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Schande über Italien!

hoefler_zett_werbung_2008_s.jpgEngland hat kürzlich die Opfer der Folterungen im Irak entschädigt
und sich öffentlich dafür entschuldigt! Italien hat
sich für die Gräueltaten der Faschisten in Süd-Tirol und den
Folterungen an den politischen Häftlingen in den sechziger
Jahren weder entschuldigt, geschweige denn sie entschädigt!

Fünf Süd-Tiroler Freiheitskämpfer der sechziger Jahre
dürfen nach 40 Jahren immer noch nicht nach Süd-Tirol
einreisen. Eine Schande für das demokratische Italien!

Auf Bild klicken um es größer zu betrachten.

hoefler_zett_werbung_2008_s.jpg

Südtiroler Heimatbund
www.suedtiroler-freiheitskampf.net

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10 Kommentar(e)

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1
Günther Morat

Doppelbürger,

ich zeige Dir den Staat, den du so verehrst!

http://video.google.de/videoplay?docid=-8876259762606192748

Dieser Film war die beste Doku 2002 in Deutschland (westdeutscher Rundfunk)

Er sagt wohl alles zu diesem Thema, und das erst ein Jahr nach den Geschehnissen!

2
Hans Peter Mair

@Doppelbürger
Auch nicht mit Süd-Tirolern und umgekehrt! ???
Meinst Du damit, dass es in Südtirol eine Diskriminierung der Italiener gibt oder was und wenn ja wo?

3

aber.. aber
@manfred: freiheitlicher? Volksverhetzer? Als zahlendes Auslandsmitglied der freiheitlichen,
sehe ich mich als Auslands Italiener brüskiert. Ich schlage vor du überlegst ob du nicht besser nach... ziehen willst!
Sich zu wehren ist bürgeriches Grundrecht, Meinungen zu äussern
auch! Aber es müssen auf der einen Seite nicht die gleichen Fehler
gemacht werden wie auf der anderen!
Ist denn das so schwer zu begreiffen?

4

Gehirn ist eingeschaltet
@ Herr Lorenz Puff, die Berge schon verschoben? Ich meinte mit wer hat zuerst angefangen 1960? Klar hat jeder Mensch das Recht sich zu wehren, jeder Staat verteidigt sich, Oesterreich hätte euch, wenn schon zurück schauen, helfen können.
Aber ich denke in diesem fall, Ruhe Geld macht auch Oesterreich glücklich! Dies zur Geschichte bei eingeschaltetem Gehirn! Sell isch sicher...
@Günther Morat: .. ich befürworte
die Folter und den Umgang mit Minderheiten gar nicht! Auch nicht mit Süd-Tirolern und umgekehrt!

5

andateve dall'Italia !!!!
vai dall'italia tedeschi altoatesini !!

6
Günther Morat

@ Doppelbürger und alle "ich verurteile Folter aber..."-Bürger!

Justiz- und Innenministerium der Republik Italien wegen Folter für Verbrechen im Jahr 2001 verurteilt!

ANSCHAUEN, MIT DEMUT UM VERZEIHUNG BITTEN UND SCHWEIGEN!

7

Italien hat zuerst angegriffen!
@Doppelbürger

Sie schreiben:
Aber, wenn eine Seite angreift und sich opponiert (ob rechtens oder nicht), ist die Reaktion der anderen Seite unabsehbar, auch wenn sie nicht rechtens ist in diesem Fall.

Genau da liegt der Hund begraben, mein Lieber. Italien hat als erster angegriffen und das am 23. Mai 1915.

Und nicht vergessen:
Für den Friedensschluss wurden Italien große irredentistische Gebietsgewinne zugesichert:

Tirol bis zum Brenner, Triest und Istrien außer Rijeka, das nördliche und mittlere Dalmatien mit den vorgelagerten Inseln, der Besitz des bereits von Italien besetzten Dodekanes in der Ägäis wurde arantiert, der Besitz des bereits besetzten Libyen wurde garantiert
Italien solle einen gerechten Anteil bei einer möglicherweise erfolgenden Aufteilung der Türkei erhalten
im Falle einer Aufteilung der deutschen Kolonien wurden Italien Kompensationen in Afrika zugesagt
Italien wurde das Recht zugesprochen, die Außenbeziehungen Albaniens zu leiten.

Also, zuerst die Geschichte lernen, dann Gehirn einschalten und danach schreiben.

8

Schande für Italien?
@Markus A.: nicht dass ich Folterung angebracht finde, ich verabscheue sie vollends! Aber, wenn eine Seite angreift und sich opponiert (ob rechtens oder nicht), ist die Reaktion der anderen Seite unabsehbar, auch wenn sie nicht rechtens ist in diesem Fall. Und hör Bitte auf mit deinen Voten ganz Italien zu verunglimpflichen.
Was Italien getan hat ist nur ein mini Bruchteil aller ungerechtheiten
des Planeten Erde.

9

Demokratie und Freiheit.
Wenn die Süd-Tiroler ein demokratisches Land wollen, müssen sie los von Italien.

Demokratie schaffen, statt warten.

