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Richtigstellung: Durnwalder verbreitet Unwahrheit über Bürgermeister der Gemeinde Gries am Brenner

aufstellung_neue_tafel9.jpgDie Bewegung „SÜD-TIROLER FREIHEIT – Freies Bündnis für Tirol“, legt Wert auf die Richtigstellung, dass die von Landeshauptmann Durnwalder, im Rahmen der aktuellen Fragestunde, im Landtag getätigte Aussage, dass der Bürgermeister der Gemeinde Gries am Brenner die „SÜD-TIROL IST NICHT ITALEN Tafel“ als Provokation empfinde und sich für deren Entfernung einsetze, nicht der Wahrheit entspricht.

Der Landtagsabgeordnete der neofaschistischen Partei „Alleanza Nazionale“, Alessandro Urzì, hatte bezüglich der Tafel eine Anfrage im Landtag eingereicht, welche Durnwalder mit der obgenannten Aussage beantwortet hat.

Nach Rücksprache mit dem Bürgermeister der Gemeinde Gries am Brenner, bestätigte dieser, dass er diese Aussage nie getätigt habe und dessen Inhalt auch nicht teile.
Vielmehr versicherte er der SÜD-TIROLER FREIHEIT, dass er zu seinem Wort stehe und auch keinen Grund sehe, die von ihm erteilte Genehmigung zur Aufstellung der Tafel zurückzuziehen, da rechtlich ebenfalls alles in Ordnung sei.

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

 

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13 Kommentar(e)

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1
patrick raich

Richtigstellung: Durnwalder verbreitet U
ich finde man sollte mehr südtirol ist nicht italien aufstellen überhaupt in Salurn, dort sind mehr italiener als deutsche

2

Euregio Oberrhein
Lieber Achim,
Ich gehe mit Ihrer Mainung absolut konform. Am Oberrhein, auf beiden Seiten des Stromes, ist Europa seit Jahrzehnten eine Selbstverständlichkeit. Als Journalist (Zeitschrift "Euregio", Triest, Klagenfurt und Ljubljana) war ich Ende Mai in Strassburg und Kehl und konnte die Hauptakteure der dortigen Euregio interviewen. Meine Gespräche bezogen auch die Leute aus der Straße mit und ich konnte feststellen, dass das bewußtsein, einem gemeinsamen Europa anzugehören keinen Namen brauchte: Niemand wußte, was die Euregio war, es war aber allerseits bekannt, dass man in Basel arbeiten konnte, französische Steuern bezahlen und sich der deutschen Wohnqualität erfreuen konnte.
Ich übermittle Ihnen privat eine Kopie meines Artikels (Teil 1.) Auf "Euregio".
VG
JF

3

i find des schild so gut des soll nie wieder weg vom brenner
des schild is auf österreichischer seite was machen dann diese neofaschistischen dort

4
achim.baden-württemberg

Euro-Regios
@Julius Franzot

Lieber Herr Franzot,

ich kenne die meisten Europaregionen nicht aus eigener Anschauung.
Eines kann ich Ihnen aber versichern: Auch bei uns am Oberrhein nehmen die Medien kaum Notiz von der Regio Basilensis. Da schwelgt man doch lieber bei bei einem der vielen Besuche irgendwelcher US-Promis zum 'Shoppen' in Berlin. Basel ? Das Elsaß ? - Terra Incognita.
Ob das auf französischer Seite besser ist - unter Sarkozy eher nicht.

5

Anerkennung des Völkerrechts
Wenn die Wiener sich als Tor zum Osten sehen und seit Jahrzehnten nach Osteuropa expandieren (wollen), was spricht dann dagegen die einen Tiroler Teil, in sein Vaterland aufzunehmen und zu integrieren?
Warum sollte die Südseite des Brenners nicht das gleiche Recht besitzen wie die Nordseite, wenn dies schon seit Jahrhunderten immer so war?

6

Tipp
Kleiner Tipp an alle die diese Tafel stört: Trennen wir uns endlich von Italien und es braucht sie nicht mehr...

