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Südtiroler Heimatbund zur Dornenkrone: Starke Botschaft setzt Einigkeit voraus!

dornenkrone_2009.jpgDer Südtiroler Heimatbund ist erfreut darüber, dass mit der
Rosen-Dornenkrone ein einheitliches Symbol für den Landesfestzug
gefunden wurde. Ein Dank ergeht an den Tiroler Industriellen Arthur
Thöni, dem es gelungen ist, die verschiedenen Meinungen unter ein
Symbol zu stellen!

Die Dornenkrone zeigt die andauernde widerrechtliche Teilung unserer
Heimat. Die Blumen erzählen von den, wenn  auch unter großen Opfern
erreichten Verbesserungen. Um aber zu den Rosenknospen zu gelangen,
muss der Stengel überwunden werden, der auch schon wieder voller
kleiner Dornen ist! Kleine Dornen, die im täglichen Leben immer wieder
die Probleme und die Enge unserer teilweisen Selbstverwaltung
aufzeigen.

Der Duft der Rosen darf aber niemals darüber hinwegtäuschen, dass die Mehrheit in Tirol mittels Meinungsumfrage ein freies Tirol will!

Schnittblumen wie Rosen verschönern für kurze Zeit das Ambiente, sie welken dahin. Wenn ihre Blütenblätter fallen, muss das Grundübel Tirols endlich beseitigt sein, sonst kommt wieder der schwarze Stahl der Dornenkrone zum Vorschein

Die Demütigung Tirols und die Stacheln der Dornenkrone, oder wie es der italienische Minister Bissolati einmal ausdrückte, „Südtirol wird immer ein Stachel im italienischen Fleisch bleiben", werden erst verschwinden, wenn auch zwischen Kufstein und Salurn der Wille des Volkes respektiert wird.

Wenn in den nächsten Jahren nicht endlich mutige Volksvertreter für Tirol eine Wende bringen, so kann der übernächste Landesfestzug im Jahre 2034 sowieso nur mehr die offizielle Begräbnis des Landes Tirol sein. 

Südtiroler Heimatbund

dornenkrone_2009.jpg

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17 Kommentar(e)

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1
Eisele Siegfried

Schützenhauptmann
Dornenkrone mit Rosen. Ich habe da so meine gemischten Gefühle. Optisch sehe ich eigentlich die ganze Sache etwas lächerlich, eher dann tragende Gärtner als Schützen. Symbolisch sehe ich die Rosen als zu früh erblüht. Zumindest ansatzweise beginnende Triebe und Knöspchen, aber von Knospen noch weit entfernt! Zumingest der Dung UND DAS Wasser positiv. gemeint!) zur Erblühung Symbolisch der Schützen wie die Zwerge aus Laurins Rosengarten. Wenn eine blühende Krone, dann wäre das erst wenn Südtirol wieder frei ist als gesamtes Tirol in Österreich.Zumindest wenn die Krone Rosen blühend trägt, wäre es wichtig Grünrotweiße Fähnlein hinein zu stecken denn, für den Italienischen Staat (hat mit "Italiener" als Person nichts zu tun)ist es heute noch Wirtschaftlich wahrlich eine Rosenpracht.
Geschichtsbezogen sollte man statt Rosen Sozialistische Nelken tragen und in der Mitte einen seit dem Mittelalter prangenden Totenkopf, verschiedenster Zeitepochen und Organisationen, bis in heutigen Tagen. Die Sozialisten wollten Kaiser Karl unter ihren Fahnen. Karl lehnte ab. Die Sozialisten haben mit den Italienern Südtirol verraten, das steht vermutlich auch in den Akten der Soziparteien. Nur ein Drittel ist im Gebirge umgekommen, davon ein Drittel an Kugel und Splitter. Zwei Drittel haben die Untergrundsozialisten mit Italien in Albanien verecken lassen. Auch waren laut eines Österr.Diplomaten Jüdischer Abstammung die
Sozialisten für einen Anschluss an Nazideutschland.Auch Dolfuß haben sie auf dem Gewissen. Kreisky hat 1964 die Südtiroler ermuntert,dann hint an gehalten und letzten Endes fallen lassen. Er hat auch die Unterwanderung der Moslem und Moscheen gegen das von den roten verhasste Christentum gefördert, denn Sozis haben keine Glaubenskonfession. Er hat Österreich fast in Ruin getrieben mit Zückerle an die Leut und Gelder in seine Organistaion der Roten? Die Roten arbeiten seit 1900 für ein Großdeutschland aber nur im Untergrund Systematisch.Was kostete Zwentendorf? Schweigen im Walde. Wäre Südtirol in Österreich, hätte die ÖVP die Absolute, trotz der Wiener und Muselmannen in Wien. Das gilt zu verhindern, gell!
Die Schwarzen sind sich auch nicht einig. Schüssel vertrat die autoritäre 6 Jahre Finanzielle erfolgreiche Seite, der Prölli ist eher an Linka ähnlich Busek der mit erhobener Faust öffentlich die Sozialistische Internationale
gesungen hat. Merkel wird von Berluskoni geküsst, die Roten wandeln den ORF neben den längst bestehenden Zeitungen zu ihren
Leuten der Partei, denn Macht brauch auch bei Roten Kontrolle
ähnl.Berluskoni.Der Sozialistische Fünfzackstern, in Kirchenkreisen Symbol des Teufels, prangt auf USA, EU und auch die sozialistischen Türken haben schon mal vorgesorgt, wie Erdogan vor 40.000! Türken in einem Stadion in der BRD meinte, dass er den Orient in Europa schon förmlich riechen könne!
Wenn da noch einer von einer blühenden Dornenrosenkrone schwärmt? Was würde Asterix sagen? Und der Österreichische Hans Moser würde zur Antwort geben: "Na, schewas. Hi,Hi"

