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SÜD-TIROLER FREIHEIT beim Landeshauptmann: Heftige Diskussionen bei Sachthemen

klotz_lh_gespraeche.jpgDie Vertreter der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Dr. Eva Klotz, Sven Knoll und Dr. Cristian Kollmann haben am Vormittag ihre Visionen und Hauptanliegen dem Landeshauptmann Dr. Luis Durnwalder im Rahmen der Konsultationen zur Bildung der neuen Landesregierung vorgebracht. Dabei betonten die Vertreter der SÜD-TIROLER FREIHEIT, dass es Ihnen nicht um Institutionen, sondern Visionen geht. Eine heftige Diskussion entstand in Zusammenhang mit den Themen Selbstbestimmung, Ortsnamen und Schule.

Die Vertreter der SÜD-TIROLER FREIHEIT legten dem Landeshauptmann nahe,
eine wissenschaftliche und eine nicht faschistisch belastete Lösung der
Ortsnamensfrage anzustreben. Sie wiesen vor allem auf die Gefahr im
Zusammenhang mit dem langfristigem Identitätsverlust der Süd-Tiroler
hin.

Zur Sprache kam auch der Immersionsunterricht; der Landeshauptmann hat zugesichert, dass es diesen auf keinem Fall geben werde.

Im Zusammenhang mit den Vorstellungen des Landeshauptmannes über die
Neuregelung der Abläufe im Landtag machten die Vertreter der Bewegung
SÜD-TIROLER FREIHEIT klar, dass sie strikt gegen eine Abwertung des
Landtages sind und dass dieser keineswegs zu einem Nebenschauplatz
verkommen darf.

SÜD-TIROLER FREIHEIT – Freies Bündnis für Tirol

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13 Kommentar(e)

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1

Karl Zeller und and. Politiker
Ein Politiker der SVP meinte zu Selbstbestimmung wörtlich:

"UNSERE THESE IST: WIR SIND EIN VOLK, WIR HABEN EIN TERRITORIUM UND WIR KÖNNEN DAS SELBSTBGESTIMMUNGRECHT JEDERZEIT AUSÜBEN, SOFERN WIR ES DENN WÜNSCHEN!" Qelle, Tageszeitung Dolomiten vom 26. Mai 2006

Manche in der Landespolitik meinen, die Selbstbstimmung ist nicht so bald möglich, obwohl so eine Klärung der offenen Frage der Selbstbestimmung eigentlich in der EU von heute und morgen viel leichter sein müsste, als das seinerzeit anderswo in Europa noch vor 20 Jahren der Fall war, z.B. in der Frage der Deutschen Wiedervereinigung von 1989/90. Dazu ein Zitat von Gerhard Schröder von Juni 1989 (!), ehem. Bundeskanzler der BRD und ein Spitzenpolitiker der SPD:

"NACH VIERZIG JAHREN BUNDESREPUBLIK SOLLTE MAN EINE NEUE GENERATION IN DEUTSCHLAND NICHT ÜBER DIE CHANCEN EINER WIEDERVEREINIGUNG BELÜGEN, ES GIBT SIE NICHT". Quelle, Spiegel Online. Einige Monate später fiel die Berliner Mauer und ein Jahr später war Deutschland wiedervereint und in diesen Monaten das glücklichste Land der Welt. Es war ein Verdienst der Bürger, die für dieses Menschenrecht in der von der SU Autonomen Ex-DDR auf die Strasse bei den vielen z.B. Montagsdemonstrationen gegangen sind, aber auch sie wurde deswegen Wirklichkeit, weil es in dieser für diese konkrete Selbstbestimmung sehr günstigen historischen Zeit Politiker in diesem Land mit glaubwürdigen sowie realistischen Visionen der Einheit gegeben hat, wie BK Helmut Kohl oder BK Willy Brandt. Alle zusammen, die Bevölkerung und die Politik auf der lokalen, nationalen und internationalen Ebene, sie haben auch institutionell in der damals gegründeten breiten "Allianz für Selbstbestimmung und Wiedervereinigung Deutschlands" in diesen Monaten und Jahren das Menschenrecht auf Selbstbestimmung von Europa der freien und selbstbestimmten Völker und von der Welt eingefordert und es auch zum Schluß bekommen. Man kann daher davon auch im Sinne der Tiroler Wiedervereinigung nur viel lernen, auch wenn AP Bozen in Italien als Subjekt des Völkerrechtes und das Vaterland Österreich mit dem Bundesland Tirol nicht die Stellung in der Welt haben, wie vielleicht Deutschland der BRD vor der Wiedervereinigung. Das Menschenrecht auf eigene Selbstbestimmung auch der Süd-Tiroler und damit der Alt-Österreicher ist unteilbar, es gilt für alle Menschen und verjährt auch nicht, solange noch dise Frage glaubwürdig der Macht der Fremdbestimmung in Südtiol gestellt wird. Es gibt bereits in ST eine Arbeitsgruppe für Selbstbestimmung, die man vielleicht gerade jetzt nach der LW von Okober 2008 und nach der eindrucksvollen Großkundgebung der Schützen vom 08. November aufwerten könnte. Die deutschsprachige Opposition und der patriotische Flügel der SVP, die Traditionsverbände, alle zusammen sind wir stark genug, um auch hier in diesem Fall das Recht auf die Klärung der Selbstbestimmungfrage der 3/4 starken Tiroler Bevölkerungsmehrheit in der eigenen seit Menschengedenken angestammten Heimat in der AP Bozen von der EU, von der UNO auf einem friedlichen, demokratisch legitimierten und legistischen Weg glaubwürdig und entschieden zu fordern.

2

JA!
mein vorredner schrieb: "Also dann, auf nach Brüssel oder Wien zur UNO und fordern wir unser Recht auf Selbstbestimmung endlich ein!"

Südtirol braucht eine nichtparteiliche organisation, welche uns stark und geschlossen vertretet. diese organisation soll marketing für südtirol machen und unser anliegen ordentlich publik machen (warum kennt jeder das tibetproblem und weint für die tibetaner?)! gibt es niemanden der die ressourcen und know how hat, eine derartige bewegung auszurufen?

südtirol MUSS endlich geschlossen auftreten! wir sind seit der optionszeit getrennt. früher warens die dableiber und die optanten, heute sinds die dulder und die aktivisten.

die dulder brauchen keine führung, sondern brauchen so wie die aktivisten ein vorbild mit konkreten ideen und zielen. das kann aber unmöglich mit einer partei verknüpft werden (wir sehen ja wie schwer es ist, eine partei zu stärken). das risiko wäre zu groß, dass es als parteiproblem angesehen wird, und nicht als gesellschaftliches.

wo bleiben die echten südtiroler mit dem nötigen wissen und mittel, die unparteiisch südtirol nach brüssel bringen, und das völkerrecht geltend machen?????

3

Fernsehen
Die Leute müssten doch nur mit dem Fernsehen aufhören und endlich wieder miteinander zu reden beginnen. Was bedeutet "Reden"? Man fragt nach, erkundigt sich, warum der andere etwas so meint, versucht ihn zu verstehen, ihm zuzuhören.
Fernsehen regt vom Denken ab. Selbstbestimmt kann nur der sein, der frei denkt. Und Selbstbestimmung als Land fordern wird eigentlich nur das Land, dass aus selbstbestimmten (denkenden) Menschen besteht.

Daher: Um mit Eurer / unserer Bewegung weiterzukommen, wird es bei vielen Menschen als Empfänger reichen, ihnen zu sagen, sie mögen nicht mehr fernsehen.

4

Völkerrecht einfordern!
„Das Vaterland Österreich hat ohne Zeitlimit ein verbrieftes Mitspracherecht in allen Südtirol betreffenden Fragen.“

Ist es nicht eine Farce (Komödie)!!! Hält uns Italien in einem Kuhstall und Österreich darf von Zeit zu Zeit da reingehen schauen, ob noch alles (= die Annexion) „zum Besten“ ist?

