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„SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN“ Tafel am Brenner steht wieder – Breite Unterstützung

brennertafel_neu_01.jpgAls Sieg der Gerechtigkeit bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die behördlich genehmigte und bereits erfolgte Wiederaufstellung der „SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN" Tafel, direkt an der Unrechtsgrenze am Brenner.
Die Tafel, die in den letzten Wochen für heftige Diskussionen und eine regelrechte Hetzkampagne der italienischen Postfaschisten gesorgt hatte, steht somit wieder.

Nachdem die erste Tafel von Unbekannten zerstört worden war, hatte die Bezirkshauptmannschaft Innsbruck die Entfernung derselben angeordnet. Es handelte sich dabei jedoch nicht, wie von einigen Medien falsch berichtet, um einen politischen Akt, oder gar „Dolchstoß" des Vaterlandes, der aufgrund der provokanten Aufschrift erfolgte, sondern um eine rein verkehrsicherheitstechnische Maßnahme, da die beschädigte Tafel die Autofahrer der darunter gelegenen Bundesstraße gefährdete. 

Als Folge dieser Falschmeldung entwickelte sich jedoch eine Welle der Solidarität für die Wiederaufstellung der Tafel, die von Spendengeldern bis hin zur Unterstützung durch höchste Kreise der österreichischen Bundespolitik reicht.

Sogar der österreichische Justizminister a.D. Professor Dr. Hans Klecatsky, hat sich persönlich dafür verwendet, dass die Tafel umgehend wieder am Brenner aufgestellt wird. 

Nach einem persönlichen Gespräch mit der Bezirkshauptmannschaft, wurde dann, in voller Kenntnis des Textes der Tafel, die Rechtsgültigkeit des bestehenden Bescheides bestätigt und somit die behördliche Genehmigung zur Wiederaufstellung der „SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN" Tafel am Brenner erteilt. 

Die Tafel an der Unrechtsgrenze steht somit wieder und informiert alle die nach Süd-Tirol einreisen darüber, dass Süd-Tirol nicht Italien ist und die Zugehörigkeit zum italienischen Staat mit Gewalt und gegen den Willen der Bevölkerung erfolgte. 

Die immense politische und finanzielle Unterstützung für diese Tafel, hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie wohlwollend derartige Initiativen in Österreich aufgenommen werden.

Süd-Tirol ist offenkundig nicht nur ein Herzensanliegen, sondern wird von weiten Teilen der Bevölkerung noch immer als Teil Österreichs betrachtet und die Selbstbestimmungsbestrebungen daher auch aktiv unterstützt. 

Zu einem bedenklichen Vorfall kam es im Anschluss an die Wiederaufstellung der Tafel. Eine ganze Gruppe von schwer bewaffneten Carabinieribeamten kam in mehreren Einsatzfahrzeugen zur „Grenze" gefahren und postierte sich auf Süd-Tiroler Seite. Da sie die   Aufstellung der Tafel auf österreichischem Staatsgebiet nicht verhindern konnten, photographierten und dokumentierten sie die Aufstellung der Tafel und notierten alle Autokennzeichen. Als die Mitglieder der SÜD-TIROLER FREIHEIT, nach der Fertigstellung, zu Fuß zu den auf Süd-Tiroler Seite geparkten Autos gehen wollten, kamen die Carabinieri sofort angelaufen und nahmen den Teilnehmern unverzüglich alle Ausweise ab. Dieses Vorgehen der italienischen Polizei kann nicht als normale Ausweiskontrolle eingestuft werden, sondern ist als Einschüchterungsversuch zu werten, der einmal mehr die Grenze zwischen Demokratie und Polizeistaat in Italien verschwinden lässt. 

Ungeachtet derartiger Einschüchterungen, wird sich die SÜD-TIROLER FREIHEIT jedoch nicht das Recht nehmen lassen, mit Tafeln wie jener am Brenner, auf das Unrecht der italienischen Besatzung in Süd-Tirol hinzuweisen, denn die Wahrheit lässt sich nicht verbieten. 

Zum Schutz der Tafel wurde diesmal eine Videoüberwachungsanlage in unmittelbarer Nähe installiert, die die Tafel Tag und Nacht überwacht, sodass etwaige Täter umgehend ausgeforscht werden können, wenn es zu neuerlichen Zerstörungsversuchen kommen sollte.

 
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29 Kommentar(e)

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@uku und Gleichgesinnte
Der Boden und Grund gehört immer der Urbevölkerung und nicht den Einwanderern, es gab immer wieder Besatzer sie kommen und sie gehen und die Urbevölkerung, die Tiroler bleiben, somit ist schon klar wer dann auswandert.

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@Miriam E. und Gleichgesinnte
Ich vermute mal das Du aus einer Mischehe (wahrscheinlich Vater Italiener) stammst, in Bozen lebst oder mit einem Italiener zusammen bist.
Ja, theoretisch wäre es doch ein großer Gewinn, eine Zweisprachigkeit, sich aus beiden Kulturen das Beste heraus zu nehmen und friedlich miteinander zu leben.
Doch sieht die Realität in Südtirol anders aus. Es leben zwei Kulturen parallel neben einander her und man weiß wenig über die andere Volksgruppe.
Das Zusammenleben klappt de facto immer noch nicht, man geht in getrennte Schulen, Kindergärten, Sportvereine, hat getrenntes Fernsehen (ORF und Video 33, RAI) und auch der Bekanntenkreis ist entweder so oder so. Schlussendlich ist es auch gut so, denn die deutschen Schulen und Kindergärten sind im Vergleich (PISA-Studie) zu den Italienischen gigantisch besser. Würde man auch das Gesundheitssystem trennen, würde das zu einer Verschlechterung für die italienische Bevölkerung führen. Das gilt auch für viele andere Bereiche, weil das Niveau zwischen italienischer Ausbildung (Facharbeiter,Unis) und deutschsprachigen Ländern enorm ist.
Die Probleme sind heute, mehr denn je ungelöst, wir kennen die Situation, eine Gruppe von 10 Tirolern unterhalten sich, es kommt ein in Südtirol geborener Italiener dazu, spricht mit einem Selbstverständnis diese Gruppe italienisch an, obwohl er Deutsch können müsste und die Höflichkeit es ihm gebieten müsste! Aber jetzt passiert das Absurde, radebrechend bemühend antworten die Tiroler in italienisch und reden in seiner Präsenz weiter in italienisch. Dieses unterwürfige Verhalten durch Faschismus, Finanzwache, Armee und Militärpolizei mit Zivilen Aufgaben (Carabinieri) erzwungen, zeigt noch heute Wirkung. Auch ein Gesamtitalienisches Problem ist, dass die gerade genannten einen Hungerlohn erhalten und sehen müssen wie sie über die Runden kommen!
Kommt ein Italiener in eine große deutschsprechende Gruppe, dann fühlt er sich unwohl, vermeidet den Kontakt, setzt sich wartend in eine Ecke, um dann in einer Kleingruppe das Italienische ein zu führen.
Arbeitet man mehrsprachig zusammen, auf Kongressen, in Gremien,...vertreten die Tiroler Verbesserungen für Südtirol, während die Italiener hauptsächlich interessiert sind alles auf italienisches Niveau anzugleichen. Auch hier verlaufen die Interessen gegenläufig, die einen wollen eine Verbesserung unabhängig von Italien, die anderen eine Angleichung an Italien!

