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SÜDTIROL IST NICHT ITALIEN Tafel am Brenner neuerlich zerstört

abgeschnittene_tafel.jpg In der Nacht zum 12. März, wurde am Brennerpass die Tafel „SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN“, von bislang unbekannten Tätern gewaltsam von ihrer Verankerung geschnitten und wie ein Stück Müll auf den nahe gelegenen Kreisverkehr geworfen.
Mit diesem Akt der Gewalt wurde einmal mehr unter Beweis gestellt, dass die radikalen neofaschistischen Kreise, die seit Monaten eine Hetzkampagne gegen die Tafel führen, selbst vor Gewalttaten und der Beschädigung von Privateigentum nicht zurückschrecken, so Sven Knoll, Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT.

 

 

Wie schmerzhaft muss dieses harmlose Schild mit der Aufschrift „SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN“ wohl für diese Verbrecher sein, die nicht akzeptieren wollen, dass Süd-Tirol widerrechtlich von Italien annektiert wurde und bis heute kein italienisches Gebiet ist, wenn sie zu solchen Mitteln greifen?
Vor allem aber, wie schlecht ist es um das so genannte friedliche Zusammenleben bestellt, wenn den Süd-Tirolern tagtäglich der Anblick von faschistischen Relikten wie dem Siegesdenkmal, dem Mussolinirelief und den Beinhäusern zugemutet  wird, und dann auch noch das Privateigentum politisch anders denkender Menschen gewaltsam zerstört wird?
 
Die Aussage „SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN“ ist für jeden gebildeten Menschen keine Provokation, sondern eine historische und kulturelle Wahrheit, die nur jene schmerzt, die sie nicht hören wollen, weil sie lieber heute als morgen aus dem Süden Tirols ein rein italienisches Alto Adige machen wollen.
 
Die SÜD-TIROLER FREIHEIT verurteilt die neuerliche Zerstörung des Schildes aufs schärfste und hat bereits Anzeige bei der Polizei erstattet.

Durch diese verabscheuenswerte Gewalttat wird man sich aber mit Sicherheit nicht davon abbringen lassen, die Tafel wieder aufzustellen und auch an anderen Übergängen entlang der Unrechtsgrenze, weitere Schilder anzubringen.
Die blinde Zerstörungswut dieser Verbrecher führt den Süd-Tirolern nämlich nur zu deutlich vor Augen, welch düstere Zukunft uns in Italien erwartet und wie notwendig daher politische Initiativen zur Loslösung von diesem Unrechtsstaat sind.

 
Die SÜD-TIROLER FREIHEIT ruft daher alle aufrechten Tirolerinnen und Tiroler auf, durch eine kleine Spende die Wiederaufstellung der Tafel zu unterstützen und damit ein Zeichen des Protestes gegen diese verbrecherischen, neofaschistischen Drohgebärden zu setzen, denn Süd-Tirol ist nicht Italien, war nie Italien, und soll auch nie Italien werden!

Spendenkonto:
SÜD-TIROLER FREIHEIT
Raiffeisenkasse Bozen
IBAN: IT 35 Y 08081 11600 000300022900
BIC: RZSBIT21003
Verwendungszweck: Projekt Unrechtsgrenze

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

 

 

abgeschnittene_tafel.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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36 Kommentar(e)

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1

@dffd
besser oder schlechter...

worum geht es denn?

Süd-Tirol ist ein Teil Tirols und Tirol ist ein Teil Österreichs - über ein Jahrtausend (!) lang war das so!

Warum sprechen wir die selbe Sprache? Warum pflegen wir die gleichen Bräuche? ...Weil Süd-Tirol österreichisch ist! Die Grenze verläuft nur seit 90Jahren falsch! Süd-Tirol ist Kriegsbeute!!

ROT und WEISS das sind die Farben die wir in unseren Herzen tragen!

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wahrheit
geht es uns schlecht ?
südtiroler freiheit ,südtirol ist nicht italien .blödsinn !!!
ich glaube wenn wir zu österreich gehören würden ,gehe es uns nicht besser sondern schlechter!!!

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Es braucht noch 4 Tafeln
SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN.

- Reschen-Bundesstraße: Nauders
- Ötztal-Bundesstraße: Timmelsjoch
- Antholzer-Defereggental
- Drautal-Bundesstraße: Arnbach

4
Georgos Egger

na bitte
@Nickname: „soso, dann fechte mal an.“

Wozu denn? Wenn man die Worte eines Mitmenschen respektiert, verdreht man sie nicht. Das kann man mit einem Gesetz nicht erreichen.

5

na bitte
"urheberrechtlich zumindest anfechtbar" ?

soso, dann fechte mal an.

6
Georgos Egger

Zusammenhang
Sehr geehrte Frau oder sehr geehrter Herr „Nickname“! Meine Worte, die Sie verwendet und in einen anderen und, wie Sie anscheinend denken, parallen Zusammenhang gestellt haben, erhalten ihre Bedeutung von dem Kontext her, in den ich sie gestellt habe. Es müßten daher zumindest folgende Fragen beantwortet werden, bevor Sie meine Worte ohne Sinnverfälschung in der von Ihnen gewählten Anwendung unterbringen können:
Haben sich die italienischstämmigen Bewohner Deutschtirols bzw. deren Vorfahren freiwillig in diesem Gebiet angesiedelt oder unter Zwang? Mit welcher Einstellung und in welcher Absicht haben sie sich in einem deutschsprachigen Gebiet angesiedelt? Wurden sie oder ihre Vorfahren in ähnlicher Weise benachteiligt und mit unerwünschten Zwangsmaßnahmen bedacht wie die deutschtiroler Bevölkerung seitens des italienischen Staates? Gelten für die italienischstämmigen Bewohner Deutschtirols ähnliche historische Voraussetzungen wie für die deutschstämmige Bevölkerung?
Die Beantwortung dieser und ähnlicher Fragen klärt, ob tatsächlich eine Parallelverhältnis vorliegt, das Ihre Anwendung meiner Worte rechtfertigt. Solange diese Parallele nicht bewiesen ist, ist es jedenfalls nicht legitim — und urheberrechtlich zumindest anfechtbar —, daß Sie sich meiner Worte bedienen, um sie in einen anderen Kontext zu stellen.

7

Italiano....
@italiano, ma cosi non poi scrivere.dai... Nessun dice che il alto Adige non e`di Italia, ma mandare via i`tedesci sarebbe un malocchio che in un modo venira indietro piu forte.
Si deve lavorare politicamente con
i`partiti sani e`no con i` estremi.
Mandare tutti a Innsbruck, sarebbe lo stesso pugnio che gli altri vi mandano in Trento.
Al momento andate insieme la vostra strada della pacifica convivenca. Un taliang del ester!

