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Polizei verhält sich in Süd-Tirol wie Besatzungsmacht

polizia_di_stato.jpgEntschieden zurückgewiesen werden muss der Vorwurf des Quästors Piero Innocenti, wonach die italienischen Polizeikräfte in Süd-Tirol permanent schlecht gemacht würden, obwohl sie nur ihre Arbeit verrichten.
Diese Märtyrerrolle steht der italienischen Polizei gewiss nicht zu, da sie sich besonders in Süd-Tirol sehr oft wie eine arrogante Besatzungsmacht und nicht wie ein „Freund und Helfer" verhält, so Sven Knoll, Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT.

Die jüngste Kritik des HGV am Verhalten der Polizei ist daher durchaus gerechtfertigt und spiegelt lediglich den Unmut der Bevölkerung wieder, welche den andauernden Schikanen der Polizei ausgeliefert ist.

Insbesondere in den letzten Monaten sind immer wieder Fälle bekannt geworden, bei denen Polizisten unschuldigen Bürgern das Recht auf Gebrauch der deutschen Muttersprache verwehrt haben und sie sogar beschimpft und bedroht haben. Anstatt für die Einhaltung der Gesetze zu sorgen, setzen sie sich somit sogar willkürlich über diese hinweg. 

Im Gegensatz zu Deutschland und Österreich, werden die Bürger hierzulande selbst bei einer normalen Straßenverkehrskontrolle regelrecht überfallen und von schwer bewaffneten Einheiten, mit der Maschinenpistole im Anschlag, eingeschüchtert. Insbesondere auf Touristen, die aus ihrer Heimat einen freundlichen und gesitteten Umgang mit der Polizei gewöhnt sind, wirken derartige Vorkommnisse äußerst befremdend, da ein solches Verhalten der Polizei in eine afrikanische Militärdiktatur passt, aber nicht in einen europäischen Staat, so Sven Knoll. 

Süd-Tirol ist weder ein akutes Krisen- noch ein Kriegsgebiet, weshalb die übermäßige Polizeipräsenz völlig ungerechtfertigt und überflüssig ist. Eine drastische Reduzierung der Einheiten, sowie eine intensive Schulung, was den freundlichen Umgang mit den Bürgern anbelangt, wäre der italienischen Polizei daher dringend anzuraten. 

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

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29 Kommentar(e)

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1

und nun?
hat niemand mehr etwas zu sagen?

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Die Seiten der Medaillen
Es stimmt. Jede Medaille hat zwei Seiten. Und jede Seite ist besser als die andere. Hängt davon ab wer sie anschaut.
Jemand wollte Beispiele: ich kann den Sanitätsbetrieb Bruneck angeben. Nach Durchleuchtung des Oberkörpers wurde der Bericht, trotz italienischem Namen des Patienten und Aufforderung den selben in italienischer Sprache zu haben, da dieser für den Onkologen in Trient bestimmt war, wurde trotzdem in deutscher Sprache ausgestellt, mit der Begründung dass ein Arzt der dies ins Italienische übersetzen kann nicht vorhanden ist. Diese Übersetzung wurde erst nach 20 Tagen durchgeführt. Die Folge war dass der unterzeichnende, welcher kein Doktor ist, deshalb auch nicht mit technischen Vokabeln stehts in Verbindung ist, den ganzen Bericht mündlich dem Onkologen in Trient übersetzt hat.
Die Rechnungen wurden mir persönlich nur in deutscher Sprache seitens dieser Sanitätseinheit zugesendet, obwohl ich keinen deutschen Familienname habe und als ich anfragte wieso die Doppelsprachigkeit berücksichtigt wurde, sagte man mir dass sie ahnten dass ich deutscher Sprache wäre, weil mein Name deutsch ist.
Nur nicht von den Polizeikräften werden die Normen nicht eingehalten. Und zuletzt möchte ich noch sagen dass wenn es uns in Südtirol mit der Kriminalität besser geht als anderswo in Italien, ist es vielleicht der Präsenz dieser Kräften zu verdanken. Mehr Kontrolle, weniger Delikte. Und wenn in den letzten 15 Jahren, obwohl in diesen Tagen es wieder tödliche Unfälle gegeben hat, viel weniger Tote auf den Strassen waren, ist es sicherlich nicht den Wirtsleuten zu verdanken.