„....die AP Bozen ist seit Unterzeichnung des Pariser Autonomievertrages 1946 ein Subjekt des Völkerrechts und keine rein inneritalienische politische Angelegenheit mehr...“

„alle Entscheidungen der UNO sind von beiden Vertragspartnern zu respektieren und umzusetzen.“

Also dann, auf nach Brüssel oder Wien zur UNO und fordern wir unser Recht auf Selbstbestimmung endlich ein!

5

Die Selbstbestimmung
Die SVP ist nach vielen Bekundungen der Politiker dieser Partei auch klar für die Selbstbestimmung, aber nur dann, wenn die Rahmenbedingungen wirklich stimmen. Man kann als vernünftiger Mensch nichts dagegen haben, aber man fragt sich schon, wann ist es denn wirklich so weit, dass auch die SVP laut und deutlich offiziell meint, so jetzt fordern wir die Klärung der immer noch offenen und in der ganzen Geschichte nie und nicht einmal ansatzweise beantworteten Frage der eigenen Selbstbestimmung für Süd-Tirol von der heuteigen Staatsmacht in diesem Land Tirol südlich des Brenners. So einen Wunsch kann man natürlich in erster Linie an die Adresse der Macht der Fremdbestimmung stellen, aber genauso auch an das eigene Vaterland richten, sowie an die breitere europäische Solidaritätsgemeinschaft der EU der freien und der selbstbestimmten Völker. Gerade diese Organisation hat gezeigt, dass sie friedliche und demokratisch legitimierte Selbstbestimmungs nicht fürchtet und diese mutig und glaubwürdig sogar aktiv oder passiv sehr wohl unterstützt. Das beste Beispiel dafür ist die erfolgte Selbstbestimmung des Landes Montenegro von 2006, die in Zukunft ein Vorbild für die AP Bozen sein könnte. D.h. viele Jahre öffentliche Diskussionen in der Bevölkerung selbst, klare Positionierung der Parteien, Vorbereitung und Abhaltung des Referendums, eine Mindestanforderung der 55% Marke der Befürworter der Selbstbestimmung, klare und zügige Umsetzung des Resultats in allen Ebenen der Politik. Es stimmt schon, Montenegro war eine Teilrepublik von EX-Jugoslawien, später von Serbien, und keine Autonome Provinz innerhalb dieses Staates, aber das muss nicht unbedingt ein möglicher Mankoposten in der Argumentation der Selbstbestimmungbefürworter für Südtirol sein. Wir leben schon heute mehr oder weniger in einer EU der freien und der selbstbestimmten Völker, wo die Staatsgrenzen mit der Zeit an Bedeutung verlieren. Das heutige Süd-Tirol war in seiner gesamten Geschichte seit seiner gewaltsamen Abtrennung vom Vaterland, nach der Teilung des Landes in seinem deutschsprachigen Teil von 1918 sprachlich, ethnisch und kulturell nie Italien, sondern hat glücklicherweise bis heute mehr oder weniger als ganzes den Tiroler und alt-österreichischen Charachter und historisch gewachsene ethnische Identität behalten. Was für ein kleines Land am Balkan für Brüssel und Nato recht und billig war, das müsste auch für ein Völkerrecht-Sobjekt einer Autonomie auch in der Union selbst sein. Meine These ist, Süd-Tirol wird nicht so bald eine einigermaßen uneingeschränkte Handlungsfreiheit bei der Klärung der Frage der eigenen Selbstbestimmung von Italien bekommen, das sehen auch die Politiker der SVP wahrscheinlich auch so, aber diese Klärung auf dem Wege einer freien und gleichen Abstimmung kann es in absehbarer Zeit sehr wohl geben, wenn man dieses Vorhaben der offiziellen Politik der AP Bozen ethnisch, sprachlich und historisch den europäischen Gremien erklärt und diese um Unterstützung bittet. Dabei geht es nicht einmal direkt um einen möglichen Abfall der AP Bozen von Italien, sondern zuerst einmal einzig und allein