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Dr. Eva Klotz

Schleichende Assimilierung

Johann Burger verweist auf Guy Héraud, der die Selbstzerstörung fremdbestimmter Volksgruppen beschrieb (Leserbrief im Anhang).

Dazu auch Folgendes: Im Kampf um die Ortsnamen wird die Süd-Tiroler Freiheit von SVP- Funktionären als „Rechte“ bzw. „Extreme Rechte“ bezeichnet, letzthin in Diskussionssendungen von Rai Südtirol. Sogar Toni Ebner sprach von zwei „extremen Seiten“, nämlich von der „deutschen Rechten“ und der „italienischen Rechten“.

Die Süd-Tiroler Freiheit tritt für Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes ein, Gründungsziel und Gründungszweck der SVP! Die Süd-Tiroler Freiheit steht für entschiedenen Kampf gegen faschistische Relikte, die in Ortsnamen und vielen Symbolen verteidigt werden. Sie kämpft mit demokratischen Mitteln dagegen, dass die Aufrechterhaltung faschistischen Unrechts als Frieden erhaltende Maßnahme dargestellt und in positive Erinnerungskultur umgewandelt wird.

„Bis zu welchem Grad werden sich die Leute bewusst, dass sie ihre höchsten Ideale der Wahrheit, Gerechtigkeit, Freiheit, Selbstbestimmung, Solidarität und Demokratie verraten?“, fragt Guy Héraud in der Abhandlung: „Das Schicksal der fremdbestimmten Volksgruppen“.

Dr. Eva Klotz, Bozen

Hier der beachtenswerte Leserbrief von Johann Burger:

Leserbrief in „Dolomiten“ vom 23. März 2017.

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