2

no name geht
Ich verstehe nicht:
Hast du es dir zur Aufgabe gemacht mich sinnlos zu kretisieren oder mehr den Faschismus in Südtirol zu verteidigen?

1. Das Siegesdenkmal ist eine Beleidigung und Demütigung für jeden Südtiroler und Menschen überhaupt.
Nirgendwo in Mitteleuropa würde sich so ein faschistisches Relikt so lange halten wie in Süd-Tirol.
2. Die Nicht-Anerkennung unserer Orts- und Flurnamen ist eine Diskriminierung der deutschen und ladinischen Kultur.

(Mir wurde schon mal ein Flüchtigkeitsfehler böswillig angekreidet. Dabei hatte dieser aber selber einen Fehler im Text.
Also, ich bin hier nicht in der Schule, glaube ich.)

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Dialektsprache
@ Gorgias. Ich habe mich nicht sehr präzise ausgedrückt, gebe ich zu. Aber dass man in Ober- und Nieder-Bayern flächendeckend Dialekt spricht, das müsste doch jeder wissen. Ich dachte, das müsste man nicht extra betonen. In Österreich und in Süd-Tirol spricht man mit Alt-Bayern eine vom Rest des deutschsprachigen Raumes, im Unterschied zu den anderen 70 Millionen Menschen, unterscheidbare eigene Dialektsprache, die in Österreich und in Tirol eine eigene Form entwickelt hat, die aber bis heute leider nicht einheitlich standardisiert wurde. Die überwiegende Mehrheit der Träger dieser Dialektsprache lebt aber in Österreich mit Süd-Tirol. Damit könnte man diesen Staat auch als den legitimen Verwalter des bajuwarischen Erbes betrachten, sogar viel mehr als Alt-Bayern in der BRD. Viele Bayern sehen diesen Umstand genauso und fühlen sich in Österreich sowie in Süd-Tirol fast wie daheim, und es ist gut so. Viribus unitis - mit vereinten Kräften könnte man in der Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Ländern Österreich und Alt-Bayern viel mehr politisch erreichen, wenn man sich dieser Verwandschaft nur bewußter wäre. Das wird aber immer schwer gehen, da der Freistaat Bayern einen anderen Weg für sich in der nationalen Frage in der Geschichte ( z.B. seit der Napoleonischen Zeit um 1809 )gewählt hat, genauso wie das Land Österreich, das Vaterland der Süd-Tiroler auch.

4

+43,75%
@Markus Anton

Ich habe vergessen bei der "bayrischen Variante" (im Gegensatz zur Oberdeutschen), die genauen Abgrenzungen anzugeben. Natürlich gehören das Fränkische und das Schwabische nicht zu den bayrischen Dialekten. Aber wenn ich zu den 8 Millionen Österreicher und Südtiroler noch 3,5 Bayern hinzuzähle, macht das ein Plus von 43,75% aus.

Sie sagten aber:
"Dazu sprechen die Österreicher gemeinsam mit den Süd-Tirolern eine eigene vom Rest des deutschsprachigen Raumes unterscheidbare Dialektsprache, ..."

Ich glaube nicht dass das eine vernächlässigbare Größe wäre, mit der man noch redlich eine solche Behauptung aufstellen könnte.

3,5 Millionen sind wirklich kein Klax.

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Ewiggestrig
Ist man ein ewig Gestriger wenn man eine demokratische Abstimmung über die Zukunft fordert und sich nicht mit Unrecht abfindet sondern seine Stimme erhebt und Lösungen für eine bessere und gerechtere Zukunft sucht? - Wenn das die Definition von Ewiggestriger ist dann bin ich wohl einer...

Der gewaltfreie Widerstand wie von Ghandi erfolgreich praktiziert und "begründet" ist der Weg den ich für mich gewaählt habe. Ist man also ewiggestrig wenn man dieses Ideal des gewaltfreien Widerstands gegen Unrecht weiterträgt? Ich glaube nicht!

Demokratie und Freiheit ist zwar ein altes Konzept aber warum soll man altbewährtes nicht weitertragen?

6

Ewiggestrige
Man behauptet (ihr) gewisse Italiener seien Ewiggestrige.
Und ihr?
Sind 90 Jahre nicht gestern?
P.S.:
ich sehe jeden Tag wie man hier im "armen" Suedtirol leidet.

