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Rambo-Polizei gefährdet öffentliche Sicherheit!

michael_frei_algund_200.jpgDie Bozner Polizisten haben wohl zu viele Actionthriller gesehen. Als ein Jugendlicher am Montagabend mit überhöhter Geschwindigkeit an einer Polizeipatrouille vorbeifuhr, starteten die Polizisten eine gefährliche Verfolgungsjagd und gaben mehrere Schüsse auf das Fahrzeug ab. Dabei geriet der Verfolgte dermaßen in Panik, dass er den Wagen gegen eine Leitplanke setzte und damit sich und seinen Beifahrer schwer gefährdete.

Jetzt frage ich mich, ist es in unserem zum Polizeistaat mutierenden Land jetzt wirklich erlaubt, aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit eine gefährliche Verfolgungsjagd zu starten und dabei von der Schusswaffe Gebrauch zu machen?

Diese Ordnungshüter haben bewusst das Leben dieser beiden Jugendlichen und mehrerer Passanten gefährdet, nur um ein Verkehrsdelikt zu ahnden! So etwas darf in einem Rechtsstaat nicht passieren, die Verhältnismäßigkeit zwischen Vergehen und der Reaktion der Polizei ist hier klar missachtet worden.

Diese Vorgehensweise erinnert eher an totalitäre Regime als an eine Demokratie.

Was gedenkt die Landesregierung zu tun, um die Sicherheit der Bürger vor solchen Rambos zu gewährleisten?

Michael Frei

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20 Kommentar(e)

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1

Einspruch
wegen dem absurden Freispruch von Bruneck ....
die Staatsanwaltschaft hat Einspruch hinterlegt .....

P.S.:
der Richter war und ist ein waschechter Suedtiroler .....
nicht dem Gesetz, sondern ihm persoenlich ist dieser momentaner Freispruch zu verdanken .....

2

@n.
Du hast Recht, in Bruneck wurde der Sohn eines reichen Römers trotz Schuldeingeständnis vor Gericht freigesprochen obwohl er mit mehr als 1,4 Promille erwischt wurde.

Ein Römer Staranwalt, hat beteuert der junge Mann wäre nur gefahren, weil der nüchterne Beifahrer die große Protzkarre nicht lenken wollte. Der Richter hatte ein einsehen und sprach den "figlio di papà" frei.

Tolle Gerechtigkeit...

3

"Da wird ein braver Sarner Bua,der mit nur zwei Promille unterwegs ist"

NUR 2 Promille...

4

?
Wo liegt das Problem? Hätte die Gendarmerie (waren auch deutsch Süd-Tiroler dabei)?- nichts getan, wäre gepoltert worden, somit sind keine nüchternen und betrunkenen zu Schaden gekommen. Ich persönlich denke, Schüsse sind übertrieben, aber in diesem Fall liegt doch wie in der gesamten EU, der Schweiz und Liechtenstein, die Entscheidung-
wie handeln bei den Beamten vor Ort und nicht bei denen die nicht vor Ort sind, so auch in Oesterreich! Schöner hinecht!

5

vor einigen tagen kam in den nachrichten vom radio holiday folgende meldung ( leider hab ich nur mit halbem ohr zugehört, und deshalb nur folgendes gehört, aber es reicht um sich einige gedanken zu machen): das gericht von bruneck hat einen italienischen gast des vorwurfs, betrunken auto gefahren zu sein, freigesprochen.

6

Couronne5, ist die wahrscheinlichkeit höher, dass jemand verletzt wird wenn es eine Verfolgungsjagd mit Schüssen gibt, oder wenn jemand zu schnell nach Hause fährt und auf dem Heimweg von der Polizei aus dem Verkehr gezogen wird?

Die Polizei besitzt Geräte die das Nummernschild binnen Millisekunden erkennen (Konturerkennung), dann kennen sie den Wohnort des Übeltäters und können ihn auf dem Weg dorthin aus dem Verkehr ziehen? Ohne Verfolungsjagd!

Das die Schüsse Richtung Luft abgegeben wurden, habe ich später auch in der Dolomiten gelesen, aber die erste RMI Pressemitteilung enthielt nur den Satz "mehrere Schüsse wurden abgegeben". Den Leserbrief habe ich aufgrund dieser RMI Mitteilung geschrieben.

