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Reihung der Landtagskandidaten der SÜD-TIROLER FREIHEIT festgelegt – Wahlprogramm genehmigt

stf_gruppenbild_500.jpgDie Landtagskandidaten der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT haben am Samstagnachmittag in Bozen die Reihung der 30 Landtagskandidaten festgelegt, sowie über das Wahlkampfprogramm diskutiert. In wenigen Wochen beginnt auch die landesweite Unterschriftensammlung für die Kandidatur.

Die Kandidatenliste der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT wird von der Landtagsabgeordneten Dr. Eva Klotz angeführt. Auf dem zweiten Listenplatz ist der weitere Spitzenkandidat, Landesjugendsprecher Sven Knoll, gereiht. Auf ihn folgt der ehemalige Landestoponomast und Überraschungskandidat Cristian Kollmann. Die Meraner Gemeinderätin Reinhild Campidell nimmt Platz 4 ein, der Journalist und Historiker Hartmuth Staffler Platz 5. Die weiteren Kandidaten in der Reihenfolge:

6. Lorenz Puff, 7. Gudrun Kofler, 8. Reinhold Ladurner, 9. Fabian Kaser, 10. Wilma Moroder, 11. Stefan Zelger, 12. Ivo Hechensteiner, 13. Erika Unterkalmsteiner, 14. Georg Karl Hofer, 15. Martin Locher, 16. Christa Senfter, 17. Markus Bergmeister, 18. Andreas Köck, 19. Barbara Weger, 20. Konrad Auer, 21. Markus Harrasser, 22. Veronika Renner, 23. Andreas Thanei, 24. Erich Kaiser, 25. Herbert Campidell, 26. Mirjiana Bergmeister, 27. Thomas Oberlechner, 28. Martin Crepaz, 29. Thomas Reichegger, 30. Roland Lang;

Laut dem rechtlichen Vertreter der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Werner Thaler, beginnt mit Anfang August in den Gemeindeämtern die Unterschriftensammlung, welche für eine Kandidatur erforderlich sind.

Länger diskutiert wurde das Programm für den Wahlkampf, welches einstimmig von den Kandidaten im Rahmen des Informationstreffens genehmigt worden ist. In den nächsten Tagen wird noch an einigen Details des Programms gefeilt und dieses dann offiziell vorgestellt.

In den nächsten Tagen werden alle Kandidaten auch online auf den Internetseiten der SÜD-TIROLER FREIHEIT (www.suedtiroler-freiheit.com) präsentiert.

Werner Thaler
Rechtlicher Vertreter der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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8 Kommentar(e)

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@ HE
Ich würde dir zustimmen, dass die Medien oberflächlicher geworden sind. Das hängt auch damit zusammen, dass die Süd-Tiroler im Vaterland Österreich selbst sich drum zu wenig kümmern woe über das Land berichtet wird. Die Kulturlandesrätin aus Bozen Frau Kasslatter Mur war neuerlich in Wien und hat sich nach Medienberichten dafür eingesetzt, dass über Südtirol in Österreich vor allem in den öffentlich-rechtlichen Sendern, wie ORF einer ist, so berichtet wird, wie heute und morgen über jedes andere Österreichische Bundesland auch. Das hängt aber auch mit Umfeld der Redaktion-en zusammen. Wenn eine Produktion z.B. des ORF in Kooperation mit vier oder noch mehr Sendern gemacht wird und wenn dort die Rede von Südtirol ist, kann es sehr leicht vorkommen, dass eine ungarische Buch- oder Textschreiberin die Süd-Tiroler mit den Italienern verwechselt. Das hätte aber die redaktionelle Leitung der Frau Gisela Hopfmüller aus Wien korrigieren und verhindern müssen. So geschehen gestern am 24.082008 in der ziemlich veralteten ORF2-Universum Sendung über Südtirol um 20:15 H., wo man sogar den unglaublich unsinnigen Satz zum Besten gegeben hat, in Südtirol werden im Grenzbereich zu Tirol seit 500 Jahren die italienischen Schafe aus Südtirol in Italien nach Österreich im Frühling auf die Almen und Sommerweiden über die Grenze quer durch das Land Tirol getrieben. Jeder, der nur in die Grundschule gegangen ist, müsste aber wissen, dass das deutschsprachige Land Tirol erst vor fast 90 Jahren geteilt wurde, und dass bis 1918 die italienische Grenze zu Österreich und damit zu Tirol damals fast bei Verona gelegen ist, also von Wipptal aus gesehen zirka 300 Kilometer südlicher als heute. Das Land Tirol war zu keinem Zeitpunkt der Geschichte ein Grenzland, sondern ein Paßland auf beiden Seiten der heutigen Brennergrenze so wie in der Schweiz vielleicht Wallis, Uri und Graubünden. Zum Grenzland auf zwei sehr verschiedenen Seiten einer ungerechten Staatsgrenze haben das deutschsprachige Land Tirol bei Vergewaltigung des schon damals bekannten und praktizierten Völker- und Menschenrechtes auf die eigene Selbstbestimmung die italienischen Irredentisten, Faschisten und sog. Demokraten nach 1918 bis heute gemacht. Manche Süd-Tiroler finden sich im Zeichen des Stockolmsyndroms damit ab, die meisten aber Gott sei Dank immer noch nicht. Alles auf dieser Welt ist vergänglich, auch die italienische Fremdherrschaft in Süd-Tirol, die Schande wird aber diesem Land wo die Zitronen blühen für diese Untat der Teilung und über weite Strecken der Geschichte auch wegen der ausgeübten Gewaltherrschaft in Tirol südlich des Brenners für immer bleiben. Das ist so sicher wie Amen in der Kirche, auch wenn die Italiener es heute nicht erkennen wollen, aber das war auch bei anderen Fremdbestimmungen z.B. der letzten 100 Jahre überall in Europa auch nicht anders gewesen.