7

Antworten
@ couronne5 . Eine Dornenkrone ist ein Symbol des Leides der Tiroler, die roten Blumen stehen für die Hoffnung, dass das Unrecht der Teilung einmal ein Ende nimmt. Bitte versuchen Sie nicht die Opfer-Täter Rolle zu vertauschen. Nicht die Tiroler haben etwas den Italienern angetan, sondern dieser Staat der Fremdbestimmung hält weiterhin ohne höhere Not an der Teilung des Landes Tirol, die aus dem nationalistischen Wahn des Ettore Tolomei entsprungen ist. Danach bräuchte Italien auch heute noch nach dieser Auslegung mancher Politiker in diesem Land eine natürliche Verteidigungsgrenze am Alpenhauptkamm gegen das noch so kleine und neutrale Land Österreich, natürlich eine echte Supermacht, dazu noch in der EU im Jahre 2009!

@ Gorgias. Die überwiegende Mehrheit der Menschen, die im Alltag österreichisch-bayrische Dialekte verwenden, die lebt nicht in Bayern, sondern in Österreich und in Süd-Tirol. Bayern ist zwar als Land groß, aber ALt-Bayern, wo diese Dialekte auch wirklich gesprochen werden ist relativ klein. Es ist vor allem Nieder- und Ober-Bayern und Pfalz, nicht Franken und nicht Schwaben im Freistaat Bayern. In Österreich mit Süd-Tirol verwenden über 8 Millionen Menschen aktiv diese Dialektsprache, in Bayern vielleicht 3,5 Millionen. Man könnte sogar behaupten, Österreich ist der Staat der alten Bajuwaren schlechthin, von denen die Bayern und Österreicher ja abstammen, so wie die Deutsch-Schweiz als ein allemanischer Staat betrachtet werden könnte.

8

Rosen
Rosen sind der Liebe bestimmt, nicht dem Hasse.

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@Markus Anton
Dazu sprechen die Österreicher gemeinsam mit den Süd-Tirolern eine eigene vom Rest des deutschsprachigen Raumes unterscheidbare Dialektsprache, so wie die Deutsch-Schweizer auch.

Ganau das stimmt nicht. Unsere Mundart gehört zu den bayrischen Dialekten. Davon ausgenommen ist Vorarberg das zu den alemannischen, oder wie Sie es nennen deutsch-schweizer Gruppe gehört. Außerdem gehört, wie der Name schon sagt das Bairische dazu, was ein großer Teil des Freistaates Bayern wäre. (siehe Wikipedia Bairische Dialekete). Dies würde die Grenzen Österreichs mehr als sprengen.

Wer mit Menschen aus Bayern und dem östlischen Teil Österreichs zu tun hatte, wird feststellen, dass wir mehr gemeinsam mit den ersteren haben.

Ich finde die politische Aufteilung des deutschen Sprachraums in BRD und Rep. Österreich als willkürlich.

Eine natürliche Einteilung wäre einmal nach Sprache (bayrische Dialekte oder noch weiter gefasst Oberdeutsche, dann könnte man Vorarlberg wieder dabeihaben und dazu noch Baden-Würtenberg)

Oder nach Konfessionen, da diese auch eine starke, oft unterschätzten Prägung auf die Mentalität der Menschen hat.

Oder Kulturelle, so wie sie auch mal von Frau Dr. Klotz angesprochen wurde, als Sie mit einer Alpenföderation liebäugelte. Dies würde ungefähr die Alpenregion der Schützen abdecken.

Österreich ist keine Willensnation wie die Schweiz, sondern eine Bequemlichkeitsnation, die nach dem 2. Weltkrieg entand, als es oportun war sich von Deutschland zu distanzieren. So konnte man sich die Aufteilung in einem Östlichen und einem Westlichen Teil, so wie die BRD ersparen. Auch konnte man für lange Zeit der Schuldfrage ausweichen und sich als erste Opfer Nazideutschlands ausgeben.

Vor dem Krieg war das genau anders. Als die Habsburger Monarchie zusammenbrach wollte Österreich mit Deutschland einen Staat bilden oder sich zumindest Deutschösterreich heißen, doch das wurde von den Siegermächten verhindert. Der Anschluß an Nazideutschland wurde vom Großteil freudig begrüßt.

Ich halte im Moment den Anschluß an Österreich gleich utopisch wie die Idee des Freistaates. Eine Teilbegründung können Sie aus meinem vorherigen Beitrag entnehmen.

Erst wenn die Europäische Union sich zu einer Europäische Föderation entwickelt hat, mit einer gemeinsamen Innen- und Sicherheitspolitik, wird es eine Möglichkeit geben die Grenzen im Inneren zu verschieben.

Bis dahin müssen wir unsere Sprache, Kultur und Identität erhalten, aber darin bin ich optimistischer als andere, die meiner Meinung eine Tendenz zur Panikmache und Übertreibung an den Tag legen.