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Frank-Uwe Ohliger

Besatzungsmacht!
Wir waren dieses Jahr im Grödnertal zum Skilaufen. So viele Polizisten habe ich noch nie gesehen(allgegenwärtig). Morgens von St. Ulrich aus mit der Gondel hoch, zack Kontrolle. Über eine Stunde wurden die Personalien meines Sohnes und dessen Freund überprüft. Die jungen Polizisten in zivil waren nicht unfreundlich aber doch bestimmend. Wir selbst leben an einem großen US-Militärstandort sind also einiges gewöhnt. Im Vergleich zu St. Ulrich scheint bei uns nur eine grosse Friedensmission stationiert zu sein und bei euch laufen wohl jede menge Ganoven herum? Spass beiseite ich persönlich hoffe das ihr es schafft die Polizeihoheit zu erlangen und das Südtirol eines Tages wieder "frei" sein wird. Als wir unsere Vermieter fragten ob sie Italiener seien verneinten sie lautstark. E. K. mach weiter so für ein freies Südtirol! Gruss Uwe

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Nicht ganz das Gleiche
Dein Vergleich ist nicht ganz richtig.
Erstens hast du kein Beispiel angegeben.
Zweitens gibt es für fast alle Italiener in Süd-Tirol die Möglichkeit Deutsch zu sprechen. Außer man kapselt sich in Bozen ab. Aber es gibt vor allem in den Gemeinden für Deutsche kaum Gelegenheiten Italienisch zu reden. Dass die deutsche Krankenschwester mit der deutschen Patientin Italienisch spricht, wird wohl nicht verlangt?

Was bemängelt wird ist, dass die Polizei in (fast) rein deutschen Gemeinden kein Wort Deutsch spricht oder sprechen will.

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Heinz Pichler

Ist deine muttersprache italienisch?
@couronne5: also in einem deutschsprachigem forum/internetseite wirst du vermutlich nur die eine seite der medaille finden. aber das muss man nicht gleich negativ auslegen: wie kann sich jemand deutscher muttersprache über einen beamten aufregen der kaum italienisch sprechen kann? doch sehr unwahrscheinlich dass sich diese auf italienisch unterhalten würden. somit kann das ja nur einem italienischsprachigen auffallen.

und wenn ich mich über einen nicht-deutschsprechenden polizisten aufrege, dann denke ich auch das gleiche von einem nicht-italienisch sprechendem polizisten, arzt, gemeindeangestellten usw.
vermutlich ist auch die zweisprachigkeitsprüfung an sich zu wenig und man sollte sie alle jahre wieder aufs neue ablegen müssen. denn eine sprache kann man ja leider auch sehr schnell verlernen.

Bist du eignetlich der Meinung dass es viele Ärzte gibt die nicht gut italienisch sprechen können oder war das eine rein hypotetische Frage?

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Doppelsprachigkeit nur bei Carabinieri,
Ich lese und höre viele Klagen deutschsprachiger Südtiroler über die Nichtdoppelsprachigkeit der Polzeikräfte in Südtirol. Das bedeutet wohl das viele nicht deutsch oder nicht gut deutsch sprechen. Und was sagen diese Personen von der Doppelsprachigkeit in den Krankenhäusern oder in den Gemeinden, wo sehr viele "Herr Doktor", Krankenpfleger/innen oder Angestellte trotz öffentlicher Stelle mit Doppelsprachigkeitspflicht kaum die italienische Sprache beherrschen?
Wo bein einigen der Satz "siamo in Italia" beliebt ist ist bei anderen der Satz "wir sind in Südtirol" beliebt.
Und nun?
Sind wirklich nur die Anderen die Bösen"?

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Antworten..
@achim: selbstverständlich gibt es auch in deutschland und bayern positives...
@heinz pichler: betreffend Maschinenpistole hast du natürlich
1000% recht.
@: auch inder CH gibt es ruppige Polizisten, das ist Charaktersache,
meine ich...

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Heinz Pichler

Carabinieri
Also dass eine Maschinenpistole (welcher Marke auch immer) in Südtirol bei einer Strassenkontrolle übertrieben ist, da gebt ihr mir doch hoffentlich recht.
Die Polizei kann gerne stark bewaffnet sein wenn es dafür einen Anlass gibt (Banküberfall, Fahndung, Terroralarm,...). Und ja, alsPolizist ist es in Sizilien angevracht kugelsichere Westen zu tragen.

Was das Verhalten der Polizei betrifft so muss ich dir nach gründlicher Überlegung Recht geben. Eigentlich waren die italienischen Polizisten auch immer nett und freundlich zu mir. Wobei ich dennoch immer Angst und Respekt habe wenn ich von den Carabinieri aufgehaltet werde. Vermutlich macht das die Kombination aus Uniform, schwere Bewaffnung, hohe Strafen und fremde Sprache.

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Frage doch berechtigt
@ff: 1973 und 1977, habe ich doppelte Polizeipatroullien in Johannesburg, Pretoria und Kapstadt gesehen, das heisst: es waren immer ein weisser und ein
farbiger Polizist auf Patroullie.
Sowie auch beim Militär: immer doppelt und gemischtfarbig.
Es gab Spitäler, WC separat etc. das ist Diskriminierung,sowie Parks nur für Schwarze/farbige.
Zudem am Flughafen, farbige Zöllner!! Deshalb hinkt der Vergleich mit Südtirol,wo Polizisten und Zoll .... etc auch "deutsche" sind.
@Tafeln: Ist Meinungsfreiheit, sollte gestattet sein....