Man kann das alles doch nicht ignorieren. Solange es nicht eine Gleichberechtigung der beiden Sprachen in Südtirol gibt, kann ich nicht ansatzweise von einem guten Zusammenleben reden. So sollte jeder in seiner Muttersprache reden können auch in Präsenz der anderen Sprachgruppe!
Hier besteht bei den Tirolern Nachholbedarf, weil sie lernen müssen ihre Muttersprache zu gebrauchen und da sie jetzt endlich auch die Möglichkeit dazu wieder haben.
Es besteht aber auch bei den Italienern ein großer Nachholbedarf. Das Problem der Italiener in Südtirol ist, dass sie Nachkommen ideologischer, faschistischer Selektion sind. Ihnen wurde versprochen hier ein Italien mit ihnen an der Spitze zu schaffen, dass müssten sie erst mal aufgeben und die geschichtliche, kulturelle Realität Südtirols sehen. An diese Revolution glaubt wohl keiner wirklich, oder?
Anders der Italiener aus Italien, er kommt viel freier nach Südtirol und hat deshalb auch die Möglichkeit eine neue Kultur und Sprache zu erlernen.
Dieser hätte ein anderes Problem, denn er hätte ein völlig falsches Bild von Südtirol in Italien erlernt. Und das ist das andere Extrem des Schildes „ Südtirol ist nicht Italien“, im italienischen Fernsehen wird aus Südtirol einseitig berichtet. So werden nicht Südtiroler befragt, sondern die Italiener in Bozen und diese 20% reden dann in Vertretung für die 75% der Südtiroler. So glaubt der Italiener in Italien, alles in Ordnung in „Alto Adige“, die sind doch richtig gute Italiener, d.h. sie lieben Italien, wollen natürlich zu Italien gehören und wichtig sprechen gut italienisch, das sie mit süditalienischer Aussprache reden, fällt da keinem auf.
Und wenn es sich nicht vermeiden lässt, wird auch ein Tiroler gefragt und dabei denkt der Italiener: Che montanaro, non sa ne anche parlare bene la lingua!

Es ist richtig, wir leben in Europa, nun zeigt sich aber gerade Italien nicht als guter Europäer.
In Fremdsprachen als Entwicklungsland, absolut wichtigster Handelspartner für Italien ist Deutschland, aber wer kann schon Deutsch in Italien? Oder auch Englisch,...?
Italien ist immer noch auf sich beschränkt, oft wird „mondo“ mit „Italia“ verwechselt. Selbstkritik fehlt und somit lässt sich auch für die Zukunft nicht viel hoffen. Italien lässt sich durch Europa finanziell aushalten. Was wird gegen die Steuerhinterziehung gemacht? Großteil der Steuervergünstigung für Südtirol und dem Mezzogiorno zahlt die EU!

Langfristig geht es mit Südtirol und Italien, wie manchmal in der Ehe, man muß sich trennen um Freunde bleiben zu können.

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'Wenn eine Tafel so viel Aufmerksamkeit und Streit erregt, dann ist sie sicher wichtig.'
Selten so einen (sorry) dämlichen Satz gehört... diese Tafel ist einfach Provokation und wer sich davon auf den Schlips getreten fühlt, meldet sich natürlich zu Wort. Was soll daran so erstaunlich sein bzw. diese Tafel "wichtig" machen?^^

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An Miriam und Gleichdenkende!
Wenn eine Tafel so viel Aufmerksamkeit und Streit erregt, dann ist sie sicher wichtig.

So viel Engstirnigkeit und Naivität ist unglaublich. Ihr solltet euch mehr mit dem Thema befassen.

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Ein Land Tirol
Ein wiedervereintes Land Tirol von Kufstein bis Salurn wird es wieder geben, wenn alle Tiroler es wollen und diese Landeseinheit von Europa, von Italien und Österreich immer wieder einfordern!

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Mein Süd-Tirol
Die Mehrsprachigkeit in Süd-Tirol hat viele Vorteile, die man nicht für möglich halten würde. Es gibt hier Italiener oder halbe Italiener oder Italienerinen, die es uns weiss machen wollen, wie schön es für die Süd-Tiroler in Italia ist, oder sein könnte. Ich kenne so gut wie keine Menschen und habe so gut wie nie welche kennengelernt, die darüber glücklich wären, dass sie Bürger von Italien sind und dass sie Italienisch in Süd-Tirol sprechen dürfen. Die meisten, die ich kenne sehen in Italien eher eine mit allen nur möglichen Mitteln erzwungene Staatsmacht, die man nicht so leicht los werden kann. Die Süd-Tiroler haben sich noch nie mit Italien als Land identifiziert. Das trifft eher hier aber zu 100% auf Italiener zu, die in deutsche Schulen gegangen sind, um die Sprache und die Mentalität der Süd-Tiroler schon als Kinder zu lernen. Das hat es auch umgekehrt genauso gegeben. Also tut bitte nicht so, als ob jeder und jede, der/die einigermassen gut auf Deutsch schreiben kann, ein/eine Südtiroler/in wäre. Ist das auch ein Teil des von Italien so mühsam konstruierten Potemkischen Konstruktes in Süd-Tirol? Die Südtiroler sind ausserdem keine Minderheit im eigenen Land, sondern stellen 75% der Bevölkerung des Landes, dazu leben fast alle Italiener nur in oder um Bozen herum. Anderswo sind es meistens nur Carabinieri, Finanzpolizei, Zollwache und Militär und ihre Angehörigen, also eine klassische Situation einer systematisch geplanten und mit den Mitteln der Staatsmacht erzwungenen und verwalteten Italianitá in Süd-Tirol. Für mich war es immer und ist es ein Potemkisches Konstrukt. Die Menschen in Süd-Tirol waren schon immer und sind Gott sei Dank immer noch Tiroler geblieben und fast alle wissen ganz genau wo ihre Heimat und ihr Vaterland liegen, und das war nie, ist es nicht, und wird es nie das Land werden, wo die Zitronen blühen, nämlich Italien, sondern ein anderes Land nördlich der Brennergrenze, wo in den Bergen Enzian und Edelweiss heimisch sind, die Blumen, die für Treue, Ehre, Ausdauer und Standhaftigkeit stehen. Auf dieses rot-weiss-rote Land reagieren die Verwalter der Fernbestimmung und ihre Paladine schon immer hier allergisch, da dieses Land ohne Unterlass zu seinen Menschen auch in Süd-Tirol steht. Die Zukunft gehört aber nicht dieser kleinen Minderheit der Südtiroler, die zu Italien halten wollen, sondern der Selbstbestimmung des ganzen Volkes. Früher oder später wird es auch der Fall sein, in einem Land Tirol südlich des Brenners!