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@ Gorgias
Keine Nation der Welt ist künstlich, wenn sie aus Menschen besteht, die an sie glauben oder sie durch die Geschichte tragen. Dazu hat das Land Österreich eine eigene Geschichte, die um das Jahr 996 zurück reicht. Die Sprache ist eines der vielen Merkmale, aber sie entscheidet nicht darüber, ob man zu der oder zu einer anderen Nation gehört. Dazu sprechen die Österreicher gemeinsam mit den Süd-Tirolern eine eigene vom Rest des deutschsprachigen Raumes unterscheidbare Dialektsprache, so wie die Deutsch-Schweizer auch. Auf der Seite http://www. ostarrichi.org/ kann man sich über diese Sprache informieren, ich hoffe, die Adresse stimmt. Die Tiroler sind Österreicher und die Süd-Tiroler sind ebenfalls Tiroler. Es ist ein altes Spiel der italienisch-nationalistischen Kräfte bei den Süd-Tirolern eine deutsche, aber keine österreichisch-nationale Minderheit zu sehen, aus einem guten Grund. Das Land Süd-Tirol, seitdem es gibt, also seit 1918/19, war nie in der ganzen Geschichte ein Teil des deutschen Nationalstaates, Österreich hingegen wird bis heute in Süd-Tirol über alle Parteigrenzen hinaus als das alte und das neue Vaterland angesehen. Daher wird BRD nie eine Selbstbestimmung Süd-Tirols unterstützen wollen oder können. Dazu gehört dieses Land Tirol seit 650 Jahren zu Österreich, das Land Süd-Tirol seit 90 Jahren nicht mehr. Wenn man die Selbstbestimmung für Süd-Tirol will, muß man weiterhin ohne Wenn und Aber an der Zugehörigkeit der Süd-Tiroler zum Tiroler und damit zum österreichischen Volkskörper festhalten, sonst kann man die Selbstbestimmung vergessen, sie wird ohne BL Tirol und ohne Schutzmacht Österreich nie für Süd-Tirol kommen. Vor einem halben Jahr sagte der amtierende Landeshauptmann der AP Bozen in der Pressestunde des ORF, die Süd-Tiroler sind eine österreichische Minderheit in Italien und dazu noch ein integraler und unzertrennlicher Teil dieser Nation, wie ich das verstanden habe. Dazu möchte ich noch auf eine Umfrage der SVP vom September 2006 hinweisen, wonach 61% der Menschen sich für eine Rückkehr Südtirols zu Österreich ausgesprochen haben. Die Selbstbestimmung für Süd-Tirol wird es, wenn überhaupt, dann nur mit Österreich geben können, oder sie wird nie stattfinden. So einfach ist das. Wenn Sie keine Selbstbestimmung wollen, dann argumentieren Sie dagegen, Ihre Lösung mit dem Freistaat ist eine Utopie, es sei denn, Italien hört auf als Staat zu exisieren. Aber auch dann werden noch sehr sehr lange die politischen Eliten in den Parteien der AP Bozen nach bevor die Rückkehr des Landes zum Vaterland Österreich anderen Lösungen bevorzugen. Wenn Sie sich über die Österreich patriotische Gesinnung der Süd-Tiroler informieren wollen, schauen Sie sich die Seite der Süd-Tiroler Schützen an. Eine Parole der St. Schützen sagt, unsere Heimat ist Tirol, unser Vaterland ist Österreich, wir sind gemeinsam ein Teil der Deutschen Kulturnation in Europa. Wohlgemerkt einer Kulturnation. Davon gibt auf unserem Kontinent mehrere, eine Englische, Französische, Russische, aber auch Deutsche Kulturnation. Auch Europa wird nur dann Rücksichten auf die Selbstbestimmung der Süd-Tiroler nehmen wollen, wenn die Menschen sich vollkommen im klaren sein werden, ob sie Tiroler und damit Österreicher sind, oder etwas anderes. Wer weiss, was die Zukunft für Italien bringen wird, vielleicht wird es auch eine Padanische oder Toskanische Nation einmal geben, von Sardinien und Friaul ganz zu schweigen! Ich würde mir daher an Ihrer Stelle den Kopf darüber zerbrechen wollen, und nicht über die nationale Zugehörigkeit der Süd-Tiroler. Die scheint nach den Aussagen der meisten Politiker aus Süd-Tirol bereits schon lange geklärt und entschieden zu sein.

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Was ist ein Österreicher?
Bis 1945 sahen sich Österreicher eher als deutsch-national. Erst seit dem Ende des zweiten Weltkrieges setzte sich eine österreichische Nationalidee durch (siehe Wikipedia). Diese beruht vor allem auch auf die Motivation sich von der BRD abzugrenzen.

Wir Südtiroler hingegen waren während dieser Zeit bemüht uns in einem fremd-nationalen Staat als deutsche Minderheit zu behaupten und haben eher eine Deutsch-Nationale Identität entwickelt.

Am besten kann man diesen Unterschied bei Fußballveranstaltungen sehen in denen Deutschland gegen Italien spielt. So sprechen Österreicher ihre Sympatien tendenziell für die italienische Nationalmanschaft aus, um sich von Deutschland abzugrenzen, während jene Südtiroler die den Anschluß an Österreich möchten ausgerechnet zu Deutschland halten.

