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„SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN“ Tafel am Brenner wurde von Vandalen zerstört

Sven_Knoll_200_02.JPGIn der Nacht auf gestern haben bisher unbekannte Täter mit brachialer
Gewalt die „SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN" Tafel zerstört, die
vergangenen Sonntag, im Rahmen der Kundgebung gegen die nun schon seit
89 Jahren währende Unrechtsgrenze, am Brenner aufgestellt wurde.
Die Zerstörung dieser Tafel stellt einmal mehr unter Beweis, welche
gewaltbereite Ablehnung von Seiten radikaler Kreise gegen den legitimen
Wunsch der Süd-Tiroler nach Selbstbestimmung vorherrscht.

Es ist traurig, aber sinnbildhaft für die ungewisse Zukunft Süd-Tirols bei Italien, wenn von den italienischen Rechtsparteien, wie in den letzten Tagen, Hetzkampagnen gegen die Süd-Tiroler aufgefahren werden, die dann in derartigen Gewalteskalationen ausarten.

In einer Demokratie muss jeder das Recht auf Ausübung seiner freien politischen Meinung haben dürfen, ohne dass er deswegen verfolgt, oder dessen Privateigentum mit Gewalt zerstört wird.

Gewalt und blinde Zerstörungswut sind nicht Ausdruck einer Meinungsäußerung, sondern ein Verbrechen, das es zu ahnden gilt.

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT wird daher Anzeige bei der Polizei erstatten.

Was die Tafel selbst anbelangt, so sind in den letzten Tagen wieder Spenden aus Österreich eingetroffen, mit denen das Anliegen unterstützt wird. Auch haben sich in Süd-Tirol bereits mehrere Grundstückseigentümer gemeldet, die ihren Grund für die Aufstellung derartiger Tafeln zur Verfügung stellen wollen.

Es kann daher mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass sich die SÜD-TIROLER FREIHEIT von dieser blinden Zerstörungswut nicht beeindrucken lassen wird und neue Tafeln aufgestellt werden, die allen  die durch unser Land fahren die Botschaft verkünden:

„SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN!"

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

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9 Kommentar(e)

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1

ich bin kein "walscher faschist" sondern deutschsprachiger südtiroler und hätte auch gut lust gehabt die dämliche tafel zu zerstören und bin damit glaub ich nicht der einzige!

2

Nicht aufgeben!
Nicht aufgeben, hängt neue Tafeln auf, wehrt euch!!! Südtirol ist nicht Italien und wird es auch nie sein!

Die Freiheit ist zum Greifen nahe, Österreich wir kommen. Vielleicht nicht heute, vielleicht nicht morgen, aber IRGENDWANN!

3

Liebér Doppelsprachiger!
Du denkst in Schablonen und Schubladen.
Ist es kurz- und langfristig besser, wenn ST bei Italien bleibt?
Ist ein Land und Volk mit derselben Sprache langfristig nicht der bessere Verbündete?
Und gelten die jetzigen Minderheitenvolksrechte der Deutschsprachigen auch dann noch, wenn einmal die Italiener die Mehrheit stellten?