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Ascoltare anche l'altra campana
Riporto qui per dovere di cronaca il testo di una dichiarazione di Davide Orfino presidente di Azione Giovani Vipiteno:

Esprimo grande soddisfazione per la rimozione del cartello “Suedtirol ist nicht Italien” prendendo comunque le distanze dall'atto vandalico che ha visto fare a pezzi il cartello nella notte tra l’11 e il 12 marzo. Non è con un atto vandalico che si doveva eliminare il cartello “Suedtirol ist nicht Italien” al Brennero! Dovevano essere le autorità austriache a dover intervenire per rimuovere il cartello che per gli italiani di Brennero (e non solo per quelli di Brennero) era un vero e proprio “pugno nello stomaco”!
Il cartello, che il partito della Klotz vuole di nuovo situare al confine del Brennero nonostante il proprietario del terreno e il sindaco del comune “Gries am Brenner” non sono più d’accordo, ha danneggiato ulteriormente la pacifica convivenza che per colpa degli anti-italiani è a rischio ogni giorno.
Ci tengo ancora una volta a sottolineare che il centrosinistra italiano (PD) rimane in silenzio su questo delicato argomento.
Dispiace molto infine che all’intero della Svp ci sono ancora certi personaggi anti-italiani come Oswald Ellecosta che a quanto pare segue ancora la vecchia e sbagliata politica del “più divisi siamo meglio stiamo”!

Davide Orfino

9

L'Alto Adige e' Italia, che vi piaccia o no. se non vi piace l'Italia andatevene in austria dove nemmeno vi vogliono.

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@Antwort an Markus..
Besten dank für deine Ausführung,
auf meine Fragen! Du hast natürlich betreffend deinen Ausführungen Recht. Ich aber hab` mich damals für die Schweizer Armee entschieden und als junger Rekrut spürte ich, vereidigt zu schiessen, die ganze Brutalität
der Jura-Beliers. (ZB. wurden wir deutschschweizer und Berner Truppen nicht mehr bedient), bedroht und LKW wurden gesprengt.
Wir waren kurz vor einem Bürgerkrieg, da hat aber die Vernunft gesiegt und das schweizer Volk hat dem Berner Kantonsteil Jura die Souveränutät gegeben, heute ist es ein bürgerlich dominierter Kanton von dem man/frau in der ganzen CH wenig hört. Tessin,& italienisch Bünden: Sind keine Italiener sondern italienisch sprechende CHer und italienischsprachige Bündner, darauf legen sie grossen Wert.
Als aus dem ladinischen Grenzgebiet stammend, habe ich Angst vor einer Zerstörung der Convivenza Pacifica, was niemandem nützen würde. Wären die Schulen im ST zweisprachig und die gegenseiteige Akzeptanz sichtbarer, könnte Südtirol ein Freistaat mit eigener Landestafel werden (Freistaat Südtirol/Stato libero alto Adige) mit Sonderrechten und 3 sprachigkeit!
...um die ladiner nicht zu vergessen... so wie etwa Bayern
in Deutschland, so ST/aA in Italien.
Alles andere was extrem links bis rechts spielt bringt wenig.
Dann gibt es noch die Möglichkeit der round tables!

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keine Einbahn bitteschön-dankeschön
"Es ist legitim, wenn Deutschtiroler südlich der Brennergrenze ihr Land an Österreich angliedern und mit dem nördlichen Landesteil vereinigen wollen."

Es ist legitim, wenn Südtiroler italienischer oder deutscher Muttersprache bei Italien bleiben wollen. Sie deshalb als Faschisten ode Faschistenfreunde zu beschimpfen, zeugt von mangelnder Achtung der persönlichen Empfindungen und der Meinungsfreiheit.

