Start / Archiv / Schutzmachtklausel wichtig! Van Staa verkennt Notwendigkeit!

Schutzmachtklausel wichtig! Van Staa verkennt Notwendigkeit!

vanstaa.jpgFür die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT – Freies Bündnis für Tirol ist die Verankerung der Schutzmachtklausel in der österreichischen Verfassung von großer Bedeutung. Sehr irritiert zeigt sich die SÜD-TIROLER FREIHEIT daher von den Aussagen von Landeshauptmann Herwig van Staa, wonach die Festschreibung der Schutzmachtklausel in der österreichischen Verfassung nicht unbedingt notwendig ist.
 

Damit verliert van Staa den Bezug zur Wirklichkeit in Süd-Tirol. Die Zugehörigkeit Süd-Tirols zu Italien ist vom Volk unerwünscht und bleibt eine täglich Zitterpartie, weshalb die Verankerung der Schutzmachtfunktion in der neuen österreichischen Verfassung ein zusätzliche Absicherung für Südtirol ist.

Es darf nicht vergessen werden, dass sich der italienische Staat bis heute weigert, das Gesetz Nr. 800 aus dem Jahr 1923 abzuschaffen, welches (wörtlich) „Maßnahmen zum Zwecke einer geordneten, schnellen und wirksamen Assimilierung und Italienisierung Süd-Tirols" vorsieht. Damit stellt Italien eindrucksvoll unter Beweis, welche Politik es langfristig für Süd-Tirol vorgesehen hat.

Umso wichtiger ist es daher, dass Süd-Tirol jeder erdenkliche Schutz zuteil wird und durch die Verankerung in der neuen Verfassung, auch ein Bekenntnis zur österreichischen Bevölkerung in Süd-Tirol abgegeben wird.

SÜD-TIROLER FREIHEIT – Freies Bündnis für Tirol
17. Oktober 2007 

Jetzt mitdiskutieren!

Kommentar hinzufügen

Diese E-Mail ist schon registriert. Bitte benutzen Sie Das Login-Formular oder geben Sie eine andere ein.

Sie haben nicht das korrekte Login oder Passwort eingegeben

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

4 Kommentar(e)

Neueste zuerst
nach Bewertung Neueste zuerst Älteste zuerst
1

Kein Tiroler
Van Staa ist eben einer dieser typischen Politiker. Sich wegen Süd-Tirol mit anderen österreichischen Politikern und/oder deren italienischen Pendants anzulegen, das wäre wie sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, und das kann der Karriere und Pension schaden. Wozu auch, er ist ja nicht mal Tiroler.

2

Scheinheilig
Wenn LH von Staa die Tiroler Volksgruppe im Süden (Minderheit in einem fremden Staat) nicht schützenswert findet, dann braucht er sich auch nicht vor einem Andreas Hofer Bild hinstellen.

3

Aussagen von LH van Staa
Es ist eine Schande, was sich LH van Staa hier wieder leistet. Er soll sich ein Beispiel nehmen an seinem leider verstorbenen Schwiegervater Eduard Wallnöfer, der stets für Südtirol gekämpft hat. Es sollte doch oberste Priorität der Landespolitik in Innsbruck sein, die zutiefst ungerechte Teilung des Landes Tirol zu überwinden. In zwei Jahren ist ein sehr bedeutendes Tiroler Gedenkjahr. Die Landespolitiker in Süd-, wie in Nordtirol sollten in puncto Landeseinheit an einem Strang ziehen, um diese so schnell wie möglich zu erreichen. Putin sagte gestern einen schönen Satz, daß man nicht ewig gegen das Volk regieren kann. Wie wahr doch. Und die Landeseinheit wird sowohl in Nord-, wie auch in Südtirol von der Bevölkerung gewünscht. Van Staa soll dafür arbeiten und nicht dagegen. Ansonsten soll er zurücktreten.

4

Tiroler Einheit
Im Jahre 1989, sogar einige Monate vor dem Mauerfall meinten damals einige hochrangige Politiker vor allem aus den Reihen der SPD in der Bunderepublik, die Einheit Deutschlands wird nicht so bald kommen und muss ein Wunsch für die weite Zukunft bleiben und die aus Moskau fernbestimmte DDR wird es auch weiterhin in Europa noch sehr lange Zeit als Hindernis auf dem Weg der Deutschen Einheit geben. Ab November 1989 mussten auch die Politiker in allen Parteizentralen einen Nachhilfenunterricht vom eigenen Volk in Fach Selbstbestimmung der Völker über sich ergehen lassen. Der Rest ist Geschichte einer glücklichen Wiedervereinigung von Menschen, die schon immer zusammengehörten. Die Deutsche Einheit ist damals auch Dank der langsichtigen, klugen und mutigen Politik des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl endlich gekommen. Wir haben auch in Südtirol und in Österreich Politiker, auf die wir uns ohne wenn und aber in der Frage der Tiroler Einheit verlassen können. Es ist aber ziemlich eigenartig, dass man so weit weg von Tirol in Wien die Anliegen der Südtiroler Selbstbestimmung anscheinend heute viel besser versteht, als gerade an der Spitze der Landespolitik in Innsbruck. Die Deutschen haben ihre Einheit bereits 1990 bekommen, wann wird auch die Zeit für die Tiroler Einheit reif genug sein?