4
Ein doppelsprachiger Suedtirol

Es ist einfach nur pathetisch mitanzusehen, wie eine Gruppe ewiggestriger Rechter sich das Recht nimmt, fuer alle Suedtiroler zu sprechen. Um dann mit ebenso pathetischen Plakataktionen zu versuchen, auf sich aufmerksam zu machen. Weiters ist es nur scheinheilig, Plakate aufzutellen, die als einzigen Zweck die Provokation Andersdenkender haben, um dann heuchlerisch "Vandalen" anzuklagen, um als Opfer darzustehen.
Jene, die Plakate zerstoeren, tun sicher nicht das Richtige. Diese sind auch nur eine pathetische kleine Gruppe, in diesem Fall italienischer, Rechter, die in der Tat Faschisten sind. Aber diese sind auch nur eine kleine Minderheit. Das Ganze zu pushen, um sagen zu koennen, "Italien hudigt immer noch dem Faschismus", zeigt wiederum die Realitaetsferne, das Heuchlerische und weiters den Populismus, mit dem versucht wird, labile Jugendliche in einen "OAN TIROUL"-Fanatismus zu ziehen.
Das Ganze ist wirklich nur pathetisch.
Wacht doch endlich auf: versucht das Beste aus der gegebenen Situation zu machen! Suedtirol ist gesegnet durch einen guten Wirtschaftsstandpunkt, einen Autonomiestatus, den alle anderen Regionen und Provinzen Italiens nur beneiden und durch den Arbeitswillen vieler ehrlichen Buerger. Wieso immer nur Hass und Streit saehen, wenn man kooperieren kann? Jene, die ihre deutsche Kultur ausleben wollen, werden von niemandem, erst Recht nicht vom Italienischen Rechtsstaat gefaehrdet. Es liegen italienische Verfassungnormen vor, die Minderheiten in Italien schuetzen und foerdern. Weiters liegen internationale Vereinbarungen vor.
Zu behaupten, Italien haette keine anderen Sorgen, als Suedtirol zu italianisieren, zeugt wiederum nur von der Kurzsichtigkeit, der Realitaetsferne und vom Heuchlerischen, das Grund und Boden der SF ist.

Ein doppelsprachiger Suedtiroler, dem das Wohl seines Landes am Herzen liegt

5

Diese Tafel stört nur jene, die der Wahrheit nicht ins Auge sehen wollen - denn genau diese Leute sind die Ewig-Gestrigen und wollen nicht einsehen welche Identität unser Land Süd-Tirol hat.

Keine Macht der Italianitá!

6

An die Vandalen!
Das sind die Weisen, die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die bei dem Irrtum in Italia verharren sind die Narren !

P.S. Bisch koa Tirola bisch aa lei a Mensch oda a Halodri!

7

Meinung
Die Italiener sind es nicht gewohnt, dass Südtiroler auch eine Meinung haben.

Am besten eine Videokamera aufstellen.

Dann sollte jeder Südtiroler eine österreichische Fahne zum Fenster raushängen, damit die Italiener nicht vergessen in welches Land sie 1918 eingedrungen sind.

Wo kann man hier spenden?

8

Von kriminellen Steineschmeißern wird also öffentliches Eigentum beschädigt... Doch es handelt sich nicht nur um einfaches wandalieren, sondern um das Zerstören einer Aufschrift, welche rechtmäßig ein Teil des Strebens nach Sicherheit und Selbstbestimmung ist.

Wer solch eine unverzeihliche Tat am Gewissen hat, führt sich selbst in den Untergang!
Die meisten, die solche Aufschriften ungerne sehen, unterstellen uns häufig einer ziemlich überheblichen Art unanständig oder gar streitsüchtig zu sein.
ABER wie man sieht, sind diese Leute selbst nichts Besseres als Unanständige, als Unruhestifter, als Volksverderber!

9

SÜDTIROL - WOHIN?
Eine Information für alle interessierten, die zu dem oben genannten Thema "Süd-Tirol ist nicht Italien gut passt: Am Freitag, den 23. November 2007 um 20 Uhr findet im M. Pacher Haus in Bruneck eine Podiumsdiskussion zum Thema: "SÜD-TIROL - WOHIN? Unkontrollierte Zuwanderung, schleichende Italienisierung oder Selbstbestimmung? Hat unsere Wirtschaft in Italien eine Zukunft?" Am Podiumstisch diskutieren: Sven Knoll, Pius Leitner, Harald Stauder (Wirtschaftsexperte), Egon Kühebacher. Eine Veranstaltung der Arbeitsgruppe für Selbstbestimmung Süd-Tirols. Kommt alle nach Bruneck!!!