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Das so genannte Siegesdenkmal wird als Kulturgut reinterpretiert und muss daher auch mit Steuergeldern erdbebensicher gemacht werden.

Steuergeld für Siegesdenkmal verhöhnt wahre Erdbebenopfer!

In das Bozner Siegesdenkmal will Rom 735.000 Euro investieren, da es zu den architektonischen Kulturgütern gezählt wird. Die Süd-Tiroler Freiheit ist alarmiert.

Deren Bozner Ortssprecher Cristian Kollmann stellt klar: „Die Bezeichnung ‚Kulturgut‘ für das so genannte Siegesdenkmal kommt einer Geschichtsfälschung und einer Verhöhnung aller antifaschistisch gesinnten Bürger gleich. Fakt ist, dass das Bauwerk bis heute unverändert dasteht und mit den faschistischen Symbolen und der rassistischen Inschrift die faschistische Ideologie in Perfektion verkörpert.“

„Und nun soll für dieses menschenverachtende Denkmal schon wieder der Steuerzahler zur Kasse gebeten werden?“, fragt Kollmann. Und er führt weiter aus: „Dass die Summe unter anderem dazu verwendet werden soll, um es erdbebensicher zu machen, ist an römischer Dreistigkeit nicht zu überbieten, weil damit auch noch die wahren Erdbebenopfer verhöhnt werden.“

Die Süd-Tiroler Freiheit kündigt an, ihren Kampf gegen die Uminterpretation von faschistischen Symbolen zu Kulturgut sowie die Verschwendung von diesbezüglichen Steuergeldern mit gezielten Maßnahmen fortzusetzen.

Cristian Kollmann
Süd-Tiroler Freiheit
Ortsgruppe Bozen

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