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Faschistische Relikte

siegesfeier_vor_mussolinirelief_1.jpgDie unendliche Geschichte der faschistischen Relikte, in diesem Falle die beleidigenden Geschichtslügen der Beinhäuser, war wieder einmal Thema im Landtag ("Dolomiten" vom 20.1.). Texttafeln sollen in gebührendem Abstand sanft und nicht provozierend darauf hinweisen, dass diese Soldaten nicht in Südtirol gefallen sind. Es waren eben Soldaten, so der LH, wir sind ihnen auch heute noch Respekt schuldig.

Kein Zweifel, aber daraus folgert doch nicht die leiseste Rechtfertigung für den Standort dieser Geschichtslügen. Was haben diese Kriegsopfer verbrochen, dass man sie hier zwangsweise, dem Faschismus huldigend, beigesetzt hat? Es ist also nicht nur Geschichtsfälschung erster Güte, sondern auch eine unglaubliche Pietätlosigkeit, diese Gefallenen weitab von den Kriegsschauplätzen 60 Jahre nach dem Faschismus immer noch als Wächter der sogenannten heiligen Grenze zu missbrauchen.

Ist das der Dank an unsere Vorväter für ihren abertausendfachen Opfertod, provoziert vom Aggressor Italien, dass wir uns mit Texttafeln zu diesen Lügentempeln abfertigen lassen? So trifft also Geschichte Zukunft oder eben Denkmalpflege zum Gedenkjahr 2009 im "Alto Adige".

von Ivo Hechensteiner, St. Pauls, SÜD-TIROLER FREIHEIT

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8 Kommentar(e)

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Eisele Siegfried

Schützenhauptmann
Es geht nicht allein um diese Denkmäler. Es gäbe hunderte Dinge und Gründe wo eine Italiener Staatsmacht, (nicht der eingebürgerte Italiener als Einwohner), längst abziehen hätte müssen. Offensichtlich haben sie verschlafen, mit den Franzosen, Engländern, Russen und Amys 1955 in Österreich, gleich zu ziehen; guten morgen Rom!. Wenn die Österreichischen Italiener in Südtirol wüssten, wie viele Finazielle, Soziale und Staatshumanitäre, besser gestellte und höher verdienende Staatsdienste (ich bin sicher die Exicutive und Heer könnten ihren Posten behalten, ja sogar besser gestellte Dienstgrade) auch andere Vorteile sie in Österreich genießen könnten, hätten sie mit den Südtiroler Landsleuten und Heimatsöhnen längst dem Italiener Faschismus und deren Staatsmacht adios gesagt.Vieleicht haben die Südtiroler mit Südländischen Flair noch nicht gemerkt, dass Österreich ein Vielvölkerstaat ist wo Tschechische Wiener, Ungarische Burgenländer, Slovenische Kärntner, Deutsche Tiroler und Salzburger, Vorarlberger (in deren Ländern Villa Kunterbunt in Sachen Nationen)Israelis, ja auch Muselmannen (zwar von denen viel zu viel aber doch)friedlich miteinander leben, warum nicht auch noch neben Deutschen, Italienische Tiroleros? Übrigens, es gibt keine Italiener, genauso wie es keine Franzosen, Deutsche usw. gibt. Auch diese Nationen haben verschiedene Völker, oft innerhalb dieser Nationalstaaten in Süd - Nord, oder Ost - West -Gefällen komplett andere Volksgruppierungen. Zwischen einem Bayer und einem Preussen ist grad so viel wie zwischen einem Trentiner, Mailänder oder Sizilianer, nämlich nicht einmal die Einheitssprache, geschweige die Mentalität. Wir als Österreicher wären stolz, auch mit Südtiroler und "Italienischem" Flair unsere Völkergruppierungen weiter zu fördern und zu beleben. Einzig die Einheitssprache durch die Deutsche Staatswurzel und Geschichte im Stiele 700 Jahre Habsburg, wäre halt an zu nehmen aber die Sudtiroler "Italiener" in ihrer Heimat beherrschen die Deutsche Sprache soviso.

2

MELDEN!
Bei YOUTUBE einfach eine Meldung machen... habe das auch gemacht bei etlichen beleidigenden Videos von irren Ital*** (ihr wisst schon wer).

Also... man hat auch gegen diese Videos eine Chance!

3

video auf youtube
ich mußte mich beinah übergeben! schlimm, schlimm, sehr schlimm! ein gutes beispiel was die besatzer von uns halten. sehr traurig

4

bitte anschaun!

6

Eine kleine Lektüre die immer Deutschland preisen für seine Geschichtliche Aufarbeitung und beseitigung "faschistischer Relikte" ...

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Geschichtsverständnis
Es ist traurig genug, dass alles was die Landesregierung in Süd-Tirol in dieser Frage erreichen konnte, nur einige kleine in weiter Entfernung zu diesen Faschismus-Denkmälern angebrachte Erklärungsschilder sind. Die entschärfen und entschädigen diese geistige tägliche Vergewaltigung der demokratischen Staatsgesinnung der Bürger sicherlich nicht. Letztenendes gilt auch in dieser Frage der alte Grundsatz, wenn das einmal allen Menschen unerträglich zum Himmel stinken wird, kann nur das Volk allein sich seiner Stärken besinnen, wie auch immer das aussehen möge. Die Demonstrationen der Schützen in Süd-Tirol zeigen schon erste Wirkung, man denkt heute zumindest in Bozen über eine grössere Entschärfung der sichtbaren Relikte des Duce-Faschismus auch in der Stadtverwaltung immer mehr nach. Vielleicht werden neue Großdemonstrationen die Entscheidungsträger dazu bewegen, dass endlich einmal im Jahre 2009 nicht nur über die Enfernung dieser sonderbaren Relikte nachgedacht wird, sondern es wird auch gehandelt. Solche Relikte des Totalitarismus sind ein Schlag ins Gesicht von allen Demokraten, und die Militärparaden und offizielle Kundgebungen in heutigen Zeiten vor solchen "Denkmälern" der Schande erst recht! Die AP Bozen Südtirol ist keine Kolonie in Nordafrika unter der Afsicht der Arabischen Liga, sondern eine Provinz in Mitteleuropa!

8

Abreißen!
Es gibt nur eine Lösung und die ist abreißen.
Diese Beinhäuser sind Huldigungsstätten des italienischen Imperialismuses und Faschismuses und nichts anderes.
Für Kriegsverherrlichung darf kein Platz in Südtirol sein.

Ich finde es eine riesige Schande und eine geradezu lächerliche Aktion, wenn Südtirol lediglich ein Hinweisschild aufstellt bzw. aufstellen darf.
Wo in Europa gibt es Hinweisschilder oder Erklärungsschilder für z.B. Hitler- und Stalin-Denkmäler? Nirgends.
Nur die Südtiroler haben Erklärungsschilder. Sie haben bald für alles Erklärungsschilder.
Nur, was erklären sie damit wirklich?