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Südtiroler Heimatbund lädt zur Jahresversammlung

logo_shb_350.jpgDer Südtiroler Heimatbund (SHB) lädt Mitglieder und Freunde zu seiner Jahresversammlung, die am Samstagnachmittag, den 3. Mai 2008 in der Umgebung von Bozen stattfindet, herzlich ein.
Neben dem Bericht des Bundesobmannes Sepp Mitterhofer über die Tätigkeit des SHB steht auch ein Referat von Univ. Prof. Dr. Karl Socher mit dem Thema „Selbstbestimmung, der bessere Weg zu Freiheit und Wohlstand“ auf dem Programm. Zur politischen Lage wird Landtagsabgeordnete Dr. Eva Klotz sprechen.

Interessierte, die an der 34. Landesversammlung des Südtiroler Heimatbundes teilnehmen möchten, mögen sich bitte unter der Tel.Nr. 338-3059643 (Roland Lang) melden. Dort sind weitere Informationen zur Landesversammlung erhältlich.

Der Südtiroler Heimatbund

 Link: www.suedtiroler-freiheitskampf.net

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7 Kommentar(e)

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Georgos Egger

andere Meinung
Zitat: ”Solche Hirngespinnste von Tirol ohne österreichisches Vaterland bringen automatisch die Idee der Wiedervereinigung der geteilten Landesteile ad absurdum. Der Hochmut ist die erste Stufe zum Fall, wenn jemand von seiner Heimat so schlecht denkt, ist er schon sehr tief gefallen.“ „Wer so etwas fordert, nämlich ein Land Tirol losgelöst von Italien und Österreich, ist entweder ein realitätsfremder Spinner oder jemand, der versucht der Selbstbestimmung der Süd-Tiroler gezielt zu schaden."

Der Herr Doktor Silbenfroh scheint schwer damit zurechtzukommen, daß jemand eine andere Meinung vertritt als er selbst, wenn er gleich mit solchen verbalen Geschützen auffährt. Allein daß er mich für einen „Italiener“ hielt, während ich in meiner ganzen Ahnenforschung vierhundert Jahre zurück keinen einzigen Tropfen italienisches Blut gefunden und nicht einmal Italienisch als Fremdsprache gelernt habe, zeigt schon, was von seinem Urteil zu halten ist. Jetzt will er mich gar des Hochmuts bezichtigen, der demütige Tirolexperte. Er meint daß ich „von meiner Heimat schlecht denke“. Welche Heimat meint er denn. Tirol? Was denke ich denn Schlechtes über Tirol? Österreich? Wer sagt denn, daß Österreich meine Heimat ist? Was weiß denn der Herr mit dem schnellen Griff in die Schimpfwortkiste („Spinner“) über mich und die Gründe für meinen Standpunkt. Nichts weiß er! Er hat nicht einmal verstanden, daß es nicht darum geht, was ich von Österreich halte, sondern von der Europäischen Union und den unausweichlichen Ereignissen, die in ein paar Jahrzehnten auf Europa zukommen werden. Herr Markus A. sollte den Hochmut lieber dort suchen, wo man auf Kosten von Millionen Verhungerter einen „gehobenen Lebensstandard“ pflegt, der vier Hektar ökologische Bodenfläche und mehr beansprucht, während weltweit nur noch weniger als zwei pro Person zur Verfügung stehen — und es wird von Tag zu Tag weniger. Wäre Herr Markus A. wirklich ein „wertkonservativer Katholik“, wie er vorgibt zu sein, dann wüßte er, daß diese Ausbeutungspolitik Europas ein Gottesgericht nach sich ziehen wird.

