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Südtirol muss endlich klare politische Ziele definieren: Katalonien als Beispiel!

eva_500_ehrenburg.jpgDie Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Dr. Eva Klotz, hat sich bei einem politischen Treffen in Katalonien am Wochenende über die neueste Entwicklung in der Schul-, Bildungs- und Autonomie- Politik der Katalanen sowie über deren Selbstbestimmungspläne informiert und sich wichtige Erkenntnisse geholt.

 

 

Sie hat festgestellt, dass Katalonien dank ausschließlicher Zuständigkeit für das Schul- und Bildungswesen mit großem Selbstbewusstsein das katalanische Erbe und die Sprache verbreitet und das Bewusstsein, eine eigene Nation zu sein, stärkt. Die diesbezügliche Aufbruchstimmung und die Begeisterung bringen Katalonien auch wirtschaftlich voran.

Dadurch, dass die Katalanen danach streben, dass es in ihrem Land allen besser geht, erhält die gesamte Politik ein positives Selbstverständnis: nicht kleinkariertes Kirchturm- und Pöstchendenken, sondern Zukunftsperspektiven und Visionen, mehr Eigenverantwortung und Unabhängigkeitsstreben. So hat sich Katalonien im Jahre 2006 ein neues Statut gegeben, in dem es sein eigenes Nationsein und seine europäische Einbindung definiert.

Eva Klotz stellt für Südtirol fest, dass es längst an der Zeit ist, die Politik der Ratlosigkeit, Kopflosigkeit und Stagnation zu beenden und dem gesamten Volk Zukunftsperspektiven und Ziele zu geben und diese konkret anzustreben. Langfristig führt die derzeitige Politik der Volkspartei zur ungebremsten Einbindung Südtirols in Italien, auch sprachlich- kulturell und zu Lehtargie.

Die Führungsspitze der Volkspartei ist aufgerufen, sich endlich ernsthaft mit der Zukunft Südtirols auseinanderzusetzen und den Weg der Altoatesinisierung zu verlassen. Katalonien macht es vor, wie man die eigenen Interessen mutig und ohne Ausgrenzungen vertritt!

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz

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5 Kommentar(e)

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1

Antwort
@achim: die Antwort ohne Zins;
Alicante und Barcelona.

2
achim baden-württemberg

Katalanen
Doppelbürger:

1. du hast recht, ein Vergleich ist schwierig.

2. Wen meinst du mit den Katalanen, die in der Schweiz leben, Leute aus Barcelona, Girona, Lleida und Tarragona oder beziehst du nicht doch eher auf die Valencianer und Alicantiner ?
Letztere sprechen mehrheitlich einen katalanischen Dialekt, fühlen sich aber trotzedem eher als Spanier denn als Katalanen. Ich habe fast 10 Jahre in Valencia gelebt, war mit einer eher unpolitischen Valencianerin verlobt und spreche beide Sprachen. Ich denken, dass ich bei dem Thema mitreden kann.

3

Volete questo... cosi.. come "falso"
In svizzera vivono tanti catalani,
ma qumunque si sentono forte, anche cittadini del Espana.
E`propio io conosco una centinaia!
Io credo che in tutte zone che ci` sono minoranze linguistice,
ci sono sempre due parti.
Polizia: La polizia, della zona autonoma catalana, lavoro fortissimo col la cuardia civil.
Per questo affare cie a`solamente cambiato il nome!
Sarebbe possibile anche in alto Adige, ma volete la situazione come in Spania?

4
achim baden-württemberg

Katalonien
Ich kenne viele Katalanen, die über ihre politische Klasse ähnlich denken wie ihr über die SVP: Die wollen nur in Madrid mitregieren, früher bei Aznar, heute bei Zapatero.
Richtig ist, dass Katalonien heute über eine eigene Landespolizei verfügt und dies nicht allein hinsichtlich der Kripo. Die Guardia Civil, den italienischen Carabinieri, ist vollständig durch die Mossos d' Esquadra erstetzt worden.

5

Wenn schon Frau Klotz auf Katalonien verweist, so möchte ich auf einen Blog verweisen den ein sehr engagierter Mitbürger (kenne den nicht persönlich) unter http://www.selbstbestimmung.net führt und der auch Katalonien als Beispiel führt. Ihm sei dafür auch einmal gedankt