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Achim Baden-Württemberg

weder gut noch schlecht
Hallo Doppelbürger,

danke,dass du mich daran erinnert hast. Ich denke auch nicht, dass in Deutschland alles nur gut, in Italien alles nur schlecht ist.

Einen großen Vorteil haben die Südtiroler bei Italien: Sie müssen nicht wie wir für die Geltungssucht einer großen Hauptstadt blechen, die ansosnten kein Geld für Schule und Kindergarten hat.

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@Matthias
@Matthias
Wenn das Schild "SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN" ein Schritt in die Freiheit ist, dann ist es wohl nicht überflüssig.
Ich denke es ist wichtig und richtig Zeichen zu setzen und auf dieses Unrecht der Annexion endlich im Land hinzuweisen.
Mit Sonntagsreden erreicht man nichts. Haben das Ost/deutschen schon vergessen?

@Doppelbürger,
wenn man die Antwort weiß, braucht man nicht die Frage zu stellen. Wegen der getrennten WCs wurden der Rep. Südafrika keine Sanktionen verhängt, sondern wegen der Diskriminierung. Und das geht nur wenn Weiße in Verwaltung und Polizei sitzen.
"SÜD-TIROL darf nicht Südafrika sein"

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@ Doppelbürger
Du sagst es! Ich mein, ich bin noch nie (unbegründet!!!) so stark auf Drogen Kontrolliert worden wie in D! Und? Dann lassma halt die grünen Männchen den kofferraum auspacken und die Taschen filzen, wenns ihnen Spaß macht. Wie du in den Wald hineinschreist, so schreit er zurück! Nur für eine Hetzpartei wie diese hier zählt das nicht.

13

Polizeien....
@freigeist: .. das meinte ich ja,
ich erlebte bis auf 1-2 mal in Italien immer freundliche Polizisten. Doch das sind auch Menschen und keine Roboter.
Polizeien sind eigentlich aufgrund der Aufgabe Überall gleich.(nur in teils Ländern zudem noch koruppt).

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Kann mich noch erinnern, wie ein paar Freunde und ich auf dem Zug Richtung Innsbruck trotz Schengen von einem Gendarmen kontrolliert wurden - Ausweise ok. Nach 5 Minuten kam noch ein Gendarm zur kontrolle. Wir sagten ihm, wir wären kontrolliert worden. Da öffnete er die Halterung seiner Pistole und meinte nur "Aber nicht von mir!!!"
Ist das die freundliche und gesittete Polizei anderer Länder, die hier im Artikel angeführt wird??? Hetzblatt!