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Tiroler Geschichte
Der Zusammenbruch der Monarchie 1918 war die absolute Stunde null und eine Ausnahmesituation, daher darf man sich nicht wundern, dass in einem Schockzustand die Menschen anders reagieren, als wenn sie wieder sachlich und nüchtern denken und handeln können. Der Anschlussgedanke ist seit 1945 mausetot, auch in Tirol südlich und nördlich des Brenners, vieleicht bei den Neonazis nicht. Die von Mussolini und Hitler erzwungene gewaltsame Option zwischen Italien und Reich verhinderte höchstwahrscheinlich die Selbstbestimmung Süd-Tirols nach dem Krieg. Das tiroler Inntal ist gegen Ende des Zweiten Weltkrieges vom österreichischen rot-weiss-roten Widerstand militärisch von den Nazis selbst befreit worden. Die Tiroler begrüssten die anrückenden Amerikaner mit Jubelrufen, Blumen und mit den österreichischen Fahnen. Daran gibt es nicht zu deuteln. Heute wollen den Anschluss nur verblendete rechtsextreme deutschnationale Kräfte, die keine Österreich-Patrioten sind, und die vieleicht im Promillebereich zu beziffern sind. Auch das muss eine Demokratie aushalten. Ich erinnere noch daran, dass alle Tiroler für die eigene nähere Heimat an der tiroler Front und anderswo im Ersten Weltkrieg heldenhaft gekämpft haben. Nicht zu vergessen den Freiheitskampf der Tiroler von 1809 gegen bayerische und napoleonisch-italienische Fremdbestimmmung und für die Rückkehr des Landes zum Vaterland Österreich, genauso wie auch den zweiten Freiheitskampf der Süd-Tiroler nach 1945. Wer so einen Unsinn von Tirol ohne Vaterland andauernd verzapft wie der Forumteilnehmer, der anscheinend kein Vaterland zu haben scheint, der arbeitet propagandistisch gerade den Verwaltern der Fremdbestimmung in Süd-Tirol in die Hände! Die Spitze der SVP bezeichnet immer wieder die eigene süd-tiroler Volksgruppe als die österreichische Minderheit in Italien, die FP Südtirol ist eine Landesorganisation der FPÖ, über die nationale Gesinnung der SF kann man sich auf dieser Seite überzeugen, bitte z.B. das Bild mit der Tafel am Brenner anschauen "Süd-Tirol ist nicht Italien" in Form der rot-weiss-roten Fahne, die österreichpatriotische Gesinnung der UfS steht auch ausser Zweifel. Nicht zu vergessen die Süd-Tiroler Schützen, http://www.schuetzen.org/ glaube ich, die Bildergalerie sagt mehrt als noch so viele Worte. Die Heimatparole der Schützen in Süd-Tirol lautet: Unsere Heimat ist Tirol, Unser Vaterland ist Österreich! Nur vor allem bei den Grünen in Süd-Tirol gibt es sehr eifrige Verteidiger der Italianitá des Alto Adige, die fast keine Gelegenheit auslassen die angeblichen Vorzüge der Fremdbestimmung in diversen Bloggs und anderswo hervorzuheben. Die Hüter der Italianitá des Alto Adige unterstützen nach Kräften und wo es nur geht alles in Süd-Tirol, was ideologisch in Richtung einer süd-tiroler Eigenstaatlichkeit ausgerichtet wird, sie wissen gut warum. Wenn schon keine grosse Liebe zu Italien auf der Seite der Süd-Tiroler möglich ist, dann wenigsten ein Irrweg der Eigenstaatlichkeit als Gegenkonzept zu Süd-Tiroler Selbstbestimmung und Wiedervereinigung der geteilten Landesteile in der Zukunft. In Tirol nördlich des Brenners übernehmen oft diese Rolle grüne und fanatische Europahasser, die am liebsten in jedem Dorf eine Mosche bauen und Multikultiutopien den Menschen verordnen würden. Patriotismus und Andreas Hofer das ist für sie wörtlich "Taliban-Gedankengut". Schutzmachtrolle Österreichs für Süd-Tirol braucht man natürlich nach dieser Auffassung der Grünen auch nicht, sie haben auch dagegen im Parlament in Wien am 21.September 2006 gestimmt. Solche Hirngespinnste von Tirol ohne österreichisches Vaterland bringen automatisch die Idee der Wiedervereinigung der geteilten Landesteile ad absurdum. Der Hochmut ist die erste Stufe zum Fall, wenn jemand von seiner Heimat so schlecht denkt, ist er schon sehr tief gefallen. Eine Wiedervereinigung Tirols ohne aktive Rolle der Schutzmacht Österreich wird es nicht geben, das ist so sicher wie Amen in der Kirche. Wer so etwas fordert, nämlich ein Land Tirol losgelöst von Italien und Österreich, ist entweder ein realitätsfremder Spinner oder jemand, der versucht der Selbstbestimmung der Süd-Tiroler gezielt zu schaden. Statt alle Kräfte zu bündeln, versucht man die Menschen zu spalten. Vor solchen Rat-Schlägen und "Freunden" der Selbstbestimmung sollte man sich meiner Meinung nach lieber in Acht nehmen. Andere Freunde von mir süd-tiroler Herkunft denken in dieser Frage zuerst, "los von Rom", und später wird man sehen, was an weiteren Schritten der Selbstbestimmung und Wiedervereinigung der geteilten Landesteile nach dem demokratischen Willen der Bevölkerung möglich sein könnte. Nach unabhängig voneinander gurchgeführten Meinungsumfragen begrüssen ohne jede propagandistische Vorbereitung und nähere Information immer noch cirka 55% der Tiroler südlich und nördlich des Brenners die Wiedervereinigung Tirol auf einem demokratischen und friedlichen Weg.