Die Österreichische Identität ist eine künstliche Identität mit der man sich von den Bundesdeutschen abgrenzen möchte.

Der deutsche Sprachraum ist aber insesammt stark heterogen mit ausgeprägten Lokalidentitäten. Als Südtiroler haben wir sehr vieles mit Bayern und Welsch-Tirolern gemeinsam, aber wenig mit Wienern, Ober- und Unterösterreichern oder Kärntern.

Wir Südtiroler sind Tiroler aber keine Österreicher.

An Markus Anton:
Ob Österreich ein so guter Verhandlungspartner wäre, läßt sich streiten, denn ausgerechnet bei den Beitrittsverhandlungen zur EU, haben sie als zukünftiger Netto-Zahler ihre Karten mehr als schlecht gespielt. Dies führte anstatt zu einem Eingeständnis keine guten Verhanldungne geführt zu haben, zu einem Kippen der anfänglichen Europa-Euphorie zu einer ausgeprägten Europa-Skepsis.

Wien ist stark bemüht gute diplomatische Beziehungen zu Rom zu halten und sieht das Schild am Brenner eher als Störung.

Und im November 2008 zur 90-Jahr-Feier der Gründung der Republik Österreich hörte ich in den Medien keine Stimme eines Bedauern, dass Südtirol nicht daran Teilnehmen könne.

In Südtirol gibt es immer noch viele Infrastrukturen der NATO und ich kann es mir nicht vorstellen dass sich Österreich es sich mit den Vereinigten Staaten verspielen möchte, die kein Interresse haben dass, diese sich auf einmal in einem neutralen Land befinden würden.

Ich sehe in der Momentanen Situation die Realisirung eines Freistaates gleich groß wie die des Anschlusses an Österreich.