Wohl ist die Welt so gross und weit
Und voller Sonnenschein,
Das allerschönste Stück davon
Ist doch die Heimat mein:
Dort wo aus schmaler Felsenkluft
Der Eisack springt heraus,
Von Sigmundskron der Etsch entlang
Bis zur Salurner Klaus´.

Wo König Ortler seine Stirn
Hoch in die Lüfte reckt
Bis zu des Haunolds Alpenreich, Das tausend Blumen deckt:
Dort ist mein schönes Heimatland
Mit seinem schweren Leid,
Mit seinen stolzen Bergeshö´n,
Mit seiner stolzen Freud´,
Das ist mein Heimatland,
Mein Süd-Tirol!

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Ach wie schön...
... wir leben in "bella italia" und das ist gut so...;o)

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Jumpin Jack Flash

@ Patrick
Ständig die gleichen, unsinnigen Argumente...
1. 'wenn Südtirol Italien ist, warum redet man dann deutsch?' Weil deutsch in Italien nun mal eine regionale Amtssprache ist. Gleich wie Ladinisch, Französisch im Aostatal und Slowenisch in Trient. Weiters gibt es noch Minderheitensprachen: wusstest du z.B., dass das Sardische der spanischen Sprache ähnlicher ist als der italienischen? Und JA, Sardinien gehört auch zu ITALIEN. Und überall wo diese anderen Amtssprachen bzw. Minderheitensprachen vorherrschen, wird eben ab einem gewissen Alter Italienisch unterrichtet, damit man sich mit der restlichen Bevölkerung unseres Staates verständigen kann (die können ja kaum alle deutsch, franz. usw. lernen^^)...
2. 'wenn Südtirol Italien ist, warum kommen soviele Italiener um die Tiroler zu sehen, Christkindlmaerkte, Trachten, ...?'
Gegenfrage: Warum fährst du nach Rimini, Sardinien usw. ans Meer? Und warum fährst du nach Florenz oder Rom, um dir diverse Sehenswürdigkeiten anzusehen? Ist doch ganz klar: in so einem wunderschönen Land, wo mediterranes Flair ebenso wie Berge mit wunderbaren Skigebieten zu finden sind, möchte man die gegebenen Möglichkeiten einfach nutzen, und dazu muss man sich nicht mal in ein Flugzeug setzen.
3. 'Wenn Südtirol Italien ist, warum haben wir überhaupt noch eine Autonomie und sind eine Minderheit?'
Wir haben eine Autonomie eben weil wir eine Minderheit sind... das hat nichts mit Ausgrenzung von der restlichen Bevölkerung oder Regionen zu tun, sondern ist historisch bedingt... Wir waren damals nun mal Teil Tirols oder Österreichs (nimm es wie du willst) und als wir annektiert wurden, waren wir nun mal keine Italiener (aber das war vor rund 90 Jahren! glaube kaum, dass noch jemand lebt, der das bei vollem Bewusstsein miterlebt hat!). Diese Autonomie sichert uns das Recht zu, viele unserer Angelegenheiten selber zu regeln (weshalb übrigens auch rund 90% unserer Steuern wieder zurück ins Land kommen). Nichtsdestotrotz gelten wir auf dem Papier als Italiener (und viele finden das auch gut so)... da könnt ihr euch von mir aus auf den Kopf stellen...

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Auswandern
Das dat dir gefallen,lieber UKU,daß
die Südtiroler auswandern sollen und
Südtirol ganz in italienischer Hand ist.Aber da wirst du noch schauen!!!
Das muss man sich anhören lassen von
einem der so ein deutsch spricht:
auswaendert euch sofort nach Oesterreich!!!!!!!!!
Das sagt wohl alles.
Vieleicht auswaendert ihr bald nach Italien.
Los von Rom

gruß aus dem Tiroler Oberland

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Gott sei Dank gibt es noch Patrioten,die der Welt vor Augen führen,daß das Südtirol ein Teil des ganzen Tirol ist und mit Italien nichts zu tun hat.
Südtirol wurde von den Italienern nicht erobert, sondern bei Verhandlungen erschlichen.

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@Miriam E.
Ein paar Fragen, wenn Suedtirol Italien ist, warum redet man dann deutsch?
Wenn Suedtirol Italien ist, warum kommen soviele Italiener um die Tiroler zu sehen, Christkindlmaerkte, Trachten, ...?
Wenn Suedtirol Italien ist, warum haben wir ueberhaupt noch eine Autonomie und sind eine Minderheit?

Koennen wir dann nicht auf die Autonomie verzichten und mit allen italienisch reden, die Trachten verbrennen und Alpini-Huete aufsetzen?

Sie disqualifizieren sich wirklich mit solchen Angriffen auf das Wissen von Personen, die sie gar nicht kennen! Denn ich denke, in Sachen Wissen ueber die Suedtirolpolitik kann sich eine Eva Klotz mit 99,9% der Suedtiroler messen und gewinnen! Ihr Grossvater hatte seine Meinung, aber nach Kriegsende wollte der Grossteil der Suedtiroler zurueck nach Oesterreich, es wurde eine Petition unterzeichnet und abgegeben!

Und ich bin leid das Argument zu hoeren, dass es uns gut geht. Was ist gut??? Nur weil es uns besser geht (wirtschaftlich) als vielleicht einige afrikanische Staaten, ist das kein Grund sich darauf auszuruhen. Warum sollen wir uns nicht verbessern wollen? Ich bin ueberzeugt, dass es uns bei Oesterreich oder auch als freier Staat oder gemeinsam mit Tirol wirtschaftlich sicher besser gehen wuerde. Denn je kleiner das Land desto besser steht es wirtschaftlich dar, siehe Luxemburg, Liechtenstein, Oesterreich, ... wie haben sich Slowenien und Kroatien entwickelt seit sie unabhaengige Staaten sind? Stehen sie jetzt besser oder schlechter dar als zuvor?
Sie koennen gerne stolz darauf sein, zu einem Staat zu gehoeren, der dem wirtschaftlichen Bankrott entgegensteuert und die Lachnummer Europa's ist!

