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Radaranlagen sollen keine Einnahmequellen für Gemeinden sein

radar_vill_neumarkt.jpgDer Bezirkssprecher der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Werner Thaler sowie der freiheitliche Bezirkssprecher des Unterlandes, Arno Mall, stellen in einer gemeinsamen Presseaussendung fest, dass die Radaranlagen in Neumarkt in den vergangenen Jahren vor allem eine einzigartige Einnahmequelle für die Gemeinde Neumarkt war und damit nicht unbedingt nur der Verkehrssicherheit diente.

Der Streckenabschnitt, auf dem die Anlage installiert wurde, ist eine der übersichtlichsten zwischen Branzoll und Salurn. Damit ist die Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h nicht gerechtfertigt und widerspricht jedem Fahrgefühl.

Die öffentliche Forderung des Landeshauptmannes, auf die Abzocke zu verzichten, ist doppelbödig, da die Landesregierung diese unnötige Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h selbst festgelegt hat. Es stellt sich die Frage, ob die Entscheidung von Landesrat Mussner und Bürgermeister Vedovelli bewusst getroffen wurde.

Zudem ist die Rechtmäßigkeit der Einhebung von Strafen aus Geschwindigkeitsübertretungen durch die Gemeindeverwaltung auf Staatsstraßen (SS 12) zu bezweifeln, zumal die Zuständigkeit bei der Staatspolizei liegen könnte.

Die beiden Bezirkssprecher bewerten die Maßnahme, die Radaranlage zur Gefahrenzone bei der Einfahrt zum Lido-Parkplatz zu verlegen, als sinnvoll, solange das Freibad in Betrieb ist. In der übrigen Zeit sollte die Radaranlage so eingesetzt werden, dass sie der Verkehrssicherheit dient, so die beiden Bezirkssprecher Arno Mall und Werner Thaler abschließend.

Arno Mall
Freiheitlicher Bezirkssprecher im Unterland

Werner Thaler
Bezirkssprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT Unterland/Überetsch

30.06.2008

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12 Kommentar(e)

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1

in der 30zone gibt es aber keine "radar-falle" und wenn man mit 80 da durchfährt und angehalten wird, dann wird man die strafe bezahlen, auch ohne sich dann über die -womöglich übertriebene- geschwindigkeitsbegrenzung aufzuregen.

2

..
möchte einen sehen der in der grünen zone 30km/h fährt! da ist stau schon angekündigt! :-p

3

danke simon
völlig deiner meinung

"Konn woll sein dass de guate bundesdaitsche Mentalitaet zur Folgsamkeit fuehrt... "

ich schätze die bundesdeutsche Mentalität, ich fahre viel lieber dort als hier: hier hält sich kein Schwein an die Regeln, dort geht es diszipliniert zu (meist), zivilisiert. davon ist Südtirol und v.a. die Südütiroler Freiheit ganz weit weg.

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nehmen wir an die landesregierung hätte keine grenze von 70km/h an der stelle angebracht (aus irgend einem grund wird sie ja aber wohl dort sein).... hätte es dann dort einen unfall gegeben hätte sich die liebe südtirol-freiheit-partei sicher aufgeregt und bemängelt dass eine solche fehle....

ein guter rat: geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten, dann gibts auch keine strafe!

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@Nickname: Konn woll sein dass de guate bundesdaitsche Mentalitaet zur Folgsamkeit fuehrt...
Obr konn a sein dass, de Lait a Grenze respektiren tian, lei Folls es sinnvoll isch: selber guate Pifken fohrn net olm lei 50 odr maximal 70, wia ba ins afn Landstrossn olm vorsegn isch.

6

]Die üblichen Geschwindigkeitsbegrenzungen für motorisierte Fahrzeuge auf Bundesstraßen betragen:
* außerhalb Ortschaften 100 km/h
* innerhalb Ortschaften 50 km/h
* auf autobahnähnlichen Bundesstraßen (jeweils mindestens zwei Fahrstreifen für jede Fahrtrichtung oder wenn die Richtungsfahrbahnen baulich getrennt sind) gilt in Deutschland lediglich eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h.

//

Ich muss es nicht aus Wiki kopieren, ich fahre es selbst immer wieder.
so wie überall gibt es zwischendurch Begrezungen außerhalb der Ortschaften, so 70 bei Kreuzungen oder Straßenverenung, 60 bei Kurven, und auf der Autobahn gibt es häufig die Begrezung von 120 (hängt von der Gegend ab).
Und es wird häufig kontrolliert und durch die Bank gestraft. Ist auch richtig so.
Ich bin für deutsche Zustände.

ah, und wenn ihr nach Österreich geht, ist es genauso. Also bei Wiederangliederung müsstet ihr alle eure wilden Fahrgewohnheiten umstellen.

7

deutsche verhältnisse
zitat wiki:
[I]Die üblichen Geschwindigkeitsbegrenzungen für motorisierte Fahrzeuge auf Bundesstraßen betragen:
* außerhalb Ortschaften 100 km/h
* innerhalb Ortschaften 50 km/h
* auf autobahnähnlichen Bundesstraßen (jeweils mindestens zwei Fahrstreifen für jede Fahrtrichtung oder wenn die Richtungsfahrbahnen baulich getrennt sind) gilt in Deutschland lediglich eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h.

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ich bin sehr oft in Deutschland, und wo 70 steht fährt man dort auch 70. Ich bin für deutsche Verhältnisse: viel häufigere Kontrollen, bei Zuwiderhandeln Strafe, Punkt.

9

..
zu nickname:

wart ihr schon mal in deutschland?
und wisst ihr wie schnell man dort auf bundesstrassen ( in it. SS)fahren darf?? in vergleich heissen sie bei uns A22......

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raser
fahrt doch endlich anständig!

andernorst in europa sind die rechten für recht und ordnung, hier in südtirol für unrecht = raser und unordnung.

geht einmal nach deutschland oder österreich, dann lernt ihr, geschwindigkeitsbegrenzungen zu respektieren.

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Günther Morat

Bravo
Sehr korrekte Feststellung der Herren Mall und Thaler. Und ein vernünftiger Vorschlag dazu!

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Eine Wählermeinung

Zusammen ist man stark
Diese Form der Zusammenarbeit zwischen der Süd-Tiroler Freiheit und den Freiheitlichen würde ich auch in anderen Bereichen sehr begrüßen. Für die Landtagswahlen würde eine engere Zusammenarbeit der Beiden oder vielleicht eine Art "paralleles Bündnis" (ähnlich PD und Italia dei Valori bei Parlamentsawahlen = separat und doch zusammen)eine tolle Sache sein!