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Plakate beschmiert und abgerissen

Die Plakataktion der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, mit der Aufschrift „SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN!", hat in der letzten Wochen zu heftigen Diskussionen und kontroversen Stellungnahmen geführt. Es war abzusehen, dass es, besonders auf italienischer Seite, nicht nur Zustimmung zu dem Plakat geben würde.

Inakzeptabel ist jedoch das Verhalten einiger fanatischer Nationalisten, die die Plakate besudelt und mit anti-deutschen Sprüchen beschmiert haben. Beschimpfungen wie „EVA KLOTZ PUTANA" und „SIETE MERDA – TEDESCHI DI MERDA", sind ungeheuerliche Beleidigungen, die so nicht hingenommen werden können.

Diese Reaktionen beweisen, wie es um das friedliche Zusammenleben in Süd-Tirol bestellt ist und dass es offenbar noch immer nicht möglich ist, eine offene Diskussion über die politische Zukunft des Landes zu führen, ohne dass die einheimische Bevölkerung Opfer von Beschimpfungen und Beleidigungen wird.

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT hat daher Anzeige erstattet und weist darauf hin, dass das Beschmieren von Plakaten kein Lausbubenstreich, sondern eine Straftat ist, die juridisch verfolgt wird.

Die zahlreichen beschmierten Plakate in Südtirol wurden fotografisch festgehalten und können auf der Internetseite www.suedtiroler-freiheit.com (Bilder) betrachtet werden.

SÜD-TIROLER FREIHEIT – Freies Bündnis für Tirol
27. Juli 2007

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34 Kommentar(e)

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1

Sie tun mir fast Leid! Ich glaube ich werde weinen!

snif!

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Beweis für die Unterdrückung
Einmal mehr der Beweis dafür, was einem Südtiroler blüht, der sein Recht auf Freiheit einfordert. Nichts hat sich geändert. Man sieht in diesen Fällen auch was wir eigentlich für einen Status in Südtirol haben. Mein Standpunkt ist:
Mander, es isch wieder amol Zeit...

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Markus, ich bin gleicher Meinung wie du, du hast mich nur nicht genau verstanden
, oder ich hab mich nicht genau ausgedrückt (vielleicht ob der langen samstagnacht:-) klar ignoriert italien unseren Freiheitswillen und wird alles tun, damit unser land nicht auch sein verbrieftes Recht auf Selbstbestimmung ausüben kann, wie es viele Länder vor uns taten. die Versuche der ital. parteien unsere Bewegung zu kriminalisieren ist Beweis genug, dass es in diesem staate Unterdrückung, oder zumindest versuchte Unterdrückung gibt. wehe wenn diese Pareien an die Macht gelassen werden! Daher hat mich heute der Film Mahatma Gandhi auf SF2 inspiriert. Gandhi erreichte aufgrund seines passiven Widerstandes und des zivilen Ungehorsams gegenüber Großbritannien, dass zuletzt seine Heimat Indien frei und unabhängig wurde. Wenn wir also die staatliche Unabhängigkeit Süd-Tirols oder die Wiedervereinigung mit Österreichs wollen, dann müssen wir auch etwas dafür tun.man kann nicht nur reden und träumen. Diese Plakataktion ist schon der Richtige Weg dazu. sie ist eine Aktion, eine Provokation und eine Form passiven Wiederstandes gegen einen Staat, der uns unser Recht auf Selbsbestimmung verweigert, und der sich demokratisch schimpft und gleichzeitig die Bevölkerung mit polizeistaatlichen Gesetzen unterdrückt (siehe neue Verkehrsgesetzgbung als beispiel).Und nur mit solchen Aktionen können wir weiter provozieren bis der Bevölkerung die Augen geöffnet werden und sie mit uns für die Selbstbestimmung kämpft. Aber kämpfen sollen wir mit ungehorsam, mit Protesten, die gewaltlos sind, mit Aktionen die Italien beschämen und vor der Welt uns moralisch als Sieger erklären. Der Widerstand gegen Italien,der soll sein, der Kampf jedoch so Friedlich, dass es Italien vor der Welt beschämt. Dann sind wir die moralischen Sieger und sie die verlierer. Schon jetzt haben wir moralisch gegenüber jenen gesiegt, die uns beschimpfen und verleumden. und genauso soll es weitergehen. Also Freiheit für Süd-Tirol!

