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Urlaubsgrüße mit dem Duce: Würde man in Deutschland auch unter dem Hakenkreuz posieren?

Eine Delegation der Bayerischen Museumsakademie war unlängst auf Studienreise in Süd-Tirol, um die hiesige Museenlandschaft kennenzulernen. In Bozen wurde die Gruppe der „fachkundigen Führung“ des Grünen-Historikers Hannes Obermair anvertraut, der sie zum Mussolini-Relief am Gerichtsplatz und ins Kellermuseum unter dem Siegesdankmal leitete. Dass dabei wieder einmal eine verantwortungslose Relativierung des Faschismus erfolgte, läßt sich aus der Abgeschmacktheit erkennen, dass die Gäste zum Erinnerungsphoto unter den faschistischen Liktorenbündeln des Siegesdenkmals gruppiert wurden. Frei nach dem Motto: Urlaubsgrüße mit dem Duce aus Bolzano…

Was würde wohl passieren, wenn in Deutschland eine Studiengruppe vor ein Hakenkreuz geführt würde, um dort lachend Erinnerungsphotos zu schießen? Ein Schrei der Entrüstung würde durch das Land gehen. Journalisten und Historiker würden so ein Verhalten als respektlos und unverantwortlichen Umgang mit der Geschichte bezeichnen. In Süd-Tirol ist so etwas aber offenkundig der ganz normale Wahnsinn.

Das Siegesdenkmal verherrlicht den Tod von Millionen Menschen und stellt eine nationalistische Demütigung der Süd-Tiroler Bevölkerung dar. Gerade von einem Historiker sollte man sich die notwendige Sensibilität erwarten können, dass die Insignien des faschistischen Terror-Regimes als Photokulisse gänzlich ungeeignet sind.

 

L.-Abg. Sven Knoll,
Süd-Tiroler Freiheit.

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3 Kommentar(e)

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Martin Pulz Z!

Haben diee altbairischen Museumsasseln etwa nach erfolgter Gehirnwäsche durch den Grünen-Apparatschik das Liedchen angestimmt, "Wos is da los, wos weard da g'spuit - im ganzn Haus koa Hitlerbuid" ?

Der alte Adolf war schließlich persönlich die zentrale Vorbildfigur für all diese europäischen Ökofaschisten:

Unklarer, bzw. verschleierter Herkunft, wohl aus kleinkriminellem Milieu, Realitätsverweigerer und gescheiterter Künstler, österreichischer Fahnenflüchtling, dem dann aber unter fremder Flagge die Tapferkeit zu wuchern begann, roter Bahnhofsrevoluzzer in München, militärischer Geheimdienstspitzel und Unterwanderungsagent, staatenloser Asylbetrüger, der sich erst durch eine ohne jede Zugangsvoraussetzung ergaunerte Beamtenernennung ("Regierungsrat"; in Braunschweig) die deutsche Staatsangehörigkeit und damit die Wählbarkeit erschlich, notorischer Vegetarier, lebensunfroher Abstinenzler und missionarischer Nichtraucher, zuletzt jedoch chronischer Rauschgiftsüchtiger ("männliche Cracknutte"), ein Frauenfürchter, der seinen einzigen, im übrigen stockschwulen Duzfreund Ernst Röhm im Darkroom des Münchner Knasts "St. Adelheim" erschießen ließ, manischer und, nach Zerstörung des ganzen Kontinents, vorwiegend depressiver Soziopath, der im haltlosen Suizid endete ... - ... ein "Rechter" ?

Nein - ein linksversiffter Grüner! 🙂

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Warum haben Sie, um Gottes Willen, Ihre Tabletten nicht eingenommen?!

3

zu "Markus Anton"

Schadenfreude scheint mir zur Erklärung dieses Vorfalls nicht angebracht.