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Polemik um „SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN“ Tafel am Brennerpass

hinweistafel.jpgAls inhaltslose Drohgebärde, von der man sich nicht einschüchtern lassen werde, bezeichnet die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT – Freies Bündnis für Tirol, die von der neofaschistischen Partei Alleanza Nazionale vom Zaum gebrochene Polemik, über die „SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN" Tafel, die am vergangenen Sonntag im Rahmen der Kundgebung gegen die Unrechtsgrenze am Brenner enthüllt wurde.
 

Es entspricht der antidemokratischen und historisch unbelehrbaren Geisteshaltung dieser politischen Vertreter, dass sie Süd-Tirol noch immer als normale italienische Provinz degradieren wollen und der einheimischen Bevölkerung nicht das Recht auf eine eigenständige Identität zugestehen.

Die Tafel am Brenner ist weder ein Affront gegen Italien, noch eine Beleidigung für Italiener, sondern weist lediglich auf die Tatsache hin, dass Süd-Tirol aufgrund seiner sprachlich und kulturellen Eigenheit eben nicht Italien ist und die Zugehörigkeit zum italienischen Staat unter Anwendung von Gewalt und gegen den Willen der Bevölkerung erfolgte. 

Die Wahrheit schmerzt nur jene, die sie nicht hören wollen!

Dies scheint offensichtlich besonders auf die Vertreter von Alleanza Nazionale zuzutreffen.

Die Initiative für dieses Schild und die mehrsprachige Informationstafel kam von Bürgern der Republik Österreich, die damit ein Bekenntnis zu Süd-Tirol ablegen wollten und die Errichtung mit unzähligen Spendengeldern ermöglichten.

Die Tafeln wurden unter Einhaltung aller behördlichen Genehmigungen, auf einem Privatgrundstück, auf österreichischer Seite aufgestellt. 

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT sieht daher den Anzeigen und angekündigten politischen Interventionen in Rom, Wien und Brüssel gelassen entgegen.

Auch der angekündigte Besuch des Alleanza Nazionale Europaabgeordneten Sergio Berlato, der nach Süd-Tirol kommen will, um sich selbst ein Bild von den „zunehmenden separatistischen Tendenzen" zu machen, wird unbeeindruckt entgegengeblickt. Bei dieser Gelegenheit kann er sich gleich persönlich davon überzeugen, dass Süd-Tirol nicht Italien ist. 

Wenn Alleanza Nazionale glaubt, sich und Italien mit derartig militärstaatlichem Gehabe international blamieren zu müssen, dann sei dies ihnen überlassen. In Süd-Tirol wird man sich jedoch auch zukünftig nicht das Recht nehmen lassen, die Wahrheit auszusprechen und auf eine Selbstbestimmung hinzuarbeiten. 

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

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3 Kommentar(e)

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1

Tja, sorry... sollte eigentlich "italienischer deutschsprachiger Südtiroler" heißen, aber da war anscheinend nicht genug Platz für den ganzen Namen...
>respect is the key

2

italienischer deutschsprachige
Nun ja. im Artikel ist ja von uns "Süd-Tirolern" die Rede. "italienischer deutschsprachige" kommt keiner vor.
Aber Du hast den Grundgedanken erkannt: Wir hören auch nicht gern "wir Italiener";-)

3
Italienischer deutschsprachige

Was soll das?? Wieso hört ihr nicht endlich auf, im Namen aller Südtiroler zu sprechen?? Wenn schon freie Meinungsäußerung, dann solltet ihr wenigstens erwähnen, dass es sich nicht um alle Südtiroler handelt, sondern nur um jene, die hinter der Süd-Tiroler-Freiheit stehen, also nicht mal 10% der deutschsprachigen Südtiroler nach meiner Einschätzung! (Ihr könnt ja behaupten, was ihr wollt. Zahlen könnt ihr nämlich auch keine vorweisen). Ich lass mir jedenfalls sicher nicht von euch vorschreiben, was ich denken soll.