um die Klärung der Frage der Selbstbestimmung der Süd-Tiroler von und in Italien, die über 90 Jahre von diesem Staat der Fremdbestimmung erfolgreich verhindert wurde. Diesen Vorwurf muß sich dieser Staat gefallen lassen als eine Macht der Fremdbestimmung perse in Süd-Tirol, von Anfang dieser Herrschaft an, bis eigentlich in unsere Zeit. Dass es jetzt um die Autonomie in Süd-Tirol besser bestellt ist als noch vor 30 Jahren, das ist in erster Linie ein Verdienst der demokratiepolitischen Vorgaben der EU für alle Mitgliedsländer dieser Gemeinschaft. Italien hat es nur hingenommen, wohl weil es politisch nicht anders ging, wenn man eigene Minderheiten in unserer Zeit besser behandeln will, als Rumänien oder Rußland. Dabei darf man eines noch nicht vergessen, was immer wieder außer Acht gelassen wird, die AP Bozen ist seit Unterzeichnung des Pariser Autonomievertrages 1946 ein Subjekt des Völkerrechts und keine rein inneritalienische politische Angelegenheit mehr. Das Vaterland Österreich hat ohne Zeitlimit ein verbrieftes Mitspracherecht in allen Südtirol betreffenden Fragen. Dieser Akt des Völkerrechts verpflichtet Italien vor allem gegenüber der Schutzmacht der südtiroler Interessen mit der AP Bozen anders umzugehen, als vielleicht mit der AP Trentino Welschtirol oder der Autonomie in Friaul. In diesem Pariser Vertrag steht wörtlich, dass die UNO als Schiedinstanz zwischen Rom und Wien in allen Südtirol betreffenden Streitfragen das Recht hat ein Urteil zu fällen und alle Entscheidungen der UNO sind von beiden Vertragspartnern zu respektieren und umzusetzen. Das ist auch wiederholt in den 50er und 60er Jahren geschehen, als der große österreichische Außenminister und der spätere Bundeskanzler Bruno Kreisky die Südtirolfrage vor die UNO gebracht hat, und die Vollversammlung dieser Organisation wiederholt Rom zu Einhaltung der Menschenrechte und der Bestimmungen der Autonomie aufgerufen hat. Das REcht auf die Selbstbestimmung ist erstes und wichtigstes Menschenrecht, für Einzelperson und für eine Ethnie. Die Frage, ob eine demokratische Staatsmacht der EU heute und morgen bei Bedarf zur Einhaltung dieses Menschenrechtes angehalten werden muß, ist eine, die nur praktische Erfahrung beantworten kann. Diesem mutigen Akt der damaligen österreichischen Diplomatie verdanken wir überhaupt die Tatsache, dass der dem Land nach 1946 aufgezwungene und von Kanonikus Michael Gamper diagnostizierte ethnische "Todesmarsch" der Südtiroler nach 1972 endlich gestoppt wurde, natürlich auch Dank der beispiellosen Opferbereitschaft der Generation, die damals vor mehr als 40 Jahren für die Umsetzung der Bestimmungen der Autonomie oder für die Selbstbestimmung der AP Bozen in der besten patriotischen Tradition dieses Landes im Geiste von Landesvater Andreas Hofer, oder dem Moses der Süd-Tiroler des Kanonikus Michael Gamper gekämpft hat. Heute kann dieser demokratische Kampf um den Abschluß der "Dynamischen Autonomie bis hin zur Vollautonomie" auch die uneingeschränkte Klärung der offenen Frage der Selbstbestimmung beinhalten. Wenn das sogar z.B. der Altpräsident Francesco Cossiga wiederholt in seinen Südtirol Gesetzesentwürfen im Senat vorschlägt von 2006 und 2008, dann kann man das in Bozen und Wien durchaus als inoffizielle Zustimmung der italienischen Seite zu so einem Schritt verstehen. Die SVP glaubt da eher an eine List und wird diese Vorschläge nicht beachten, aber man könnte diese in der Brennerstrasse in Bozen sehr wohl so beantworten, dass gerade die SVP als ehemalige Sammelpartei