Start / Archiv / Süd-Tiroler Freiheit Pustertal: Wahlinfostände, nächster Halt in Steinhaus.
Die Pusterer Kandidaten der Süd-Tiroler Freiheit für die Landtagswahl: Bernhard Zimmerhofer, Alfred Moser, Stefan Liensberger, Margit Kargruber, Werner Succi, Herbert Campidell, Matthias Hofer. Nicht im Bild: Bernhard Hilber.

Süd-Tiroler Freiheit Pustertal: Wahlinfostände, nächster Halt in Steinhaus.

Acht Kandidaten und ein Zehn-Punkte-Programm: Die Bezirksgruppe Pustertal der Süd-Tiroler Freiheit setzte am Samstag ihre Wahlinfostände fort. Nach dem Besuch der Gemeinde Prettau, ging es diesmal nach Steinhaus in der Gemeinde Ahrntal.

„Auch diesmal kamen wieder zahlreiche Bürger zu unserem Infostand, um sich über aktuelle Probleme im Land und insbesondere in ihrer Gemeinde zu informieren. Oft angesprochen wurden insbesondere die Themen: Zukunft Süd-Tirols, Migration, Sicherheit, der Bedarf an Betreuung und Wohngemeinschaften für unsere Senioren, Glasfasernetz usw.“, berichtet der Landtagsabgeordnete Bernhard Zimmerhofer. Die 5998 Einwohner (davon 191 ansässige Ausländer) zählende und Flächenmäßig 8. größte Gemeinde Süd-Tirols hat einen negativen Wanderungssaldo, der leichte Bevölkerungszuwachs ist nur dem positiven Geburtensaldo geschuldet. Die Gemeinde ist insgesamt wirtschaftlich gut aufgestellt und hat mehrere florierende Standbeine mit Tourismus, Landwirtschaft, Handel und Handwerk.

Es gibt aber auch gar einige Baustellen in der Gemeinde, die noch offen sind: So gibt es z.B. noch immer keinen durchgehenden Radweg durch das Ahrntal, obwohl das Land Süd-Tirol inzwischen fast zur Gänze damit erschlossen ist. Der Fahrradtourismus ist ein boomender Markt und ein Radweg sollte längst zur Standard-Infrastruktur einer Gemeinde gehören. Weiters gibt es noch immer keinen Ensembleschutzplan. Der Ensembleschutz wurde schon 1997 im Raumordnungsgesetz verankert und bis April 2006 sollten die Gemeinden ein entsprechendes Verzeichnis erstellen. Mit dem Ensembleschutz sollte der Bestand des schützenswerten Architekturerbes erfasst werden. Die Gemeinde hat außerdem, wie unsere Landtagsanfrage ergeben hat, noch immer keinen gültigen Gefahrenzonenplan! Diese Pläne sollten eigentlich von allen 116 Gemeinden laut Vorgabe der Landesregierung bereits im August 2016 erhoben sein. Die Zeit drängt, denn die Naturgewalten in Form von Muren, Steinschlägen, Lawinen und Überschwemmungen, zeigen sich auch in Süd-Tirol immer häufiger.

Ihren nächsten Infostand kündigt die Bezirksgruppe Pustertal der Süd-Tiroler Freiheit für den Samstag 14. Juli, in Sexten an.

Bernhard Zimmerhofer,
Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit.

Jetzt mitdiskutieren!

Kommentar hinzufügen

Diese E-Mail ist schon registriert. Bitte benutzen Sie Das Login-Formular oder geben Sie eine andere ein.

Sie haben nicht das korrekte Login oder Passwort eingegeben

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben zu können.