Vor einigen Jahren wurde in Bozen eine ältere Frau durch Warnschüsse in die Luft verletzt, als ein Querschläger der Richtung Luft abgegeben wurde sie in ihrer Wohnung traf! - Auch Warnschüsse sind gefährlich, das lass dir gesagt sein.

Zum Alkoholgehalt: Es spielt keine Rolle, weil es den Beamten nicht bekannt war als sie geschossen haben. Überspitzt formuliert, die Polizei kann auch nicht jemanden erschiessen und danach behaupten:"Ich habe mir gedacht er könnte ein Verbrecher sein."

7

Verwaltungsuebertretung
man spricht von Verwaltungsuebertretung bis keine Leiche vorhanden ist ..........
dann ist es auch nichtmehr fahrlaessiger Mord sondern Mor mit Schdulverhalten ...

P.S.:
es wurden Warnschuesse abgegeben .... Richtung Himmel und nicht Richtung Fahrzeug und wenn ein Ordnunghueter in der Ausuebung seines Amtes beinahe ueberfahren wird, sind Warnschuesse gerechtfertigt .....
wie konnten sie auch wissen dass "nur" ein besoffenere Sarner am Steuer war ....

8

Couronne 5
Lieber Couronne 5!

Ich bin entsetzt über Ihre Einstellung.

Sie haben zwar Recht, dass zu schnell und betrunken fahren verboten und absolut abzulehnen ist. Es ist auch gerechtfertigt, wenn die Polizei die Verfolgung aufnimmt und weitere Einsatzkräfte hinzuzieht. Der Gebrauch der Schusswaffe ist in diesem Fall aber absolut unverhältnismäßig, zumal jeder Polizist wissen muss, dass er aus einem fahrenden Auto sein Ziel, sprich nur den Reifen, gar nicht treffen kann und so bewusst in Kauf nimmt, die Verfolgten Personen massiv zu gefährden.

Der betrunkene Schnellfahrer soll seine (Verwaltungs)strafe erhalten.

Das Vergehen der Polizisten ist allerdings schwerer einzustufen und ich hoffe, dass diese entsprechend zur Verantwortung gezogen werden.

Im übrigen ist das Betrunkensein an sich noch kein Verbrechen, auch das Fahren im betrunkenen Zustand allein ist noch kein Verbrechen, sondern lediglich eine Verwaltungsübertretung.

9

Italien Provokationsweltmeister
Die Staatspolizei schießt mit kanonen auf mücken - es wäre wohl gescheiter wenn sie sich im süden italiens mit den wirklichen problemen wie kriminallität,verbrechen u. mafia beschäftigen würden.

10

all Ihr Schreiben ist wirklich peinlich und auch wenn Sie in eigener Person dazu stehen und nicht auch Ihre Partei, wuerde ich als Parteigremium Sie einfach von der Partei entlassen, es sei denn auch die Partei denkt wie Sie .....
und das waere Freiheit in Suedtirol / Alto Adige oder Sudtirolo?

11

Antwort auf die Fragen von Hannes
Die Fragen lauten:
- Wie viele RAMBO-Filme haben die zwei Jugendliche sich angeschaut um eine solche Verfolgungsfahrt zu riskieren??

Der Fahrer ist wohl in Panik geraten und hat deshalb aufs Gas gedrückt, er war sich wohl bewusst einen Fehler gemacht zu haben und das deshalb seine ganze Existenz gefährdet war (Bis zu 20.000€ Strafe!). Es war eine Kurzschlussreaktion von ihm Gas zu geben er war in einer psychischen Extremsituation, auf so jemanden Warnschüsse abzugeben macht die Lage gefährlicher nicht sicherer. Natürlich war es dumm zu schnell und alkoholisiert zu fahren, dies ist auch zu verurteilen, keine Frage!

- Wieso setzten sich in Südtirol immer noch Menschen mit mehr als 0,5 Promille hinters steuer?

Das passiert nicht nur in Südtirol, sondern überall. Mit hohen Strafen und Polizeikontrollen mit Maschinenpistolen hinter jeder Ecke kann man dies nicht verhindert. Hier braucht es Aufklärung, Prävention und Alternativangebote (Shuttles etc.) die vom Land Südtirol unterstützt werden müssen. Ich bin fest davon überzeugt, dass man allein durch Verbote und extrem hohe Strafen nichts erreicht.