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@ Matthias
Ich sehe das mit Italien nicht so pessimistisch wie Sie. Die meisten Süd-Tiroler haben auch kein Problem mit den Italienern im eigenen Land, sondern meistens mit der überheblichen Einstellung von vielen Repräsentanten dieser Staatsherrschaft, wie zum Beispiel die Polizei- und Sicherheitskräfte verschiedenster Art, die am liebsten nichts in Alto Adige neben dem Gefühl "siamo in Italia" dulden würden. Auch hier ist das ein Querschnitt der Gesellschaft, nur mit dem Unterschied, dass gerade Süd-Tiroler extrem unterrepräsentiert sind. Es sind auch oft genug Postfaschisten und Duce-Nostalgiker, die gerade in Süd-Tirol an eine nationalistische Mission der Italianità glauben, und ein geeignetes Exorzierfeld für ihre wirren Ideen vorzufinden suchen, da sie anderswo in Ober-Italien nicht so bald und so leicht so viel Spielraum für diesen Wahnsinn vorfinden. Es gibt aber Gott sei Dank genug Italiener, die aufrichtige Demokraten und Europäer sind, die solche Umtriebe verurteilen, die in Süd-Tirol sich heimisch fühlen, die die Sprache der Mehrheit gut bis sehr gut gelernt haben, und dieses Land auch mögen. Die Zuneigung die vom Herzen kommt, kann man daher nur mit gegenseitiger Symphatie beantworten. Das ist schon eine gute Basis für eine unverkrampftere Zukunft Miteinander der Sprachgruppen. Man kann auch unmöglich ewig die Italiener in Süd-Tirol für die Fehler ihres Landes in der Geschichte verantwortlich machen, aber sie ist lebendig, wie in keinem anderen Land, gerade in Süd-Tirol. Wäre die demokratische Selbstbestimmung einmal in Zukunft politisch möglich, und die Klärung dieser Frage würde dem Land und Volk Süd-Tirols auch gelingen, würden höchstwahrscheinlich viel mehr Italiener in ganz Tirol leben wollen im Vergleich zu heute, da in diesem Fall die Autonomiebestimmungen obsolet werden würden. Das Land müsste in so einem Fall offiziell per neue Landesverfassung Deutsch, Italienisch und Ladinisch-sprachig für immer bleiben, damit sich die Frage der Minderheitenschutzes nie mehr stellt, sonder nur die der gleichberechtigten Staatsvölker, entweder eines wiedervereinten Landes Tirol, oder eines neuen Landes Süd-Tirol, wenn das der demokratische Wille der Bevölkerung sein sollte. Dabei müssten die Italiener zwei Minimalanforderungen im Umgang der Sprachgruppen erfüllen, erstens demokratische Mehrheitsentscheidungen der Bevölkerung der AP Bozen Südtirol ohne Wenn und Aber akzeptieren, und zweitens mit keinen unlauten Methoden diese zu hintertreiben versuchen. Im Vordergrund muss immer für alle Bürger das Wohlergehen der näheren Heimat stehen, und nicht das, was man in ferner Hauptstadt dieses Staates in Rom dafür hält. Die Politik der Autonomie hat, glaube ich, bis jetzt ausreichend und für alle überzeugend bewiesen, dass gerade sie mit ihrer Politik in allen Bereichen der Gesellschaft im Gegensatz zu Italien das Land Süd-Tirol exzellent regieren kann, daher allen Menschen kann es nur besser und nicht schlechter gehen, wenn man die Landespolitik auch als Bürger unterstüzt. Dabei ist es keinesfalls gesichert, dass eine Volksabstimmung oder ein Referendum zur Frage der Selbstbestimmung die Seite der Befürworter dieser auch wirklich gewinnen würde, da es dabei wie immer auf so viele Faktoren ankommt. Es ist nur wahrscheinlich, aber nicht gesichert, dass die Süd-Tiroler mehrheitlich in so einem Fall die Selbtbestimmung bejahen würden. Die Landesregierung in Bozen müsste dann das kurz- und langfristig national und international in der eigenen Politik berücksichtigen und im Sinne der Ausübung der Selbstbestimmung des Landes umsetzen. Man würde dann endlich Schwarz auf Weiss genau wissen, woran man ist, und das würde sicherlich als Orientierungshilfe für viele Jahre oder Jahrzehnte allen Seiten genügen. Die Zwei- oder Dreisprachigkeit der Ämter oder von topographischen Namen ist nur dort erforderlich, wo es genug Menschen gibt, die diese Sprache auch im Alltag verwenden. In einem Staat der Fremdbestimmung ist das eine Maßnahme, die diesen Anspruch der Fremdherrschaft über ein anderes Volk legitimieren, und sichtbar aufzeigen sollte. Das ist auch z.B. in Spanien im Baskenland oder Katalonien nicht anders, bzw. in Frankreich in Bretagne, Elsass, Korsika etc. Die ethnischen Minderheiten, die im eigenen Siedlungsgebiet grosse Mehrheiten sind, werden oft genug zu Exoten eines Landes degradiert, wie die Indianer in Amerika, die man mit Interesse für das Fremde und unbekannte bestaunt. Auch das müsste einmal in Zukunft der europäische Gedanke der Zusammenarbeit über alle Grenzen und durch Einsatz der Politik für Ideale der Gleichkeit und Brüderlichkeit der freien und selbstbestimmten Völker überall in Europa zufriedenstellend für alle Seiten lösen können. Ist das zu viel verlangt, wenn man die EU beim Wort nimmt, oder sind das immer nur fromme Sonntagsreden? Das hat es schon sogar einmal zum Beispiel zwischen Frankreich und Deutschland gegeben, als im Jahre 1956 bis dahin das französische Saarland in einem Referendum zu über 84%, glaube ich, für das deutsche Vaterland und gegen Frankreich in einer freien und demokratischen Wahl der eigenen Selbstbestimmung abgestimmt hat, und am 01.Jänner 1957 dem Geltungsbereich des deutschen Grundgesetzes und der Bundesrepublik Deutschland beigetreten ist. Das hat es also bereits zeitgleich mit der Gründung der EWG schon einmal in West-Europa gegeben, dass ein fremdbestimmtes Volk selbst über die eigene Selbstbestimmung frei entscheiden durfte. Dazu vor 50 Jahren, in der Nachkriegszeit und in einer ganz anderen demokratiepolitischen Landschaft in Europa. Die unzähligen gelungenen Selbstbestimmungen in Ost-Europa seit dem Fall der Berliner Mauer 1989 lehren uns, dass jede Selbstbestimmung eines Volkes sogar unter schwierigsten Bedingungen zur Gänze möglich ist. Dazu braucht es einen festen Willen der Bevölkerung, und eine politische Führung an der Spitze der Autonomie oder eines Landes, die entschieden diesen Weg verfolgt, und die Selbstbestimmung glaubwürdig nach innen und aussen politisch, ethnisch, kulturell, sprachlich oder aus anderen Gründen, wie z.B. die Wiederherstellung der historisch-ethnischen Landeseinheit des Landes, begründet. Der Weg dorthin kann sehr lang sein, dazu müsste man aber den ersten Schritt tun, danach schaut es aber gerade jetzt in der Landesregierung Süd-Tirols nicht aus, es sei denn, das würde sich einmal in Zukunft ändern. Das hat natürlich auch damit sehr viel zu tun, in welche Richtung sich Italien nach der Wahl jetzt bewegen wird. Manche Beobachter in Italien meinen aber, in dieser Wahl geht es um nichts, ausser Macht für La Casta, daher wird sich nach der Wahl auch nichts ändern, es kann nur noch schlechter werden, bis es wieder, wie im Schnitt seit 1946 jedes Jahr, wieder eine Neuwahl in Italien gibt.