eigene klare Konzepte zu dieser Frage entwickelt und auch umsetzt. Gerade im Jahre 2009 bietet sich eine ausgezeichnete Möglichkeit dazu, wenn man nach einem halben Jahr Vorbereitung die Bürger nicht in einem Referendum, sondern in einer die Landesregierung nicht unmittelbar bindenden aber meinungsbildenden Volksbefragung zuerst einmal die Bürger der AP Bozen zu Selbstbestimmung befragt, ob sie überhaupt die Selbstbestimmung wollen, und wenn ja in welcher Form. Vielleicht nicht anders, als 2007 in den ehemaligen tiroler ladinischen Gemeinden im Belluno in um Cortina d.A., als diese eine Abstimmung über einen Provinzwechsel von Belluno zu Südtirol abgehalten haben und diese im Schnitt mit über 80% bejahten. Aus italienischer Perspektive war das eine diese Republik rechtlich nicht bindende Abstimmung, die erst auf den Instanzenweg geschickt wurde und vorläufig in den Mühlen der italienischen Bürokratie in Rom versandet ist. Würde einmal die Führung der AP Bozen das gleiche beschliessen und eine Abstimmung zu Frage der Selbstbestimmung vorbereiten und abgehalten haben, dann müsste in diesem Falle die Seite der Befürworter diese klar gewinnen, bevor man politisch über Jahre sich diesem Thema auf der lokalen, nationalen und internationalen Ebene widmen könnte. Zum Schluß möchte ich noch einen Spruch in Erinnerung rufen, wer den Wohlstand über die Freiheit stellt, wird früher oder später beides verlieren. Die heutige Autonomie und das Land ist vorläufig aus dem Schußfeld der Italianisierung geraten, aber das bedeutet keinesfalls, dass diese Schönwetterperiode für immer anhalten wird. Die allgemeine politische und wirtschaftliche Großwetterlage kann einmal in ganz Europa aus verschiedenen Gründen umschlagen und den Wohlstand sowie diese bescheidene Autonomie sogar stark beschneiden. Erst dann wird man erkennen, dass man für die Selbstbestimmung des Landes Tirol südlich des Brenners eine äußerst freundliche Zeit in Europa in der Landespolitik der AP Bozen ungenutzt und ohne höhere Not verstreichen ließ. Auch andere Autonomien in den Ländern der alten EU werden auf ihrem eigenen Wege Fortschritte machen. Früher glaubte Süd-Tirol gerade in den Fragen der Autonomie um 1985-95 der Klassenbeste in der EU zu sein. Heute kann man beim besten Willen nicht mehr davon sprechen, da es seit diesem Zeitpunkt über 20 gelungene fast immer mehr oder weniger friedliche und demokratisch legitimierte Selbstbestimmungen gegeben hat, die sogar einen neuen sehr lebendigen Geist anderen nach Selbstbestimmung strebenden Autonomien in der alten EU verliehen haben, so in Schottland, Belgien, Katalonien oder Baskenland, aber auch in Südtirol. Von allen diesen Ländern hat gerade das Land Südtirol in der AP Bozen, vielleicht zusammen mit Schottland und Flandern in Belgien, die besten internationalen politischen Voraussetzungen für die Klärung der eigenen Selbstbestimungfrage in der EU von heute und morgen, nur erkennen müsste man das und auch in diesem Sinne demokratiepolitisch glaubwürdig Zug un Zug handeln. Wenn der Alt-Landeshauptmann aus dem Bundeland Tirol, Wendelin Weingartner in der Tiroler Zeitung aus Innsbruck vom 12.11.2208 sinngemäß meinte, die Autonomie in ST könne nicht Endpunkt der politischen Zukunft des Landes sein, und weiter, ES SEI AN DER ZEIT "auf dem Fundament der Südtiroler Autonomie ein neues Projekt in Tirol zu wagen", dann meinte er auch an die Adresse der Landespolitik der AP Bozen gerichtet, ins Tirolerische übersetzt, TIROLER MANDR UNT WEIBR S`ISCH ZEIT, TIROL ISCH LEI OANS!

