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Schulen: Freie Quote nicht auf Kosten von Deutsch und Geschichte erhöhen!

eva_klotz_200_03.jpgDie Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, hat sich von jeher für die Autonomie der Schulen ausgesprochen, warnt jedoch davor, infolge der Erhöhung der freien Quote auf 20% bei den Hauptfächern zu kürzen.

Vor allem Deutsch- Lehrerinnen und –Lehrer beklagen, dass bereits bis jetzt zu viel am Fach Deutsch gekürzt worden sei, zugunsten der Aufstockung anderer Fächerangebote und dass es fast nicht mehr möglich sei, das vorgesehene Programm im Fach Deutsch durchzubringen. Sie weisen darauf hin, dass der Deutschunterricht nicht nur aus mündlichen Übungen besteht, sondern gerade in der Oberschule das Lernen und Verbessern der schriftlichen Ausdrucksformen wichtig sind.

Eva Klotz mahnt auch den Geschichtsunterricht an, vor allem die Vermittlung der Tiroler Landesgeschichte lässt zu wünschen übrig, es klaffen große Lücken!

Es stellt sich die bange Frage: von welchen Fächern wurden die bisherigen 15 Prozent der freien Quote abgezwackt und von welchen werden die neu hinzukommenden 5 Prozent genommen?

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
5. 2. 08

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14 Kommentar(e)

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1

@armin
"Österreich hat nie versucht, den italienischsprachigen Teil Tirols, das heutige Trentino (und noch etwas mehr) einzudeutschen" - leider stimmt dies historisch nicht ganz - es gab auf österreichischer Seite eine Gruppierung die ähnliche spintisierende Ideen verfolgte wie Tolomei dies auf italienischer Seite tat - Solche Bestrebungen müssen jedoch heute zutiefst verurteilt werden. Der Nationalismus war die Seuche des 19-20Jh - Die Pest die Millionen Menschen das Leben kostete - schluss damit, schluss mit Gehässigkeiten - sind wir doch a alle Europäer und brauchen wir b) doch endlich einmal Friedn im Lande - Des Weiteren - richte ich mich als Sterzinger an Herrn Orfino: Die Schaffung der Brennergrenze ist nicht "nach klar ersichtlichen ethnischen Grenzen" sowie Präsident Wilson dies formuliert hat gezogen worden - sondern aus rein imperialistischen Bestrebungen des neuen Staates Italien der stets unter seinem Benjamin Komplex zu leiden hatte. Imperialismus, ist ein Verbrechen,- die italienische Linke hat eben genau dies eingesehen und steht deshalb zur Südtirolfrage etwas anders als Sie Herr Orfino - nichts desto trotz appelliere ich auch an die österreichischen Ethnie im Lande - keine weiteren Gehässigkeiten zu schüren - das Südtirol sowohl ethnisch (Srache, Kultur) als auch historisch sich vom Rest von Italien klar unterscheidet ist ein Faktum, das International in Paris46 als auch per UN-Resolution anerkannt wurde. Insofern scheint mir das anbringen der Tafel am Brenner zwar als legitim, betrachte es aber auch als einen Versuch zu provozieren. Abgesehen davon ist zu sagen, dass auch die Italiener heute das Recht haben gleich behandelt zu werden wie die deutschsprachigen - denn die heutige Generation trägt keine Schuld an den Verbrechen der vorangegangenen (gilt sowohl für Italiener als auch Deutsche) - sofern sie das Geschehene verurteilen und nicht zu beschönigen versuchen. - Danke!

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@davide orfino
Lieber Davide!

Geh bitte durch Sterzing, schau auf den Turm und überlege Dir, warum dort oben das rot-weiß-rote Wappen zu sehen ist, dann weißt du, wer Sterzing erbaut hat.

Aus römischer Zeit wird wohl nicht mehr viel stehen. In Innsbruck stand auch die römische Festung Veldidena, daraus wurde dann der Name für den Innsbrucker Stadtteil "Wilten". Innsbruck ist deshalb auch keine italienische Stadt.

Im Übrigen würde ich mich, wäre ich Italiener, dafür schämen, was mein Land in Süd-Tirol, gerade in der Ortsnamensfrage verbrochen hat.