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@ Doppelbürger aus CH
Wenn Sie in der Schweiz leben, dann haben sie gerade als Doppel-Staatsbürger etwas wertvolles anderen Menschen voraus, nämlich Sie können sich in beide Lager hineinversetzen, auch wenn es gerade in der Schweiz nicht im Geringsten Probleme im Umgang miteianander der Sprachgruppen gibt. Das würde ich mir persönlich vom Herzen auch für den Alpenraum und für Tirol vor allem zwischen Salurn und Kufstein für die Zukunft wünschen, nämlich ein unverkrampftes Miteinander, wo alle Menschen die gleichen Chancen und gleiche Voraussetzungen der individuellen Entwicklung haben. Ich habe bis jetzt noch so viele Menschen italienischer Muttersprache aus Süd-Tirol kennengelernt, die sich oft genug darüber bitter beklagen, dass sie bei vielen Gelegenheiten von der Mehrheitsgesellschaft auf irgendeine Art ausgegrenzt werden, auch wenn das nicht ausdrücklich von den Süd-Tirolern selbst zugegeben wird. Meiner Meinung nach es ist aber so. Diesen Umstand müsste man dringend ändern, je schneller umso besser. Ich sehe diese Chance auf ein neues gesundes zwischenethnisches Klima vor allem in der Klärung der Selbstbestimmungfrage, wo alle Parteien und alle Sprachgruppen in diesem demokratischen Streit endlich es schwarz auf weiss bekommen würden, entweder man will die Selbstbestimmung als solche, oder auch eben nicht mehr. Gerade die Italiener in Süd-Tirol mussten so oft dafür büssen, was Rom einmal in seiner Politik gegenüber Süd-Tirol den Menschen an Chancen verbaut hat. Für mich persönlich zählt in erster Linie der historisch gewachsene und einwandfrei begründete Wunsch der Süd-Tiroler nach Ausübung der Selbstbestimmung und nicht die endlose Bevormundung aus Rom. Ich stehe persönlich der italienischen Sprache und Kultur auch in Süd-Tirol sehr wohlwollend gegenüber, wenn sie nicht von nationalistisch verblendeten Politikern für ihre Zwecke missbraucht wird. In Süd-Tirol leben heute 25% Italiener, d.h. würde sogar die Selbstbestimmung dem Land einmal glücken, es wäre ein absolutes muss, dass das Land weiterhin offiziell zwei oder dreisprachig bleiben muss. Italianità kann man überall leben, wo genug Italiener leben, im Kanton Tessin in der Schweiz sowieso, aber auch in Bozen und Umgebung in Süd-Tirol. Ich kann zwar nur für mich sprechen, aber nach der Klärung der Frage der Selbstbestimmung würde, wie ich glaube, endlich ein unverkrampftes Klima zwischen allen Sprachgruppen einziehen und dauerhaft herrschen. Ich würde mich sogar sehr freuen, wenn dann mehr Italiener in Tirol südlich oder nördlich des Brenners leben wollten, da auch sie einen sehr wertvollen Beitrag zur gemeinsamen Kultur in diesem Land leisten. Ein Land Süd-Tirol ohne die Italiener ist für mich völlig unvorstellbar, Süd-Tirol der Zukunft auch ohne italienische Staatsmacht aber schon, das kann man aber nur auf einem einwandfrei demokratischen Weg einmal gemeinsam entscheiden. Die EU macht das doch immer mehr möglich und so sollte es auch sein. Die Stadt Bozen zum Beispiel könnte erst dann nach einer Selbstbestimmung zu ihrer Rolle als Vermittlerstadt zwischen dem teutonischen Norden und romanischen Süden Europas wieder richtig finden. Was glauben Sie, wie die Süd-Tiroler mit den Italienern umgehen würden, wenn man den Menschen in einer freien Abstimmung die politische Klärung der Selbstbestimmungfrage endlich ermöglichen würde? Dass sie immer noch nicht geklärt ist, das halte ich für einen Anachronismus ersten Ranges und politischen Skandal. Solche Fragen dürfen ganz einfach zwei so einmalige, kulturell verwandte und befreundete Völker, wie die Italiener und Tiroler/Österreicher nicht mehr trennen und entzweien. Das hat vor zwei Jahren der ital. Altpräsident Cossiga begriffen und er hat aus diesem Grund ein Referendum zur Klärung der endgültigen staatlichen Zugehörigkeit Süd-Tirols im Mai 2006 vorgeschlagen, und sogar einen entsprechenden Gesetzesentwurf im Römischen Senat eingebracht. Die Selbstbestimmung als politisches Ziel findet man auch in allen Parteiprogrammen der süd-tiroler Parteien, sind sie deswegen "extremrecht", wie der Yvan vieleicht meinen könnte? Wenn man schon so wie ich die Zivilcourage hat, offen die Meinung zu dieser Frage öffentlich kundzutun und diese auch mit Argumenten zu begründen, dann tut man das doch in bester Absicht niemand zu schaden, sondern das zu reparieren, was einmal kaputt gegangen ist. Ich bejahe persönlich ohne Wenn und Aber den einmaligen grossen Wert der italienischen Kultur und Zivilisation, die aber in diesem heutigen Kontext Süd-Tirols aufgrund der ungeklärten Frage der süd-tiroler Selbstbestimmung vom Staat der Fremdbestimmung Italien getrennt gesehen werden muss. Sollte Italien einmal diese Klärung der Frage der Selbstbestimmung den Bürgern der AP Bozen ermöglichen, egal wie dann das Ergebnis lauten würde, wird sich diese Staatsmacht nicht mehr vorhalten müssen, dass sie die Süd-Tiroler zum Verbleib bei Italien zwingt. So einfach ist das, wir leben in einer demokratischen Gesellschaft und jeder darf mit erlaubten Mitteln für seine Meinung werben oder schreiben. Ich bin auch der Meinung, dass wir noch die Zeit in Süd-Tirol, in der EU erleben werden, wo man die Frage der Selbstbestimmung des Landes und Volkes Süd-Tirols auch so wird lösen können, wie seinerzeit das bei der geglückten Selbstbestimmung des Kantons Jura in der Schweiz Ende der 70-er Jahre geschehen ist. Das könnte bedeuten, dass zwar der Diskurs und die politische Auseinandersetzung unter Umständen heftig sein könnte, aber nur mit friedlichen und demokratischen Methhoden, wie damals im Kanton Jura. Nach der Selbstbestimmung wird man damit zur Tagesordnung übergehen und das Leben GEMEINSAM als Italiener und Süd-Tiroler in einem Land weiter leben, das Trennende wird man vergessen, das Gemeisame wird dann in Vordergrund treten. Der Kanton Jura ist der Schweiz als jüngster 26. Kanton erst im Jahre 1979 beigetreten. Es war eine erfolgreiche Selbstbestimmung, die niemand mehr in Bern in Frage stellt. Ich möchte in diesem Zusammenhang ein Zitat anbringen, der Begriff "das Jurassische Volk" könnte man bei Bedarf durch das "Süd-Tiroler Volk" ersetzen, um sich ein Bild machen zu können, was ich genau damit meine: Zitat: Verfassung der Republik und des Kanton Jura vom 20.März 1977 Geändert durch Volksabstimmungen 1987, 1993, 1998, 2004. Das Jurassische Volk im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, in der Absicht, seine Souveränität wiederherzustellen und eine geeinte Gemeinschaft zu gründen, gibt sich folgende Verfassung: Präambel. Das jurassische Volk beruft sich auf die Menschenrechtserklärung von 1789, auf die Allgemeine Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen von 1948 und auf die Europäische Menschenrechtskonventiom von 1950. Gestützt auf diese Grundsätze fördert die Republik und der Kanton Jura, grundgelegt im Akt freier Selbstbestimmung vom 23.Juni 1974, die soziale Gerechtigkeit und die Zusammenarbeit unter den Völken und wirkt aktiv in den Gemeinschaften mit, auf die sie sich beruft. I. Souveränität. Artikel 1. 1.Staatsform. Die jurassische Republik ist ein auf Brüderlichkeit gegründeter demokratischer und sozialer Staat. 1.2.Sie ist ein souveräner Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Artikel 2. Ausübung der Souveränität. Die Souveränität steht dem Volk zu, das sie unmittelbar oder durch seine Vertreter ausübt. (...) Artikel 4. Zusammenarbeit 1. Die Republik und der Kanton Jura arbeitet mit den anderen Kantonen der Schweizerischen Eidgenossenschaft zusammen. 2. Sie ist bestrebt, mit ihren Nachbarn eng zusammenzuarbeiten. 3. Sie ist weltoffen und arbeitet mit den um Solidarität bemühten Völkern zusammen. Ende des Zitats. Die Süd-Tiroler sind ebenso ein Volk mit eigenem Land und mit einer weitgehenden Autonomie, die das Land zum Subjekt des Völkerrechtes macht, aber die keine Souveränität in der Selbstbestimmungfrage ermöglicht. Die Autonomie als solche ist heute in Vereinten Europa eher dort angebracht, wo es echte ethnische Minderheiten unter einer anderen ethnischen Mehrheit gibt, wie z.B. die Slowenen in den Provinzen Triest und Gorizia. Die Süd-Tiroler sind im eigenen Land auch nicht nur eine relative oder absolute Mehrheit, sondern sogar eine 3/4 ethnische Mehrheit dazu noch im eigenen Land. Dem italienischen Machtanspruch haben die Menschen bei entsprechenden historischen Gelegenheiten klar und deutlich widersprochen, das letzte mal erst 2006 bei der Petition der süd-tiroler Bürgermeister an das Vaterland Österreich. Europa als multinationale überstaatliche Gemeinschaft ist auch dazu berufen, im gegenseitigen Einvernehmen zwischen Rom, Bozen, Wien und Innsbruck solche Unstimmigkeiten ersten Ranges in der Auslegung des Menschenrechtes auf die eigene Selbstbestimmung einer süd-tiroler 3/4 Bevölkerungsmehrheit dazu im eigenen Land zu bereinigen und alles dafür zu tun, damit diese so lange aufgeschobene Frage der Selbstbestimmung Süd-Tirols endlich demokratisch geklärt wird. Wenn man aber den Standpunkt einnimmt, Alto Adige haben wir seinerzeit erobert und geben es nicht her, auch wenn dort nicht viele Italiener leben, dann erweist man weder der Demokratie noch dem europäischen Gedanken einen guten Dienst. Die Rechnung dafür werden auch die Menschen in Süd-Tirol bezahlen, die nicht Deutsch als Muttersprache haben. Das Klima des latenten gegenseitigen Misstrauens und der gegenseitigen ethnischen Belagerung wird weiterhin in diesem Land herrschen. Ich würde meinen, dass das Land sich eine bessere Zukunft und bessere Politik, vor allem vieleicht bessere Politiker verdient hätte, aber das bleibt wohl der La Casta in Rom egal und in Süd-Tirol wird weiter gegeneinander autonomisiert. Damit sich das ändert, dafür lohnt es sich den Kopf zu zerbrechen und für den eigenen Standpunkt auch in diesem Forum zu werben. Ich oder wir bejahen ohne Wenn und Aber alle zivilisatorischen Werte einer anderen Sprachgruppe und suchen keinen Streit mit ihr, sondern einen endgültigen Frieden, damit die Zukunft für uns alle besser als jetzt sein wird, und damit Nebeneinander der Sprachgruppen durch echtes und kulturell immer sehr wertvolles Miteinander ersetzt wird.