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Gewaltloser Widerstand
Ich bin nicht der Meinung von Mirko, dass Heute die Menschen in Südtirol von Italien unterdrückt werden. Ganz im Gegenteil. Die Autonome Provinz Bozen-Südtirol ist eine vorbildhafte Autonomie und es lässt sich in Südtirol auch damit gut leben. Diese heutige Autonomie haben die Südtiroler, auch mit der grossartigen diplomatischen Unterstützung aus dem Vaterland Österreich zwischen 1946 - 1992 in einem harten Kampf politisch selbst erreicht. Es geht aber bei dieser Frage auch um etwas anderes, als nur um die Autonomiefrage, nämlich um den im Völkerrecht verankerteten Grundsatz der Selbstbestimmung einer ganzen, Heute 3/4 Südtiroler Bevölkerungsmehrheit in diesem Land, die sich wiederholt in repräsentativen Petitionen, vor allem an das Vaterland Österreich für Selbstbestimmung ausgesprochen hat, letztes Mal 2006! Laut Völkerrecht, UNO-Charta, Helsinki- OSZE-Schlussakte, das alles von Italien unterzeichnet und ratifiziert, sind ausdrücklich ALLE Annexionen eines Landes als völkerrechtswidrig und nichtig zu bezeichnen, solange die davon direkt betroffene Bevölkerung in ihrem eigenen Land sich nicht in einem Referendum frei und demokratisch zu dieser Frage der staatlichen Zugehörigkeit, oder in einem anderen Votum äussern darf oder kann. Leider kann bis Heute niemand und keine internationale Organisation ausnahmslos und ohne Ansehen eines Landes diesem Recht zum Duchbruch verhelfen, wie z.B. bei der NATO-Intervention am Balkan in den 90-er Jahren. Daher ist Italien Heute vor allem bemüht diese Frage der Selbstbestimmung Südtirols zu ignorieren, oder auf Zeit zu spielen und in früheren Jahren versuchte man in einer 50% + 1%-Bevölkerungszuzug nach Südtirol dieses Land zu italianisieren, als die Assimielierung nicht die gewünschten Erfolge gezeitigt hatte. Der Anteil der Italiener ist daher von 1% im Jahr 1918 Heute auf cirka 25% gestiegen. Die Länder, die völkerrechtswidrig eine Annexion ausgeübt haben, oder Heute daran festhalten, haben naturgemäß ein Interesse daran, dass es so bleibt, wie es ist. Nach fast 89 Jahren nach der Annexion Südtirols durch Italien hofft man in diesem Land, dass Europa, die Welt und vor allem die Südtiroler selbst sich daran gewöhnen und damit abfinden, dass diese Frage nach der Selbstbestimmung einer ganzen Volksgruppe hier nicht mehr nochmals in diesem Land und in Europa laut genug gestellt wird. Ein geteiltes Volk, oder Land wird sich niemals freiwillig mit seiner Teilung abfinden können, wenn es sich selbst treu bleibt und dem eigenen ethnischen Selbsterhaltungstrieb und Instinkt einer ethnischen Zugehörigkeit zum Vaterland sich verpflichtet fühlt. Dafür gibt es auch in Mitteleuropa, nicht so weit von Südtirol gute Beispiele. Das Land Polen z.B. isch 1797, glaube ich, dreifach geteilt und erst 1916 auf Betreiben vor allem der Österreicher wieder gegründet worden. Auch die Annexion Süd-Dämemarks durch Preussen nach einem gewonnenen Krieg 1864 gehört der lang zurügliegenden Vergangenheit dieses Landes an. Die Teilung Süd-Dänemarks dauerte also von 1864 bis 1920, als sich die Bevölkerung in damals zum Dt. Reich gehörenden Dansk Slesvig in einem international überwachten Referendum für das Vaterland Dänemark und gegen weitere Staatszugehörigkeit zu Deutschland entschieden hat. Zu diesem Zeitpunkt haben sich auch die Österreicher in Deutsch-West-Ungarn 1921, Heute Burgenland in einer freien Wahl für das Vaterland entschieden. Nur dort, wo die von den Siegermächten entsandten Überwacher des Referendums aus Italien stammten, nämlich in der damaligen Hauptstadt Ödenburg, Heute Sopron hat man gegen bares als "unabhängige Überwacher aus Italien" diese Wahl gefälscht und dieses Gebiet kam daher 1921 nicht zu Österreich und gehört Heute zu Ungarn. Von diesem Zeitpunkt an gelang es diesem Staat die dort verbliebenen Alt-Österreicher völlig zu assimilieren. Ich habe gerade einen Weinführen aus dieser Region in Ungarn vor mir und kann daher einigene echt ungarisch klingende Namen der dortigen Winzer zitieren: Jandl Kálmán, Gangl Zoltán, Heiner Gábor, Luka József, Taschner Kurt, Stefanich Kornél, Katona Gusztav, Piller Pál, Molnar Tibor, Sarosi Miklos, Gimesi Szabolcs, Ameli Tibor, Miko István, Parragh László, Rez András, Hauer Erik, Szedenik Bela, Bruckner Frigyes, Ivancic Zoltán, Kovacs Miklos, Princes Ferenc, Weninger Franz, Fuchs István usw., alle etweder deutsch, kroatische oder italienische Nachnahmen mit ungarischen Vornamen. Auch ein Beispiel einer seinerzeit unverschuldet versäumten Selbstbestimmung einer österreichischen Minderheit. In Süd-Kärnten wählten ebenfalls 1921 die meisten Menschen und auch die meisten dort lebenden Slowenen in einem Referendum Österreich als ihr altes und neues Vaterland. Nur im Kanaltal in Kärnten von Pontafel/Pontebba bis Tarvis/Tarvisio, wo die Flüsse Richtung Adria fliessen passte das Italien nicht und man hat damals aus diesem Teil Kärntens fast alle Kanaltaler mit der deutschen Muttersprache, damals 1919 über 80% der Bevölkerung im Kanaltal gegen symbolische Entschädigung nach Österreich abgesiedelt. Im Jahr 1922 wurde nach einem Selbstbestimmungsreferendum in Europa auch die neue Republik Irland gegründet und gleichzeitig von G.B. in Süd- und Nord-Irland geteilt. Die Deutsche Teilung in Ost und West dauerte von 1945 bis 1990, genauso wie die Teilung Europas. Ein eigenes Kapitel ist die Wiederherstellung der Souveränität der Baltischen Staten in den 90er Jahren, oder am Balkan bis Heute 2007, sprich Montenegro, Kosovo. Solche Beispiele einer zerbrochenen und wiederhergestellten Landeseinheit gibt es immer wieder. Es liegt nur an den davon direkt betroffenen Menschen selbst, ob und wann sie dieses Recht auf Selbstbestimmung und mit welchen politischen Mitteln ausüben wollen. Ich hoffe, dass es hier in Südtirol weiterhin eine demokratisch legitimierte Mehrheit für die Selbstbestimmung weiterhin gibt und in der Zukunft auch geben wird. Abschliessend möchte ich noch eines anmerken. In der Geschichte der gelungenen Selbstbestimmungen in Europa der letzten 20 Jahre zeigt sich ganz deutlich überall ein Muster. Falls diese politischen Auseinandersetzungen um die Erlangung der Selbstbestimmung friedlich und demokratisch verlaufen sind, haben sie letztenendes Erfolg gehabt und Heute ist die Fremdbestimmung überall dort, wo sie früher von den davon betroffenen Menschen so empfunden worden ist, bereits Geschichte. Auch in den davon direkt betroffenen Ländern galt der bekannte Satz von Mahatma Gandhi. Zuerst wurden diese Selbstbestimmungen, wie z.B. im Baltikum 1989-1991 ignoriert, dann nach dem Motto belächelt, "was können die Balten schon gegen die Übermacht der Russen mit ihren Schreibereien, in Stadien Gemeinsames-Singen-Treffen für Selbstbestimmung, Blumenkränzen an den Ufern der Ostsee usw. politisch bewirken?" Später ist diese Selbstbestimmung auch mit militärischer Gewalt kurz bekämpft worden und zum Schluss war die so langersehnte Selbstbestimmung in diesen Ländern 1991 ein Faktum. Die ideologische Sprengraft der Demokratie und der friedlichen Selbstbestimmung war grösser, als die unmoralische, historisch schwer belastete und ideologisch morsche Kraft der Fremdbestimmung. Das müsste noch vielen Italienern aus der Zeit der Irredenta bis 1918 bekannt vorkommen, als sie sich auf das Recht der Selbstbestimmung berufen haben. In den Jahren 1918-19 hätten wahrscheinlich fast alle Südtiroler in einer freien Volksabstimmung die ihnen neue und fremde italienische Staatsmacht abgelehnt, genauso, wie meiner Meinung nach die absolute Mehrheit der Trentiner Welsch-Tiroler. Mögen andere hier und anderswo daraus ihre Lehren ziehen und danach zum Wohle Südtirols politisch handeln! Ich glaube, dass man aus jeder in Europa bis Heute erfogten Selbstbestimmung etwas nützliches dazulernen kann.

