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Südtiroler Heimatbund zum Trikolorevorfall in Villanders: Volle Solidarität

Roland_Lang_Wahl_2008.jpgDer Südtiroler Heimatbund (SHB) spricht seinem Obmann Sepp Mitterhofer und dem Schützenhauptmann Hannes Rabensteiner seine volle Solidarität zu den Vorfällen beim 50 Jahr- Jubiläum der Schützenkompanie Villanders am 28. September und deren Folgen aus.

Roland Lang, Obmannstellvertreter des SHB, erinnert an die vielen
Aussagen führender italienischer Politiker, die oftmals die Trikolore
öffentlich beleidigten wie etwa Umberto Bossi, der im Juli 97 auf einer
Versammlung sagte „Geben sie die Trikolore aufs Klo (Il tricolore lo
metta al cesso)" oder im Juli 97 „Die Trikolore nehme ich, um mir den
Arsch zu putzen (Il tricolore lo uso per pulirmi il culo)". Der
Italiener Bossi verbrachte wegen dieser Aussagen keinen Tag im
Gefängnis und zahlte auch keine Geldstrafen. Italienische Gesetze
schützten ihn!

Es wehte die Trikolore vor der Kaserne, als Sepp Mitterhofer drinnen
gepeinigt wurde: „ … Am meisten geschlagen wurde ich ins Gesicht, dass
ich so verschwollen war, dass ich später nicht mehr den Mund aufbrachte
zum Essen. …".

Die Trikolore weht in Südtirol gegen den Willen des angestammten
Volkes, sie ist das Zeichen der Fremdbestimmung des südlichen Tirol.
Deshalb hat sie bei einer Schützenveranstaltung nichts zu suchen!

Es bleibt abzuwarten, ob und welche Schritte gegenüber dem Denunzianten die SVP ergreifen wird!

Für den Südtiroler Heimatbund
Roland Lang

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6 Kommentar(e)

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1

Verbannung der Trikolore
Die Trikolore hat in Süd-Tirol nichts verloren.

Süd-Tirol ist Tirol und nicht Italien. Die Süd-Tiroler sind auch keine Kriegsbeute und deshalb brauchen wir auch keine Trikolore.

2

Die Trikolore wurde aus ganz andere Gründe ausgehängt, die gesetzlich vorgeschriebern sind und mit dem Schützenfest überhaupt nicht in Verbindung stehen. Hätten die Schützen ihre Feier eine Woche früher abgehalten, wäre mit gewissheit keine Trikolore zu sehen gewesen.

3

Sehr geehrter Herr Lang, der Begriff "Denunziant" wird heutzutage zu recht immer in Verbindung mit unheilvollen Zeiten gebracht. Es wäre ratsam auf einer gewissen Wortwahl zu verzichten.
Beste Grüße

4

Anfrage
Wie kann es sein, daß die Regierung in Rom weiterhin so handeln kann mit seinen Knechten. Wir in der ehemaligen DDR haben es auch geschafft und hier waren die Sowjet an der Führung und mußten klein beigeben. So sind doch bestimmt auch die paar mutigen Italiener zur Ordnung zu rufen, da ja doch ganz Europa zusehen würde, was diese Herren sich dann so leisten. Ich verstehe bis heute nicht was doch so alte Ärsche damals um Paris und Trianon sich dabei gedacht hatte, als die Teilung von Tirol festgelegt wurde, bestimmt das gleiche, wie 1945 in Potsdam, garnichts, sondern nur dumm geredet und nicht überlegt.

5

Gscheida a weissis Hemat auheng aswie dei grien weiss ruate Pfuat!

6

Provokation
Bei einem Schützenfest die Trikolore auszuhängen ist eine reine Provokation und ich hätte sie persönlich auch abgenommen. Oder was würden wohl die Italiener sagen wenn wir bei ihrem Faschistentempel in Bozen die Tiroler Fahne hissen?! Die würde wohl nicht lange hängen und ich bezweifle ob jemand dafür bestraft würde der diese entfernt, der würde wohl eher noch eine Medaille erhalten. Aber das kennen wir ja schon, alles was mit Tirol zu tun hat wird sofort verfolgt und bestraft, in Bozen wird nicht mal jemand bestraft der mit den Duce-Fahnen herumläuft. Und mir will jemand erklären dass die Italiener sich vom faschistischen Gedanken entfernt haben??!!