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Politischer Wille
Der politische Wille der Machteliten in Süd-Tirol ist in der Frage der Selbstbestimmung weiterhin klar und unmißverständlich. Sollte einmal die Klärung der Selbstbestimmungfrage möglich sein, dann kehrt das Land Tirol südlich des Brenners zum Vaterland Österreich zurück, oder es bleibt bei der alten Form der Autonomie in Italien. So eine Meinung vertritt z.B. der amtierende Landeshauptmann von Südtirol Luis Durnwalder. Der politische Kampf um die Selbstbestimmung ist kein Sonntagspaziergang! Leider wollen das manche Menschen wider besseren Wissen andern das einreden und glaubhaft machen, oder vielleichrt die Selbstbestimmung als solche dadurch in eine politische Sackgasse zu führen. Wenn man die Selbstbestimmung will, dann muß man all die Kräfte sammeln, die man eben hat, und auf dieses eine Ziel fokussieren, d.h. alle Möglichkeiten nutzen wollen, die dem Land überhaupt zur Verfügung stehen. Eine Zersplitterung des Selbstbestimmunglagers in Anhänger von mehreren Optionen führ diese automatisch in die politische Irre und macht jede bemühung um Selbstbestimmung aussichtslos. Warum sollte überhaupt die völkerrechtliche Schutzmacht Süd-Tirols, das Vaterland Österreich für die Selbstbestimmung des Landes in Verhandlungen der Zukunft mit Rom eintreten wollen, wenn das Land Südtirol nicht selber genau wissen sollte, was es in dieser Frage klipp und klar will? Warum sollte Italien gerade im Fall Süd-Tirol die Selbstbestimmung gestatten, aber Sardinien, Padanien, Veneto, Friaul wieder nicht? Wer eine Selbstbestimmung der AP Bozen Südtirol ohne Anbindung an die Schutzmachtfunktion Österreichs mit dem Ergebnis als Freistaat neben dem Vaterland haben will, der stellt automatisch die Selbstbestimmung Süd-Tirols auf die gleiche Stufe mit anderen Regionen im Stiefelstaat, die ebenfalls nach Selbstbestimmung streben. Italien wird das klar als innenpolitische Angelegenheit betrachten und international dagegen argumentieren können, und so eine Selbstbestimmung niemals zulassen, allein aus dem Selbsterhaltungstrieb heraus. Das bedeutet in der politischen Praxis, die wird nie stattfinden können, es sei denn, der italienische Nationalstaat löst sich irgendwann aus irgendwelchen Gründen auf, und aus dieser Konkursmasse bilden sich mehrere neue Nachfolgestaaten heraus. In der Politik ist alles möglich, aber diese Entwicklung ist noch relativ unwahrscheinlich. Aber auch in diesem Fall werden die politischen Eliten Südtirols in der SVP, STF, FP, Union weiterhin an der Rückkehr des Landes zum Vaterland Österreich halten wollen. Eine mögliche Selbstbestimmung Süd-Tirols kann sich nur im Zusammenspiel der Politik zwischen Bozen-Wien und Rom abspielen, ev. noch Innsbruck, wenn man dieses Ziel ernsthaft ansteuern will. Was spricht überhaupt dafür, dass diese in der EU von heute oder morgen stattfindet? Das ist vor allem die weitere allgemeimeine demokratisch-politische Entwicklung der Union, wo die Klärung der Selbstbestimmungfrage mancher Minderheiten möglich sein kann, natürlich von solchen, die den Willen dazu haben, eine überwiegende ethnische Mehrheit der Bevölkerung der Autonomie stellen, und die durch ihre politische Führung diesen Wunsch nach außen hin auch klar, unmißverständlich und laut artikulieren. Das sind heute solche Autonomien, wie die in Schottland, Flandern, Katalonien und Baskenland. Ob man auch das Land Südtirol zu dieser Gruppe dazu rehnen kann, sei dahingestellt. Es gibt in dieser Frage eigene Gesetzesvorlagen im Senat in Rom, Petitionen der Bürgermeister an den Nationalrat in Österreich, aber keine Politik der Selbstbestimmung der Landesregierung in Bozen bis heute, und auch eine Wende in dieser Frage zeichnet sich nicht ab. Dennoch, sollte sich das einmal ändern, dann hat gerade die AP Bozen Südtirol eine international anerkannte Schutzmacht der eigenen Interessen, im Gegensatz zu all den anderen Autonomien in der alten EU. Wenn Bozen klar die Selbstbestimmung des eigenen Landes und Volkes wollte, dann kann auch Wien mit Italien und in Brüssel mit den Gremien der EU in Verhandlungen treten, um eine demokratiepolitisch glaubwürdige Lösung dieser Frage zu erreichen. Wien könnte über die südtiroler Selbstbestimmung der Zukunft mit Rom so verhandeln, wie es z.B. einmal 1993/94 um den eigenen Beitritt Österreichs zur EU verhandelt hat. Vorausgesetzt natürlich, die Landesregierung würde die Klärung der Selbstbestimmungfrage politisch anstreben und an die eigene Schutzmacht in dieser Angelegenheit offiziell mit der Bitte um Unterstützung herantreten. Österreich wird unter Umständen wahrscheinlich diese Aufgabe auf sich nehmen, und alles in seiner Macht stehende tun, damit einmal die Frage der Selbstbestimmung in Südtirol ein für alle male geklärt sein wird. Dazu müßte es wohl Italien ein Angebot machen, das so atraktiv sein müsste, dass es sich für Rom überhaupt lohnen würde, darüber ernsthaft nachzudenken. Sollte Italien in weiterer Folge eine Abstimmung zu dieser Frage mit offenem Ergebnis in Süd-Tirol ermöglichen, dann könnten die Süd-Tiroler zum ersten mal in der ganzen Geschichte seit der Abtrennung von Tirol und Österreich endlich ein Ja oder Nein zu Selbstbestimmung und zum status quo sagen. Der amtierende LH von Südtirol vertritt die Meinung, so wie ich das verstanden habe, nach einem halben Jahr Vorbereitung der Bevölkerung wäre so eine Abstimmung für die Befürworterseite der Selbstbestimmung knapp aber klar zu gewinnen und das Land Südtirol würde dann zu Österreich zurückkehren. Das könnte aber das Land Südtirol wahrscheinlich nur zuerst einmal als neues 10. Bundesland des Vaterlandes tun. Erst in weiterer Folge müsste und könnte man die Frage klären, ob die Süd-Tiroler in einem wiedervereinten Land Tirol oder im eigenen Bundesland des Vaterlandes leben wollen. Jeder kann sich von der Politik was wünschen, vorausgesetzt, dieser Wunsch hat noch einen Bezug zur herrschenden Realität, dann kann er vielleicht einmal unter besonderern Umständen in Erfüllung gehen. Der Lösungsansatz der Selbstbestimmungfrage mit dem Freistaatmodell ist der letzte, der jemals für Südtirol als praktikabel genug in Frage kommen würde. Wer das will, der will meiner Meinung nach meistens nur eines, die Selbstbestimmung als solche weiterhin als utopische Wunschvorstellung behandelt wissen. Mag schon sein, dass es ideologisch unverdächtige Anhänger dieser Idee geben kann, aber sie sind dennoch eine Minderheit innerhalb der Minderheit. Damit kann man keine Politik der Selbstbestimmung doch machen und auch keine Abstimmung gewinnen. Europa der EU der Demokratie und Menschenrechte sowie die Geschichte selbst machen meiner Meinung nach in unserer Zeit ein Angebot an die Süd-Tiroler die Frage der eigenen Selbstbestimmung mit der Unterstützung aus dem eigenen Vaterland Österreich demokratisch, nachhaltig und glaubwürdig einmal zu klären. Es liegt in erster Linie an den Menschen in diesem Land das zu wollen und in eigener politischer Führung danach zu handeln. Niemand wird zu seinem Glück aber auch Unglück heute gezwungen, das gilt auch in der offenen Selbstbestimmungfrage der Süd-Tiroler.