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Georgos Egger

Österreich
Es ist legitim, wenn Deutschtiroler südlich der Brennergrenze ihr Land an Österreich angliedern und mit dem nördlichen Landesteil vereinigen wollen. Sie dafür als rückständig, lächerlich, rechtsradikal usw. zu beschimpfen, wie es hier einige Kommentare tun, zeugt von mangelnder Achtung vor persönlichen Empfindungen der Vaterlands– und Heimatliebe.
Eine andere Sache ist es, ob die rückkehrwilligen südlichen Deutschtiroler in jedem Fall zu Österreich wollten. Würden sie das auch wollen, wenn Österreich keine demokratische Republik, sondern eine rechts– oder linksextremistische Diktatur wäre? Auch scheint mir beachtenswert, daß die italienisch beherrschten Deutschtiroler, durch andere Voraussetzungen bestimmt, eine andere Entwicklung als die Österreicher durchgemacht haben. Wollen die Heimkehrwilligen sich dennoch in die österreichische Volksseele integrieren? Bevor man eine Entscheidung trifft, sollte man sich umfassend informieren. Zu diesem Thema wäre in erster Linie beherzigenswert, was uns der bekannte österreichische Psychiater Dr. Erwin Ringel in seinen Vorträgen über die Österreicher hinterlassen hat, veröffentlicht in seinem Buch „Die österreichische Seele“. Dazu sollte man aber auch noch das Nachfolgebuch lesen: „Österreichs verwundete Seele — 20 Jahre nach Erwin Ringel“, von einem Kollektiv führender österreichischer Seelenkundiger verfaßt. Hier wird die Perspektive vorgeführt, daß alles noch erheblich Schlimmer geworden ist, als Erwin Ringel es gezeichnet hatte. Meine eigenen langjährigen Beobachtungen fügen sich hier stimmig ein, denn ich meine, daß der Durchschnittsösterreicher unter Freiheit versteht, sich ungehindert selbst zugrunde zu richten zu dürfen.
Was für den einzelnen gilt, ist für die Gesamtheit nicht minder zutreffend. Als Befürworter der drei Prinzipien, auf die die Zweite Republik gegründet wurde, nämlich den demokratischen, den rechtsstaatlichen und den föderalistischen Grundsatz, kann man nur staunen, mit welcher Gleichgültigkeit die große Mehrheit der österreichischen Bevölkerung die Grundlagen ihres Staates preisgibt, im Glauben an ein paar triviale Vorteile, die ihnen von Protagonisten der EU versprochen wurden und werden. Um die achtzig Prozent an Gesetzen, die in Österreich gelten, werden bereits nicht mehr von den gewählten Abgeordneten im österreichischen Nationalrat gegeben, sondern von der EU-Kommission Österreich aufgezwungen. Das Recht geht also zum größten Teil nicht mehr vom Volke aus, und die rechtsstaatliche Gewaltentrennung ist damit aufgehoben. Auch die judizielle Gewalt verliert zusehends an Unabhängigkeit und wird in diese rechststaatswidrige gigantische Machtkonzentration hineingezogen. In Europa ist längst ein Konsolidierungsprozeß im Gange, der eine Räteunion heranbildet, in der die Freiheit einen ähnlichen Begriff darstellt wie in der ehemaligen Sowjetunion (was auf Deutsch nichts anderes heißt als Räteunion). Man braucht nicht lange herumzurätseln, ob eine europäische Diktatur links- oder rechtsorientiert ist — diese Kategorien sind anachronistisch geworden und nur noch hohle Phrasen polemischer Straßenschreier — es geht nämlich um den mit Recourcenausbeutung verbundenen Wachstumsgötzen, egal ob in den USA, in Rußland, in China oder in Europa, egal ob von links oder von rechts. Der Wettlauf dieser Giganten beschleunigt nur den zu erwartenden und unvermeidbaren Einbruch einer apokalyptischen Weltkatastrophe. Aber wer will das hören? Der Vogel Strauß läßt grüßen.
In diesem unwiderstehlichen Sog, in den auch Österreich gemäß abstimmungsbekundetem Volkswillen geraten ist, kann der Vaterlandsbegriff nur noch in Sehnsüchten und Erinnerungen mancher einzelner weiterbestehen. Nicht einmal vor dem Schritt Österreichs in seine europaorientierte Auflösung hatte dieser Begriff in der Rechtsordnung seinen gebührenden Platz mehr gefunden — die Väter spielten und spielen keine Rolle mehr, sie wurden in der Verfassung vergessen, und die Tiroler Landesverfassung hat zu wenig Gewicht, um diesen Mangel auszugleichen. Würde der Staat die Väter noch in irgend einer Weise ehren, gäbe es wenigstens eine gentis causa von Amts wegen zu verleihende Staatsbürgerschaft. Aber das ist kein Wert mehr, und deshalb fehlt dem vaterländischen Denken und Fühlen ein notwendiges Minimum an Entsprechung in der staatlichen Rechtsordnung. Ich bedauere das mit einem „Schade um Österreich“. Die Deutschtiroler Landsleute mögen bedenken, daß sie ihr Vaterland nur noch in sich selbst finden können, längst aber nicht mehr in der äußeren Wirklichkeit. Man kann nicht alles haben: Sicherheit und Freiheit, materielle Sorglosigkeit und ideelle Werte, kosmopolitische Lebensweise und heimatliche Geborgenheit. Deshalb sollten sie erkennen, was das österreichische Volk verkauft und was es sich eingehandelt hat. Selbstbestimmung ja — aber würde die Mehrheit der Wähler sich diesen Wirklichkeiten stellen, würde sie das Format zeigen, die Opportunitätskosten ihrer Entscheidung abzuwägen? Das würde für mich ein Wunder sein, das allen meinen bisherigen Beobachtungen zuwiderliefe.