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fascismo
Buongiorno a tutti,sono un italiano non per scelta ma per nascita.Ho letto la vostra storia,la storia del TIROL e credo che il male che il regime fascista vi ha fatto non abbia prezzo.Non conoscendo la lingua tedesca l'altra sera ho telefonato a Werner Thaler per esprimere il mio rammarico per il comportamento avuto dal gruppetto di fascisti durante la marcia degli schutzen.Ho letto su un settimanale L'Espresso un articolo che riguardava presunti rapporti tra il vostro Partito e Gruppi neonazisti,e ora non capisco come sia possibile se poi vedo che i fascisti vi fischiano e offendono.
Qualcuno mi puo' spiegare come stanno le cose ?
Volevo andare a San Leonardo per il 22 novembre per onorare ANDREAS HOFER,ci sara' la Sig,Klotz.
saluti

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Glaube und Berge versetzen
Ich denke, wenn man die Sachen vernünftig durchdenkt und mit den vernünftigen Leuten vernünftig redet, wird man mittelfristig einfach nur gewinnen. Das geht gar nicht anders.

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Ein Krampf mit der Tiroler Zukunft?
Wenn man die Entwicklung der letzten Zeit so beobachtet, drängt sich ein Verdacht auf: LH Durnwalder und mit ihm Gleichgesinnte außer- und innerhalb der SVP (nicht alle natürlich und vor allem nicht alle mit Überzeugung) stehen jetzt deshalb auf der Abstimmungsbremse, weil sie merken, dass der Selbstbestimmungswunsch endlich in Erfüllung gehen könnte, dass die Vorzeichen dafür so gut wie nie zuvor stehen. Früher als das Szenario noch weniger realistisch war, konnte (wollte sicher auch noch) das Edelweiß leicht für die Selbstbestimmung sein, weil die „Gefahr“ eben nicht so groß war. Jetzt ist ihnen anscheinend das Hemd näher als der Rock. Schließlich würde ja eine Tiroler Zukunft manche Herausforderungen, Unwägbarkeiten und Veränderungen mit sich bringen, denen manche Spitzenrepräsentanten lieber aus dem Weg gehen. Deshalb auch das derzeitige Beharren auf dem Status Quo. Die wiederum damit verbundenen Gefahren für die Tiroler Identität werden einfach verdrängt oder, was schlimm wäre, in Kauf genommen. Die eindeutig bessere Alternative ist mehr Mut, weniger Festkrallen sowie ein Umdenken und ernsthaftes Bemühen in Richtung Landeseinheit unter Einschluss aller, die da dabei sein wollen (quer durch die Sprach- und sonstigen Bevölkerungsgruppen). Der aktuelle Weingartner-Vorstoß ist ein höchst erfreulicher Schritt in die richtige Richtung und verdient daher auch die volle Unterstützung unserer Politik und Gesellschaft!

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Die Antwort
...ist so vielschichtig wie die Geschichte Süd/Tirols selbst. Ich denke
1. Die SVP ist gewiss eine mächtige Partei. So ein Machtapparat, welcher sich über Jahrzehnte gebildet hat, schrumpft nicht so schnell zusammen. Irgendwie profitieren doch einige immer von Vetternwirtschaft und Parteizugehörigkeit. Außerdem scheut die SVP und Dolomiten vor den Wahlen auch nicht zurück die deutsche Opposition regelrecht zu Nazi-fizieren.
2. Das Informationsproblem: Es gibt keine alternative Stimme zur „Partei-Zeitung“ Dolomiten. Vielfach vertraut man auch blind der SVP und was in den Dolomiten steht. Doch mit dem Internet wird sich dies ändern. Das haben auch die Wahlen gezeigt.
3. Das historische Zusammenhalteproblem
Die Gründer der SVP hatten sich auch ursprünglich zusammengeschlossen, um sich besser gegen die Fremdherrschaft wehren zu können. Doch seit über 10 Jahren (oder immer schon) macht die SVP genau das Gegenteil. Sie fällt den Südtirolern politisch immer wieder in den Rücken und hält an der Autonomie als Anklammerung an Italien fest.
5. Und nicht zuletzt ist es das Geld und die Bequemlichkeit. Manche oberen Herren lassen sich lieber kaufen. Für sie beginnt die Geschichte erst 1918. Sie leugnen ihre tirol-österr. Herkunft und ihre Identität. Sie begnügen sich mit ihren fetten Bezügen und Sitzungsgeldern, anstatt Mut, Rechtschaffenheit, politische Visionen und Tatendrang für ihre Volksgruppe zu entwickeln.