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An ff:
"Es wird Zeit, dass die lokalen Politiker den Willen des Volkes von Kufstein und Salurn respektieren"
->Du hast wohl das "zwischen" vergessen! Die Patrioten vermögen sich nicht mehr richtig auf deutsch mitzuteilen...!
Mit dem Volkswillen, da wäre ich lieber vorsichtig, das geht wahrscheinlich daneben, weil wir von der bösen SVP mit den vielen Beiträgen altoatesiniert werden und wegen der SVP kannst Du auch nicht mehr richtig deutsch!
Ansonsten, kannst du mir bitte erklären, wie Du unterdruckt und gedemütigt wirst? Vielleicht leben wir auf verschiedenen Planeten...

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Der Wille des Volkes und die Zukunft des
Wir haben es geschafft unsere Identität in schweren zeiten zu erhalten. Wir haben die faschistische

Assimilierungspolitik und das Unverständnis, die Arroganz und Ignoranz der frühen Nachkriegsjahre als

anderssprachige Minderheit überstanden.

Jedoch wer heute noch eine so akkute Gefahr sieht wie damals, als Südtirol unter dem faschistischen Joch stand,

der Übertreibt.

Wer das Verbot Deutsch - in der Schule und außerhalt - zu unterrichten, mit dem Unverständnis einiger Beamte im

öffentlichen Dienst, mit dem Recht unsere deutsche Muttersprache zu benutzen, vergleicht, der kennt kein Maß und

hat keine Achtung für unsere Großvätergeneration und was die wirklich alles durchmachen mussten.

Man spricht vom Willen des Volkes, aber wenn der Anteil der Südtiroler die einen Freistaat Südtirol wollen, größer

ist als jener, die zur Republik Österreich gehören möchten, dann bedeutet das, daß Ihnen die Einheit Tirols nicht

so sehr am Herzen liegt, wie hier andauernd gesprochen wird. Viele Südtiroler erhoffen sich von einem Freistaat

einfach bessere materielle Verhältnisse und so tun es auch viele Nordtiroler in Bezug auf die Einheit Tirols.

Der Anschluss Südtirols an Österreich wird insgesammt nichts an die Probleme des Zusammenlebens der Volksgruppen

verbessern, denn es wird immer noch italienisch-sprechende Mitbürger in Südtirol geben und diese werden doch die

gleichen Minderheitsrechte haben, wie wir jetzt. (hoffe ich doch?)

Ich glaube der erste Schritt für ein besseres zusammenleben, ist eine andere Haltung einzunehmen. Es ist wichtig

einmal zu sich selber, zur eignen Kultur und Geschichte zu stehen (mit dem sich die Grünen schwer tun) und

andererseits offen für das Andere und Fremde zu sein, sich über die Vielfalt erfreuen und sich daran zu

bereichern. (mit dem sich andere schwer tun). So kann man gut zusammenleben und sich gegenseitig schätzen, ohne

sich vom eigenen zu entfremden und die vielfalt erhalten, die jetzt auch ein Teil des Reichtums unseres Landes

geworden ist.

Eine pluralistische Gesellschaft in einem wahren eurpäischen Geist.

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Die Dornenkrone Tirols
Dort, wo einmal vor mehr als 90 Jahren ein prächtiger blühender Tiroler Rosenbusch stand, im übertragenen Sinne das ungeteilte Land Tirol, an dieser Stelle wurden die Zweige zumindest auf der Sonnenseite dieser Rose von unbarmherziger Hand brutal und ohne Rücksicht auf Verluste zugeschnitten. An dieser Stelle sollten ab nun Zitronenbäume wachsen und diesen Tiroler Rosenbusch mit der Zeit überwuchern, ihm die Sonne und Luft zum Atmen rauben. Die Süd-Tiroler Erde hat es aber dem Zitronenbaum nicht leicht gemacht und hat ihm nicht gut bekommen, vielleicht war das tiroler Alpenklima zu rauh oder die Erde nicht so bequem wie anderswo. Jetzt im neuen Frühling, der sich auch in der Frage der Süd-Tiroler Freiheit und Selbstbestimmung des Landes langsam aber sicher im Jahre 2009 auch für die AP Bozen Südtirol abzeichnet, versucht diese Tiroler Rose auf der Südseite der Heimat ihrem Instinkt nach Leben, Licht und Sonne folgend in ihrem Dornenkranz frische und gesunde, neue Triebe zu bilden. Diese einmalige Symbolik verfehlt auch nicht ihre Aussagekraft in christlich-religiösem Sinne, auf Leid, Dornenkrone und Kreuzweg Christi folgt die große Stunde der Auferstehung, und auch da am Grabe des wiederauferstandenen Erlösers blühten der Legende nach, am dritten Tage nach Karfreitag, am Ostersonntag am Tage der Auferstehung aus einem Dornenbusch in ersten Stunden des Tageslichts der neuen Zeit lieblich duftende rote Rosen. Um ihr solides Wurzelwerk muß diese Tiroler Rose der Wiedervereinigung in Süd-Nord- und Ost-Tirol noch lange nicht bangen, das ist noch tief und gefestigt genug, und reicht für lange Zeit noch. Was aber diese Rose der tiroler Einheit für dieses Land zwischen Salurn und Kufstein heute braucht, das ist eine gute Gärtnerhand, Geduld, Ruhe, Luft und Sonne, damit sie wachsen, gedeihen und auch einmal Früchte tragen kann. Die Gärnter in der Politik, die an dieser Rose so sehr hängen, mögen gut auf sie aufpassen, damit die zarten Frühlingsblüten nicht schon bald in böser Absicht wieder zetrampelt und beschädigt werden. Die Dornenkrone steht auch stellvertretend für so viel Leid der Tiroler Teilung der letzten 90 Jahre in diesem Land und wird wohl für immer ein Symbol dieser Teilung bleiben. Möge die heutige Situation in mancher Hinsicht in der Politik noch so komfortabel sein, das Wetter kann einmal bald umschlagen. Die Wiederherstellung der Landeseinheit in Tirol zwischen Salurn und Kufstein muß daher weiterhin ein gemeinsames und übergeordnetes politisches Ziel für beide Tiroler Landespolitiken in Bozen und Innsbruck und für das gemeinsame Vaterland der Tiroler Österreich ohne Zeitlimit bis zu deren reslosen Verwirklichung erhalten bleiben.