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Gegen Ehrenabsch....
@Markus: du schreibst immer sehr lange Texte, sind interessant
Danke! Aber was mich wunder nimmt als *Italiener und Schweizer,
*Grenzgebiet zum Südtirol (AIRE)
R.P.(BL), wieso geht ein friedliches miteinander nicht?
Das konnte mir noch niemand sagen!
DEr YS kommt aus dem CH -Jura, das waren vor 30 Jahren Separatisten, jetzt haben sie einen eigenen Kanton, er findet
Bayern schöner als Südtirol.
Nun was gäbe es für eine Lösung miteinander, wenn ihr bei Italien bleiben müsstet? Spannende Frage oder? Gruss ins Südtirol!

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Gegen Ehrenabschneider
Es heisst doch so schön in diesem Forum, es werden keine beleidigenden Kommentare von der Redaktion geduldet oder veröffentlicht. Ist das keine Beleidigung, was der Italiener Yvan aus der Schweiz gerade geschrieben hat? Politisch andersdenkende Menschen, vor allem lupenreine Demokraten wie mich, die auch der Meinung sind Süd-Tirol ist ethnisch, sprachlich und kulturell nicht Italien, als "Rechtsradikale" zu bezeichnen, zeugt von niedriger Gesinnung und ehrenabschneiderischen Absichten. Ich halte das für einen brutalen verbalen Übergriff eines verblendeten wohl italienischen Nationalisten. Ich kann ihm nur entgegnen, er ist vieleicht ein Parteifreund der Alessandra Mussolini, bzw. er fühlt sich bei Fiamma Tricolore daheim, daher kann er nicht verstehen, worum es in dieser demokratischen Auseinandersetzung um Freiheit der Wahl in Süd-Tirol in der Selbstbestimmungfrage geht. Soll er seine Kommentare in Internetforen der italienischen Nationalisten und Neofaschisten schreiben, da passssen sie vieleicht besser hin. Ich lasse mir von niemand unterstellen, ich würde im entferntesten in meiner Weltanschaung mit rechtsextremen Gedankengut etwas zu tun haben wollen. Übrigens, ist ist eine alte gut bekannte Methode aus den 50-er 60-er bis Ende der 80er Jahre in Italien, alle Menschen, die sich für Freiheit und Selbstbestimmung der Süd-Tiroler einsetzen, oder auf irgendeine Art bemerkbar machen, sofort als deutschnationale Rechtsradikale zu verleumden. Ich weiss nicht, ob der Forumteilnehmer Yvan nur hysterisch ist, oder ob das bei ihm eine Methode hat, ihm unbekannte Personen als "Rechtsanwalt" ohne Grund zu beleidigen. Wenn es den amtlichen und freiwilligen Hütern der Italianitá in Alto Adige in einem freien demokratischen Diskurs an Argumenten fehlt, mussen sie immer noch zu den alten Methoden greifen, und die Faschismuskeule wieder hervorholen, um noch so überzeugte Demokraten zu diffamieren und unhaltbaren Vorwürfen anzuschütten. Sie sollen lieber dabei aufpassen, ob der Dreck, mit dem sie verbal herumwerfen, nicht womöglich sie selbst trifft. Bitte noch Opfer und Täter-Rolle in der Geschichte nicht zu verdrehen und zu vertauschen versuchen. Die Süd-Tiroler sind bis heute noch Opfer der faschistisch-tolomeischen Politik des italienischen Nationalismus mit allen seinen Folgen bis zum heutigen Tage, und nicht umgekehrt. All das, was Süd-Tirol an Unrecht in der ganzen Geschichte von italienischer Seite unverschuldet erdulden musste, wird ganz einfach und ohne zu zögern von solchen Individuen dabei vom Tisch gefegt und mit keinem Wort erwähnt oder kommentiert, aber wähe wenn jemand die Civilcourage besitzt, seine Meinung offen kundzutun. Das ist schon zu viel der Rede- und Meinungsfreiheit für manche Italiener in diesem Forum. Ihr stellt euch selber ein kümmerliches Zeugnis aus, und man kann mit euch höchstens Mitleid haben, weil ihr die grundlegendsten Wahrheiten und Menschenrechte leugnen wollt. Was ist zum Beispiel mit dem Gebot, Du solltest nicht deinem Nächsten das antun, was du nicht willst, dass dir angetan wird? Es ist dennoch in meinen Augen, als davon direkt betroffener Mensch, viel leichter ethisch mit der Fremdbestimmung als solche umzugehen, als diese über andere unschuldige Menschen ausüben zu müssen oder zu befürworten. Jede Fremdherrschaft hat einmal ein Ende und ist früher oder später historisch gescheitert, davon zeugen so viele gelungene Selbstbestimmungen in Europa der letzten 20 Jahre. Die weitere Zukunft in Europa gehört dennoch weiterhin der Freiheit, der Demokratie und den Menschenrechten und nicht den Gegnern und Verweigerern der Selbstbestimmung, gerade in Süd-Tirol!

