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Staatsverschuldung: Italien am Ende – Selbstbestimmung oder Untergang

geld.jpgItalien ist am Ende, ein wirtschaftlich ein maroder Staat! Die Südtiroler Wirtschaftszeitung liefert den Beleg: Italien hat sage und schreibe 1.610 Milliarden Euro Schulden!

 

Nächstes Jahr werden es rund 36 Milliarden mehr sein! Denn obwohl die Unternehmer und auch die Arbeitnehmer reichlich Steuern zahlen, reichen diese nicht einmal für die Zinsen aus! Italien muss heuer 73 Milliarden nur an Zinsen zahlen! Und muss sich um weitere 36 Milliarden verschulden, um die Zinsen bezahlen zu können!

In jedem Betrieb der Welt würde der Geschäftsführer in Anbetracht solcher Zahlen mit Schimpf und Schande in die Wüste geschickt! Nun können wir schwer einen Staat in die Wüste schicken. Wir können uns aber sehr wohl Gedanken über unsere Zukunft machen, vor allem als Unternehmer.

Anstatt also den Wirtschaftsstandort Südtirol schlecht zu reden, sollten wir das Problem an seiner Wurzel packen! Wir haben zwei Möglichkeiten: Entweder wir halten diesem Staat weiterhin die Stange und gehen zusammen mit ihm unter, oder wir nehmen unser Schicksal endlich selbst in die Hand, und lösen uns von unserem größten Hemmschuh! Wenn Südtirol als Wirtschaftsstandort überleben will, kann es nur heißen: LOS VON ROM!

Dietmar Zwerger
Sprecher der Wirtschaftsgruppe
der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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6 Kommentar(e)

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1

Was eine Lachplatte
Wirklich eine lachplatte diese seite...

*NO COMMENT*

2

@Julius Franzot
Salve!
Hattest Du früher etwa öfters im politica.online-Forum, unter den Nickname "Mitteleuropeo" geschrieben?
Schönen Gruß aus Frankfurt am Main,
Matteo

3

Euregio
Aus den geografisch fernen Mainz und Triest möchte ich den Freunden in Südtirol mitteilen, dass in Triest bereits eine deutschsprachige Minderheit mit geistiger Unfreiheit ausgehobelt wurde und dass man sich dort nur sehr mühsam und gegen den Widerstand der eigenen, meistens opportunistisch denkenden, Landsleuten, auf den Weg nach einer für eine Minderheit targbare Lösung macht. Diese heisst "Euregio Alpe-Adria", umfasst Venetien, Friaul-Julisch-Venetien, Kärnten, Istrien und Fiume und, hoffentlich, auch Slowenien. Als Minderheit können wir nicht auf die Ergebnisse einer Volksabstimmung aufblicken, da das Ergebnis uns vernichten würde. Daher liegt die Hoffnung der wenigen sich dazu bekennenden Deutschsprachigen (leider ist es so) nur in der Fortführung des Gründungsprozesses einer Euregio, die das Problem der italienischen Vorherrschaft wenigsetns abmildern, verwässern, verharmlosen könnte.
Ihr habt es gut, mit eurem sehr berechtigten Wunsch nach Volksabstimmung! Glück auf!
Schöne Grüße!
JF

4

D-Mark und Wechselkurs
Die Süd-Tiroler, die nicht gerade 14 sind, können sich sicher erinnern, dass die ital. Lira im laufe der Jahre immer gefallen ist und die D-Mark von Zeit zu Zeit einen Sprung nach oben machte.
Nun ist dieser Wechselkurs und Wirtschafts-Indikator zwar weg, aber d.h. nicht, dass Produkte aus Deutschland und Österreich nicht trotzdem teurer werden, wenn es mit der italienischen Wirtschaft bergab geht.

