Start / Junge SÜD-TIROLER FREIHEIT / Süd-Tirol kein Schlaraffenland – Durnwalder verkennt Realität

Süd-Tirol kein Schlaraffenland – Durnwalder verkennt Realität

sven_knoll_200_05.jpg

Als realitätsfremde Schönfärberei bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Einschätzung von LH Durnwalder, wonach die Wirtschaftslage in Süd-Tirol glänzend sei.
Die Tatsache, dass in Süd-Tirol rund 24.000 Menschen am Rande des Existenzminimums leben und ¼ aller Arbeiter und Angestellten weniger als 1.000 Euro im Monat verdienen, spricht eine andere Sprache.

 

Trotz Autonomie sind in Süd-Tirol nicht nur die Löhne und die Renten
geringer als im Bundesland Tirol, sondern auch die effektive
Steuerbelastung ist um ein Vielfaches höher.

Eine Arbeitnehmerfamilie mit 2 Kindern verdient in Süd-Tirol
beispielsweise jährlich 2.500 Euro weniger, als dieselbe
Vergleichsfamilie im Bundesland Tirol.

Viele Süd-Tiroler können mit ihrem kargen Einkommen die hohen
Lebenshaltungskosten bereits nicht mehr begleichen und müssen daher
Schulden aufnehmen.

Auch der Umstand, dass immer mehr Betriebe ihre Niederlassungen
nach Österreich verlegen, ist ein eindeutiges Signal für die
fehlgeleitete Wirtschaftspolitik in Süd-Tirol.

Diese Probleme müssen endlich angegangen und gelöst werden.

Die Vogel-Strauß Politik des Landeshauptmannes, der diese Probleme, ein
Jahr vor den Landtagswahlen, nicht sehen kann, oder sehen will,
verschlimmert die Situation jedoch nur zusätzlich.

Sven Knoll

Landesjugendsprecher der

SÜD-TIROLER FREIHEIT

und Gemeinderat in Schenna

Jetzt mitdiskutieren!

Kommentar hinzufügen

Diese E-Mail ist schon registriert. Bitte benutzen Sie Das Login-Formular oder geben Sie eine andere ein.

Sie haben nicht das korrekte Login oder Passwort eingegeben

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

3 Kommentar(e)

Neueste zuerst
nach Bewertung Neueste zuerst Älteste zuerst
1

Stimmt mit schönreden ist es nicht getan, man siehe nur bretband netz in südtirol

2

war immer schon die Politik von Drunwalder: alles schönreden und das Volk für dumm verkaufen. Großprojekte werden gebaut ohne das Volk zu fragen, die Unternehmen klagen unter der hohen steuerlast und wandern (zurecht) aus, die Realeinkommen sind gesunken, die Lebenserhaltugnskosten immens.
Aber solange unsere Politiker so hohe Gehälter kassieren soll nur das Volk bluten. Wo das hinführt hat es schon einige Male in der Geschichte gezeigt: zur Revolution. Und das muss es dann wohl wieder geben: die Herrschaft des Volkes, nicht der Politiker.

3
nicht mehr ein Klotz-Freund

es heißt Südtirol, nicht Süd-Tirol, die Schreibweise des Landes korrigieren ist doch zuviel der Propaganda. Es heißt einfach Südtirol, Namen umschreiben sollte man nicht, das sollen doch die ganz Komischen tun.