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Mahatma Gandhi konnte mit Gelwaltlosigkeit und Provokation die Unabhängigkeit Indiens erreichen. Wir sollten dem Beispiel Gandhis folgen und passiven gewaltlosen Widerstand leisten gegen die, die uns unterdrücken. Nur durch zivilen ungehorsam können wir sie provozieren und wenn wir uns nicht wehren sind sie machtlos. "Die Nichtzusammenarbeit mit dem Schlechten gehört ebenso zu unseren Pflichten wie die Zusammenarbeit mit dem Guten. Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du." (Gandhi)

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Beh, prendere a calci nel culo qualcuno che ti viene a strappare o deturpare i manifesti non è un atto di violenza, dopo che magari ci sono stato tutta la notte ad attaccarli... Ci può stare no ?

In effetti non conosco bene di quale regione appartengono gli "italiani" impiantati in sudtirolo; in effetti anche in veneti non è che brillino particolarmente per il comportamento civico.

Parlo per esperienza diretta , dove ho beccato più di una volta alcuni personaggi di probabili origini meridionale a staccare manifesti del partito autonomista TOSCANO a cui appartengo (e il calcio nel culo se lo sono preso).

Poi può essere che mi sbaglio, magari saranno pure tedeschi filoitaliani di stoccarda.. Chi lo sa.

Tutti devono avere la possibilità di esprimersi, anche se loro idee non ci piacciono. Questo è un gesto di civiltà e di democrazia. Invece gli italiani, specie a certe latitudini, dimostrano di non rispettare e di non digerire la convivenza democratica e il principio di autodeterminazione.

Tanto più vale per una terra come il Sudtirolo, separata dall'Austria per la folle idea portata avanti da qualcuno che i bacini idrogeografici, e non i popoli, definissero i confini delle nazioni.
I nazionalisti italiani e lo stato italiano, a mio parere, tengono il Sudtirolo sotto una oppressione vergognosa, mentre sarebbe più coerente - dal loro punto di vista - reclamare Nizza e Corsica. Ah no, non si reclama un cazzo perché la francia ci può tirare un missile nucleare, mentre i poveri tirolesi ci mettono al massimo una bomba ai tralicci. Bel coraggio , caro popolo italiano.

Andatevi a nascondere , va.

Sudtirol libero!

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Matteo Gesualdo Corvaja

Calci nel c....?
Caro Emiliano,

Non sapevo che venissero ultimamente organizzate delle corriere da Napoli, Bari, Palermo e Cosenza per andare in Sudtirolo a strappare i manifesti della Südtiroler Freiheit.
I fascisti che negli anni Venti e Trenta operavano l' italianizzazione forzata dei Sudtirolesi venivano in stragrande maggioranza dal nord, specialmente dal Veneto e dal Trentino.
La maggior parte degli Italiani impiantati dal regiime fascista in Sudtirolo erano lombardi, veneti, trentini, friulani, piemontesi ed emiliani.
Se vai a Bolzano e passeggi per i quartieri abitati in maggioranza da italiani, di accorgerai che parlano con una cadenza veneto-trentina, così come trentino era l' inventore dell' Alto Adige Ettore Tolomei.
Non trovo giusta la tua supposizione sui meridionali, la trovo solamente populista.

