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SVP-Volkstumspolitik: Am Ende der Sackgasse

werner_thaler_200.jpgDas Ergebnis der Parlamentswahl hat gezeigt, dass sich die SVP mit ihrer Hochmut-Politik in eine Sackgasse begeben hat. Vor allem die Aussagen des SVP-Obmannes Elmar Pichler Rolle, wonach sich jetzt die SVP zurück zu ihren Wurzeln, der Volkstumspolitik, und hin zu den Arbeitnehmern begeben muss, sprechen eine deutliche Sprache. Für die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT stellt sich die Frage, wie glaubwürdig die SVP noch die Volkstumspolitik und die Interessen der einfachen BürgerInnen vertritt, so der Bezirkssprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT im Unterland/Überetsch, Werner Thaler.

Die SVP bekommt nunmehr die Strafe für ihre Politik der Beliebigkeit und Unverbindlichkeit, der Arroganz, mit welcher sie abgehoben und abseits der BürgerInnen regiert hat, zu spüren. Trotz der stetigen Stimmenverluste hat sich die SVP-Politik in den letzten Jahren nicht wesentlich gebessert.

Anstelle die Selbstbestimmung und damit das Los von Rom anzustreben, hielt die SVP in den letzten Jahren blind an ihrer eingeschlagenen Rom-Treue fest.

Im Unterland/Überetsch fühlen sich die BürgerInnen besonders in der Verkehrs- und Umweltpolitik im Stich gelassen. Die zunehmende Verkehrs- und Umweltbelastung durch den Transitverkehr, Flughafen und Fahrsicherheitszentrum, die Abzocke der BürgerInnen bei den immer häufiger werdenden Radarkontrollen trugen sicher auch zu einem Umdenken bei den Bürgern bei.

Dass sich gar einige BürgerInnen nicht mehr von der SVP vertreten fühlen, muss aber auch Ansporn für viele BürgerInnen sein, sich aktiv in der Politik zu beteiligen. Die SÜD-TIROLER FREIHEIT will daher vorallem auch im Unterland und Überetsch Ansprechpartner für die BürgerInnen sein.

Werner Thaler
SÜD-TIROLER FREIHEIT
Bezirksgruppe Unterland/Überetsch

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5 Kommentar(e)

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1

Europäische "Sub-Union"
@achim: Solange Spanien tausende Schwarzararbeiter /sans papier, zur Ernte Gewinnung tolerieren, ess ich keine EU Früchte mehr....
Länder ohne Grenzkontrollen bergen Gefahr und Unmenschlichkeit.
Der sogenannte Bequemismus ist eingefahren. Tschüss nach Freistaaat Bayern...

2
Achim Baden-Württemberg

Europa
Solange Tiroler/Trientiner/Venezianer/Piemonteser/Lombardische Männer, unser Feld bebaun, so lange wird der Brenner in europäische Lande schaun

Solange Katalanische/Baskische/Provencalische Männer unser Feld bebaun, solange wird der Perthus-Pass in europäische Lande schaun

3

Tiroler Volksgruppe im Mittelpunkt
Ich würde es begrüßen, wenn auch die SVP sich über die Selbstbestimmung, Vaterland und die Tiroler Volksgruppe als Gesamtes Gedanken machen würde.

Allerdings muss man anmerken: Diese Partei hatte 60 Jahre Zeit zum denken! Erst jetzt, wo es ihr an den Kragen geht, wird man vielleicht einsichtig. Bleibt abzuwarten, ob nicht nur zum Schein.

4
Heinz Pichler

Denkansatz ist nur Stimmenfang
Du kannst es drehen wie du willst: es gibt keinen einzigen Grund (ausser idealistische) warum die SVP und die gesamten SVP Politiker für eine Selbstbestimmung sein sollten.
Die SVP hat nur so viele Stimmen weil sie die Minderheitenpartei der deutschsprachigen Tiroler in Italien ist. Mal abgesehen davon, dass das Politikergehalt auch bei schlechter italienischer Wirtschaftslage immer noch sehr hoch ist.

Die SVP würde ihre Mehrheit bei einer Selbstbestimmung Südtirols oder bei einem Wiedereinigung Tirols sofort verlieren. Hoffen wir auf die kommenden Landtagswahlen und dass die SVP da auch ihre Mehrheit verlieren wird!

5

Selbstbestimmungsrecht aktuell!
Jetzt, nach der Wahl von Berlusconi samt „Denkzettel“ für die SVP scheint es tatsächlich mehrere in der SVP zu geben, die sich wieder mehr auf das Selbstbestimmungsrecht besinnen. Sollte sich dieser Denkansatz dort auch durchsetzen, wäre schon was gewonnen. Schließlich kommt es derzeit in Südtirol noch sehr stark auf die Haltung der SVP an, ob in einer Frage entscheidend was weitergeht oder nicht. Man muss auch wirklich nicht warten, bis erst die letzten Felle (wirtschaftlicher Natur) in I auch davongeschwommen sind. Wichtig wäre auch, dass dann alle Kräfte, denen an einer Abstimmung liegt, gemeinsam (unter Einbeziehung von Österreich und EU) und wohlüberlegt vorgehen. Nur nicht mit kleinlichen Eifersüchteleien usw. zwischen den Landesteilen und Parteien aufhalten oder sich gegenseitig ausspielen lassen! Inhaltlich habe ich mich ja neben anderen schon beim Betrag „Leserbrief: Italien - Ein Land der Skandale“ am verg. Wochenende zum Thema Selbstbestimmungsrecht geäußert, was nach wie vor gilt. Interessant übrigens, dass dieses Thema momentan auch in anderen Foren wieder sehr aktuell ist.