Viel Spass noch

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Süd-Tirol und seine Ordnungshüter
Wer mehr zu dem Thema der Verstrickung der italienischen Sicherheitsorgane in die verbrecherischen Aktivitäten der ostdeutschen DDR-Stasi in Süd-Tirol, bis zu ihrem Untergang im Jahre 1989/90 erfahren will, der kann sich aus dem Archiv der Süd-Tiroler Schützen informeiren. http://www.schuetzen.com/

Ganz unten links, "Alle Meldungen" anklicken, Seite /2/ aussuchen, den Beitrag mit dem Namen, "Auftrag: `Konflikte verschärfen` vom 07.08.2007 wählen. Dann den Abspielmodus dieser 20-minutigen Sendung aussuchen, DLF-Beitrag (DLF=Deutschlandfunk) Audio on demand, MP 3 u.s.w. Diese Sendung ist auch in Textform auf der DLF-Seite abrufbar. Es kommen in dieser Sendung wichtige Zeitzeugen von damals aus den 60er Jahren, wie auch Politiker der Gegenwart zu Wort, wie z.B. die Frau Dr. Eva Klotz. Diese Sendung hiess zuerst in der Vorankündigung des Senders Deutschlandfunk "Stasi in Südtirol". Gleich nach der Ausstrahlung hat man den Namen seitens des Senders in "Auftrag: Konflikte verschärfen" geändert, um wieder eine Woche später den Namen der Sendung im Archiv neuerlich zu ändern. Auf der Seite der Schützen ist diese Sendung in Originalfassung bis heute abrufbar. Man kann diesem Sender aus Deutschland nicht genug dafür danken, dass man seitens der Redaktion den einmaligen journalistischen Mut gehabt hat, diese Schande der italienischen Ordnungshüter in Süd-Tirol so direkt anzusprechen.
Am 07.08.2007 ist eben in diesem bundesweiten Sender aus der BRD, dem Deutschlandfunk aus Köln, vergleichbar mit BBC, ST1, oder Ö1, diese Sendung über die Aktivitäten der verflossenen DDR-Stasi in Süd-Tirol ausgestrahlt worden. Die Botschaft ist verheerend für die Hüter der öffentlichen Sicherheit Italiens in Süd-Tirol, die dem Anschein nach bis zum Untergang der DDR 1989 die demokratischen und rechtstaatlichen Werte gemeinsam mit der verbrecherischen DDR-Stasi in Süd-Tirol "verhüttet" haben. Die Ergebnisse und die Saat dieses totalitären Vorgehens der Vollstrecker der Verweigerung der Selbstbestimmung sind in Süd-Tirol bis heute zu spüren. Die Zeiten ändern sich, manche Methoden fast 20 Jahre später hoffentlich auch, wir werden es sehen! Man möge auch in Italien etwas daraus gelernt haben. Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht, in der Ex-DDR von damals genauso, wie heute in Süd-Tirol der 60er Jahre bis heute und auch morgen!

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In der DDR gabs auch bis zuletzt Betonköpfe, Anhänger des ''real existierenden Sozialismus''. Doch das war die Minderheit. Die anderen negativen Kommentare stammen wohl von italienischer Seite, Davide & Co. Den Gegnern der Selbstbestimmung gilt dieses Zitat a la Trappatoni: " Ihr habt bald fertig".