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Gott bewahre mich die gesamte Bewegung der Suedtiroler Freiheit als "braun" zu bezeichnen. Insbesonders die Frau Klotz nicht.
Aber ist eine Tatsache, dass hier in Suedtirol unter die Heimatliebende sich auch einige Rechtsextremen bergen. Natuerlich wird dies auch von die Medien eine grosse Resonanz gegeben, so dass dann einfach alle gleich "braun" scheinen. Es ist zum Vorteil beide SVP und AN wenn solche Faelle heftig beworben werden.
Einmal fand ich zum Beispiel in Meran ein paar schenner Buam, die mit Leibele "Suedtirol bleibt Deutsch", Hakenkreuzen und Suedt-Freiheit Pickerlen herumgingen.
Ich bin auch ueberzeugt, dass wenige Leute, die sie sahen, gedenkt haben: "Tja, sie sind nur besoffene Stallknechte, die mit echte Freiheitskaempfer nichts zu tun haben."
Das war sicherlich ein Beispiel schlechter Werbung fuer eure Partei...

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Manche Menschen, die hier regelmäßig ihre sinnfreien Kommentare abgeben, wollen die Süd-Tiroler Freiheit in ein schiefes Licht rücken. Nannte man uns deutsche Südtirol nicht bereits vor 40 Jahren Nazis und Faschisten? Sollen sie doch weiter ihre Kommentare schreiben, aber in das rechte Eck stellen sie uns nicht. Da möge soviel linke Propaganda kommen, wieviel wolle. Man sieht überall Strukturen und es gilt stets den Anfängen erneut zu wehren. Deshalb kann Vaterlandsliebe nur braunes Gedankengut sein und somit für die Tonne. Aber was können diese verblendeten Jugendlichen auch schon dafür, wenn man ihnen solchen Stuss auftischt und bereits im jungen Alter einbläut, was gut ist und was schlecht. So kommt es, dass man sich schnell angegriffen fühlt, durch Andersdenkende bzw. Vaterlandsliebende. Überall glaubt man Strukturen zu sehen, sie sehen aber nur seltenst den Menschen selbst. Die einzelne, schaffende und zerstörende, die handelnde und leidende Persönlichkeit. Dafür sind sie blind. Sie brauchen immer das Klischee, sie brauchen die Abstempelung.

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Meinungsfreiheitlicher vom Ausland...
@blauer:dann schreibt das gefälligst in euer Parteiprogramm,
dort steht Europaregion Tirol und goar nix von "Osterlitz".
Und nochwass: ich mach nicht auf walsch, ich bin walsch, aber immerhin für eure 100% Autonomie und du blauer hast doch nur Frust,
zündest "zahlende Partei Mitglieder an" ? Überleg mal oder meld dich direkt und anständig!!!

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Hey
Spende soeeben überwiesen. Ich finde das Schild. Allen Gegnern sei gesagt: Die Wahrheit ist ein hartes Wort! 😉

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so eine tafel ist notwendig, denn wo die politik von neofaschistischen parteien wie forza nuova, alleanza nazionale oder fiamma tricolore zum alltag wird, wird widerstand zur pflicht!

lasst euch nicht unterkriegen!!

ps: stimmt die behauptung der tageszeitung, dass der bürgermeister von gries am brenner verhindern will die tafel wieder aufstellen zu lassen??

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Die Bezeichnung Süd-tirol ist hauptsächlich für die Menschen TIROLER Herkunft zwischen Brenner und Salurn und die deutschsprachigen Touristen reserviert die mit Italia im Land Tirol südlich des Brenners nicht anfangen konnten oder können = RECHTSRADIKALISMUS. Schreib doch solche Zeilen da wo sie hinpassen bei der FPÖ! Du bist auch so frech im Name von deutschprachigen Touristen zu sprechen!