7

Selbstbestimmung so bald als möglich!
Die SVP könnte zum Beispiel den von italienischen Altpräsidenten Francesco Cossiga im Mai 2008 erneuerten Gesetzesentwurf im Römischen Senat zum Anlaß nehmen und einmal über die Modalitäten einer baldigen Volksbefragung zu der immer noch nicht geklärten Frage der Selbstbestimmung Süd-Tirols nachdenken. Die Fragestellung könnte man mit Ja oder mit Nein beantworten, nämlich, "Sind Sie dafür als Wahlberechtigter/Wahlberechtigte zum Landtag der AP Bozen Südtirol, dass der Landesregierung vom Volk ein Mandat erteilt wird, in Namen der Südtiroler Bevölkerung auf der lokalen, nationalen und internationalen Ebene unmittelbare politische Schritte zu setzen, die zum gegebenen Zeitpunkt zu einer direkten Ausübung der Selbstbestimmung des Landes und Volkes der AP Bozen Südtirol auf dem Wege eines Referendums, wie im Selbstbestimmung-Gesetzesentwurf für Südtirol von Altpräsidenten Francesco Cossiga im Senat vorgesehen, führen würden?" Falls die Wahlberechtigten dies klar bejahen würden, würde die SVP und die Landesregierung die Bevölkerung in dieser Frage hinter sich wissen, und auch umgekehrt. Die Menschen würden dann endlich wissen, woran sie mit der SVP sind in dieser für das Land so wichtigen Frage. Die Debatte um die Süd-Tiroler Selbstbestimmung haben die höchsten Repräsentanten der Italienischen Republik eröffnet und die SVP hält es nicht einmal für richtig, darauf eine im Interesse der Selbstbestimmung richtige politische Antwort zu suchen, geschweige denn zu finden.

8

Und der Rest?
Sehr schön, wenn der Bürgermeister von Gries nichts gegen dia Aufstellung der Schilder hat, aber was würde man dazu in Innsbruck, und, sollte man momentan dort überhaupt eine Meinung haben, in Wien sagen?
Ich unterstütze sehr das Anliegen der Südtiroler, vom Selbstbestimmungsrecht der Völker Gebrauch zu machen, nur, mehr als ein römisches "Nein", beschäftigt mich die Frage, ob Österreich bereit wäre, für die Südtiroler in die Bresche zu springen.
In der Euregio Alpen-Adria erleben wir tagtäglich die mangelnde Bereitschaft der Kärntner Partner (die ich auch persönlich kenne), etwas zu unterstützen, sei es auch nur im rein kulturellen Bereich, das nicht institutionell angeregt, vorgestellt und möglichst unterschrieben wurde. Auch die Presse in Kärnten nimmt die Euregio kaum wahr. Ich hatte sogar das verblüffende Erlebnis, mit einer Triestiner Kameradschaft, die offensichtlich meinte, Karfreit sei ein Sieg und der Piave eine Niederlage gewesen, eine Kameradschaft in Klagenfurt zu besuchen. Die Vereine kannten sich seit 10 Jahren, die Triestiner wurden an einen Katzentisch gesetzt und mit "O sole mio" oder so ein Gedudel, empfangen. Auf dem Alten Platz in Klagenfurt sind mediterrane Palmen gepflanzt wordn und im Hotel Post in Villach gibt es "echte triestinische Küche" (übrigens, nicht schlecht und nicht überteuert).
Dann frage ich mich, ob wir in Österreich überhaupt als Landsleute (gilt nicht für mich, bin mit Main-Wasser aufgewachsen) betrachtet werden, oder ob die Freundschaft zu den Nachbarn sich in Erinnerungen an die Capri-Fischer erschöpft.
Über Eure Erfahrungen in dieser Hinsicht würde ich mich sehr freuen und man kann Ende September darüber persönlich in Bozen diskutieren!

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Wie tief will man noch sinken?
Fällt jetzt der SVP nichts anderes mehr ein, als anscheinend mit Unwahrheiten zu arbeiten? Sie sollte sich besser wieder auf ihre Wurzeln als Sammelpartei der Dt.- u. Lad.-Sprachigen besinnen und dazu beitragen, dass die Süd-Tiroler endlich fair abstimmen und Klarheit schaffen können! Und zwar noch bevor der Autonomie der Boden weggezogen wird, wie es Rom jetzt wieder laufend probiert. Sonst könnte es vielleicht auch für das Ur-Tiroler Anliegen Selbstbestimmung zu spät sein, und so weit darf es nicht kommen! Das kann auch eine SVP mit ehrlicher Politik nicht wollen.

10

Süd-Tiroler Politik
Hier sieht man wieder die Politik Durnwalders und der SVP:
Es wird einem Bürgermeister eine Aussage unterstellt, die die SVP wahrscheinlich selbst denkt bzw. gerne machen würden.

Wenn es darum geht Rückgrat zu zeigen, hat man die Sonntagsreden über Tirol schnell vergessen und Süd-Tirol wird verraten und verkauft.

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Suuuuuper, die Tofel bleib wo sie isch :-)!

12

Die SVP ist eben doch Italien...

13

tirol isch lei oans
die tafel steht genau am richtige Platz. Bald werden die gleichen Rot weiss roten Schilder auch am Reschen in Gurgl am Staller sattel und in Winnebach stehen. Weiter so,auf in die Freiheit. Los von Berlusconis Stiefelreich !