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Georgos Egger

Mit oder ohne Wenn und Aber?
@armin

Ich darf bei dieser Gelegenheit daran erinnern, daß die heute lebende Generation nicht als Träger der letzten Weisheit angesehen werden sollte. Immerin waren unsere Väter und Großväter auch nicht geistig unterbelichtet, und wir sollten deshalb mit einem gewissen Respekt ihrer gedenken. Sie waren es, die in einer inoffiziellen Volksabstimmung mit einer Mehrheit von 98,8 Prozent (!) gegen den Verbleib des Bundeslandes Tirol bei Österreich und für die Angliederung an Deutschland stimmten — und, wohlgemerkt, das waren keine Nationalsozialisten. Diese Selbstbestimmung wurde ihnen aber (von den alliierten Kriegsgewinnern) nicht zugestanden. Der österreichische Staat in Form der Ersten Republik wurde von den Alliierten zwangsverordnet. Es war „der Staat, den keiner wollte.“ Diese demonstrative Mißachtung des Volkswillens läßt sich nicht dadurch rechtfertigen, daß z. B. heute eine Mehrheit der Tiroler für den Verbleib bei Österreich ist, was sich übrigens genauso schnell ändern kann wie die mehrheitliche Einstellung zum x-ten Versuch, ein europäisches Imperium zu errichten. Die Wiederherstellung eines souveränen, freien und neutralen Landes Tirol, vielleicht sogar in den Grenzen seiner größten historischen Ausdehnung, kann angesichts des österreichischen Souveränitätsverlustes und der Einbindung in ein globales militärisches Konfliktpotenzial sehr bald verbreitete Zustimmung finden, vorausgesetzt, die Bevölkerung läßt sich nicht weiterhin durch plattgeistige Sprücheln selbstsüchtiger Großparteien einlullen.

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@ georgos Egger
Im derzeit auf österreichischem Staatsgebgiet liegenden Teil Tirols wird wohl niemand ernsthaft darüber nachdenken, eine Volksabstimmung über den Verbleib bei der Republik Österreich zu initiieren.

Ganz abgesehen davon, dass Tirol ja auch nie von Österreich andektiert wurde, ist Österreich für Tirol ja kein fremder Staat wie eben Italien für die deutsch- und ladinischsprachigen Südtiroler, sondern die Bundesländer bilden gemeinsam die Republik Österreich, ein Land, auf das man stolz sein kann.

Als Tiroler fühle ich mich mit den Bewohnern der anderen Bundesländern sehr verbunden und möchte gar nicht, dass diese Verbindung abgerissen wird.

Für Süd-Tirol stellt sich natürlich die Frage nach dem Wohnin! Aber das können nur die Südtiroler selber entscheiden.

Die Nord- und Osttiroler, aber auch die übrigen Österreicher, werden immer zu Südtirol stehen!
Mich persönlich würde eine Rückkehr Südtirols zu österreich am meisten freuen.

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Reaktionen?
Mich würde interessieren wie die allgemeine Reaktion oder die Stimmung bei dieser Diskussion war.
Süd-Tirol ist natürlich auch Tirol. Und ob Tirol bei Österreich bleiben soll ist wieder eine ganz andere Frage.

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Georgos Egger

Freistaat
Kleine Korrektur: Es war selbstverständlich der 28. März!

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Georgos Egger

Freistaat
Am 28. Februar wurde im Rahmen des Südtiroler Freiheitskampfes (Südtiroler Heimatbund) das Thema „Freistaat Südtirol“ diskutiert. Diese Vision ist kein „Hirngespinst“, wie es in diesem Forum ein silbenreicher Nichttiroler nannte, sondern die einzige Möglichkeit, ein wiedervereintes FREIES TIROL zu erreichen. Ein freies Tirol kann nur von Südtirol ausgehen, dem am meisten unterdrückten Teil unseres Landes. Es ist aber nicht zu vergessen, daß es auch dem nördlichen Teil seit der gewaltsamen Landesteilung versagt wurde, eine Abstimmung auf Grundlage der Selbstbestimmung der Bevölkerung durchzuführen. Die Selbstbestimmung ist bis heute dem GESAMTEN TIROLERVOLK versagt worden.
Ein Anschluß an die EU–Provinz Österreich, wie er hier in dieser Beitragssammlung durch ein paar freiheitswidrige, einseitige Kommentare — insbesondere von Nichttirolern — propagiert wird, wäre nicht nur ein garantiertes schleichendes Ende des Kulturraumes Tirol, sondern der endgültige Verlust landeseigener Gestaltungsmöglichkeiten in Politik und Wirtschaft. Es kann für „Südtirol“ nur nützlich sein, wenn Österreich es gar nicht annektieren will.