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Medien (@ Michael, Markus A.)
Michael hat das recht aufmerksam beobachtet. Markus A. sieht das weniger streng, obwohl er die Situation in Süd-Tirol bestens kennt und das Beste für’s Land will. Es ist aber leider eine Tatsache, dass die meisten relevanten Medien oberflächlich geworden sind – es hat sich mittlerweile ähnlich wie bei der SVP ein Schendrian eingeschlichen! - und die Berichterstattung verbesserungswürdig ist. Oder besser gesagt: Die Identifikation muss wieder besser werden!

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ORF heute / Markus A.
Heutige ORF.at Meldung, wieder mal ist von Italienern die Rede und nicht von Südtirolern:

"Das Bergsteigerdrama auf dem Nanga Parbat hat nun für die zwei seit Tagen festsitzenden Alpinisten doch noch ein gutes Ende genommen: Beide Italiener konnte am Donnerstag von rund 5.800 Metern Höhe per Helikopter gerettet werden......"

Vielleicht schreibt hier ja ein eingeschleuster Italiener für den ORF..grammatik ist ja auch nicht ganz i.O.

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Medienberichterstattung
Das stimmt so meiner Meinung nach überhaupt nicht. Der ORF in Österreich unterscheidet immer noch als einziger Sender im deutschsprachigenen Raum sehr genau zwischen Südtirol und Italien. In allen bundes-deutschen Radio- oder TV-Sendern ist immer von "italienischen Südtirol" die Rede, oder von Italienern, auch wenn man Südtiroler meint, im Sport oder Wirtschaft, Kultur etc. Immerhin sagen sie noch in der BRD "Südtirol" und nicht "Alto Adige", so wie überall in Italien, wo man nur diesen seinerzeit von Ettore Tolomei erfundenen oder aus der Napoleonischen Zeit ausgegrabenen Namen "Haute Adige" für das deutschsprachige Land Tirol südlich des Brenners verwendet. Das Wort "italienisch" lässt man in Österreich in diesem direkten Zusammenhang immer geflissentlich und konsequent vor allem im ORF immer aus. Wenn von Südtirol die Rede ist, kommen die Italiener nur als echte Minderheit vor, oder werden inhaltlich mit Italien assoziert, wenn sie eben echte Italiener und keine Süd-Tiroler und damit Alt-Österreicher sind. Neuerlich war in Wien die Südtiroler Landesrätin für Kultur Frau Sabina Kasslatter- Mur, die angeblich in Namen der Landesregierung in Bozen vereinbart hat, dass die Berichterstattung in ganz Österreich in Hinblick auf alle Belange Südtirols noch mehr ausgeweitet wird und mit anderen Bundes-Ländern in Österreich vor allem in öffentlich-rechtlichen Radio- und TV-Sendern, also im ORF, gleichgestellt wird, wenn ich das richtig verstanden habe. Letztenendes liegt das im Ermeßen der Landesregierung und der grössten Partei des Landes der SVP, wie man mit dem Thema der Landsleute südlich der Brennergrenze in Österreich umgeht, wenn die SVP Politiker bei Landeshauptmann angefangen immer wieder in Hinblick auf die AP Bozen oder Südtiroler Bevölkerung von einer Österreichischen Minderheit in Italien sprechen. Es ist aber eine Tatsache, dass diese "Minderheit" in den Grenzen der Autonomie eine 3/4 Bevölkerungsmehrheit Gott sei dank immer noch inne hat. Wenn aber die Südtiroler Landespolitik in der Frage der Selbstbestimmung versagen sollte, wird sich das früher oder später sicher ändern. Zu dieser Politik gehört auch eindeutig die Berichterstattung über Südtiroler Belange in den Medien des Österreichischen Vaterlandes. Die Politiker der AP Bozen Südtirol müssten daher noch mehr Druck in Österreich selbst machen, damit die Berichterstattung in den Medien nördlich der Brennergrenze den Wünschen der Alt-Österreicher in Süd-Tirol halbwegs entspricht. Die deutschen Medien in der BRD wird man nie dazu bewegen, korrekt über Süd-Tirol als nicht italienische Provinz zu berichten, da das Land zu keinem Zeitpunkt eine gemeinsame Geschichte mit Deutschland der Neuzeit hatte. Ein Spruch der Südtiroler Schützen sagt, "Unsere Heimat ist Süd-Tirol, unser Vaterland ist Österreich, wir sind gemeinsam ein Teil der Deutschen Kulturnation in einem grösseren Europa". Dem müsste man auch in den Medien permanent Rechnung tragen.

