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Projekt Ried: Verantwortung vor kurzsichtiges Profitdenken stellen

projekt_ried_hoefe.jpgDie Landtagsabgeordneten der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz und Sven Knoll, fordern die Landesregierung auf, bei der endgültigen Entscheidung über das Skipistenprojekt Ried nach den Maßgaben Erhaltung von Naturlandschaft und "Ökologie vor Ökonomie" vorzugehen. Außerdem solle sie dem erklärten Willen der Bevölkerung Rechnung tragen und Weitsicht walten lassen.

Es ist absehbar, dass es sich in Zukunft immer weniger Menschen werden
leisten können, teure Sportarten auszuüben und dass die Feriengäste
unberührte Naturlandschaft mehr schätzen als ungehemmten Pistenrummel.
Das Kronplatzgebiet ist verbaut genug, es darf nicht zu weiterer
Waldrodung und Betonierung kommen. Wer Land und Leute liebt, kann da
nicht einfach zuschauen!

Vor allem an den Landeshauptmann ergeht die Aufforderung der beiden
Abgeordneten, sich in den letzten Jahren seiner Amtszeit kurzsichtigem
Proftidenken einiger weniger zu verweigern.

Lt. Abg. Dr Eva Klotz und Sven Knoll
21. 11. 08

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5 Kommentar(e)

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1

Bin auch strikt gegen das Projekt und freue mich über euren Einsatz dagegen. Es geht hier grundsätzlich nur um Einzelinteressen, die Bevölkerung hat nichts zu sagen. Und der Beitrag des Brunecker Bürgermeisters bei Südtirol Heute sagt viel über dessen politisches Potenzial aus.. So nicht! Die Reischinger Bevölkerung hat entschieden.

2

den willen der bevölkerung derart zu hintergehen und diese noch für vollkommen dumm zu verkaufen ist eine absoloute frechheit!! in zeiten wo es immer mehr um unberührte naturlandschaften geht (siehe gadertal) baut die kornplatz ag eine neue piste!! entweder die mitglieder der uvp sind vollkommen naiv und unfähig oder verdienen gut daran, die entscheidung derart ausfallen zu lassen!! ein schelm wer böses denkt! zufällig natürlich der termin einige wochen nach der landtagswahl......

3

Kapitalwahn und Überheblichkeit
Was macht unser Land als Touristenhochburg aus? Verbaute Berge oder doch naturbelassenen Wiesen, Wälder und Berggipfel? Obwohl das Projekt Ried kurzfristig sicher Profit für die Kronplatz AG, Geschäftsleute und für einige Hoteliere bringt, langfristig werden wir aber dafür mit Sicherheit bezahlen müssen.
Ich finde, dass der Punkt erreicht ist um solche größenwahnsinnige Projekte zu verhindern. Man sollte lieber in die Zukunft denken und auf Nachhaltigkeit setzen. Der Erhalt unserer Kulturlandschaft muss im Vordergrund stehen, wegen unseren Naturschönheiten kommen schließlich auch so viele Gäste in unser Land.
Die Beinträchtigung und Zerstörung natürlicher Lebensräume hat auch uns in Südtirol schon lange erreicht. Das Gebiet rund um Ried hat einen hohen ökologischen Wert mit einer hohen Artenvielfalt an Tieren und Pflanzenarten. Es ist nur mehr eine Frage der Zeit, bis der "Kreislauf der Natur" kippt.
Es gilt nach "Menschenmaß" zu handeln, nach dem Sicherheitsprinzip vorzugehen: Alle möglichen Folgen solcher Projekte auf die Umwelt zu hinterfragen. Dies ist Aufgabe unserer Politiker.

Macht weiter so!

4

Nein
Reischach hat bereits in einer selbstverwalteten Volksbefragung entschieden, dass die Bevölkerung dieses Wahnsinnprojekt nicht will. Das ist zu respektieren. Die beiden Weiler Ried und Walchhorn sind für den Massentourismus zu schade und die einzigartig schöne Landschaft soll für unsere Nachkonmmen erhalten bleiben.

5

stimmt, laut berichten von Hoteliers, stornieren immer mehr touristen die Aufenthalte in den teuren Hotels in Bruneck... besser die bauen die Piste nicht, da es durch die wirtischaftskrise unrentabel wird!!!