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Korrektur
Da hier viel von Maschinenpistolen geredet wird, sei angemerkt, dass Beretta das aelteste Ruestungsunternehmen der Welt ist, tja Italien ist eben ein Land der Alten... Die Firma befindet sich seit etwa 15 Generationen in Familienbesitz.

Ich finde es schon etwas arrogant, wie selbsverstaendlich fuer die Carabinieri Vorgaben aus den noerdlicheren Gefilden vorgebracht werden. Wieso sagt niemand, die oesterreichische Gedarmerie solle sich den Carabinieri anpassen. Zumindest sind die Carabinieri schicker angezogen, als die Polizisten in Deutschland. Und die Handfeuerwaffe auf dem Bild ist jetzt auch nicht die groesste. Auf den Flughaefen in Deutschland sieht man doppelt so lange Fabrikate. Was mir auch sehr an den Carabinieri gefaellt, ist dass sie die Pistole als Rechtshaender meistens liks, aber dafuer umgekehrt tragen, d.h. den Waffenguertel um 180 Grad drehen. Eine solche Konfiguration habe ich bei oesterreichischen oder deutschen Polizisten noch nie gesehen. Der Nazi Goehring hat den Guertel auch so getragen.

In Deutschland wird uebrigens bei Strassenkontrollen von dem zweiten Polizisten manchmal auch die Waffe gezogen, in Abhaengigkeit des von den Polizisten eingeschaetzten "Gefahrenpotentials". Bei einem Rentnerpaar wird wohl weniger schnell die Waffe gezogen, als bei einer Gruppe 25-jaehriger maennlicher Fussballfans.
Also in diesem Artikel wird die Polizei im Ausland etwas hochstilisiert.

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Richtigstellungen..
@geschätzte User, auf folgende Verdächtigungen und diversem antworte ich wie folgt:
@Markus: ich bin relativ viel im Südtirol, aber auch in letzter Zeit in Italien, wenn auch nur kurz, zweitens ein Verwandter leistet Carabinieri Dienst, fair und deutschsprechend¨¨ Markus alles klar?
@ff: Warst du schon in Südafrika?
Ich mehrmals, habe auch schon 2 Monate dort gelebt, in der Zeit der Appartheit, zweitens habe ich Verwandte in Sinoville(SA), nun beantworte mir die Frage, hat es im Südtirol WC`s für deutsche und für Italiener, separat gegeben und so angeschrieben? Alles klar doppel f? 1:0
@Heinz Pichler: ich meinte Maschinenpistolen, schau der Ton der Gendarmerie ist in etwa so wie überall. Gegenwärtig werden Sachen gesammelt, denn zufriedene Oesterreicher gibt es eben auch nicht, wie überall! Was bildlich festgehalten und nicht nur von mir gesehen, ist beweisbar! 2:0
Zweitens die Maschinepistole siehst du auch in Agordo (BL) auf dem Markt!!etc. Alles klar?
@Achim: über Deutschland mag i`net schreibe, es gibt zu viele in der Schweiz, kommen und wissen alles besser. Polizeistaat Deutschland mit Ordnungsämter etc? Da sind mir die Balkaner noch lieber!!
@Yvan: 26 Kantone (inkl. Hakbkantone) Kantonspolizei ist Staatspolizei, da jeder Kanton föderalistisch- autonom ist.
Es gibt aber auch eine Bundespolizei, ja lernts ihr das net auf der Uni?
@an Alle: .. ich bin weder fanatisch noch bei der Digos oder bei irgendeinem fiamme Verein.
Habe meinen Militärdienst in der CH geleistet, da ich wählen konnte, mir sowas zu unterstellen ist ein Hohn... habe ich stets doch für Südtirol gesprochen, aber eben nicht gegen Italien welches ein Heimatland von mir ist. Einen kleinst- Teil meiner frühen Kindheit habe ich in Ortisei/St.Ulrich verbracht.
Müssste eigentlich San Ulrico übersetzt sein.....
Herzliche Grüsse ins Südtirol...