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Gedenktafel am Brenner
Wenn man sich die neuesten Schmierereien an dieser Tafel genauer anschaut, dann erkennt man gleich die Ählichkeiten mit den Schmierereien von Anfang Juni dieses Jahres an der Gedenkapelle bei Innsbruck, kurz vor einem wichtigen Schützentreffen, in der Nacht vor dem Tag der Tiroler Einheit. Diese Handschrift der Vandalen ist meiner Meinung nach die gleiche. Die histerischen Reaktionen von manchen Forumteilnehmern auf das Aufstellen dieser Tafel, direkt an der Unrechtsgrenze am Brenner, lassen mich nur auf eines schliessen. Die Hütter der Italienischen Staatssicherheit müssen sehr besorgt sein, über solche Aktivitäten der Untertanen in Süd-Tirol, die sogar die Frechheit besitzen, überhapt solche Worte wie, Wiedervereinigung des geteilten Landes Tirol, Selbstbestimmung, Wir sind Ein Volk und so weiter, überhaupt in den Mund zu nehmen und das auch laut zu sagen, so das es alle wissen und verstehen. Wie man weiss, haben diese italienischen Dienste, die für die Staatssicherheit in Italien arbeiten, gerade in Süd-Tirol überall ihre Ohren, Augen und noch vieles mehr an tüchtigen Personal. Diese Tafel am Brenner ist aber mit der behördlichen Zustimmung und Genehmigung der Behörden in Tirol aufgestellt worden, und sie steht auf dem Boden des Österreichischen Staates, dazu einige Meter entfernt vom Haus der italienischen Grenzpolizei und der Zollwache, die Tag und Nacht, wie der Höllenhund Cerberus diese Grenze beobachten und bewachen, gerade dort und in diesen Tagen. Unter den Augen dieser Leute mehrfach diese Tafel der Süd-Tiroler Freiheit zu beschädigen oder zu beschmieren, so dass sie es nicht merken würden, ist so gut wie unmöglich. Ich würde mich daher fragen, warum darf oder will man derartige Übergriffe, höchstwahrscheinlich von der italienischen Seite der Grenze her auf dem Österreichischen Boden nicht verhindern. Diese Tafel ist zu 100% in Österreich legal und sie darf auch dort stehen, solange alle rechtlichen Vorschrifen eingehalten werden. Die ideologische und politische Interpretation dieser Tafel in Österreich gehört den Österreichern, nicht Italien! Es ist daher auch die Aufgabe der Behörden in Österreich eine genehmigte und legal aufgestellte Gedenktafel mit allen Mitteln zu schützen. Ich möchte nicht so weit spekulieren, dass dies jetzt eine Neuauflage von Aktivitäten der sog. "Gladio"- Aktionsgruppe in speziellen Auftrag auf fremden Staatsgebiet wäre, um diesmal das tirolpatriotische Aliegen der Süd-Tiroler Freiheit und der Selbstbestimmung zu torpedieren. Wenigstens handelt sich aber jetzt dabei "nur" um Schmieraktionen an einer kleinen Kirche und bei einer Tafel an der Unrechtsgrenze am Brenner in Tirol und nicht wie seinerzeit, um die Sprengung des Andreas Hofer Denkmals in Innsbruck oder Bomben in Österreich im und rund um Salzkammergut in den 60er Jahren, also um Terrorismus. Ein déjà-vu-Erlebnis stellt sich trotzdem bei mir bei diesem Gedanken ein, obwohl ich diese Jahre nur noch aus der Geschichte kenne. Sollten diese gezielten Störaktionen womöglich von der staatlicher Seite in Italien organisiert worden sein, dann befinden sich diese Herrschaften in einer "guten" Gesellschaft mit den Hüttern der Staatssicherheit in der ehemaligen DDR. Wie man auch aus der Geschichte weiss, haben die Sicherheitsorgane in Italien seinerzeit in den 60er Jahren sogar die verbrecherische und totalitäre DDR-Stasi nach Süd-Tirol "eingeladen", um sie auf den damaligen Süd-Tiroler Widerstand zu hetzen. Es gibt in den Archiven in der BRD genug Dokumente, die das klar belegen können. Auch dort in der Ex-DDR, in einem anderen Land der Verweigerung der Selbstbestimmung, reagierte man sofort histerisch und mit Panik auf alles, was den patriotischen Geist und den Einheitsgedanken mit den Landsleuten im Westen hinter der Zonengrenze unter Umständen beleben oder wach halten würde. Wie schlecht muss es um diese Staatsicherheit und dieses System der Verweigerung der Selbstbestimmung für das Süd-Tiroler Volk in Italien bestellt sein, wenn meine Vermutung stimmen würde, und diese Sabotage und Vandalenakte nicht von ideologisch verblendeten Chaoten stammen würden, sondern wie seinerzeit auf "Bestellung" geschehen sind. Die Republik Österreich ist die Schutzmacht der Süd-Tiroler, daher sollte man meiner Meinung nach alles unternehmen, dass solche Nacht-und Nebel-Aktionen auf dem Staatsgebiet der Republik Österreich von dieser "bestimmten" Seite einfach nicht mehr geduldet werden, allein aus dem Respekt vor dem eigenen Ruf als Rechtsstaat. Mit der Sicherheit gerade an dieser sehr sensiblen Grenze in Tirol ist nicht zu spassen. Als Bürger der EU, von Italien und von Österreich haben wir das Recht unsere Meinung frei und unbehindert kundzutun und mit friedlichen und demokratischen Mitteln uns für Ein Tirol nach unserem Verständnis politisch friedlich und demokratisch einzusetzen. Die staatlichen Organe sind auch in Italien dazu da, würde man meinen, um diese Meinungs- und Versammlungsfreiheit ohne Wenn und Aber zu garantieren. Sollte es nicht der Fall seit, ist es traurig genug und ein verheerendes Zeugnis der demokratischen Unreife von manchen Institutionen in Italien. Normale und aufrechte Menschen sagen offen, bei Tag und ohne Furcht ihre Meinung. Aus dem Hinterhalt heraus, in einem Wald, unter dem Schutz der Dunkelheit, womöglich mit einer rechtswidrigen Billigung der Führungskräfte der staatlichen Sicherheit solche Vandalenakte zu verüben, zeugt in meinen Augen nur von einer faschistoiden und niedrigen politischen Gesinnung. Wenn die tirolpatriotische Bewegung der SF politisch so schwach und so klein wäre, dann würde ich doch den Vandalen raten, sie und ihre Tafeln in Ruhe zu lassen. Wer den Widerspruch nicht ertragen kann, ist in meinen Augen kein Demokrat und kein guter Europäer und Nachbar!

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Philipp
Wenn die Ideale der SF in der Bevölkerung soooo verankert wären, dann hätte die Nord - und Südtiroler Bevölkerung die DOB - Eröffnung boykottiert. Aber nein, 7000 Leute am Freitag und 12000 am Samstag. Zum Vergleich kamen zur ersten Setzung des Schildes der SF immer am Brenner grad und grad 200 Nasen. Der totale Bankrott.

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Suedtirol IST Italien
Wenn ihr alle glaubt, dass Suedtirol nicht zu Italien gehoert, packt eure Sache sofort auf, und auswaendert euch sofort nach Oesterreich.

Los von Wien.

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An Miriam
Man kann über die Zugehörigkeit Süd-Tirols denken wie man will und mann/frau kann dies durchaus aleen kundtun.
Nur ist dabei die Frage wer"...von so gut wie gar nichts eine Ahnung hat..." Mit solchen Äußerungen disqualifizieren Sie Sich nur selbst!

Ihre emotionalen Darstellungen werden natürlich gelesen und so sie sachlich blieben, würden sie vielleicht auch zum Nachdenken über eigene Positionen anregen. So aber erzeugen Sie nur krasse Ablehnung, indem Sie andere als engstirnig darstellen. Wollen Sie mit diesen "Totschlagargumenten" sich über "die Anderen" erheben? Ich denke, die Initiatoren der Tafel dürften mehr Kenntnisse der Landesgeschichte haben, als Sie ihnen hier unterstellen.
Dies schreibt Ihnen ein Exil-Vinschger.

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Bravo!
Ich glaube nicht, dass es mit solchen Aktionen nur um Stimmenfang geht, es gibt einen weitaus tiefgründigeren Sinn, den nur manche nicht verstehen wollen oder vielleicht auch nicht mehr in der Lage dazu sind! In einem Land wo 70% eines Volkes sind, muss ein Recht auf Selbstbestimmung legitim sein. Los von Rom!

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Bravo SF!
Lass euch nicht von italofilen Fanatikern jetzt mobben!!! Wenn man als Italiener schon so perfekt die deutsche Sprache beherrscht, dann sollte man in Namen von den Italienern schreiben und nicht eine neue Identität vortäuschen. Manche stammen aus einem gemischtsprachigen Elternhaus wie der Davidino aus Sterzing, dennoch das gibt euch noch kein Recht über uns so herzufahren!Die überwiegende Mehrheit der Südtiroler denkt ganz anders als die wenigen Menschen hier, die Italien über alles lieben. Liebt ruhig weiter euer geliebtes Italien, wir lieben das Land Süd-Tirol! unt Tirol isch lei oans, merkt´s euch!

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reden wir mal Klartext
Ich stimme der Miriam zu 100% zu. Erschwerend kommt hinzu, daß die SF mit diesen Aktionen nur auf der Suche nach Stimmen ist, denn wo zuerst nur die Union für Südtirol fischte sind nun 2 am selben Teich - nur die Fische haben sich nicht verdoppelt. Das ganze Theater ist also nur dazu da, um die Aufmerksamkeit der Wähler auf sich zu ziehen. Arm

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Ich teile die Meinung von Miriam voll und Ganz!