10

Schande für Italien
Dem patriotischen mutigen Einsatz dieser heldenhaften Männer und Frauen des Widerstandes der 50er und 60er Jahre verdankt man heute die Erfolge der bescheidenen politisch bereits veralteten Autonomie der AP Bozen Südtirol. Ohne diese Patrioten aus Süd-Tirol, Tirol und Österreich und ihren damaligen heldenhaften patriotischen Kampf wäre heute weder die gerade noch "Sammelpartei" SVP in der Lage in Namen der Süd-Tiroler bescheidene Wünsche des Ausbaus der Autonomie an Rom zu stellen, noch die Opposition könnte aus objektiven Voraussetzungen heraus nach Ausübung der Selbstbestimmung laut rufen oder diese für das Land Tirol südlich des Brenners heute und morgen realpolitisch fordern. Sie haben das beste und wertvollste der Gemeinschaft gegeben, was sie vom Schöpfer bekamen und für das Wohl ihrer Nächsten und ihrer Landsleute geopfert, nämlich ihre Freiheit, Gesundheit und sogar das eigene Leben in den Folterkammern des Systems der Verweigerung der elementarsten Menschenrechte in der damaligen Zeit dieser "Italienischen Demokratie". Sie befinden sich daher in diesem Sinne in der direkten ideologischen und geschichtlichen Nachfolge des gesamt-tiroler Freiheitskampfes vor allem von 1809 unter Landesvater Andreas Hofer. Auch er war viele Jahrzehnte lang für die Mächte der Fremdbestimmung ein "Terrotist", er hat aber damals das Land Tirol vor der Fremdbestimmung und Teilung bewahrt, wenn auch er selbst diese neue Zeit nicht mehr erleben konnte. Die Geschichte hat aus unserer Sicht André Hofer Recht gegeben, wie auch dem Süd-Tiroler Freiheitskampf in den 1960er Jahren. Der politische Kampf mit friedlichen und demokratischen Mitteln um die Selbstbestimmung für Süd-Tirol wird weiter gehen, heute in einer EU der freien und selbstbestimmten Völker, und wenn der Herrgott im Himmel es will, wenn nach der nächsten Landtagswahl im Herbst 2008 eine neue selbstbestimmungfreundliche und in diesem Bestreben entschlossene Landesregierung in Bozen die Selbstbestimmung für Südtirol lokal, national und international politisch legitimiert, glaubwürdig, laut und deutlich einfordern wird, in diesem Sinne Zug um Zug auch handelt, dann es es sogar möglich, dass noch sehr viele von den damaligen Süd-Tiroler Aktivisten und Freiheitskämpfern der 50er und 60er Jahre ein neues von der Fremdbestimmung befreites Land Süd-Tirol noch erleben werden, und zwar als wiedervereintes Land Tirol, ein neues 10. Bundesland des Vaterlandes oder in anderer Form einer politischen Grunderneuerung. Für dieses Ziel sind diese mutigen Männer und Frauen damals in den 50er und 60er Jahren eingestanden. Sie haben mit ihrem Einsatz aus heutiger Perspektive gesehen das Land Süd-Tirol vor einem sich abzeichnenden ethnischen Untergang gerettet. Ihr Widerstand richtete sich lediglich gegen Sachwerte und Symbole der Fremdbestimmung, niemals gegen Menschen. Die von dieser Staatsmacht bestellten Folterknechte in den Kerkern dieses Systems sind für ihre Untaten nie bestraft worden. Im Gegenteil, sie sind großzügig dafür belohnt worden und von Rom in die höchsten Stellen des Staates befördert worden, wo sie anderswo an der Front später in Rom selbst in Abwehr der Linken in Italien "sempre in prima linea" ihr Unwesen als Entscheidungsträger der Machenschaften der dubiosesten Arten treiben konnten, vor allem aber diesmal ausserhalb Süd-Tirols in den 70er Jahren. Das verbrecherische antidemokratische Handwerk der Gesetzlosigkeit haben sie in Süd-Tirol in der Zeit der sog. "Carta Bianca" der 60er Jahre gelernt, als bei Verdacht patriotischer Betätigung die ganze deutschsprachige Bevölkerung für vogelfrei im wahrsten Sinne des Wortes durch diesen Staat im eigenen Land inoffiziell aber doch erklärt wurde. Die Geister und 1945 untergegangen geglaubte Gespenster, die damals Rom nach Süd-Tirol laut, vor allem nach 1961 rief, die wird dieser Staat aber bis heute nicht los. Es ist vielleicht eine ausgleichende historische Gerechtigkeit, wenn man das so nenen wollte, dass diese den Süd-Tirolern fremd gebliebene Staatsmacht bis heute mit direkten und indirekten weiteren Folgen im Rest des Stiefelstaates dieser eigenen Entscheidung zu kämpfen hat, nämlich die demokratischen Spielregeln und Menschenrechte für einen Teil der Bevölkerung im eigenen direkten Machtbereich damals vor mehr als 40 Jahren ausser Kraft zu setzten. Solche "Heldentaten" der Folterknechte eines menschenverachtenden Systems bleiben heute Gott sei Dank in Europa nicht ungesühnt, wie man das aus der Tätigkeit des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag gut kennt. Das den Süd-Tirolern ohne Grund durch diese Macht der Fremdbestimmung in der Geschichte angetane maßlose Unrecht wird eine ewige Schande für dieses Land wo die Zitronen und vieles andere noch blühen für immer bleiben. Die Zukunft in Europa gehört der Demokratie und Freiheit und darüber wachen heute sehr viele gesamt europäische Institutionen und nicht wie damals nur die der UNO!