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Des Kaisers neue Kleider
Diese Tafel muss klarerweise viele Menschen italienischer Nationalität in Alto Adige verstören, die immer noch an die von Ettore Tolomei ausgegebene Parole glauben wollen, "qui è territorio italiano". Die Bezeichnung Süd-Tirol ist hauptsächlich für die Menschen tiroler Herkunft zwischen Brenner und Salurn und die deutschsprachigen Touristen reserviert, die mit Italia im Land Tirol südlich des Brenners nichts anfangen konnten oder können. Diese "Minderheit" von cirka 75% im eigenen Land Süd-Tirol müsste sich daher nach dem Wunsch der Verwalter der Fremdbestimmung irgendwann dem Willen der italienischen Minderheit beugen und mit der Zeit mit der aufgezwungenen Italianità abfinden. Warum?, weil Italiener es damals 1918-20 mit Brachialgewalt gegen das erste Menscherecht auf Selbstbestimmung der eigenen Person und der eigenen ethnischen Volksgruppe auch mit in der Geschichte beispiellosen diplomatischen Verrat und Betrug gegen schon damals bekannte und überall in Europa in solchen Fällen praktizierte Recht auf Selbstbestimmung der Völker für Italia "erobert" haben, die Welt hat das auch anerkannt, also che cosa?. In der neueren Geschichte Europas ist solche Vorgangsweise der Unterdrückung des Menschenrechtes auf Selbstbestimmung nach einer gewaltsamen "Eroberung" fremder Länder nur von totalitären faschistischen oder kommunistischen Regimen bekannt, beide sind bekanntlich historisch gescheitert. Nacht dem Ersten WK hat Italien drei Gebiete in Europa zugeschlagen bekommen, wo keine Italiener dort lebten das War Deutsch-südtirol, Istrien und Dalmatien und die griechischen Dedokanes Inseln mit Rhodos. Nach dem Zweiten WK konnte die Selbstbestimmung zumindest in zwei letzteren Fällen international gegen die italienische Fremdherrschaft zugunsten dieses Rechtes geregelt werden und sie gehört seit damals 1946, 1948, 1954 der Vergangenheit an. Die "italienische Demokratie" hat aber gerade bei Süd-Tirol bis 1972 eine besondere Vorgangsweise gewählt, die ohne Kommentar alleine für sich spricht. Mit solchen Methoden könnte man auch Lappland für Italianità gewinnen, theoretisch zumindest. Man stelle sich vor, die Finnen würden dann einmal eine Tafel aufstellen, "Lappland ist nicht Italien" aufstellen, was für eine Provokation. Manche in diesem Land glauben daher die Macht der Fremdbestimmung wird hier immer Bestand haben, auch wenn Italien damals in ein Land so gut wie ohne Italiener gekommen ist und alles darauf gesetzt hat, dass es Zug um Zug mit der Zeit italianisiert wird. Daran ist man aber kläglich gescheitert, und das muss man doch endlich in Italien und bei den Italienern in Alto Adige zur Kenntnis nehmen. Süd-Tirol war nie und ist nicht Italien. Diese selbstbestverständliche Botschaft darf man aber nicht klar und deutlich aussprechen, da man sich dabei automatisch in Italien dem Vorwurf der Majestätsbeleidigung aussetzt. Daher darf man auch heute zu den "Kaisers neuen Kleider" gerade in Süd-Tirol nicht so einfach sagen, der Kaiser hat so gut wie gar keine an und die künstliche Italianità des Alto Adige ist nur ein Potemkisches Konstrukt. Heute geht das aber in der EU nicht mehr, dass man den Menschen den Mund verbietet. Was würden dann alle in Europa, das Vaterland der Süd-Tiroler Österreich, die EU die UNO usw., all die noch so "histerischen" Demokraten und Journalisten sagen, daher versucht man solche Botschaft wie diese Tafel am Brenner selbst mit Vandalenakten zu entfernen, damit für die Befürworter der Italianitá des Ober-Etsch-Landes alles wieder stimmt und wieder das Gefühl "siamo in italia" aufkommt, und alle die noch so prachtvollen Kleider des Kaisers bewundert werden. Sich mit fremden Federn zu schmücken ist aber keine edle und noble Charaktereigenschaft. Der Schöpfer dieser Annexion Süd-Tirols von 1918 der Faschist Ettore Tolomei hat bekanntlich Italien höchstens 20 Jahre für die restlose Italianisierung Süd-Tirols gegeben. Schon nach fünf Jahren musste er resignierend feststellen, angesicht des Widerstandes gegen die Maßnahmen des Staates und der abgrundtiefen Ablehnung der italienischen Herschhaft, Sprache und Kultur durch die deutschsprachigenen Eingeborenen in den Bergen in diesem Land Alto Adige erscheint diese Aufgabe in Hinblick auf Erfolgschancen als utopisch und unrealisierbar, das wird Italien nicht einmal in 100 Jahren schaffen. Recht hat er gehabt dieser "Vordenker" des italienischen Faschismus, diese Zeit ist also langsam um, also man sollte sich heute von diesem Ausspruch Tolomeis und Erfinder des Alto Adige in Italien belehren lassen und auf ihn vieleicht hören, bzw. richtige Schlüsse daraus ziehen. Zum Beispiel den Menschen und dem Land Süd-Tirol zum ersten man seit 90 Jahren eine Möglichkeit der freien und demokratischen Wahl in einer Volksabstimmung oder Referendum zwischen status quo der Autonomie oder Selbstbestimmung in und von Italien geben. Erst dann wird man sich sicher sein, ob die italienische Fremdherrschaft in Süd-Tirol national und international nicht mehr als solche bezeichnet werden muss oder darf, weil die Menschen die Zugehörigkeit des Landes zu Italien bejahen würden und keine Änderung mehrheitlich wünschten, oder aber die Fremdbestimmung immer noch mehrheitlich ablehnen würden, und diese Ausübung der Selbstbestimmung als Land und Volk Süd-Tirols klar und demokratisch legitimiert mit der abgegebenen Stimme in der Wahlkabine wünschen würden, und sich in diesem Sinne aus Italien verabschieden wollten. Eines bleibt aber immer sicher wie ein Amen im Gebet, "Tyrol Mater Austriae semper fidelis", Tirol bleibt dem Vaterland immer treu, in Nord, Ost und Süd!

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Nicht Europa, sondern Völkerrecht
Dass wir in Europa leben, ist wohl jedem klar. Das war schon immer so. Seit den beiden Weltkriegen haben sich aber einige Völker von ihrer Fremdbestimmung befreit (Balten, Slovakei, DDR, Kosovo). Das gleiche Recht muss man auch den Süd-Tirolern zugestehen, wenn man objektiv ist.
Die Ewiggestrigen sind die, die Recht und Unrecht nicht unterscheiden können bzw. wollen und kritiklos - und vielleicht obrigkeitshörig - an dem festhalten was schon immer so war.
Du gibst der Opposition die Schuld an der Vetternwirtschaft der SVP. Die überheblichen SVPler sind schon selber für sich verantwortlich, oder besser gesagt gegenüber den Wählern.
@fabivS: Das ist schon gut gemeint. Aber man kann nicht jedem Süd-Tiroler unterstellen, dass er Italien liebt. Ein Volk liebt seine eigene Kultur und Vaterland.

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Aber mal ne ganz blöde Frage: Wofür sammelt man Spenden, bzw. wieviel kostet es ein einfaches Schild aufzustellen?

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Jurasier
@Doppelbuerger: "Capischi"!!? les dir mal das Parteiprogramm der Freiheitlichen durch, bevor du hier einen auf "Walsch" machst!!!! Wir von den Freiheitlichen stehen naemlich zu Tirol bzw. zu Oesterreich! Verstanden!??

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@ff: Wenn wir ueber den Sinn von "Recht" spielen wollen, dann es ist auch eine historische Tatsache dass die Afrikaner immer wieder von den Europeer stark bedroht geworden sein. Ich kenne aber kein Typ mit schwarzen Haut die heutzutage mit ein Tafel ueber Rassismus herumgeht.
Er haette auch Recht, aber er weiss vielleicht dass so ein Benehmen kontraproductiv ist. So auch fuer die tiroler Tafeln.
Und zuletzt woasch du es groasse Unterschied zwischen Linke und Rechte ueber die Selbstbestimmung?? die ersten denken "Wir lieben Italien und Italiener, wollen aber ueber unsere Zukunft selber entschieden". Die letzten sagen uanfoch "Walschen raus!"

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50 Jahre
50 Jahre. Mindestens. So weit in der Vergangenheit lebt die SF und ihre Sympathisanten. Ihr seid sowas von alt, egal wie jung ihr euch gebt. Und wer dumm provoziert soll sich nicht über die genauso dumme Gegenprovokation aufregen.

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gibt es videoaufnahmen auf denen man die täter erkennt?? es ist ja eine überwachungskamera installiert.