- Steht die Südtiroler-Freiheit, hier in Person des Herrn Frei, hinter solchen Menschen, die nicht wissen was Recht und Unrecht bedeutet, und das Gesetzt missachten?

Dieser Leserbrief stellt allein meine persönliche Meinung zu dieser Thematik dar. Natürlich stehe ich nicht hinter jemandem der das Gesetz missachtet, aber ich stehe hinter dem Recht auf körperliche Unversehrtheit für JEDEN, auch wenn er eine Dummheit macht.

- Würde die Südtiroler-Freiheit nicht einen ausländischen Autofahrer, der sich solches erlauben würde, sofort ausweisen wollen??

Es geht hier nicht darum ob es ein Sarner war oder ein Ausländer, sondern einzig und alleine um die Gefährdung der öffentlichen Sicherheit. Das Recht auf öffentliche Sicherheit gilt natürlich für jeden, egal ob Südtiroler oder Migrant! Ich habe mich nie gegen die Bestrafung des Sarners ausgesprochen sonder nur dagegen, dass eine Verfolgugnsjagd mit Schusswaffen gestartet wurde.

______________________
Ich hoffe ich konnte deine Fragen beantworten.

12

Rambopolizei
Das mit den 2 Promillen habe ich nicht erwähnt, weil es eine nachträgliche Rechtfertigung für diese Aktion der Polizei darstellt. Zum Zeitpunkt der Verfolgung wussten die Beamten aber nichts von der Alkoholisierung also gilt hier die Unschuldsvermutung.

Wenn die Polizei einen Autofahrer verfolgt und dabei Schüsse abgibt, dann hat das nichtsmehr mit durchsetzung des Rechts zu tun, sondern nur mehr mit dem Wunsch nach ein bisschen Action von Seiten der Polizei.

Aufgrund der heutigen Technologie und der hohen Polizeipräsenz hier ist es ohne weiteres möglich den Autofahrer zwei Straßen weiter durch eine weitere Streife zu stoppen und ihm den Weg abzuschneiden. Durch die Verfolgungsjagd drängt man den Jugendlichen zu unüberlegten Handlungen und gefährdet damit sein Leben, das Leben von Passanten und das Leben des Beifahrers - muss das wirklich sein? Ist es gefährlicher wenn jemand mit überhöhter Geschwindigkeit heimfährt und auf dem Weg dorthin gestoppt wird oder wenn die Polizei ihn mit hoher Geschwindigkeit, aus dem Fenster schiessend verfolgt?

In Deutschland ist es der Polizei z.B. laut Handbuch verboten bei Verkehrsdelikten eine Verfolgungsjagd zu starten bei der ein Unfall riskiert wird.

Was würde man sagen, wäre bei dieser Verfolgungsjagd ein Passant verletzt worden oder hätte ein Querschläger jemanden getroffen (gab es alles schon in Süd-Tirol).

Es gibt andere Möglichkeiten ein solches Verhalten zu bestrafen und einen Autofahrer anzuhalten, dazu muss nicht in Wild-West Manier herumgeballert werden.

13

immer nur die Warheit leugnen
es stimmt. es wurde geschossen.
es stimmt aber nicht dass die Verfolgunsjagd nur wegen dem Schnellfahren erfolgte. der Fahrer hielt nicht an wie aufgefordert, deswegen gab es die Verfolgungssjagd.
Und dass er betrunken war wird von Ihnen geschwiegen, Herr Frei .....
ach ja, fuer Jemanden ist das Betrunkensein kein Verbrechen sondern nur Brauchtum

14

Moooooment mal!! Herr Frei, bei ihnen, als einen Studenten der Freien Universität Bozen, kann man doch ein wenig mehr Weitblick und vorallem überlegte beiträge erwarten, die aber leider, wie auch ihr Facebook account beweist, noch sich warten lassen.

Ein Fahrzeug hält bei einer Polizeiblockade nicht an. Dies ist Fakt, und nicht eine faschistische Traumdeutung. Der Grund wieso das Fahrzeug zu schnell unterwegs war und vorallem nicht bei der Polizei wie aufgefordert anhielt, konnte für die Polizei in jenem Augenblick nicht ersichtlich sein. Es konnten Bankräuber sein die von einem noch nicht bekanntem bankraub flüchteten, Drogendieler die viel Ware mit sich hatten, oder sonstige (Schwer)Verbrecher, die ein jeder von uns, faschist oder nicht hinter Gitter sehen möchte.