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@ Miriam E.
Kann Ihnen nur zustimmen... in jedem einzelnen Punkt. Nur sind manche Leute hier leider wirklich so borniert, dass sie denken, ihre Meinung ist die richtige und jeder, der anders denkt, müsse aufgeklärt werden...^^

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Toleranz? Zukunft?
Ich finde das Schild, bzw. die Aussage "Süd-Tirol ist nicht Italien" lächerlich und verantwortungslos. Soll die heutige Jungend, die Kinder, sollen die wirklich mit einer solch eingeschränkten Toleranzgrenze aufwachsen. Südtirol IST Italien!! Ob es bestimmte Menschen glauben wollen oder nicht!! Und geht es uns wirklich so schlecht?? Wenn wir zu Österreich gehören wollen - glauben Sie, wir haben dann noch eine Autonomie und können so frei bestimmen wie momentan?? Die Zeiten haben sich verändert, und vor allem ist jede Menge Zeit seit dem Krieg vergangen - warum muss immer wieder in der Geschichte gewühlt werden. Warum müssen Sie immer wieder provozieren. Kein Wunder, dass ein friedliches Zusammenleben zwischen Italienern und "Deutschen" nicht möglich ist!! Ich als Italiener würde mir solche Aktionen auch nicht gefallen lassen. Aber wehe ein Italiener regt sich über diese lächerliche Tafel am Brenner auf - dann heißt es sofort, sie wären auf Streit und Provokation aus. Ich frage mich WER dies ist ... ?? Ganz Europa öffent die Grenzen - und was machen einige unserer engstirnigen Südtiroler - genau das Gegenteil!! Bravo kann ich da nur sagen ... ihr seid ein riesen Vorbild für die junge Generation.
Ich bin auch Südtirolerin und bin es gerne - ich bin auch gerne Italienerin. Und dies heisst noch lange nicht, dass ich nicht hinter meinem Land stehe!! Mein Großvater hat beide Weltkriege mit erlebt, gute und schlechte Erfahrungen mit den Italienern gemacht!! Ich habe ihn noch nie gehört, dass er einmal negativ über Italien oder über die Italiener gesprochen hat. Im Gegenteil, er mochte das Land und wollte nie zurück zu Österreich. Und Sie, die dieses Schild erstellt haben, ich denke mir mal, Sie waren bei keinem der Kriege dabei - wahrscheinlich nicht einmal als die Südtiroler auswandern mussten ... Aber ein solches Schild erstellen - und von so gut wie gar nichts eine Ahnung haben ... Denken Sie mal darüber nach, ob dies wirklich notwendig ist. Denken Sie mal darüber nach,dass es wesentlich schlimmere Probleme auf dieser Welt gibt ... Traurig, dass wir uns über solche Sachen aufregen können.
Wahrscheinlich wird mein Beitrag nicht mal gezeigt werden - dies würde mich enttäuschen, aber nicht wundern ...

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Hinweistafel am Brenner
Ich bin stolz darauf, dass es in Tirol noch Leute wie Euch von der Süd-Tiroler Freiheit gibt, die sich mit Hartnäckigkeit, Mut und einer großen Portion Idealismus für die gemeinsame Heimat Tirol einsetzen.

Macht bitte weiter so und lasst Euch nicht unterkriegen!

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Selbstbestimmung
Gerade jetzt, an diesem Tag ist eine der grössten Kundgebungen in der ganzen Geschichte der Selbstbestimmung in Katalonien beendet worden. Nach Angaben der Organisatoren haben an 700 Tausend (!) Katalonen an dieser Kundgebung in Barcelona teilgenommen, laut Angaben der spanischen Polizei nur 200 Tausend. Die Vollzieher der Fernbestimmung haben überall manche Schwächen was rechnen betrifft. Diese Meldung konnte man in Aussendungen der Presseagenturen von heute lesen. Katalonien ist seit 1977 eine eigene, vom Königreich Spanien Autonome Region, das Land grenzt an Frankreich und Andorra. Dieses Land ist cirka 32 Tausend km² gross und es hat cirka 6 Millionen Einwohner, von denen die meisten der katalonischen Sprachgruppe angehören. Aus der Geschichte: Im Jahre 1714 Verlust der Sonderechte zugunsten Spanien, 1932-39 bis zum Ende des Spanischen Bürgerkrieges und bis zum Sieg des Diktator Franco über die Republik ein eigenes autonomes Land, wie auch das Baskenland. In den Jahren 1977/79 demokratisches Spanien gewährt erneut Katalonien Autonomie von Madrid. Seit diesem Zeitpunkt erneut breite Besinnung auf die traditionellen katalonischen Werte, der eigenen Sprache und der Kultur. Die katalonische Sprache ist eine mit dem Provenzalischen und dem Spanischen verwandte west-romanische Sprache. Sie wird heute in der Autonomen Region Katalonien, um die Stadt Valencia in Spanien, auf den Ballearen, im Roussillon in Frankreich und auf Sardinien in Italien gesprochen. Die obersten offiziellen Repräsentanten der katalonischen Politik streben zum Teil langfristig die Selbstbestimmung ohne Wenn und Aber und eine völlige Unabhängigkeit des Landes von Spanien an. Völker in Europa und in Süd-Tirol hört die Signale aus Katalonien!

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Ing. H. Gattermeier

Schreibfehler
Ich begruesse die Wiedererrichtung der Hinweistafel am Brenner. Im englischen Text ist leider ein Schreibfehler zu sehen. Im untenstehenden Text habe ich die beiden Fehler berichtigt (in Klammern gesetzt).

Mit freundlichen Gruessen
H. Gattermeier, Sydney, Australien

Illegitimate Border

On November 11th 1918, Italian troops arrived at the town of Brenner. South Tyrol has never been a part of Italy and the population's language and culture was not Italian, but it was occupied by force by the Italian state and separated from its home country of Austria.

Arbitrarily, an illegitimate border was drawn through the middle by (of) Tirol, which tore apart families and divided villages, like Brenner, into two parts.

Since that day, Italy has attempted to suppress the Austrian population, to eliminate the German language and culture and to 'Italianize' the country by force.

Although Italy does not have any right (rights)on South Tyrol, it has occupied this part of Austria up to today and has refused to grant the people their right to self-determination and thus their liberty.

But no injustice lasts for ever!

We, the South Tyroleans, are anxious to free ourselves, through peaceful means, from the Italian state. Our aim is for the reunification of Tirol, because South Tyrol is not Italy, has never been Italy and shall never become Italy!

