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Statt ausländischer Arbeitskräfte: vermehrt auf Gesamt-Tiroler Arbeitsmarkt setzen

Als grundsätzlich positiven Schritt bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Entscheidung der Landesregierung, künftig nicht mehr wahllos ausländische Arbeitskräfte ins Land zu holen, sondern zuerst das Potential des einheimischen Arbeitsmarktes auszuschöpfen. Auch die Entscheidung auf Arbeiter aus nicht EU-Ländern zu verzichten, ist eine richtige Entscheidung, da diese oft wesentlich schwerer zu integrieren sind, als Menschen aus einem ähnlichen Kulturkreis.

Ziel einer zukunftsorientierten Wirtschaftspolitik muss es sein, die einheimische Bevölkerung mit Arbeit zu versorgen, die zudem gerecht entlohnt wird, denn nur so kann die Kaufkraft im eigenen Land gestärkt werden, wovon letztlich auch die Wirtschaftsbetriebe wieder profitieren.

Da viele Betriebe auf spezifisch qualifizierte Arbeitskräfte angewiesen sind, die in Süd-Tirol nicht immer zu finden sind, sollte die Landesregierung daher vermehrt mit dem Bundesland Tirol zusammenarbeiten, um die Ressourcen des Gesamt-Tiroler Arbeitsmarktes optimal auszunützen. Insbesondere in strukturschwachen Gebieten wie in Ost-Tirol, oder im Vinschgau, haben viele junge Menschen Probleme eine Arbeitsstelle zu finden, obwohl sie gut ausgebildet wären. Durch eine Zusammenarbeit könnte sowohl Süd-Tirol, als auch das Bundesland Tirol, vermehrt auf einheimische Tiroler Arbeitskräfte setzen und somit die heimische Wirtschaft stärken.

Sven Knoll, Landesjugendsprecher
der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

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3 Kommentar(e)

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1

Die Fachkräfte werden in Ostdeutschland bereits Heute mit Lupe gesucht und mit Handkuss genommen. Ich halte es nicht für fair, wenn man die Fachkräfte gerade von dort abwirbt und den Aufbau Ost in den neuen deutschen Bundesländern dadurch stört. Es sind ohnehin schon die meisten "nach drüben" abgehauen. Die noch vorort verbliebenen ostdeutschen Facharbeiter sollten dort arbeiten, wo sie am dringendsten gesucht und gebraucht werden. Ganz anders ist es um die Arbeitslosen bestellt, die dringend einen Arbeitsplatz suchen, da sie überall Arbeit annehmen können. Gehören aber die Italiener nicht zu einem ähnlichen Kulturkreis wie die Tiroler? Sicherlich ja, aber so lange der Staat Italien dem Land Südtirol die Selbstbestimmung verweigert, ist es sinnlos, meiner Meinung nach, darüber nachzudenken, ob man nicht in Italien nach Fach und Arbeitskräften für den südtiroler Arbeitsmarkt suchen sollte, da dies sicherlich die ethnischen Faktoren in Südtirol verändern würde, Stichwort Disagio. Die Landespolitik wird das wohl zu verhindern wissen.

2

SÜDTIROL ZUERST!
Es geht nicht nur um Tiroler Arbeitskräfte, sondern es sollten vor allem solche Arbeitskräfte hergeholt werden, die eine ähnliche kulturelle Basis wie wir haben, sodass es keine Integrationsschwierigkeiten gibt. Deshalb Arbeitskräfte aus dem gesamten deutschen Kulturraum, v.a. auch in Ostdeutschland, wo auf jeden Fall viele qualifizierte Arbeiter auffindbar sind.

3

Danke, dass Sie den Ausdruck "Gesamt Tirol" bei entsprechenden Anlässen verwenden. Es gibt für mich nur Ein Tirol und die Unterteilung in Süd, Nord oder Ost sollte nur eine Orientierungshilfe sein. Die Wirtschaftsdaten, abgesehen von Arbeitslosenzahlen, sind im Bundesland Tirol aber tendentiell besser, da dieser Teil Tirols in erster Linie sich selbst gehört. In manchen Branchen herrscht schon lange Facharbeiter oder Arbeitskraftmangel. Ein Gesamt - Tirol kann aber mit Sicherheit durch Zusammenarbeit zwischen Bozen und Innsbruck den verbliebenen Rest an Arbeitssuchenden viel schneller und effektiver abbauen.