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bastardi voi e chi non vi ferma !
ma come cazzo vi permettete di sporcare l'alto adige con le vostre cazzate di "sudtirol ist nicht italien " ??? ma vi rendete conto che siete pazzi ?? questa è Italia e siete VOI che ve ne dovete andare !!!!

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Medienverantwortung- @Michael
Dass der ORF und überhaupt die österreichischen Medien immer mehr in den Italien-Sog geraten, ist mir auch schon aufgefallen. Ob es sich nun um die Bergsteiger handelt oder im Winter um die Schifahrer und Rodler – immer öfter werden sie einfach zu Italienern erklärt, selbst wenn sie Tiroler sind. Und Süd-Tirol scheint immer mehr zum Auslands-Thema zu werden. Ob dumm oder bedauerlich, freuen wird’s Italien. Diese österreichischen Medienvertreter jedoch sollten nicht gar so oberflächlich sein und Süd-Tirol endlich wieder mehr zum österreichischen Thema machen - damit den Leuten bewusst ist, worum’s hier überhaupt geht! Umgekehrt könnten die Süd-Tiroler Medien den Stellenwert Österreichs ruhig wieder etwas mehr hervorheben anstatt dessen Abwertung bewusst oder unbewusst zu fördern.

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STF Wahlkampf
Liebe STF,

Teil Eures Wahlkampfes muss auch in Österreich ausgetragen werden wo mir insbesondere der ORF immer wieder mit einer unglaublich fahrlässigen Südtirol-berichterstattung auffällt. Nur zwei aktuelle Beispiele:

1 Die ORF Tirol Sommertour-site schreibt unter “Interessantes über Südtirol”:

“Südtirol oder auch italienisch Alto Adige ist die nördlichste Provinz von Italien und die Landeshauptstadt ist Bozen. In Südtirol leben ca. 500 000 Menschen, wobei mehr als die Hälfte immer noch (!!! Anm.: Ach wie unverschämt!) deutsch spricht, 28 % der Bevölkerung spricht italienisch und ein kleiner Teil spricht latinisch. Bis 1810 gehörte Südtirol noch zu Nordtirol, doch ab diesem Zeitpunkt wurde ein Teil des heutigen Südtirols an das Köngireich Italien übergeben. Nach dem Ersten Weltkrieg folgte dann der zweite Teil”.

2 Unterkircher, Kehrer und Nones warden vom ORF wiederholt als “Italiener” bezeichnet. Selbst in den bundesdeutschen Medien hingegen ist zumeist eher von “Tirolern” oder “Südtirolern” die Rede.

Italophiles Verhalten ist leider nicht nur bei der SVP festzustellen, sondern sogar im vermeintlichen “Vaterland”. ORF zeigt Südtirol wiederholt den Bossi. Einfach traurig.

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Barbara, Algund

Frage bzgl. Unterschriften
Ich hätte eine Frage zu den hier angesprochenen "Unterschriften auf den Gemeinden". Ich wustte nicht das dies erforderlich ist... Müssen das alle Parteien machen? Wieviele Unterschriften sind denn nötig? Danke für eine Antwort, LG