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Der gewählte Verräter!!!
@ ff
Als geschichtlich interessierter Zeitgenosse bin ich mit der schiksalsbehafteten Vergangenheit der Region Süd-Tirol bestens vertraut.

Als deutsches Mitglied der STF konnte ich bei den Landtagswahlen in Süd-Tirol nicht teilnehmen. Ich lebe in Hannover, Norddeutschland.

Wie ich in Erfahrung bringen konnte, verdient Herr Durnwalder € 25 000 monatlich, während Frau Merkel "lediglich" € 16 500 bekommt! Ich verstehe sehr wohl!!! Es muss also nur die Summe stimmen!!!

Frage: Wie kann es sein, das die Vasallen-, Opportunisten- und Karriestenpartei SVP satte 48,1 % der Wählerstimmen erhielt? Bitte um Rückmeldung.

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Verräter!
Die Südtiroler brauchen keine Diskussionen um Institutionen, Ämter und Posten. Die Süd-Tiroler wollen ihr Recht auf Selbstbestimmung. Wir sind nicht die Opfer des 1. Weltkrieges und nicht die Sklaven Italiens.

Es ist eine Schande für Tirol und eine Demütigung für jeden einzelnen Süd-Tiroler, hier Landeshauptmann Durnwalder beim italienischen Militäraufmarsch und "Siegesfeier" mitfeiern zu sehen. Durnwalder feiert hier den italienischen Krieg gegen uns selbst und unser Vaterland Österreich. Er unterstützt damit die Annexion Süd-Tirols und die Verweigerung Italiens auf unser Selbstbestimmungsrecht.

Foto: Alto Adige http://altoadige.repubblica.it/multimedia/home/3546410/1/8

Aber bei der Kundgebung der Schützen gegen Faschismus und für das Recht auf Selbstbestimmung, welches jedem Volk zusteht, hat Durnwalder plötzlich wichtigere Termine. Oder bei passender Gelegenheit(!) werde er es (vielleicht auch nur) in Rom ansprechen.

Das ist unsere Heimat und nicht die eines Mitläufers.

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Ein Glaube...
...kann Berge versetzen.

Wenn wir jetzt fest daran glauben, kann uns niemand aufhalten.

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Der Rote Tiroler Adler
Der seinerzeit so sehr verletzte Rote Süd-Tiroler Adler ist nach der Kundgebung der Schützen am vergangenen Samstag wieder flüge geworden, sein Ruf erhallt endlich nach so langer Zeit und unüberhörbar im ganzen Land Tirol, von Salurn über den Brenner bis nach Kufstein! Es ist eine historische Stunde und ein Glückstag für uns alle, die an die Zukunft des wiedervereinten Landes Tirol in seinem deutschsprachigen Teil in einem Europa von morgen der freien und der selbstbestimmten Völker felsenfest und unerschütterlich glauben wollen! Unsere Gedanken sind beim Tiroler Adler, der seine Runden am Himmel jetzt auch über Süd-Tirol dreht und uns mit seinem Schrei zu friedlichen und demokratischen Taten auf dem Wege der Tiroler Einheit mahnt. Tirol isch lei oans, a landl a kloans, isch a schians und a feins wia a landl isch koans!