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SÜD-TIROLER FREIHEIT gratuliert Helmut Kritzinger zur Wahl des Vorsitzenden des Bundesrates

helmut_kritzinger.gifDie Bewegung „SÜD-TIROLER FREIHEIT – Freies Bündnis für Tirol" gratuliert Helmut Kritzinger zur Wahl des Vorsitzenden des österreichischen Bundesrates. Mit der Wahl von Helmut Kritzinger steht nun nicht nur ein gebürtiger Süd-Tiroler, sondern auch ein persönlicher Freund mit an der Spitze des Österreichischen Staates.

 

Die Landtagsabgeordnete Dr. Eva Klotz, sowie der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, bewerten seine Wahl als ein wichtiges Signal für Süd-Tirol, da Kritzinger sich in den 60 Jahren am Süd-Tiroler Freiheitskampf beteiligt hat und dafür in italienische Gefangenschaft geriet. Seither hat er sich immer wieder für die Selbstbestimmung Süd-Tirols ausgesprochen und erst letztes Jahr, bei seiner Ansprache bei der Kerschbaumer Feier, einmal mehr betont, dass die Wiedervereinigung Tirols keine Illusion sei. 

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT erhofft sich durch seine Wahl nun weitere Impulse in Bezug auf die Schutzmachtverankerung in der neuen österreichischen Verfassung, sowie eine starke Stimme für die Selbstbestimmungsbestrebungen in Süd-Tirol. 

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

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3 Kommentar(e)

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1

Möglich ist vieles.
Die (Süd-) Tiroler Politiker waren schon 1919 im Nationalrat.

Es ist aber so: Wenn nur ein SVP Fritze zum fressen und saufen nach Wien fährt und nur die Autonomieleier hinunterlabert wie seit 60 Jahren, dann bringts wenig.

Das sollte schon jemand sein, der nicht nur seinen Geldbeutel und seine Karriere im Kopf hat.

2

Markus das ist ein sehr guter und toller Vorschlag! Das müsste man wirklich einfordern. Es wäre nur von Vorteil wenn Südtirol einen Sitz im Bundesrat bekäme!