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Prudenza nei giudizi 2
Scusami se ti ho chiamato Ermanno, visto che ti sei firmato come "Emiliano" ma probabilmente sarai anche un Enrico od un Emanuele. Finche' resti anonimo potrei chiamarti come mi pare e piace. Ma ti inviterei a non scegliere un nickname che puo' essere interpretato male, specialmente dagli abitanti dell'Emilia, nessuno dei quali si sarebbe mai sognato di scrivere quello che hai scritto tu.

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Prudenza nei giudizi!
Ermanno, quel tuo "di sicuro" fa di un'ipotesi un'accusa. Tutta da dimostrare. La mia famiglia e' bustocca da almeno 300 anni, sono fiero di essere lombardo, ma non ho mai offeso gratuitamente gli italiani che abitano nelle altre regioni. Spero che anche tu possa imparare a farlo. In quanto al finale del tuo intervento, all'invito a prendere a calci qualcuno, ti posso chiedere se hai tanto coraggio da ripeterlo firmandoti con nome, cognome e indirizzo, assumendoti le tue responsabilita'? Se preferisci invece rimanere nell'ombra da anonimo e aizzare a comportamenti incivili, sei liberissimo di farlo, ma non credo che nemmeno i sudtirolesi approverebbero.

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Südtirol ist nicht Italien
(vi scrivo in lingua romanza perché non conosco bene il tedesco)

Cari amici sudtirolesi, non fatevi provocare da questi elementi... Seguo la vostra questione e vi esprimo la mia più completa solidarietà.

Il sudtirolo separato dall'Austria è un abominio che dura da quasi 100 anni.. e tutti lo sanno.

Di sicuro coloro che vengono a rovinarvi i manifesti sono italiani del sud.. Lo riconosco dalla vigliaccheria dell'atto. Ma non lo fanno solo nella vostra patria : lo fanno tuttora anche nel nord del paese con i manifesti della Lega e di altri partiti autonomisti.

Prendeteli a calci nel culo.. anzi, se volete vi do anche una mano!

Un giorno il Sudtirolo sarà libero..

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Matteo Gesualdo Corvaja

Carne da cannone
Gentile signor Crosta,
Ha la mia più sncera approvazione per ciò che ha scritto.
Anche sul fronte italiano sono stati diversi gli episodi di fratellanza e solidarietà fra le due parti in conflitto: dagli scambi di regali di Natale, fino ad episodi in qui si avvertiva l' altra parte dell' imminente bombardamento, invitando i soldati a mettersi al riparo.
Se non altro, quel conflitto è servito agli Austro-Ungarici per mostrargli che gli Italiani non erano o vigliacchi suonatori di mandolino, come gli diceva la propaganda, e gli Italiani avevano visto che gli Austriaci non erano i barbari sanguinari, di cui parlava la propaganda italiana.
Oggi dovremmo cercare di costruire insieme, invece di picchiarci a vicenda.
La lezione dovremmo averla imparata.

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Signor Matteo Gesualdo Corvaja, anche il mio insegnante di storia era pignolo e simpaticissimo, apprezzo quindi molto la Sua nota. Durante la Prima Guerra mondiale venne coniato il termine "carne da cannone", per rendere meglio l'idea di che cosa fosse quella guerra. Eppure vi fu un episodio molto interessante. Nella notte di Natale del 1917 tra due trincee opposte si smise di sparare ed i soldati delle due parti si incontrarono faccia a faccia per la prima volta. Segno che non furono i popoli a volere quella guerra, ma i macellai che governavano quei popoli. I nostri sono scappati in Portogallo nel 1945 e poi abbiamo votato per la repubblica. Soltanto da poco i loro eredi sono tornati in Italia, ma come cittadini normali, e come Lei ben sa sono invischiati in vicende giudiziarie davvero vergognose.
Oggi che l'Europa ci accomuna, alle guerre proprio nessuno ha voglia di partecipare, anzi finalmente possiamo progredire in pace.

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Matteo Gesualdo Corvaja

Vittorio Emanuele
Gentile signor Crosta,

La prego di scusarmi per l' errore di stampa, certamente trattavasi di Vittorio Emanuele III, Re Pipino.
Ma per questo non vedo quale motivo vi sia di scaldarsi tanto da parte Sua.
Se proprio si vuol esser pignoli, Re Pipino avrebbe dovuto essere il vero Vittorio Emanuele II, dato che suo nonno era Vittorio Emanuele II sì, ma del Regno di Sardegna.
Egli avrebbe dovuto chiamarsi Vittorio Emanuele I, dopo l' incoronazione a re d' Italia, ma ha preferito mantenere il II, piccolo esempio dell' imperialismo piemontese sabaudo che tanti danni ha arrecato all' Italia.
Sui "meriti" di Casa Savoia è meglio tacere, hanno arrecato più danni al paese di qualsiasi invasore.

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Anche Lei, sig. Matteo Gesualdo Corvaja, con gli errori non scherza affatto e prima di guardare la pagliuzza nell'occhio del prossimo dovrebbe guardare la trave che c'e' nel Suo. Forse pure Lei dovrebbe tornare a scuola, sicuramente di storia. Infatti e' stato Vittorio Emanuele III, il piccoletto, a mandare al macello tutti quei soldati (come testimoniava anche un bel film interpretato da Gian Maria Volonte') e non Vittorio Emanuele II, come scrive Lei...
Tanto Le e' dovuto per la precisione.

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An die Gremien der Süd-Tiroler Freiheit!

