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Roland Lang: „Kunstwerk ist ein Skandal“

Roland_Lang_500_2_003.jpgAls eine Beleidigung jedes Gläubigen verurteilt Roland Lang für die SÜD-TIROLER FREIHEIT und dem Südtiroler Heimatbund den ans Kreuz genagelten Frosch im Bozner Museion. Ist der mit 35 Millionen Steuergeldern erbaute Kunsttempel in Zeiten, wo viele Familien an der Armutsgrenze herumkrebsen, schon ein Affront gegen die Steuerzahler, so ist dieses „perverse" Kunstwerk ein Skandal!

Während die Menschen mit Ihrer Teilnahme an den Fronleichnamsprozessionen ihre Gläubigkeit unter Beweis stellen, hat die Museionsdirektion nichts besseres auszustellen als Provokationen, die jeden von uns die Haare zu Berge stehen lassen.

Wie nieder muss das Nivau eines "Künstlers" sein, wenn er solche Werke schafft? Und um wie viel nochmals niedriger das jener sogenannten und selbsternannten Kunstkenner, die für solche "Werke" auch noch das Geld anderer ausgeben?, so Roland Lang.

Hätten die Südtiroler nur einen Hauch von der Schneid der Moslems, das Kreuz würde morgen nicht mehr dort hängen. Ein Land, das dem Herzen Jesu ewige Treue geschworen hat und diesen Schwur am kommenden Sonntag feierlich begeht, kann solche Gotteslästerungen nicht zulassen!

Roland Lang
Hauptausschussmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Obmannstellvertreter des Südtiroler Heimatbundes

25.05.2008

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6 Kommentar(e)

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1
Georgos Egger

Freiheit der Kunst
Schon wieder Freiheit! Ja, was soll denn das heißen? Wovon soll denn die Kunst frei sein? Von der Suche und dem Urteil nach ihrem Wesen? Damit löst sich der Kunstbegriff in Dampf auf und verschwindet. Dann ist alles und nichts Kunst. Wie soll man sich noch verständigen, wenn Begriffe keinen Inhalt mehr haben?

2

@ Matteo G.C.
Versuch es einmal die immer so sehr reizbaren religiösen Gefühle der Muslime mit einem ähnlichen Kunstwerk zu beleidigen, bin neugierig, wie lange du noch dich ohne Personen- und Polizeischutz, in unseren noch so teleranten, demokratischen und freien Welt frei bewegen kannst.

3

Biennale
Auf ler letzten Biennale in Venedig war eine Serie "Kunstwerke" eines Argentiniers zu bewundern, der die Bomben auf Baghdad Christus, der Kirche, dem Papst und dem Vatikan in Rundumschlag in die Schuhe schob und einen meterlangen Abfangjäger mit einem Kruzifix durch den Raum in Richtung Irak fliegen liess.
Bei diesem Thema spielt Nationalität keine Rolle: wir Christen versinken im Sumpf des Gutmenschentums.
Und Kust hat heute nichts mehr mit Schönheit zu tun: Entweder ist sie eine gut gelungene Verarschung oder die aufschreierische Darstellung einer persönlichen These.

4

Für die Freiheit der Kunst!
Wem's net gefällt, der braucht nicht hinzuschauen. So einfach ist es.
In einer liberalen, säkularisierten Demokratie kann und sollte man sich auch über Religionen lustig machen.

5

Kunst??
Was ist schon heute Kunst? man stecke einen Bleistift in einen Radiergummi hinein und bezeichne es als Kunstwerk, dann ist das heute moderne Kunst! Ganz im Gegenteil zu dem, wie sich die Früheren wahren Künstler bis Ende des 19. Jh. abgerackert haben! für mich endet die Kunst mit dem Ende des Expressionismus. Deswegen ist es für mich schon schade ums Geld, wenn man ein Museum für eine moderne Kunst verschwendet, die im wirklichkeit keine Kunst mehr ist!

6
Georgos Egger

Anti–Kunst
In Österreich wird derartige Dekadenzkunst sogar staatlich gefördert; siehe Hermann–Nitsch–Museum. Die angeblich christliche ÖVP scheint es nicht zu kratzen, wenn gläubige Christen über solche Provokationen einer Anti–Kunst schockiert sind.