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Süd-Tiroler Selbstbestimmung 2007
Die Wahrheit ist endlich schwarz auf rot-weiss-rot zu lesen und diese Wahrheit ist den heutigen Verwaltern des Landes Tirol südlich des Brenners auch zuzumuten. Jeder Mensch in Süd-Tirol gehört in erster Linie sich selbst und nicht Italien und sollte auch über sich selbst in der Gegenwart und Zukunft bestimmen können, genauso ist das auch mit einer ethnischen Volksruppe, die sich seit dem Zeitpunkt ihrer völkerrechtswidrigen Annexion stets für das Recht auf die eigene Selbstbestimmung ausgesprochen hat und dies heute immer noch tut. Das verstehe ich persönlich unter einem Europa der freien und selbstbestimmten Völker, in dem wir alle doch leben oder anstreben wollen. Unsere Zukunft als Staatsvolk der Autonomen Provinz Bozen Südtirol gehört der freien und demokratischen Selbstbestimmung des Landes und seiner Bevölkerung. Italien würde das Aufstellen dieser Tafel der SF am Brenner so gerne verhindern wollen, da die Botschaft unmissverständlich klar ist, Süd-Tirol ist nicht Italien! Selbstverständlich weiss jeder, dass die italienische Staatsmacht dieses Land zwischen Salurn und Brenner als ein Teil seines Staatsgebietes beansprucht und das dies auch von der Aussenwelt heute auch so gesehen wird. Ich bin aber der Meinung, man sollte endlich einmal zum ersten mal auch die Bevölkerung befragen, ob sie mit dieser italienischen Staatsmacht einverstanden ist. Laut Völkerrecht wäre Italien als Staat dieser klar vorhandenen Annexion dazu verpflichtet, da in Süd-Tirol damals 1918 fast keine Italiener gelebt haben und die Süd-Tiroler sich weder diese neue Staatsmacht gewünscht, noch sie in irgendeiner rechtlich bindenden Form vor der Welt befürwortet hätten. Die Menschen in Süd-Tirol haben bis heute nicht einmal eine Chance einer Abstimmung zu dieser Frage bekommen. Die von zwei Diktatoren vereinbarte Option von 1939-1943 war vielmehr eine Vertreibung und Enteignung, ohne jede demokratiepolitische Legitimierung. Nach 1946 und 2006 ist erneut eine Willensbekundung der Bevölkerung gegen die Zugehörigkeit Süd-Tirols zu Italien und für das Recht auf Selbstbestimmung erfolgt. Muss es daher Italien stören oder neu sein, wenn jemand auch in Form einer Tafel in Tirol sagt, "Der Kaiser ist nackt?" Diese offensichtliche Wahrheit müsste der italienischen Staatsmacht in Alto Adige in der Zentrale in Bolzano bekannt sein. Die offiziellen, die amtlichen, die halbamtlichen und die angeblich 8000 in-offiziellen Mitarbeiter der Sicherheit des italienischen States haben dafür gesorgt oder sorgen dafür, dass diese Wahrheit zu den Amtsträgern bis nach Rom durchdringt. Heute kann man sich berechtigterweise fragen, welches Bild vermittelt die EU den Süd-Tirolern, wenn auf der einen Seite gestern, heute und morgen immer wieder neue Selbstbestimmungen in Europa, auch gegen den erklärten Willen der alten Stattsmacht erfolgen, aber in Süd-Tirol wird dieses Recht vor allem von der EU, aus Opportunismus gegenüber Italien, Bequemlichkeit und politischer Faulheit den Menschen vorenthalten. Die Selbstbestimmung des Landes findet man als oberste politische Aufgabe und als eines der wichtigsten Ziele in allen Parteiprogrammen der deutschsprachigen Mehrheit des Landes. Die heutige völkerrechtliche Ausgangslage der Autonomen Provinz Bozen Südtirol ist ganz klar. Nach dem Zerfall der Monarchie in Österreich ist das Land gegen den erklärten Willen der Bevölkerung (Petition der Süd-Tiroler Gemeinden von 1918 an US-Präsident Wilson)zu Italien gekommen. Zwischen den Kriegen versuchte dieser Staat mit Brachialgewalt Süd-Tirol zu italianisieren und die Bevölkerung durch gesteuerte massenhafte Ansiedlung von nicht in Süd-Tirol einheimischer Bevölkerung, Verbote der Sprache, der Schulen und der Kultur die Tiroler in eine klare Minderheitenposition zu bringen. Das allein schon wird vor dem Völkerecht als ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit bewertet, wenn eroberte Gebiete auf diese unhumane Art von der neuen Staatsmacht "behandelt" werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg hofften die Süd-Tiroler auf Gerechtigkeit, die man den Menschen hier leider verwehrt hat. Die Siegermächte Grossbritanien und Frankreich waren nach 1945 klar für die Landeseinheit in Tirol mit Süd-Tirol, die Amerikaner hingegen haben vor und nach der Landung auf Sizilien Italien ihr Wort gegeben, dass sie auch in dieser Frage "gemeinsame Sache" mit Rom im Zeichen der Verschwiegenheit machen werden, um so schnell wie nur möglich das von allen verhasste Mussolini-Regime zu stürzen. Das Vaterland der Süd-Tiroler, die Republik Österreich musste daher nach dem Krieg als von den Allierten so eingestuftes Opferland mit dem Verursacher- und Agressor des Zweiten Weltkrieges Italien in der Süd-Tirol Frage verhandeln. Süd-Tirol befand sich damals in der amerikanischen, Nord-Tirol in der französischen und Ost-Tirol in der britischen Besatzungszone und so fiel dann auch die damalige Entscheidung der Allierten gegen die Landeseinheit in Tirol aus. Die Republik Österreich war damals 1946 nicht ein vollständig souveränes Land, daher konnte man in Paris mit Italien nur eine weitreichende Autonomie für Süd-Tirol im Pariser Vertrag von 1946 ausverhandeln. Dieser Vertag macht aber die Autonomne Provinz Bozen, zusammen mit dem Vaterland Österreich, zu Subjekten des Völkerrechtes in der Selbstbestimmungfrage, da in diesem Vertrag nicht nur das Recht auf Autonomie geregelt ist, sondern in Streitfragen darf oder muss sogar Österreich als DIE Schutzmaccht der Interessen Süd-Tirols die UNO als letzte Schiedsinstanz anrufen, daher ist Süd-Tirol spätestens seit 1946 keine rein italienische Angelegenheit mehr. Nach dem Zweiten Weltkrieg, bis in die späten 60er Jahre versuchte der italienische Staat erneut die Süd-Tiroler in eine Minderheitenposition durch die Förderung der massenhaften und gesteuerten Zuwanderung zu drängen. Der Widerstand gegen diese Politik führte letztenendes dazu, dass