Als grosser Freund der Bewegung für die Selbstbestimmung Südtirols möchte ich Sie alle bitten zu überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre auch eine rot-weiss-rote Fahne der Bewegung der SF und der Selbstbestimmung als ein Symbol der angestrebten Einheit mit dem Land Tirol in Nord und Ost und damit mit dem österreichischen Vaterland in Zukunft zu wählen. Diese rot-weiss-rote Fahne lässt alle in Südtirol auf den ersten Blick unmissverständlich an Österreich denken und das ist auch ein völkerrechtlich gut verbrieftes Recht, dass sich die österreichische Minderheit in Italien mit dieser Fahne identifizieren kann und im eigenen Land in Südtirol verwenden darf. Ihre Verwendung darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es diese seit so langer Zeit zerschlagene Einheit des Landes Tirol noch nicht gibt. Ich würde daher meinen, man könnte eine rot-weiss-rote Fahne für Südtirol neu entwerfen, die nicht mit der der Republik Österreich verwechselbar wäre, solange die Tiroler Einheit nicht erreicht wird, d.h. sie sollte auf die Teilung der Tiroler und ihrer Heimat hinweisen und hoffentlich nicht für immer die Menschen überall daran erinnern. Die Verwendung von nationalen und staatlichen Symbolen ist dem jeweiligen Staat vorbehalten. In der Regel ist es überall in der Welt natürlich so, dass das Vaterland das den eigenen Minderheiten im Ausland erlaubt. Statt aber z.B. dem schwarzen österr. Bundesadler auf der österr. Fahne in der Mitte, könnte man z.B. den Tiroler Adler als ein Symbol für die Autonome Provinz Bozen nehmen. Es wären natürlich auch andere Möglichkeiten denkbar, nur die Botschat so einer rot-weiss-roten Südtiroler Fahne müsste 100%-tig stimmen. Der rote Südtiroler Adler, der nicht mit dem Tiroler Adler des Bundeslandes Tirol ident ist, wäre meiner Meinung nach auch vorstellbar in diesem Zusammenhang. Verkürzt gefasst, die Heute verwendete rot-weisse Tiroler Fahne mit dem Tiroler Adler würde in Südtirol die Tiroler Einheit betonen und die rot-weiss-rote Fahne mit dem Südtiroler Adler z.B. die Nähe zu Vaterland Österreich und den Gedanken der Selbstbestimmung des Landes unterstreichen. So eine neue identitätsstiftende Fahne zusammen mit dem Andreas Hofer Lied als die alte und neue Landeshymne von allen aufrechten Patrioten in Südtirol würde dem Staat Italien, dem Vaterland Österreich und der ganzen Welt unmissverständlich zeigen, um welche deutschsprachige Tiroler und Ladiner Volksgruppe es sich in Südtirol handelt. Ich bitte Sie alle ernsthaft zu überlegen, ob dies nicht sinnvoll im Sinne der Selbstbestimmung Südtirols wäre. Heute ist es in Europa so, dass wenn eine etnische Minderheit die Fahne des Vaterlandes im eigenen Land und ausserhalb verwendet, dann sendet sie nach Aussen eine Botschaft aus und mit dieser Fahne des Vaterlandes betont man meistens, dass man eine echte Minderheit in dem Land ist, wo man selbst lebt. Die deutschsprachigen und die ladinischen Südtiroler sind aber keine echte Minderkeit in der Autonomen Provinz Bozen, sondern eine 75%-ge Bevölkerungsmehrheit und Heute noch sicherlich über 70% der Menschen hier betrachten sich in erster Linie als Tiroler im südlichen Teil dieses Landes und nicht "nur" ausschliesslich als Südtiroler, die mit den anderen Tirolern nördlich und östlich des Brenners nichts zu tun haben wollen, oder keine ethnische Gemeinschaft sehen würden. Diese Menschen, vor allem gemischter ethnischer Herkunft gibt es in Südtirol auch, die sich lieber mit der italienischer Tricolore, oder nur mit dem Land und den Symbolen Südtirols identifizieren, aber ich würde sie als kleine Minderheit bei ca 5% ansetzen. Ich würde daher meinen, man würde in unserer Zeit ein Minimum an notwendigen aussagekräftigen Symbolen der Südtiroler Selbstbestimmung auf dem weiteren politischen Weg brauchen, damit diese nicht als vernachlässigbare, vorübergehende Erscheinung und politische Grösse von politischen Gegnern bezeichnet wird. Dazu würde man hier überall eine richtige rot-weiss-rote Fahne der Bewegung der Selbstbestimmung brauchen, zu der man mit Hoffnung und Stolz aufblicken kann, sowie andere Symbole der Tiroler Einheit. Es ist gewiss kein Mangel an alten geigneten Fahnen und Symbolen in Südtirol vorhanden, aber vieleicht könnte man noch etwas neues dazu etwerfen, damit man die Botschaft der Selbstbestimmung des Landes noch direkter und unmittelbarer transportieren kann. Das wäre eben meine Überlegung, die ich eben an Euch liebe Freunde von der SF richte. Die rot-weiss-rote Fahne des Vaterlandes, mit oder ohne einen Adler in der Mitte, tut das aber in Südtirol mit Sicherheit auch weiter und deswegen war und ist die Plakataktion "Südtirol ist nicht Italien" unter den Italienern und wenigen italofilen Südtirolern so umstritten.

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Matteo Gesualdo Corvaja

Manifesti/Plakate
@Giorgio

Prima di inneggiare all' Italia torna a scuola e impara a scrivere decentemente in italiano.
Una volta fatto questo, ti invito cordialmente ad informarti sulla storia del Sudtirolo e sulle magagne compiute dagli italiani in questa terra.
Il Sudtirolo italiano non lo è mai stato e culturalmente non lo è, non puoi paragonarlo all' Istria, che un passato italiano lo aveva.
Nessuno dei 650.000 sventurati mandati al macello da Vittorio EManuele II e Cadorna è caduto "per l' italianità dell' Alto Adige", ma per la sete di conquista di un sovrano inetto e di generali sadici.
In più, in Sudtirolo gli italiani ci hanno messo piede solo dopo la resa dell' Austria, in Sudtirolo non c' è morto nessun fante o alpino del Regio Esercito.