Ich möchte gerne allen, die im besten patriotischen Sinne des Landesvater Andreas Hofer an Ein Tirol und Ein Vaterland glauben wollten, ein Gedicht eines Alt-Österreichers Johann Gabriel Seidl widmen, das uns stets daran gerade in Süd-Tirol erinnern könnte und sollte: (frei nach J.G. Seidl)

AN MEIN VATERLAND !

Ich hab´dich nicht vergessen,
mein liebes Österreich!
Noch macht´s, an dich zu denken,
das Herz mir immer weich. -

Ich sah wohl schöne Alpen,
umweht von Palmenhauch,
sah Paradiese Gottes -
du aber hast sie auch.

Sah Silberströme wallen
durch manchen grünen Plan,
sah Täler, Auen, Städte -
du bist nicht ärmer dran.

Es lacht´ auch anderer Orten
manch treues Herz mir zu,
doch wer hat sie auf Erden
zu Tausenden wie du?

Ich braucht` auch in der Fremde
manch selig Stündchen hin;
allein in deinem Boden
schläft ja mein Jugendsinn.

Du hast die ersten Freuden
so treu mit mir geteilt,
du hast die ersten Leiden
so liebend mir geheilt.

Und sind in walscher Fremde
mir manche Plätze lieb,
so trotze ich diesem Hemde,
das bedeutungsleer mir blieb.

Denn was ich in der Fremde
geseh´n, gefühlt, erkannt,
sind liebende Mutterhände
im wahren Vaterland!

Drum glaub´ dich nie vergessen,
lob´ ich manche Ferne gleich:
Ich kenne nur eine Heimat,
weiss nur Ein Österreich!

* * * * * * *

16

Das Volk respektieren
Die Rosen ("Verbesserungen") die Südtirol erhalten hat, sind eher kleine Knospen, und die hat Italien uns nicht geschenkt.
Das sind mühsam abgerungenen Zugeständnisse oder besser gesagt, mühsam abgerungene Mindestgrundrechte.
Italien fährt bis heute seinen Kurs der Unterdrückung und Demütigung. Keine Volksabstimmung, aber faschistische Relikte.

Es wird Zeit, dass die lokalen Politiker den Willen des Volkes von Kufstein und Salurn respektieren.

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Symbole der Einheit sind zu begrüßen!
Abfällig haben sich dazu aber die Herren Heiss und Dello Sbarba geäußert (wobei der Vergleich mit dem Gazastreifen wirklich unqualifiziert und geschmacklos ist). Aber ganz grundsätzlich: Die Grünen sind doch vehemente Gegner des Rechtsextremismus, oder? Warum unternehmen sie dann nicht endlich was gegen den Duce-Faschismus, der immer noch die seltsamsten Blüten treibt? Warum verlangen sie nicht endlich den Abriss der Faschistentempel? Kapieren sie denn nicht, worum es da geht? Fühlen sie sich denn da dem Mussolini oder Berlusconi verpflichtet? Die Grünen haben beim Umweltschutz einiges weiter gebracht, das stimmt und ist auch gut so. Aber was das Gesellschaftliche angeht, torkeln sie offensichtlich ziemlich orientierungs- oder gar ahnungslos durch die Gegend. Sie sollen sich wieder auf die Umweltthemen konzentrieren. Sie sollen aber das andere bleiben lassen und vor allem keinen Schwachsinn verzapfen, wenn sie nicht einmal Recht und Unrecht unterscheiden können. Wie kommen den die Tiroler Patrioten dazu, sich immer wieder von solchen Ignoranten anpatzen zu lassen und gleichzeichtig zuschauen zu müssen, wie das wirklich Bedenkliche wohlwollend toleriert wird, obwohl es eigentlich keinen Platz in einer aufgeklärten Gesellschaft haben darf.