Österreich hat nie versucht, den italienischsprachigen Teil Tirols, das heutige Trentino (und noch etwas mehr) einzudeutschen. Ich habe eine Karte vom historischen Tirol. Auf der findet sich lediglich für Trient eine deutsche Bezeichnung. Das liegt aber daran, dass Trient/Trento eben Bischofssitz und wichtige Stadt war.

3

Schrecklich welches faschistisches Gedankengut in Südtirol präsent ist. Umso wichtiger ist das Aufmerksam machen, dass wir in diesem Staat nix verloren haben. WEG VON ROM!!!
Wir werden noch zahlreiche Schilder aufstellen in vielen Orten unserer Zeimat: SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN

4

Also man gerne über das diskutieren was vor 1000 jahren war, das ist alles ok, und wenn früher die römer hier waren ist auch ok, aber meine muttersprache ist nun mal deutsch und unsere kultur ist die tiroler kultur, da kann mir egal sein wer früher alles hier war, wir sind sprachlich und kulturell keine italiener und das wird auch nie so sein, also ist die diskussion relativ unsinnig über die römer! oder glaubt der herr davide vielleicht dass italiener deutsch sprechen? man wird nicht zum italiener nur weil die mal zu unrecht hier einmarschiert sind! sprache und kultur entscheiden über die zugehörigkeit!

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Jetzt halt mal...
@Davide: du beschreibst dich als
Sohn einer deutschen(oestr) Mutter und eines ital. Vaters.
Ist dir denn die sog. deutsche Kultur schnurzpiepsegal?
@ dann Davide: warum trägst du dann nordische SS Runen?
Ferner was Italien betrifft: Eritrea ist heute noch stolz, etwas von Italien zu haben, gibts doch dort den Giro d. Abessinia/Eritrea, gesponsert von den Schweizern. So geht Italien mit
den ehemaligen Kolonien um?
@Mc Cain (AN unterstüzt diesen Kriegs Rowdy (geriatrischer Fall)?
Mein Vorschlag: Mc Caine for Waschington und Durnwalder for Rome. (Der Club der alten und senilen, wollen die Welt retten).
Davide besinn dich auf deine Wurzeln..... Ciao

6

Roma locuta , causa finita
Leitln duats enk nit aufregn!- der Davide Confino,Entschuldigung, natürlich Orfino, handelt ganz nach der "Basta-Mentalität", das nicht sein kann, was ihm nicht in den Kram passt.

Sollte er einem profunden Linguistiker wie Cristian Kollmann nicht glauben, kann ihm sowieso niemand mehr helfen. Es lohnt sich höchstens noch für die anderen Leser, die historischen Fakten richtig zu stellen. Gerade in der Frage der Toponomastik
ist die Unwissenheit groß, was an den vielen Zusendungen zu diesem Thema unschwer zu erkennen ist. Aber lasst den Davide nur mochn, denn er hat den Kommentar Albert Einsteins zu der Fage nach der Unendlichkeit noch nicht begriffen

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Lernens Geschichte Orfino
Die Römer waren in ganz Europa, also müsste man der faschistisch-dümmlichen Meinung und Auffassung des Herrn Orfino nach Paris auf italienisch nicht Parigi sondern Lutezia (=Lutetia), und London nicht Londra sondern Londino (Londinium) nennen oder??? 🙂
Die römischen Siedlungen als uritalienisch zu bezeichnen ist auch falsch, dann denn müsste Italien das Ganze Mittelmeergebiet und halb Europa für sich beanspruchen. Der Letzte der dies tat war Mussolini, und der ist wie Hitler - zum Glück - gescheitert.
Information am Rande: Auf der Insel Rhodos gibt es immer noch große Antipathien gegen italien, eben weil die Italiener unter Mussolini diese Insel besetzten und auch dort die Griechen unterdrückten. Daher sind wir Südtiroler nicht die einzigen, die gegen Italien sind. Vieles haben sich die italiener eben selber zuzuschreiben, deswegen wäre es für die Italiener sehr hilfreich, ein bisschen mehr schuldbewusstsein zu entwickeln!

