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Van Staa geht- Platter kommt

gnther_platter.jpgHerwig van Staa hat neben dem Landeshauptmannsessel nun auch den Parteiobmann an Günther Platter abgegeben. Enttäuschend war in der Amtszeit van Staas sein Einsatz für ein gemeinsames Tirol, dem er durch ein "zufällig" zeitgleiches Interview in den "Dolomiten" und der "TT" wenig abgewinnen konnte.

Als für die Arbeitsgruppe für Selbstbestimmung Sepp Mitterhofer, Dr. Eva Klotz, Paul Bacher und ich von ihm im Landhaus empfangen wurden, antwortete er auf unsere Vorschläge für den Landesfestumzug, der auch eine klare Willensäußerung vorsah, dann macht euch doch drinnen selber einen Landesfestzug! Politisches Gespür hat Nachfolger Günther Platter bereits bewiesen: Als die Wiener Regierung, bei der er Innenminister war, ihrem Ende entgegensah, wechselte er kurz zuvor in die Tiroler Politik. Für Tirol gebraucht auch er die inhaltslose Wortspielerei Europaregion! Damit weicht er wie alle anderen Politiker den Tirol-bezogenen Fragen geschickt aus. Die Europaregion Tirol ist vergleichbar dem Auto, das ohne Benzin fährt. Reden tun alle davon, doch man sieht sie nicht. Autos ohne Benzin und Tirol in seinen gerechten Grenzen – zu viele profitieren vom Gegenteil!

von Roland Lang, Terlan, Südtiroler Heimatbund

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5 Kommentar(e)

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1

LH Platter
Ich finde auch, dass Günther Platter in dieser Frage nicht der Mutigste ist, obwohl er auch Südtiroler Vorfahren hat.

In Tirol traut sich eigentlich nur die FPÖ zu sagen, dass ein geeintes Tirol und nicht die Worthülse Europaregion das Ziel sein sollte.

Ich bin mir aber sicher, dass, wenn die Mehrheit der Südtiroler ein geeintes Tirol will, LH Platter einen Schwenk um 180 Grad machen würde.

Derzeit plappert Platter halt das nach, was im sein südliches Pendant Durnwalder vorsagt .....

... aber wenn Südtirol wirklich zurück will, würde das ganz anders ausschauen.

2

Ich glaub, der "Walli" würd' sich im Grab umdrehen.

Lg aus dem Süden

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lh nord
habts es jetzt kapiert, was unser lh im norden für ein typ mensch ist.

4

Die Freiheit der Selbstbestimmung
Die SVP klebt in Bozen und die ÖVP in Innsbruck auf ihren Sesseln. Und dem Volk erzählen sie das Märchen von der Europaregion und der geistigen Einheit Tirols. Die Politiker kassieren ab und das Volk ist der Dumme. Vor allem die Südtiroler werden ihrer Freiheit und ihrer Selbstbestimmung beraubt.

Ein wiedervereintes Tirol wäre heute absolut kein Problem mehr. Nur die verantwortlichen Politiker auf beiden Seiten des Brenners klammern sich an ihre Posten.
Soll die Tiroler Volksgruppe der der Karrieresucht einiger weniger geopfert werden?
Das hätte sich Michail Gorbatschow in den 80er Jahren ebenfalls denken können. Dann wäre die Sovjetunion, der gasamte Ostblock und die DDR damals nicht zur Freiheit gelangt.

Wann geben uns die Tiroler Politiker in Innsbruck und Bozen die Freiheit der Selbstbestimmung?

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Selbstbestimmung unterstützen!
Tirol verdient sich das. Platter hat von Süd-Tirol vielleicht ein bisschen mehr Ahnung als van Staa. Er ist aber trotzdem ein Mann Durnwalders. Früher wären sie alle vehemente Verfechter der Selbstbestimmung gewesen. Jetzt sehen sie darin mehr oder weniger noch eine Option für kurz bevor die Welt untergeht. Es geht ihnen also offensichtlich nicht mehr zuerst um Tirol und seine, auch wirtschaftlichen Interessen, sondern um den eigenen Machterhalt. Für unser Land wäre es zweifellos besser, wenn diese Leute uns reinen Wein einschenken würden. Aber dazu fehlt ihnen der Mumm, weil sie auf diese Weise derzeit laufend Wahlen verlieren würden. So hoffen sie halt, dass die Bevölkerung bis zur nächsten Wahl vergißt, worum’s geht und die SVP dann das „leidige Problem“ Selbstbestimmung nicht mehr fürchten muss. So weit wird es aber nicht kommen, denn die Bevölkerung hat es sich verdient, endlich selbst über seine Zukunft abzustimmen!