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Apartheit Regime Südtirol?
Mich erinnert die Situation in Süd-Tirol immer an das Apartheit Regime in Südafrika.
Weiße Minderheit kontrolliert Schwarze Mehrheit.
In Süd-Tirol: italienische Minderheit kontrolliert Tiroler Mehrheit.
Sind die Südtiroler die Neger Europas, die man in ein Homeland (ital. Provinz) auf ewig eingekerkert hat?

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Servus Achim,

Es gibt kein schweizer Polizei sondern 26 Kantonspolizeien! Wusstest du es nicht ?

Doppelbürger : Viele Grüsse nach Zürich aus dem Kanton Neuenburg!

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Heinz Pichler

@Doppelbürger (IT und CH)
Ich weiss nicht wie du auf die Idee kommst, dass die Polizei in Kärnten Maschinengewehre haben bzw. einsetzen. Aber bermutlich zeigt das nur wieder mal wie viel man auf deine fachkundigen Informationen geben kann...

Ich lebe nun seit 10 Jahren in Kärnten und habe in Österreich erst zwei mal Polizisten mit Maschinenpistolen gesehen. Einmal in Osttirol und einmal in Kärnten. Beide male war es bei einer Strassensperre nach einem Banküberfall. Es gab somit einen Grund dafür.

Wie schon gesagt: ich sehe schon ein, dass man als Polizist in Neapel vermutlich auch eine Maschinenpistole haben sollte. Aber in Südtirol ist das nicht angebracht. Zumindest nicht bei einer gewöhnlichen Verkehrskontrolle. Mal davon abgesehen, dass sich die Carabinieri einfach ganz anders verhalten als die österreichische Polizei. Ich sage jetzt einfach mal: die österreichische Polizei ist bürgernäher (Routinekontrolle oder wenn man Hilfe brauch). Bei den Carabinieri merkt man einfach viel mehr dass sie sich als Respektsperson fühlen.

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@Markus, @Südtiroler Freiheit
Falls ich als deutscher Staatsbürger moralisch berechtigt sein sollte einen Kommentar abgeben zu dürfen: @Markus A.: so menschlich (gut und richtig), das ich befürchte das diese Ansicht so schnell keine Chance auf Verwirklichung bekommen wird. Weil die Welt der Menschen so ist, wie sie nun mal ist. Andererseits (auch wenn es hart klingt): allein ihr deutschsprachigen Südtiroler habt das Recht euch zu entscheiden. Völlig egal ob für Italien, für einen eigenen Staat oder den Wunsch (wieder) ein Teil Österreichs zu werden. Eure Urgroßväter- und Großväter haben das Land für euch erhalten. Mit ihrem Leben. Ihr seid heute italienische Staatsbürger, allein durch ein Mißverständnis des ehemaligen K.u.K. Oberkommandos. Italien hat euren Urgroßeltern und Großeltern den Krieg erklärt, diesen Krieg nicht gewonnen und durfte euer Land trotzdem "rechtmäßig" annektieren. Die italienische Staatsmacht ist klug genug um zu wissen, das aus "Unrecht niemals Recht" werden kann. Und "schützt" ihr "Recht" in dem sie euch und alle die euch besuchen, in die Läufe von Maschinenpistolen schauen läßt. Wann und wie Ihr Euch entscheidet - es wird immer eure Entscheidung bleiben. Ob Italien das nun passt oder nicht. Derweil übernehmen wir die italienischen Müllberge. "Südtirol ist nicht Italien!" - auch wenn ich persönlich die Aufstellung der Schilder mutig, wie auch überflüssig empfinde - jede erbost-beleidigte Sachbeschädigung oder Entfernung dieser Schilder, ist ein volles Eingeständnis der italienischen Annexion des südlichen Teils von Tirol und ein weiterer Schritt zur Freiheit.

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Achim Baden-Württemberg

Polizei
Lieber Doppelbürger:

Der Unterschied zwischen bundedeutscher und österreichischer und schweizerischer Polizei einerseits, mediterraner Polizei andererseits ist dieser: der Ton macht die Musik !

Übrigens: Kennen Sie das amerikanische Sprichwort: pay with peanuts and you will have monkeys.

Das ist m.E. das Problem in Südeuropa.

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Machtdemonstation...
@Markus: Schau mal, das ist nicht richtig, und übertrieben - aber gerade am Bsp. Deutschland, mit ihren Ordnungsämter und massivem Polizeiaufgebot, zB an der noch nicht Schengengrenze Schweiz...
ich bin der Meinung im Südtirol soll es eine zweisprachige Polizei geben (2 Amtsprachen D und I) Beide Sprachen sollen und müssen von ALLEN Polizisten fliessend gesprochen werden, wie in der Schweiz. Hier müsste nur die Autonomie korrekt ungesetzt werden, von der SVP Südtirol!!!