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Geschichte
Lernen Sie Geschichte und Geografie Herr Davide. Sterzing heisst aud italienisch, bzw. ladinisch Sterzen. Beziehungsweise war dieser Name für Sterzing in dieser Form bereits lange vor 1918 in Tirol bekannt. Der "Vordenker" des italienischen Faschismus und Nationalismus Ettore Tolomei hat das nicht gewusst, als er in seinem Wahn Prontuario für das heutige Süd-Tirol fabulierte, aber er hat sehr wohl irgendwo gelesen, dass Sterzing in der Römerzeit Vipitenum geheissen hat. Daher dieser heutige Name der Stadt in gültiger italienischer leider falscher Übersetzung, der von einem notorischen Ortsnamen- und Geschichtsfälscher und faschistischen Gespenst stammt und daran müssen leider viele Menschen immer noch glauben.

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Leider falsch
Vipiteno kommt nicht von Vipitenum, sondern Tolomei kreierte aus dem Wort Vipitenum ein neues italienisches Wort Vipiteno.
Ein kleiner aber feiner Unterschied.

Sinn und Zweck war es ja zu Überzeugen, dass die Kultur in Sterzing italienisch ist. Und wie es scheint hat er es doch geschafft einzelne davon zu überzeugen (oder tun diese einzelnen nur so als ob)

PS: will Italien demnächst das ganze Gebiet beanspruchen das den Römern damals gehört hatte?

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Fuer mich kommt Vipiteno ganz einfach von Vipitenum! Und Vipitenum gab es vor Tolomei!

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Geshichte
sehr geehrter Herr Orfino,

ihnen dürfte wohl nicht klar sein, dass in den Süd-Tiroler Schulen die ganze Bandbreite der Weltgeschichte gelehrt wird. Angefangen bei den Urmenschen, erste Zivilisationen, Griechen, Römer, Völkerwanderung, Karl der Große und und und. Also auch vor Tirol. Es wird nur zu wenig über die lokale Tiroler Geschichte gelehrt. Dazu zählen auch die Habsburger Geschichte. Und damit Ihnen nicht der Italienbezug fehlt, sollte auch mehr gelehrt werden, welche positiven Auswirkungen die Habsburger auf Oberitalien hatten, z.B. das Grundbuch (in Süditalien gibt es das bis heute noch nicht) einführten, Schulpflicht und und und (während des 1. weltkrieges mußten z.b. die Cortineser Kinder des italienischen Soldaten die Briefe schreiben u. vorlesen, da sie es selber der Sprache und Schrift nicht mächtig waren :o))

Die Römer waren in den meisten Teilen Europas und haben den neu errichteten Siedlungen lateinische Namen gegeben (Griechenland, Spanien, usw.)- Namem in ihrer Sprache in eroberten Gebieten, das ist für mich keine Argumentation.

Süd-Tirol wurde den Italienern von den Großmächten geschenkt - nicht mal erobert - und uns ihre/eure Sprache und Namen aufgedrängt.
Doch so wie die Römer kamen und gingen, werden auch die faschistischen Italiener wieder gehen ... denn Süd-Tirol ist nicht Italien und die faschistischen Italiener werden lieber in Italien sein als im gemeinsamen Tirol.

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Wer sich auf den Staat verlässt
ist verlassen.
Südtirol sollte den Deutsch- und Geschichteunterricht, wenn der Staat auslässt, wie nach dem 1. Weltkrieg wieder in eigene, notfalls private, Hände nehmen.
Das kann man zB dann auch in Volksbildungsheimen anbieten.
Das entlässt den Staat aber nicht aus seiner Verantwortung der Bildung.

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Vipitenum und Vipiteno
Zum Kommentar von Herrn Orfino:

1. Der Name "Vipitenum" wurde nicht von den Römern "hergebracht", sondern er ist vorrömisch, war also vor Ort bereits vor der Eroberung des Alpenraums durch die Römer in Gebrauch.

2. Im Italienischen hat es "Vipiteno" nie gegeben. Oder kennen Sie, Herr Orfino, eine italienische Quelle, in der vor Tolomei "Vipiteno" belegt ist?

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Tiroler Landesgeschichte ja, aber bitte auch das was vor Tirol war! Und zwar die Ròmer, die den namen Vipitenum herbrachten, aus dem der namen Vipiteno entstand!