3

Südtirol im Bundesrat in Wien
Ich würde gerne Herrn Helmut Kritziger bitten, zu überlegen, ob es nicht in Zukunft möglich wäre, auf die gesetzgebenden Körperschaften einzuwirken, in Österreich und natürlich in Süd-Tirol selbst, damit die Autonome Provinz Bozen wenigstens einen Gast- oder Beobachter-Status im Rat der Österreichischen Bundesländer in Wien bekommt. Dieses Anliegen kann man auch mit stichhaltigen Argumenten belegen, da die Republik Österreich Dank Pariser Autonomievertrag von 1946 international vor dem Völkerrecht als DIE Schutzmacht der Interessen der Süd-Tiroler anerkannt und angesehen wird. Daher ist das Land Süd-Tirol aus diesem oben genannten Grund keine ausschliesslich inner-italienische Angelegenheit mehr, wie in der Zeit nach 1918. Die meisten Menschen zwischen Brenner und Salurn, Reschen und Innichen sehen heute immer noch ihre gemeinsame Tiroler Heimat und ihr Vaterland nördlich und auch südlich der heutigen Grenze am Brenner und ganz sicher nicht in Italien nach der Salurner Klause. So eine Süd-Tiroler Delegation in die Bundeshauptstadt, in den Bundesrat der Österreicher in Wien, könnte ja der Südtiroler Landtag nach eigenem Dafürhalten und nach eigenen Kriterien entsenden. Der Landeshauptmann der AP Bozen betont ja immer wieder öffentlich, dass es sich bei der Süd-Tiroler Volksgruppe in Italien um DIE österreichische Minderheit handelt. Diese "Minderheit" ist im eigenen Land Süd-Tirol eine 3/4 Mehrheit, die in freien und demokratischen Wahlen ihre politischen Parteien wählt und ihre Vertreter in den eigenen Landtag in Bozen entsendet, aus dem sich die Landesregierung der Autonomen Provinz Bozen dann zusammensetzt. Warum sollte es aber in Zukunft nicht möglich sein, nur weil Rom es unter Umständen das nicht gerne sehen würde, dass der Südtiroler Landtag eine Delegation in die Gremien der politischen Willensbildung der Österreichischen Bundesländer entsenden könnte, also in Bundesrat mit Gäste- oder Beobachterstatus als eben Süd-Tiroler und Alt-Österreicher? Solche Vorgangsweisen sind in Europa und international durchaus üblich und politisch auch zulässig. War das nicht in den 1920er Jahren noch vor dem Faschismus in Italien so, dass manche Politiker dort so eine politische Lösung für Süd-Tirol damals angedacht und vorgeschlagen haben, und keine zwingende Notwendigkeit der Teilnahme oder Anwesenheit der Südtiroler im Römischen Parlament und Senat gesehen haben, und das unter den damaligen alten und weniger entwickelten demokratiepolitischen Standards? Als Beobachter hat man ja bekanntlich keine gesetzgebende Kompetenz, symbolisch gesehen würde das aber einen grossen Schritt und einen Quantensprung nach vorne in der Frage der Selbstbestimmung bedeuten. Das Mutter- und Vater-Land mit dem Namen Österreich hat das absolute aber auch das moralische Sorgerecht für seine 8 Bundes-Kinder und für die Tiroler Zwillinge. Eines davon, nämlich der Süd-Tiroler Zwilling befindet sich in Obhut einer Familie, zu der man nie gehören wollte und die leiblichen Eltern haben dabei nur ein eingeschränktes aber doch vorhandenes Mitspracherecht. Diesem unseren Vaterland muss es daher das Herz brechen, zuzusehen, wie ihm mit der Zeit sein eigenes Kind entfremdet wird. Dieses Kind müsste daher genug Reife und Courage und eigenen Willen besitzen, um wenigstens in einer symbolischen Form am Tisch der Österreichischen Bundes-Familie bei Familientreffen sitzen zu wollen und zu dürfen. Ich denke, gerade in einem europäischen Geiste der Einheit der Gleichheit und der Brüderlichkeit müsste das möglich sein, ohne dass Italien dabei ein Stein aus der Krone fallen würde. Die permanente Verweigerung des demokratischen Rechtes auf die eigene Selbstbestimmung empfinden sehr viele Menschen in ganz Tirol als eine Dornenkrone, daher würde ich persönlich allles begrüssen und fördern, was diesen Schmerz über den Verlust der Landeseinheit lindert und diese Landeseinheit mit friedlichen und demokratischen Mitteln fördert, ohne die europäischen Partner zu überfordern. Eine Einbindung Süd-Tirols in die Arbeit des Österreichischen Bundesrates, also der Ländervertretung, würde keinen fremden Interessen schaden, aber den Menschen in Süd-Tirol bei der Orientierung, wohin sie gehören, ganz sicher gewaltig helfen. Im alten Reichsrat-Saal des Parlamentes in Wien ist genug Platz, um die wenigen Gäste aus Süd-Tirol nach so langer Trennung mit offenen Armen zu begrüssen und zu unterbringen. Für sehr sehr viele von uns wäre das ein einmaliger Glückstag. Auf das Recht der Einheit muss man manchmal lang warten, aber auch oft genug muss man sich dieses Recht und diese Freiheit nehmen und politisch handeln, wenn auch in diesem Fall in einer symbolischen Form der Teilnahme als Beobachter an der Arbeit des Österreichischen Bundesrates in Wien. Dennoch, die Anwesenheit Süd-Tirols im Österreichischen Bundesrat würde eine tragfähige Brücke für die weiteren Bezieheungen zwischen Süd-Tirol und seinem Österreichischen Vaterland bilden, auf der womöglich einmal sogar die volle Selbstbestimmung und Landeseinheit den Einzug halten würde, natürlich vorausgesetzt Italien würde einmal seine ewige Blockadepolitik in all diesen Fragen der Selbstbestimmung in Süd-Tirol einmal aufgeben. Auch die Freiheit ist ein Kind ihrer Zeit und nicht nur die Wahrheit. Auf diese Begriffe aus dieser Urquelle der Rationalität und der Menschenrechte müsste man sich ständig berufen, auf dem weiteren mühsamen Weg der eigenen Selbstbestimmung und neue Standards des Umganges zwischen Vaterland und Süd-Tirol politisch möglich machen. Wer, wenn nicht gerade Sie, könnte diesen, von so vielen Menschen empfunden Wunsch nach Einheit der Tiroler eine neue Perspektive gerade auf der Ebene der Bundesrates in Wien eröffnen. Wir sind aber sehr froh darüber, dass gerade ein Politiker süd-tiroler Herkunft dieses so wichtige Amt in Wien an der Spitze des Österreichischen Vaterlandes bald übernehmen wird und freuen uns mit Ihnen mit und wünschen Ihnen dabei viel Erfolg.