24

@ff
... aber, aber ff, ich zwinge doch niemandem etwas auf.
Wie du nachlesen kannst, war es ein Beispiel.
1 Carabbiniere aus dem Molise oder einer anderen Provinz, soll doch al Polizist arbeiten dürfen-natürlich muss endlich durchgesetzt werden, dass die deutsche Sprache amtstauglich gesprochen wird.
Ja was habe ich denn vor einiger Zeit in Neapel gesehen. Eine Carabbinieripatroullie bestehend aus zwei deutschtirolern und was soll denn daran falsch sein?
Der mit den Maschinegewehr und den Oesterreichern (geh malins Burgenland und nach Kärnten), was siehst du da? Maschinengewehre...
übrigens der Kdt der Alpini in Nassiria (IRQ) ist ein deutschtiroler
und meine Urgrossmutter war aus Innsbruck, darum denke ich das Sprachenproblem muss gelöst werden,
da gebe ich dir recht. Wer eine öffentliche Stelle will oder ein Amt soll 2sprachig sein-ein MUSS!!

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Sicherheit in ST
@ Doppelbürger. Haben Sie so gute Kontakte zu den Sicherheitskräften, dass Sie überall und jede Zeit bei diesen Diensten einen Step- oder Infobesuch machen können? Heutzutage sollten überall in der EU die Sicherheitskräfte vor allem nach innen als Serviceunternehmen wirken und nicht als ein Instrument der Einschücherung der Bevölkerung. Das Heranzüchten einer überdehnten alles kontrollierenden Polizei ist im demokratischen Sinne äusserst bedenklich, sie darf vor allem nicht Staat im Staat werden. Die Italiener in Süd-Tirol unterliegen verbreitet immer noch einem Irrtum, dass man ihre Sprache, Zivilisation und Kultur in der deutschsprachigenen Bevölkerung ablehnt, und sie als Menschen nicht will, daher muss man die Italianitá des Alto Adige mit allen Mitteln verteidigen, damit sie nicht von alleine einmal verlöscht. Die meisten Menschen aber können ganz genau unterscheiden, was für sie gut oder schlecht ist. Von Italien konnte man und kann man sicherlich in zivilisatorischer und kultureller Hinsicht nur sehr viel profitieren und dagegen hat doch niemand etwas, wenn das auf freiwilliger Basis und im gegenseitigen Respekt der Kulturen passiert. Das gilt in die entgegengesetzte Richtung auch für die Italiener, die in anderen Kulturen vieleicht Anleihen vorfinden. Ich bin der Meinung, dass einem Land nichts besseres passieren kann, als wenn man durch intensive Begegnungen mit anderen Kulturen die eigene Herkunft und Identität reflektiert, und um die neuen Einflüsse, Elemente bereichert und ergänzt. Das darf aber wie gesagt nur freiwillig geschehen, man darf es nicht zu erzwingen versuchen. Das ist in Süd-Tirol bekanntlich anders gekommen, trotzdem der italienische Einfluss ist jetzt hier da. Damit kann man auch gut leben, vorausgesetzt, niemand mehr in Italien versucht die Menschen umzukrempeln, damit Italianitá an Einfluss in Süd-Tirol wieder gewinnt. Die italienische Kultur in Süd-Tirol braucht heute keine uniformierten und andere Aufpasser an jeder Ecke, dazu in zehn verschiedenen Arten, wie vieleicht in einer aufmüpfigen Kolonie. Meine persönliche Abneigung dem gegenüber gilt nicht der Italianità als solche, sondern der Weigerung des Staates der Klärung der Selbstbestimmungfrage Süd-Tirols. Es ist ein Dilema der eigenen Herrschaft für Italien, aber das muss einmal zufriedenstellend gelöst werden. Erst danach nach dieser Klärung wird man unverkrampft miteinander in diesem Land leben können, ist das so viel von Italien in einer EU des 21. Jahrhunderts verlangt?. Die Stadt Bozen hätte sogar die besten Voraussetzungen dazu, ein blühendes Zentrum der italienischen Kultur im deutschsprachigen Raum zu werden, würde man endlich einmal die Frage der Selbstbestimmung gleichberechtigt auf allen Seiten zufriedenstellend lösen können. Stattdessen gibt es in diesem Land permanent die Politik des provinziellen Kleingeistes und Autonomie-Pfennigfüchserei. Heute glauben die Süd-Tiroler ihre Eigenart um jeden Preis gegenüber dem Staat der Fremdbestimmung verteidigen zu müssen, die Italiener im Sinne der Italianità auch. Dazwischen gibt es wenig Raum für einen echten und nach innen und aussen strahlenden zivilisatorisch gegenseitig befruchtenden Dialog und Einfluss zwischen den beiden Kulturen und Sprachen. Ich glaube, auf allen Seiten gibt es genug vernünftige Menschen, die das auch so ähnlich sehen, nur keiner handelt danach, da man eventuell alte Besitzstände aufgeben müsste, oder weil die Entscheidungen anderswo und nicht vorort gefällt werden. Um diese alte Ideologie der Italianità des Alto Adige und vieles andere mehr zu schützen, braucht anscheinend Italien diese permanente massive Präsenz der Sicherheitskräfte in Süd-Tirol, damit man selbst glaubt, dieses Land gehört immer noch zum Stiefelstaat, und damit auch die Süd-Tiroler es auch nicht so bald vergessen. Wie wäre es damit, wenn wir alle damit beginnen würden zu denken, vieleicht danach zu handeln, dieses Land gehört zuerst nur sich selbst und allen Bürgern, die zwischen Salurn und Brenner leben und Süd-Tirol - Tirol del Sud auch lieben, und dann den Europäern, die heute einen direkten Bezug zu Süd-Tirol haben, wie zum Beispiel die heutige Staatsmacht Italien und das alte Vaterland der Süd-Tiroler Österreich? Nicht entweder oder, sondern sowohl als auch wird dieses Land weiter bringen, mit oder ohne die überdurchschnittliche Anwesenheit der Sicherheitskäfte, die wohl eher damit beschäftigt sind, sich selbst zu verwalten, und Berichte nach Rom zu schreiben, als wirklich greifbar der Sicherheit der Bürger in Süd-Tirol zu dienen.

