomeis diffamiert. Da scheinen sehr wohl einige, nicht besonders viel kapiert zu haben.

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Viel Lärm um nichts
Die Grünen möchten sich noch so gerne um alle möglichen Schmuddelkinder dieser Welt kümmern, sei es noch so weit von hier oder die Schilderung der Problemlage sei noch so abenteurlich. Sie vergessen dabei so gerne, dass sie zuerst vor der eigenen Tür dem Menschenrecht auf Selbstbestimmung verpflichtet wären, hier in Mitteleuropa und in der Zeit in der wir alle leben, nicht nur in Tibet und anderswo in breiten Welt. Um das innerlich auch verzweifelte "Süd-Tiroler Schmuddel-Kind der Selbstbestimmung" wollen sie sich aber offenbar gar nicht kümmern, ganz im Gegenteil. Daher sollen sie sich nicht wundern, dass sie von diesem "Süd-Tiroler Schmuddelkind" der unerfühlten und verwehrten Träume von einer demokratischen Selbstbestimmung nicht mehr ersnstgenommen und auch oft genug abgelehnt werden. Das haben die Grünen nur sich sich zuzuschreiben. Ihre Funktionäre sind in die Jahre gekommen und sie klammern sich genauso überall wo sie nur können an dem spentablen Füllhorn der Macht, wie all die anderen Parteien Land auf und ab. Sie an ihre seinerzeit dem Wähler abgegebenen idealistischen Versprechen zu erinnern macht wenig Sinn, sie sind inzwischen genauso verbohren und hochmütig geworden, wie eine klassische Partei des alten Establishments. Die politische Landschaft einer Demokratie wird auch ihnen noch einen Platz bieten, in Hinblick auf ihre fragwürdige Leistung wie lange noch?

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Mein Gott, die Grünen. Immer nur dagegen, gegen die eigene Sprache, gegen die eigene Kultur, gegen die eigene Tradition, gegen das eigene Brauchtum, gegen die eigene Religion, gegen das eigene Volk, gegen die eigene Geschichte, gegen das eigene Althergebrachte. Ein Beispiel gefällig? Dieser Tage die Nachricht, dass in Deutschland die CDU den Beschluss gefasst hat, eine Bestimmung ins Grundgesetz aufzunehmen, wonach die deutsche Sprache als Staatssprache festgeschrieben werden soll. Vehemente Proteste von den türkischen Verbänden und .. natürlich .. von den Grünen. Oje.

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die Grünen
Früher ging es den Grünen um die Erhaltung der Natur, jetzt gehts ihnen v.a. um die Erhaltung der Italianita in Südtirol.

Zeiten ändern sich. Paradigmen ändern sich. Die Grünen als Negativbeispiel. Die STF und das Wahlergebnis als Positivbeispiel. Jetzt ist die Loslösung von Rom greifbar nahe. Nur danach greifen muss man.

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Hmm
.. bin zwar kein grüner, aber die Grüe/verc-Verdi Seite ist konsequent dreisprachig übersetzt.
Leute es gibt nur eines Krieg..
oder wollt ihr alle noch 90 Jahre
warten. Ausser reklamieren tut ihr ja sonst nichts! Zudem sind nicht alle ST deutsch an der jetztigen Situation unschuldig!!
Nun mal im ernst!!