man aufgrund der Klagen Österreichs vor der UNO und der Kunst des guten Zuredens aus der EU und Europa Italien letztenendes dem Süd-Tiroler Volk äusserst widerstrebend und sehr zögerlich das gewährt hat, wozu es sich aus freien Stücken in Paris 1946 verpflichtet hat. Der letzte Akt dieser halbherzigen Durchführung der Autonomie passierte erst in den 90er Jahren. Die Frage der Ortsnamen und der Zweisprachigkeit ist weiterhin noch offen. Heute befindet sich das Land Süd-Tirol nach meinem dafürhalten an einem Scheideweg der eigenen Zukunft. Heute in einer EU der völkerübergreifenden Einheit, wo zwischenstaatliche Grenzen immer mehr verschwinden und an Bedeutung verlieren, erwacht gerade in Süd-Tirol ein neues Selbstbewusstsein und der Wille nach der Landeseinheit in Tirol zwischen Salurn und Kufstein. Was aber nach Meinung der meisten Kenner des Landes ununterbrochen und ganz klar in Süd-Tirol vorhanden ist, das ist der Wille zur Selbstbestimmung des eigenen Landes und Volkes, das nie italienisch war oder werden will. In den nächsten Jahren wird es auch sehr wahrscheinlich diesmal auch im westlichen Teil der EU neue Selbstbestimmungen geben. Solche Bestrebungen gibt es heute in Schottland, Wales, Baskenland, Katalanien usw. In Belgien wird zum Beispiel gerade jetzt sehr heftig über eine neue Flämische Republik und Sezession von Belgien diskutiert und danach auch politisch gehandelt. Die Menschen und die Politiker in Süd-Tirol können aus der Geschichte der Beziehungen zu Italien von 1918 bis heute nur eines lernen. Diesem Land kann man nie bei der weiteren Regelung und Gewährung der Autonomie vertrauen. Man hat in Italien nur das gemacht, was man machen ohnehin machen musste und das nur halbherzig, unvollständig und in der Zeitlupe. Das, was man früher als Fluch der Selbstbestimmung in Italien bei der Süd-Tirolfrage angesehen und auch so genannt hat, wird auf einmal in unserer Zeit als Nachweis des guten Willens Italiens in Hinblick auf seine Zukunftsabsichten in der AP Bozen tituliert. Das Land Süd-Tirol hat sich ganz bestimmt eine bessere Zukunft verdient und diese gehört eindeutig der Selbstbestimmung des Landes. Heute ist das Land zu über 90% autonom geworden und die wirtschaftlichen und politischen Erfolge, die man nur dem eigen Fleiss verdankt, die lassen sich international auch sehen. Völkerrechtlich ist diese von den meisten Menschen herbeigesehnte Selbstbestimmung des Landes aus meiner Sicht nur auf dem Wege einer Volksabstimmung über die weitere staatliche Zugehörigkeit möglich. Würden die Menschen Italien als Staatsmacht in Süd-Tirol mehrheitlich in einem Referendum ablehnen, würden sie vor der Welt ein Zeugnis über den eigenen Selbstbestimmungswillen abgeben. Würden sie diese aber bejahen, würde sich höchstwahrscheinlich an den Autonomierechten der AP Bozen Südtirol und an der völkerrechtlichen Stellung nichts änderen, da diese nur einvernehmlich mit der Zustimmung von allen betroffenen Parteien erfolgen kann. Damit würde man Europa und die Welt auf das edle und gerechte Anliegen der Selbstbestimmung der Menschen in Süd-Tirol aufmerksam machen. Danach würde man ganz sicher der Landespolitik in Süd-Tirol in dieser Frage auch auf der internationalen Ebene zuhören wollen, bei der EU und bei der UNO und bei der OSZE. Italien hat entsprechende Völkerrechtsakte unterzeichnet und ratifiziert, wonach es sich dazu verpflichtet hat, das Selbstbestimmungsrecht der Völker zu beachten, nicht zu behindern und zu ermöglichen. Nichts anderes besagt die Schlussakte von Helsinki von 1975 über die Sicherheit und die Zusammenarbeit in Europa. Die realpolitischen Machtgewichte sind heute in Europa und in der Welt so verteilt, dass eine Selbstbestimmung eines kleinen Volkes in einem Land der EU und der Nato nicht leicht sein kann, aber auch da hat es Beispiele gegeben, dass auch solche Selbstbestimmungen möglich sind. In dem zu Frankreich bis 1957 gehörenden heutigen deutschen Bundesland Saarland zum Beispiel hat die Bevölkerung nur zehn Jahre nach dem Krieg eine Volksabstimmung zur Frage der eigenen Selbstbestimmung durchgeführt und diese ist zu über 80% bejaht worden, obwohl es den Saarländern damals wirtschaftlich in Frankreich um vieles besser ergangen ist als in zerbombten Deutschland. Auch am Beispiel der Deutschen Wiedervereinigung 1989/90 kann man sehen, dass eine Landeseinheit heute mit friedlichen und demokratischen Mitteln politisch möglich ist, wenn ein Volk dazu entschlossen ist. Das auch wir in ganz Tirol und in Österreich ein Volk sind, da sind wir uns alle mehr oder weniger einig. Die grossartige patriotische Bewegung der Süd-Tiroler Freiheit wird dafür sorgen, dass es weiterhin so bleibt in Tirol zwischen Salurn und Kufstein. Die wirklichen politischen Entscheidung von Bedeutung für die weitere Selbstbestimmung fallen bekanntlich auf der Ebene der Landespolitik in Bozen. Vieleicht passiert gerade dort einmal noch ein Wunder und die Selbstbestimmung des Landes nimmt auch in der Brennerstrasse eine konkrete politische Gestalt an. Wenn das einmal geschehen sollte, dann wird niemand mehr in Italien die Süd-Tiroler auf ihrem weiteren Weg der eigenen politischen Selbstbestimmung aufhalten können. Man sollte sich nicht kleiner und schwächer machen, als man wirklich ist, und auch das kann man ganz deutlich als Lehre aus all den gelungenen Selbstbestimmungen der letzten Jahrzehnte in Europa ziehen. Dieser Beitrag von mir war jetzt fast so lang wie ein Seminar zu dem Thema, aber die edle und gerechte Sache der Süd-Tiroler Selbstbestimmung würde das ganz sicher verdienen. Wir alle können ganz sicher nach Kräften etwas dazu beitragen, dass unser Traum von der Selbstbestimmung und von der Landeseinheit in Tirol einmal wahr wird.

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Jawohl. Zuerst das richtige Schild "Süd-Tirol ist nicht Italien" aufstellen, und dann das DOB gegen das DOBRENNER ersetzen. Danke an alle die so hinter der Heimat stehen, denn die Unrechtsgrenze muss weg, koste es was es wolle.