5

Schulden über Schulden, überall chaotische Zustände, in diesem Staat hat das Land Süd-Tirol keine Zukunft. Die Staatsverschuldung ist heute schon viel grösser als die gesamte Wirtschaftsleistung (BIP) Italiens in einem ganzen Jahr und sie wächst immer noch! Das heisst, alle müssten über ein Jahr lang umsonnst arbeiten, um die Schulden des Staates in den Griff zu bekommen. Der ist hier ungebeten gekommen und die Tiroler zwischen Salurn und Brenner sollten ihr Schicksal auf dem Wege der Volksabstimmung selbst in die Hand nehmen und vor der Welt sichtbar und hörbar endlich einmal zum ersten mal seit 89 Jahren auch ein Wort dazu sagen dürfen, ob sie den heutigen Staat hier wollen oder nicht! Irgendwie erinnert mich die heutige Lage hier an die Endzeitstimmung in der EX-DDR kurz vor dem Fall der Berliner Mauer. Auch damals gab es dort eine sehr tiefe politische und wirtschaftliche Krise des Systems der Verweigerung der Selbstbestimmung aber die bestellten und die selbsternannten Polit-Kommissare, die an der ewigen Fortschreibung der Teilung der Heimat festhalten wollten, meldeten sich zu Wort und zwar mit den Argumenten, wir leben schon so lange nicht mehr in einem Staat, wir haben uns schon so weit auseinandergelebt, wir haben uns so gut in unserem System eingerichten, was wird die Welt dazu sagen, wenn wir auf unsere Einheit bestehen und die Zentralmacht der Verweigerung der Fernbestimmung in der fernen Hauptstadt wird ohnehin "njet" zu unseren Träumen von der Einheit sagen. Letztenendes habe dann 1989/90 die Politiker mit Visionen dieser Einheit auf beiden Seiten der Unrechtsgrezne und die einfachen Menschen, die für dieses Menschenrecht auf Selbstbestimmung damals demonstrierten, auch das Recht bekommen. Das, was fast bis zum Schluss in diesem Staat der Verweigeung der Selbstbestimmung noch wirklich gut funktionierte, das war der Apparat der Kontrolle und Repression bei Ungehorsam, sprich die Volsarmee, Volkspolizei, Stasi und die Seilschaften von der politischen und wirtschaftlichen Wirklichkeit abgehobenen Politikerkaste in den Palästen der Macht, die ihre Hirngespinnste vom Zukunftsmodell Sozialismus weiterträumen wollten. Damals in der Ex-DDR, wie heute in Südtirol gab es und gibt es Politiker, die so oft uns erklären, wie sehr sie uns alle und die Menschen lieben und was sie noch alles für das Land machen werden. Ich möchte dabei die Politiker á la Berlusco nicht mit Mielke und Honecker vergleichen, aber hier wie dort war und ist die permanente Krise mit den Händen zu greifen und sie alle hatten und haben eines gemeinsam, das Volk darf nicht über die eigene Selbstbestimmung und unter keinen Umständen entscheiden. Die Süd-Tiroler sind keine Italiener, waren das nie und wollen es auch nie werden und auch sie sind ein Volk innerhalb der Autonomen Provinz Bozen. Dank der erreichten Autonomie geht es Südtirol noch relativ gut, aber schon jetzt sieht man überall die ersten Risse. Die Infrastruktur dieses Staates hat hier nie gut funktioniert und sie funktioniert immer schlechter. Jetzt kommt endlich die Österreichische Post nach Südtirol. Auch bei der Wende in der Ex-DDR 1989 ist die Deutsche Post als erste Institution zu den Menschen gekommen. Für die Deutsche Einheit hat angeblich der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl fast 300 Milliarden an "Krediten" an damals politisch und wirtschaftlich bankrotte Russland gezahlt. Man könnte sich daher fragen, wieviel wäre dem Vaterland Österreich die Einheit in Titol wert? In Wirklichkeit ist der Stiefelstaat doch so gut wie bankrott und nur Dank Direktbeihilfen aus Brüssel und Krediden kann er noch sich über Wasser halten. Allein um die Zinsen zu zahlen wird die Bevölkerung immer mehr geschröpft. Es ist ein Glück für Italien, dass die Menschen noch so viel Geduld haben und bereit sind, wie ein Esel mit Engelsgeduld immer mehr Lasten auf sich zu nehmen, aber irgendwann wird auch das nicht mehr gehen. Das sehen doch immer mehr Menschen und warnen den Rest vor den Konsequenzen des politischen Nicht-Handelns. Ohne eine Grundreform und Neuausrichtung seines politischen Status wird das Land Südtirol früher oder später unter die Räder kommen. Auch damals hat man anderswo im deutschsprachigen Raum dies so gesehen und die Menschen liessen sich aus Selbsterhaltungstrieb das Menschenrecht der eigenen Selbstbestimmung nicht mehr verweigern und demonstrierten auch in Massen dafür. Ich habe mir gerade die Bilder aus der Bildergalerie auf dieser Seite (die Leiste ganz oben) von der Demo am Brenner am 11. November angeschaut. Was man da sieht, das sind Hunderte, vor allem sehr junge enthusiastische Menschen, die in der Kälte bei Schneegestöber für die Selbstbestimmung der Heimat mit tiroler und rot-weiss-roten Fahnen demonstrieren. Möge man das überall in Südtirol, in Tirol nördlich des Brenners und in ganz Österreich sehen und anerkennen! Mit solcher Jugend gehört die Zukunft Südtirols eindeutig der Selbstbestimmung des Landes Tirol südlich des Brenners. Wir alle sind sehr stolz auf euch. Wer die Jugend für sich gewonnen hat, der hat auch die Zukunft gewonnen. So eine Jugend würde sich jedes Land nur wünschen können, wir haben sie!!!

6

los von rom
Liegt wohl an den hohen Bergen, dass wir die herannahenden schwarzen Wolken nicht sehen.
Und der Tiroler glaubt halt erst wenn er sieht...