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Die faulen Früchte der Grünen
Nach ihren Früchten könnt ihr sie leicht erkennen. Den Grünen kann es scheinbar nicht schnell genug mit der Altoatesiniesierung des Alto Adige volgo Süd-Tirol gehen. Ah ja, da war doch noch etwas mit Tirol, Vaterland, Landeseinheit, Andreas Hofer und Patriotismus und so, das braucht man aber heute natürlich nicht mehr in diesen Kreisen der Leser der ST. Tageszeitung, das kann man ruhig zugunsten der Italianità aufgeben oder Multikulti-Utopien weltanschaulich "entsorgen". Sie haben auch 2006 ihren Glaubensbrüdern und Schwestern der Beliebigkeit in Wien eindringlich zugeflüstert, sie dürfen die Selbestimmungpetition der 99% der Bürgermeister aus Südtirol an den Nationalrat in Wien überhaupt nicht beachten, da südlich des Brenners wäre alles in bester Ordung, die Grünen im Nationalrat dürfen nur ja nicht der geplanten Verankerung der Schutzmachtfunktion Österreichs für Süd-Tirol in der neuen Bundesverfassung zustimmen, das verträgt sich nicht mit gemeinsamen Multikulti-Träumen, die aber "ganz zufällig" in der AP Bozen auch die Träume der Italianità sind. Das haben bekanntlich später die Grünen in Wien für die Verdi in Bolzano auch getan. Nach dieser Auslegung der Grünen Partie in Bozen ist das Land Alto Adige heute resstlos glücklich und zufrieden und bedarf keines wie auch immer gearteten Schutzes des Vaterlandes mehr. Wenn sie allein nur dieses Wort hören, bekommen sie gleich eine Panikattacke. Allein die Verwalter der Italianità des Alto Adige und die Grünen werden schon auf die wunschlosen Altoatesini aller Sprachen in der AP Bozen gut aufpassen und wahrscheinlich auch alles nur erdenkliche tun, damit dieses Land niemals eine Perspektive der Landeseinheit in Tirol bekommt. Sie gehen schon mit einem "guten" Beispiel voran, indem sie in erster Linie in allen Bereichen zuerst Italienisch als ihre Umgangsprache gewählt haben. Für eine ethnische Minderheit kann es aber nichts verhängnisvolleres geben als das, wenn man Zug um Zug die Sprache zugunsten einer anderen wechselt, auch wenn das sehr langsam passiert, bei den Grünen ist in erster Linie Italienisch die Umgangsprache und nicht Deutsch. Wer schon so sehr in dieses Machtspiel der Fremdbestimmung mit den entsprechenden Medien des Landes verstrickt ist, wer auch in diesem eigenartigen Konzert der gleichgeschalteten Medien mitheult, was die Frage der Selbstbestimmung betrifft, der kann auch nichts anders, als das zu tun, was von einem verlangt wird und bei Gelegenheit das zu fordern, wonach die Vertreter einer 0,5% starken Minderheit in Italien niemals streben dürften, nämlich letztenendes einer unmerklichen schrittweisen ethnischen Selbstaufgabe. Nach dem Beispiel von Elsaß in Frankriech gibt es schon auch in und für Süd-Tirol einen neuen Fachbegriff dafür, nämlich Verälsesserung. Die Verdi/Grünen machen mit ihrer Politik auch alles dafür, damit dieser Begriff in Süd-Tirol heimisch wird. Wer so nachlässig in dieser Partei mit den eigenen politischen Grundwerten und denen der anderen politischen Mitbewerber umgeht, der landet wahrscheinlich früher oder später auf dem ideologischen und politischen Misthaufen der Geschichte. In diesem Biotop fühlen sich manche Politiker auch die der Grünen ohnehin schon jetzt wohl. Was das verbriefte Menschenrecht auf die Selbstbestimmung der Tiroler südlich des Brenners betrifft, die Grünen beabsichtigen nach vielen eigenen Aussagen bei dieser Tür nicht und niemals hineinzugehen, und wollen dazu noch auch mit ganzer Kraft, die sie haben, diesen Zugung auch anderen Menschen in Süd-Tirol die das wollen, schon jetzt nach vorhandenen Möglichkeiten versperren. Das sind perfekte Vollender des teuflischen Werkes eines Ettore Tolomei, wenn auch deutschsprachige Südtiroler diese Art der Entnationalisierung und Italianiesierung mit eigenen Händen unwillkürlich und fast unbemerkt fortsetzen und eine weitere ethnische Emanzipation einer fremdbestimmten Ethnie bis hin zur Selbstbestimmung damit verhindern wollen. Zumindest eine neutrale politische Haltung in dieser Frage wäre mit ihrer Ideologie deckungsgleich, aber sicher nicht die, wie sie sie gerade unter Beweis stellen. Es ist auch ein Armutszeugnis für diese Macht der Fremdbestimmung, wenn man sich scheinbar nicht weiter zu helfen weiss und auf die "guten Dienste" der Verdi/Grünen in diesem Bereich verlassen muss. Mag schon sein, dass die Dornenkrone der Schützen den Grünen nichts bedeutet, für die meisten Christen und Tirol-Patrioten hat sie aber nach bevor einen hohen ideellen Stellenwert und einen einmaligen patriotischen Glaubensinhalt, von dem sich diese Partei keine Vorstellung machen will und auch machen kann. Diese Haltung müssen sie auch nicht mit anderen politischen Kräften in diesem Land teilen, wenn sie das für richtig halten, aber diese grüne fast an Fanatismus grenzende Haltung der Ablehnung von jeder noch so kleinen Bestrebung nach Selbstbestimmung für das Land, stellt ihnen ein desaströses moralisches und politisches Zeugnis in Meinung von sehr vielen Menschen in diesem Land aus. Man kann daher die Grünen heute und morgen nur nach ihren Früchten ihrer politischen Arbeit beurteilen und diese sind im Sinne einer soliden Perspektive der Tiroler Landeseinheit alles andere als benießbar, zumindest in Tirol zwischen Salurn und Kufstein nicht. Ganz im Gegenteil, was die Selbstbestimmung Tirols betrifft, darf man vor dem fragwürdigen Genuss "dieser grünen Früchte" die Mitmenschen nur eindringlich warnen. Auch die sieben politischen grünen Zwerge hinter dem siebten politischen Berge in diesem Land werden auf die Dauer die Idee der Selbstbestimmung nicht verhindern können, aber einen Schaden können sie anrichten. Ist das der Wille und die Absicht oder die politische Zielsetzung einer aufgeklärten politischen Bewegung links der politischen Mitte, die sich überall für ethnische Minderheiten einsetzen will, nur im eigenen Land aber nicht? Jeder Mensch müsste schon selbst eine Antwort auf diese Frage finden.

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Die Grünen haben Ihre eigene Heimat verraten! Ist schon traurig.......

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90 Jahre Fremdbestimmung
1. "La nostra Heimat Alto Adige".
Mit was die Grünen sich alles identifizieren ist höchst pervers und hirnrissig.
Alto Adige ist nicht die Heimat der Süd-Tiroler. Die Heimat der Südtiroler ist Tirol und die deutsche Kultur.
Alto Adige war Tolomeis Vision von der Auslöschung der Tiroler Kultur auf der Alpensüdseite, vom Reschenpass bis Toblach. Diese volksverachtende Ideologie scheinen die Grünen übernommen zu haben.

2. Provozieren tut jemand, der keinen Grund zur Demonstration hat.
90 Jahre Annexion, Faschismus und Fremdbestimmung (ohne Volksbefragung), sind Grund genug zum Demonstrieren.