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Markus an Markus
Eine interessante Ansicht vom Markus mit der angegebenen Absenderadresse Markus@altoadige.it Für mich hat dieses Land schon immer nicht Alto Adige/Ober-Etsch, sondern Südtirol, bzw. Tirol del Sud, oder Sudtirolo geheissen. Jeder kann sich seine Heimat dort aususuchen, wo er glaubt am besten aufgehoben zu sein. Für die meisten Menschen hier ist das Land Südtirol die unmittelbare Heimat und damit in ganz Tirol, sowie überall im österreichischen Vaterland. Italien ist mir so fremd, oder so nahe, wie Frankreich oder Deutschland, bzw. Frankreich würde ich Italien vorziehen. Meine persönliche Reihung lautet; Südtirol, Österreich, Schweiz, Frankreich, Deutschland, England, Spanien, Griechenland usw.

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Diskussion?
"Diese Reaktionen beweisen, wie es um das friedliche Zusammenleben in Süd-Tirol bestellt ist und dass es offenbar noch immer nicht möglich ist, eine offene Diskussion über die politische Zukunft des Landes zu führen"

Wer sette Plakate druckt will jo gor koan friedliches Zusammenleben.. wo isch do denn die offene Diskussion von enk gegenüber?? Do werden provozierende Plakate aufgehängt und iatz wundert man sich über die Reaktion der Bürger?

I würd juridisch den Typ verfolgen der in Bozen die Werbungen mit Frauen beschmiert!! Des isch um längen interessanter und wichtiger als enkre Plakate!!!!

Ausserdem sehr feig des ende Juli z'machen.. zäm sein decht alle Italiener unten am Meer.. ts ts ts
mochts die gleiche aktion im oktober.. zäm werden nimmer mehr die Plakatständer stian danoch 😉

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W L'ITALIA
Ma come si puo affiggere tali manifesti, siete italiani mettetevelo in testa, come ormai ahime' gli istriani son croati.
Oltretutto beneficiate di status di regione a statuto speciale, usufruendo da decenni di favori da parte di Roma..Mi piacion molte le vostre terre, per anni son andato a Villabassa, a Dobbiaco, S.Candido e qualche volta mi son imbattuto in qualche ostinato e cocciuto che parlava solo tedesco quando so che parlate bene l'italiano perche' ve lo insegnano a scuola come nel resto d'Italia, ma so che la maggior parte degli altoatesini son persone esemplarmente civili e cordiali...gioite di far parte del Bel Paese piuttosto che dell'Austria, e non dipingeteci come oppressori perche'se si deve ben veder la storia l'Austria in Italia ,e per un territorio assai piu' grande del Altoadige, e' stata un sanguinario oppressore, che per fortuna la pagata cara!...cordiali saluti, W L'Italia e i suoi caduti per l'Alto Adige..

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CON TUTTI I PROBLEMI DELLA NOSTRA AMATA ITALIA CI MANCATE VOI..ANCHE L'ITALIA NON HA PIU' L'ISTRIA, E SON STATE PERSE PURE TANTE VITE E PUR CASINO NON SE NE FA'..FRANCAMENTE TROVO RIDICOLO VI OSTINIATE A FAR I TEDESCHI IN QUANTO NATI SU SUOLO ITALIANO, ISTRUITI DALLA REPUBBLICA ITALIANA, E BENEFICIANTI OLTRETUTTO DELLO STATUS DI REGIONE A STATUTO SPECIALE, IL CHE COMPORTA ANCHE IL FATTO CHE PAGATE MENO TASSE E RICEVETE PERO' AGEVOLAZIONI DA ROMA, QUINDI BASTA CON STA STORIA DA AUSTRO-UNGARICI E PIUTTOSTO GIOITE DI FAR PARTE DEL BEL PAESE...E IMPARATE STO ITALIANO....CORDIALI SALUTI E W L'ITALIA E I CADUTI PER L'ALTO ADIGE...

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Kurt Corradini

Wofür entscheiden wir uns?
Dass die Plakataktion provokativ ist (komischerweise auch für viele deutschsprachigen Süd-Tiroler) war eigentlich schon vorauszusehen und war mit Sicherheit auch eine der Grundüberlegungen der Südtiroler-Freiheit. Wer provoziert oder auf sich aufmerksam macht, hat die größeren Chancen etwas verändern zu können.
In vielen Sparten der menschlichen Geschichte waren es immer wieder Revolutionäre, die durch ihre zum Teil selbstlose und ehrenamtliche Lebensweise und Taten gewisse Dinge in eine andere Richtung lenken konnten. Sophie Scholl, Che Guevara, sogar Jesus Christus waren richtige waschechte Revolutionäre wie sie im Bilderbuch stehen. Es waren Personen, die in kein Schema mehr passten und sich ganz im Gegensatz zur egoistischen und Machtbesessenen Welt für echte Werte wie Glauben, Freundschaft, Freiheit und Gerechtigkeit einsetzten.
In meinen Augen ist diese Plakataktion ein mutiger, revolutionärer und gleichzeitig gewaltfreier Aufruf an alle Tiroler, sich der politischen Lage bewusst zu werden und darüber nachzudenken. Wie gut, dass wir wenigstens in diesem Punkt aus unserer Geschichte gelernt haben und derartige Aktionen auch ohne Gewalt ausführen können. Über den geschichtlichen Hintergrund dieser (nennen wir sie mal) „Tirol2007-Revolution“ möchte ich mich hier nicht mehr äußern, wurde er ja bereits in anderen Berichten (auch bei anderen Artikeln) teilweise sehr deutlich rekonstruiert.