In Lebensgefahr versetzte der unverantwortliche Fahrer seinen Beifahrer und nicht die Polizei, auch die Passanten wurden von dem nicht anhaltenden Auto gefährdet.

Die Fragen lauten:
- Wie viele RAMBO-Filme haben die zwei Jugendliche sich angeschaut um eine solche Verfolgungsfahrt zu riskieren??
- Wieso setzten sich in Südtirol immer noch Menschen mit mehr als 0,5 Promille hinters steuer?
- Steht die Südtiroler-Freiheit, hier in Person des Herrn Frei, hinter solchen Menschen, die nicht wissen was Recht und Unrecht bedeutet, und das Gesetzt missachten?
- Würde die Südtiroler-Freiheit nicht einen ausländischen Autofahrer, der sich solches erlauben würde, sofort ausweisen wollen??

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Wo idioten sind muss die polizei halt ha
Hier ist jedoch zu berücksichtigen das der fahrer Scheints einen Polizisten fast umgefahren hat...Hier war der fahrer bereits eine Gefahr für die Öffentliche Sicherheit. Ausserderm hatter dieser 2 Promille... jetzt muss man laut euch schon scheints Mitleid mit denen haben die Tote und lebensgefährliche Unfälle auf unseren Strassen verursachen. WER TRINKT DER SOLL NICHT FAHREN, dann passiert sowas auch nicht.

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iaz gangs nor...
Mander,es isch wirklich Zeit aufzustian!!
Wie lange sollen wir uns das noch gefallen lassen in diesem totalitären Regime. Da wird ein braver Sarner Bua,der mit nur zwei Promille unterwegs ist,von den Polizeirambos,Vertretern der Besatzungsmacht aufgehalten. Die sollen mich in Ruhe lassen und sicher besser um die Mafia kümmern,wird er sich wohl gedacht haben.
Wie würde wohl in so einem Falle die Polizei in unserem Vaterland vorgehen,ich denke mal,den Fahrer ganz höflich zur Seite bitten und ihn dann auf ein frisches Gösser einladen. Oder nicht doch!?

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Der Fahrer hat sich sich einer Verkehrskontrolle entzogen, indem er einfach aufs Gas drückte. Zudem war er laut Medianberichten mit 2 Promille alkoholisiert. Der Fahrer hat sich also höchstens selbst gefährdet, eher noch: Er hat unschuldige Verkehrsteilnehmer gefährdet indem er alkoholisiert unterwegs war, und nicht weil er von der Polizei verfolgt wurde.

Dieser Artikel ist unsinnig und einseitig.
Sollte es zu einem vereinten Tirol kommen hoffe ich, dass die Polizei genau so handelt.

Mit solchen Nachrichten wird die Seriosität der Bewegung untergraben!

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Süd-Tirol braucht in Zukunft eine eigene
Dass zu stark alkoholisierte Autofahrer die allgemeine Sicherheit gefährden und bestraft werden müssen ist ja in Ordnung, aber bei diesen Gesetzen auch kein Wunder wenn manch einer bei einer Kontrolle nicht mehr anhält. Deshalb wäre dies trotzdem noch kein Grund Schüsse abzugeben, auch keine Warnschüsse. Und dass bei Kontrollen stets einer mit der Waffe in der Hand steht, sollte auch verboten werden!!

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...
toll.

ich persönlich bin kein großer fan eines überwachungsstaates, aber was hier abgeht ist völlig fehl am platz. nicht die polizei ist hier zu verurteilen, sondern zwei einheimische die sich mit 2 promille hinters steuer setzen und vor einer polizeistreife flüchten. ich glaube betrunkene autofahrer gefährden weit mehr menschen als die polizei, die versucht diese gesetze zu überwachen.

dieser beitrag ist wirklich total unbegründet, diese argumente gegen die polizei sind wirklich an den haaren herbeigezogen.

20

Auch wenn ich das Verhalten der Carabinieri nicht gutheisse muss man doch fairerweise erwähnen, dass eine Alkoholkontrolle beim jugendlichen Fahrer rund 2 Promille ergeben hat und ein Beamter angab, er wäre fast vom Jungen überfahren worden.