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das aufstellen vom solchen tafeln zeigt wieder einmal, dass die südtiroler freiheit mit ihrer kontraproduktiven politik lichtjahre von der gegenwart entfernt ist. provozieren und warten, bis auf diese provokationen auf ebensolche idiotische weise geantwortet wird, stellt die taktik der stf dar. da kann man dann wieder pauschalisierend auf die bösen faschoitaliener eindreschen, wo man selbst um nichts besser ist. hallo aufwachen! wir leben in zeiten der EU, nicht in den zeiten mussolinis, und auch nicht in den 60er jahren, wo um die autonomie gekämpft wurde. die autonomie muss geschützt werden, ja, aber nicht mit ewiggestrigem gedankengut. es geht um konstruktive politik, nicht um phrasen von vorgestern. kein wunder bei solcher opposition, dass die vetternwirtschaft der SVP munter weitergeht. beste grüße aus wien - ein südtiroler

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Wachrütteln!
Die Tafel ist eine kulturelle Tatsache und sie war auch eine Politische, zumindest über mind. 500 Jahre lang. Die Tafel ist ein Wachrütteln und gleichzeitig Hinweis auf ein Unrecht.
Ich schreibe die Italiener, weil ich der Meinung bin, dass die große Mehrheit so denkt. Wie kann es sonst sein, dass man ein Referendum startet, um einen Friedensplatz in Siegesplatz rückzubenennen und dabei schätzungsweise so gut wie alle betroffenen Italiener für Siegesplatz stimmten? (Nur 1 Beispiel)
Wenn Punker und Anarchisten demostrieren ist das kein representativer Teil der Bevölkerung. Recht und extrem ist schon richtig.
Gegen einen Staat mit 50 Mio. Einwohnern sein unverweigerbares Recht auf Selbstbestimmung durchzusetzen, da muss man (STF) sich extrem dafür einsetzen. So gesehen hast du schon recht.

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Jurasier... made in Italy
@ff: Greifst du schon wieder einen südtirolfreundlichen Italiener, der aus dem ladinischen Grenzgebiet stammt und verwurzelt ist.
Kein Wunder wenn solche K.... wie du immer beleidigen, kommts nichts gscheits hiraus> also bleib im Jura und verhalte dich anständig.... Zuerst was leisten, dann gross K.... Capischi!
Mitglied die- freiheitlichen Südtirol!!!!!!!!!!!!!!!!£!!!!!!!!!

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@Doppelbürger
Merkst du nicht, dass deine Kommentare sinnlos und deine Vorschläge ziellos und damit überflüssig sind?
Die Frage ist nicht auf welchem "Staatsgebiet", sondern welches Recht die Süd-Tiroler haben. Außerdem steht die Tafel in Nord-Tirol!

Was sagt eigentlich die SVP zu diesem Vandalismus, der doch auch indirekt gegen die Minderheitenpartei ist. Sie wird vermutlich schön brav schweigen. Doch keine Aussage ist auch eine Aussage.

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Italien ist nicht Suedtirol
@ Suedtiroler-Freiheit: die Plakatierung und die Tafelaufstellung war eine reine politische Provokation. Nichts schlimmes: so etwas braucht man um die Aufmerksamkeit der Leute auf bestimmte Themen zu leiten. Nicht dass, was auf der Tafel stand grundsaetzlich falsch war, aber man darf sich nicht erwarten dass nach eine Provokation nichts passiert. Schanden an Tafel und Plakaten zeigen aber im Gegenteil, dass eure Aktion gewirkt hat... also die Stumentalisationen nicht uebertrieben, bittschien!

@ff: DU bist immer so "fleissig" wenn ueber Italiener redest. Bisch auch niemals zufrieden ueber "einige" "gewisse" oder "manche" zu argumentieren: na, du brauchst immer die Totalitaet. Also DIE Italiener sein deutschfeindlich und intolerant. Und sein olle Fasci.

Trotzdem gab es in letzter Zeit immer mehrere Aktionen gegen Symbole der Tirolitaet die net von Italiener kamen, sondern von reinen junge "Suedtiroler" (vor allen Punk und Anarchiker). Sie hatten vermutlich die Schnauze voll von der rechtsextremistischen Mentalitaet der Vertretern mancher deutschen Partei... aber, lieber ff, des brauch mor net zu wissen, denn merk dir: in "Boesen" sein olm DIE Italiener.

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Italien... nicht... Tafel
@ff: deutschfeindlich, sie haben mir ja auch frech "feindlich geantwortet".
@Tafeln: mir ist klar, dass sich die deutsche Seite der Südtirol- Tiroler aufregt, kann ich verstehen-aber braucht es nicht auch gegenprovokation die das auslöst.
Gemäss internationalem Recht ist es halt italienisches Staatsgebiet.
Und statt euch doch zu streiten setzt euch an den runden Tisch
und versucht zusammen zu leben und
eine Lösung zu suchen, oder zieht die Konsequenzen werdet staatenlos mit allen Konsequenzen!

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Meinungsfreiheit
Wenn dieser Vandalismus ein politisches Signal sein soll, dann ist es politische Unterdrückung!
Die Wahrheit ist, dass diese 26% Italiener - samt Nationalstaat - den Süd-Tirolern keine politische Meinung erlauben wollen.
Sobald die Südtiroler eine eigene Meinung haben, wird diese durch Demonstrationen, faschistisch motivierte Referenden und nicht zuletzt gewaltsem verhindert.

Diese Intoleranz und Deutschfeindlichkeit muss man konsequent verurteilen.

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Bernhard Wieser

Dazu ein Salzburger
Jeder weis, dass es bei der gewaltsamen Zerstörung und Entfernung der Freiheits-Tafel nicht um bloßen Vandalismus ging, sondern ein politisches Signal gesetzt wurde!
Genau dieses Signal ist Symbol für so vieles und stellt wirklich ein Problem dar.
Die kindischen Reaktionen auf den großen Freiheits-und Einheitswunsch der Süd-Tiroler mit den anderen Teilen Tirols und in weitere Folge mit Österreich enden nicht nur bei einzelnen übermotivierten Nacht-und Nebel-Aktionen.
Wir kennen den langen Bart der nicht enden wollenden Parolen aus Italien (nicht nur aus dem neofaschistischen Eck) aber auch einheimischer Ingnoranten und Italo-Romantikern zu diesem Thema.

Hier hilft nur eins:
Zusammenhalten, weitermachen und den Mut nicht verlieren!