Ich kann es noch einigermaßen verstehen, wenn sich italienische Süd-Tiroler über diese Plakate ärgern, wobei Beleidigungen wie „Eva Klotz, P*****a“ „Tedeschi di me**a“ usw. schon wirklich unter die Gürtellinie gehen und unter „Pubertärer Müll der Extraklasse“ einzuordnen sind. Aber dass auch viele deutschsprachigen Süd-Tiroler absolut gegen diese Aktionen sind, ist mir unverständlich und macht mich auch sehr traurig. Dabei haben diese Aktionen doch Gutes im Sinn. Wer von Ihnen möchte denn nicht auch, dass faschistische Übrigbleibsel in unserem Leben endlich verschwinden wie es in anderen Ländern schon seit Jahrzehnten der Fall ist? Wer von ihnen möchte denn nicht auch, dass wir wieder unbekümmert unsere Muttersprache im ganzen Land sprechen können? Und wer von ihnen möchte nicht auch voller Stolz zur richtigen Staatsfahne hochschauen können?

KÜMMERT UNS DAS ALLES NICHT?! PFEIFEN WIR AUF SOLCHE WERTE?! SCHWIMMEN WIR EINFACH MIT DEM STROM UND GEHEN DEN WEG DES GERINGSTEN WIDERSTANDS WIE WIR ES JA SCHON IMMER GERN GETAN HABEN, WENNS WIEDER MAL ENG ODER UNBEQUEM GEWORDEN IST?!

Ich respektiere einige indianische Völker, welche immer noch für ihr Land kämpfen, das ihnen von europäischen Eroberern genommen wurde….

Ich respektiere alle Kriegsgegner, die sich speziell in Deutschland mit ganzer Kraft gegen die schreckliche Naziherrschaft eingesetzt haben…

Ich respektiere alle Beteiligten der „Antimafia“, die sich trotz Morddrohungen nicht davon abhalten lassen, für Gerechtigkeit und gegen die Mafia zu kämpfen…

UND

Ich respektiere besonders alle Mitglieder der Südtiroler-Freiheit, welche gegen den Faschismus und die Rechte der Süd-Tiroler kämpfen.

Ich glaube, dass es mit dieser Plakataktion und den Reaktionen einiger „Gegner“ (sehr beleidigendes, megakreatives Gekrakle auf den Plakaten, Kommentare in Foren…) glasklar wird, dass Italiener, Deutsche und natürlich auch Ladiner im „gelobten Land Südtirol“ nur scheinbar friedlich zusammenleben können. Solange niemand dieses Thema anspricht, es totschweigt und ignoriert, regt sich auch kaum jemand auf.
Wenn wir friedlich zusammenleben wollen, müssen wir das Problem endlich bei der Wurzel packen, sonst wächst es immer wieder nach!

Also wofür entscheiden wir uns?
Für ein ENDE mit SCHRECKEN oder für einen SCHRECKEN ohne ENDE?

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Südtirolfanatinnen

Mit voller unterstützung
Südtirol ist nicht Italien. Gonz inssre moanung. mir sein Südtirler nund koane Italiener!!! sel miasn olle irgndwenn akzeptiern und vorolm vrstean....
dem Land Tirol die Treue!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Geschichte
Erstaunlich, wieviele Leute doch immer noch in der Vergangenheit leben, auf die Suedtiroler Geschichte beharren, dem Land die Treue halten und so weiter. Patriotisches und nationalistisches Geschwaetz!
Wie weit darf man den in der Geschichte zurueckgehen, um bestimmen zu koennen, wer denn der eigentliche Herr dieses Landes ist? Meine Geschichtskenntnisse sind beileibe nicht so ausgepraegt wie jene anderer, doch moechte ich mich daran erinnern, dass das Land Tirol urspruenglich auch mal roemisches Gebiet war. Wir alle wissen natuerlich, dass die Nachfolger der Roemer unsere heutigen italienischen Mitbuerger sind.
Die Sprachgruppe, die von uns dreien wohl am ehesten das Recht hat, sich das "Ursprungsrecht" des Landes Tirol anzueignen, weil sie wohl schon am laengsten und dauerhaft hier heimisch sind, sind die Ladiner, paradoxerweise diejenigen, die sich am wenigsten aufregen.
Und wir "Deutschen", wie sicher koennen wir denn nun wirklich sein, dass wir auch wirklich rein deutsch, reine Tiroler, reine "Oesterreicher" sind? Ich moechte wetten, der Grossteil von uns ist ein zusammengewuerfeltes Gemisch mehrer Nationen. Denn blond und blauaeugig sind doch nun wirklich die wenigsten von uns! Was zeichnet also den echten Tiroler aus? HEIMATGEFUEHL! Hat nicht auch der Italiener, der in Suedtirol geboren und aufgewachsen ist, dieses Recht auf Heimatgefuehl?
Mein persoenliches Heimatgefuehl begrenzt sich lediglich auf meine Familie innerhalb meiner vier Waende.
Ich finde es einen Schmarren, immer in der Vergangenheit zu leben, die alte Suppe immerwieder aufzuwaermen. Es tut mir leid fuer unsere Ahnen, die dabei waren (wobei offensichtlich immer wieder vergessen wird, dass es die aus dem Sueden zugewanderten Italiener auch nicht leicht hatten, aber wie es denen ergangen ist, interessiert ja offensichtlich niemanden). Fakt ist, wir leben im Heute, und wir (Deutsche, Italiener und Ladiner) haben alle gleichermassen Anrecht auf dieses Land.

