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„Scientology“ sammelt wieder Unterschriften

stefan_zelger_5.jpgDie Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT warnt erneut vor dem sogenannten „Bürgerkomitee für die Menschenrechte". Hinter diesem vertrauensseligen Namen steckt nämlich die gefährliche Scientology-Organisation. Das selbsternannte Menschenrechtskomitee sammelt diesen Samstag Unterschriften vor der Talferbrücke in Bozen und zieht erneut gegen die Psychotherapie ins Feld. Das Komitee wurde 1969 von Scientology gegründet und ist eine Hilfsorganisation derselben. Die SÜD-TIROLER FREIHEIT ruft deshalb zu äußerster Wachsamkeit und einem Boykott der Unterschriftenaktion auf.

Das Komitee wurde nach eigenen Darstellungen zum Zwecke gegründet, "Menschenrechtsverletzungen in der Psychiatrie zu untersuchen und aufzudecken, sowie das Gebiet der geistigen Heilung zu reformieren." Die Organisation ist dem deutschen Verfassungsschutz bekannt und laut demselben sei „höchste Wachsamkeit geboten". Scientology hetzt schon seit Jahren gegen die Psychiatrie und sieht Psychiater als Strippenzieher hinter dem Holocaust oder dem 11. September 2001. Die Organisation hat einem bedeutenden Teil aller Psychotherapieangebote den Kampf angesagt, weil sie offenkundig selbst Dominanz im Gesundheitswesen erlangen will. Die Agitation steht auch in Zusammenhang mit ihren ehrgeizigen gesellschaftspolitischen Ambitionen. Scientology will mit Aktionen wie am Samstag ihre menschenverachtende Gesellschaftsordnung durchsetzen.

Bereits mehrmals drang die Organisation nach Süd-Tirol. Vor einem Jahr wurden mehreren Gemeinderäten Horror- DVD’s und Propagandamaterialien zugesandt. Und schon damals wurde gegen die weltweite „Verschwörung der Pharmaindustrie" gewettert. Letztens wurde eine Unterschriftenaktion wie am Samstag gestartet. Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT warnt die Bevölkerung vor der harmlos wirkenden Organisation und fordert die Süd-Tiroler/Innen dazu auf, die Scientology-Anliegen nicht mit ihrer Unterschrift zu unterstützen.

Stefan Zelger
Hauptausschussmitglied, Landtagskandidat und Gemeinderat der SÜD-TIROLER FREIHEIT in Tramin

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2 Kommentar(e)

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Meine Schwester ging vor Jahren mit ihrem Gatten in die Schweiz zu Eheberatung. Irgend wo hatte sie im Unterbewußtsein schon ein eigenartiges Gefühl. Als ihr eine Vertraute erklärte daß sie in dieser Sekte gelandet sei gab sie der Organisation zu verstehen daß sie nicht mehr kommen wolle. Ganz unwirsch wurde ihr klar gemacht, daß sie nicht mehr aussteigen könne, sie habe zu kommen. Zuhause hatte sie diese Organisation angerufen und erklärt daß sie nicht mehr kähmen. Darauf wurde ihr angedroht, wenn sie nicht bald gefälligst wider mit ihrem Mann käme, würde ihnen etwas ganz schlimmes passieren. Darauf wurde sie per Telephon des Öftern terrorisiert bis sie alles der Polizei meldete. Irgandwann ist dann zum Glück Ruhe eingekehrt. Ich kann nicht verstehen daß in unserem Rechtsataat solche Sekten ihr Unwesen treiben können und von der Staatspolizei geduldet werden. Zumindest in Italien müßte die Sekte sich als Südtiroler deklarieren, ich bin überzeugt, die Karrrabinierie hätten dann längst kurzen Prozess gemacht.

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Sekte
Sofort abklemmen, das Pack!
Achtung es gibt viele Splittergruppen und Firmen: UPS
Kurier, Landmarkeducation usw, kommunikationsseminare. In Deutschland verboten, in Svizzera, Svizer verpönt!
Als Parte solltet ihr eure jugend vor diesem Abschaum schützen, nicht nur die Jugend!! Danke!