26

Reine Machtdemonstration
@Doppelbürger,
was soll eigentlich diese anmaßende Frage? Warum willst du uns eine sizilianische Polizei aufzwingen?
Wir sind Deutsche und brauchen keine italienischen Aufpasser und schon gar nicht Süditalienische.
Stell dir vor wir Tiroler oder Österreicher stehen mit Maschinengewehr (oder auch ohne) in Süditalien herum und sprechen kein Wort Italienisch. Würde die Bevölkerung dort das nicht auch als Provokation empfinden?

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Heinz Pichler

@Doppelbürger
@Doppelbürger
Ich verstehe leider nicht so recht worauf du hinaus willst. Ich konnte keine Aussage gegen sizilianische Polizisten finden. Ich glaube du hast Markus falsch verstanden...

Ja, es gibt in Südtirol auch Polizisten deutscher Muttersprache. Ist auch deshalb notwendig weil Polizisten zweisprachig sein müssen. Und eigentlich wird ja nur in Südtirol die jeweils andere Landessprache in der Schule gelehrt. Und ja, selbstverständlich kann auch ein Sizilianer in Südtirol Polizist werden.

ABER:
In Südtirol gibt es im Vergleich zum Rest Italiens sehr viele Polizisten. Ich würde auch sagen, dass im Süden Italiens mehr Polizisten gebraucht werden würden als in Südtirol.

Eine andere Tatsache ist auch, dass die Polizei in Italien im Vergleich zu anderen Staaten schwer bewaffnet ist. 2-3 Carabiniere mit kugelsicheren Westen und Maschinenpistole sind in Südtirol bei einer Routine-Verkehrskontrolle üblich. In Österreich sieht man so was wenn überhaupt dann nach einem Banküberfall.
Maschinenpistolen und kugelsichere Westen mögen zwar für Sizilien angebracht sein, man könnte darauf aber in Südtirol durchaus verzichten.

28

@Markus..
Beim letzten besuch im Südtirol stellte ich fest, dass es deutschsprachige- Südtiroler gibt, bei der Stapo= Stadtpolizei, sowie bei der G diF
und der Staatspolizei.
Wieviele gibt es? Wieviele leisten Militärdienst in Italien in irgend einer Form?
Wieso soll ein Sizilianer der Deutsch spricht und sich anpasst -nicht Polizeidienst leisten?
Langsam glaube ich bei allem Verständnis, es wird jeder Winkel durchleuchtet, nur der eigene nicht! Oder?

29

Autonomiestatus
Dafür gibt es eine ganz einfache Lösung, die sogar im Autonomiestatus vorgesehen ist, nämlich eine eigene Polizei des Landes von Süd-Tirolern organisiert und bezahlt. Süd-Tirol ist nicht Sizilien oder Süd-Italien, dennoch sind alle möglichen Sicherheitskräfte 4-7 mal stärker vertreten, als im Landesdurschnitt. Gibt es so viel in Süd-Tirol zu überwachen, oder haben die Hüter der Italianità des Alto Adige Angst davor, dasss vieleicht einmal die Tiroler Schützen mit ihren musealen Büchsen einen Aufstand machen würden? Hat sich vieleicht die allgemeine Sicherheitslage in der EU gravierend verschlechtert? Ein Staat, der dermaßen massiv seine Sicherheitskräfte in einer von ihm verwalteten Provinz stationiert und bewegt, der gibt damit indirekt zu, dass er eine Fremdherrschaft über ein anderes Volk in so einem Land verteidigen muss.