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Matteo Gesualdo Corvaja

Plakataktion
Daß eine solche Aktion für viele Italiener als Provokation angesehen wird, ist wohl kaum zu bestreiten.
Jetzt hat sich wieder der Teufelskreis gebildet, den sowohl die deutsche als auch die italienische Rechte brauchen, um Stimmen zu gewinnen und ihre Daseinsberechtigung zu bestätigen.
Daß Südtirol nicht Italien ist, sollte wohl jedem klar sein, der ein wenig Ahnung von Geschichte und Kultur hat.
Obwohl ich kein Tiroler bin, habe ich immer mit der Sache der Südtiroler sympathisiert und werde es weiterhin auch tun, aber vielleicht sollte man sich überlegen, wie man sich nach außen präsentiert und es so wenig populistisch wie möglich zu gestalten.
Der Ton macht nunmal die Musik.

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cornelia knoll

Kein Wunder...
Wer den wind säät,wird den Sturm ernten..Oder??
dass euch dies bewusst war ist sonnenklar;wahrscheinlich habt ihr es auch deshalb gemacht:-)
Ziemlich schlaue Aktion die ganze sache...so kommt man zumindest ins gespräch..egal wie!
Im schlechtesten Falle könnte der gewünschte sturm aber auch ein bemitleidenswertes Lüftchen werden und euch mitleidig a bissl belächeln:-))

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Rotweissrot Südtirol!
Auch wenn diese rot-weiss-roten Plakate von den Gegnern der Südtiroler Selbstbestimmung und von gedankenlosen Vandalen oft beschmiert, beschädigt oder abgerissen worden sind, ihr könnt auf Euch sehr stolz sein! Ihr habt eine grosse patriotische Haltung in diesem Land Südtirol bewiesen und viel politischen Mut damit gezeigt. Zum ersten Mal in der ganzen Geschichte der Teilung Tirols 1918/19, Dank dieser Eurer Plakataktion darf man in Südtirol das sagen, schreiben und wirklich überall im Lande, damit alle es deutlich sehen, auf grossen rot-weiss-roten Postern plakatieren, nämlich, Südtirol ist nicht Italien. Ihr habt dafür gesorgt, dass im ganzen Tiroler Land südlich des Brenners wieder einmal, zum ersten Mal seit 1918 nach so langer Zeit im Jahre 2007 flächendeckend nicht nur die rot-weissen Farben Tirols, sondern die Farben des österreichischen Vaterlandes überall hier in Südtirol zu sehen sind. Damit habt Ihr alle von der Bewegung der SF mit dieser patriotischen Plakataktion einen Meilenstein der Tiroler Geschichte gesetzt und damit auch für alle in der Welt sichtbar gemacht, dass das Unrecht der Teilung Tirols nicht so bald verjährt oder von den Tirolern selbst in allen Teilen der geteilten Heimat vergessen wird. Zum ersten Mal seit der Trennung Südtirols von seinem Vaterland sind wieder hier in Südtirol überall die rot-weiss-roten Farben Österreichs zu sehen. Was für ein glücklicher Augenblick für sehr viele von uns! Es ist wirklich ein historisches Ereignis in der Geschichte dieses Landes! Dafür gebührt der Frau Dr. Klotz und Euch allen von der SF ein Dank von allen Patrioten in allen Teilen dieses Landes, sowie im Vaterland Österreich selbst! Vergelt´s Gott und Glück auf dem weiteren Weg der politischen Arbeit an der Tiroler Einheit!

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Tiroler Einheit

Sperrt sie ein!
Leute, die diese Plakate beschmieren gehören EINGESPERRT!
EIN TIROL

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ROTWEISSROT SÜDTIROL!
Diese Plakataktion hat wieder einmal allen in Südtirol deutlich vor Augen geführt, was manche Kreise in Bolzano bei der Alleanza der italienischen Nationalisten von der Selbstbestimmung dieses Landes halten. Das Land Südtirol ist aber Heute zu 75% süd-tirolerisch! Vor wem haben diese aus dem Stiefelstaat zugewanderten Vandalen Angst, vor der unmissverständlichen Botschaft der noch so kleinen Plakataktion der politischen Bewegung der Frau Dr. Klotz? Ich glaube eher vor der Tatsache, dass manche Italiener und ihre südtiroler Helfer hier ganz genau wissen, wie die Meinung der meisten Südtiroler zu dieser Frage schon immer war und weiterhin ist. Dieses Land Südtirol war und ist für die Menschen in diesem Land nie Italien gewesen und es wird auch in der Zukunft nie sein! Die von Italien mit Verrat, Gewalt und Betrug diesem Land aufgeszwungene italienische Staatszugehörigkeit trägt man hier gezwungenerweise mit Würde und Haltung und man kann momentan gut auch mit dem Kompromiss der Autonomie in Südtirol leben, aber wehe, wenn jemand sagt "der Kaiser ist nackt" und Italianitá Südtirols gibt es nicht und es hat sie nie gegeben. Vor cirka einem Jahr fand eine ähnliche kontroverse Aktion in Südtirol statt, wo in einem Bozner Museum angeblich eine "Italien beleidigende" Kunstinstallation ausgestellt wurde. Dabei ist die italienische Nationalhymne zusammenen mit den Geräuschen einer Klosettspülung vermischt und so abgespielt worden. Auch da hat es Anzeigen der Faschos wegen "Beleidigung des Italienertums" gegeben. Von der Seite der italienischen Neofaschisten oder Nationalisten sind solche Töne und Handlungsweisen nicht aussergewöhnlich, aber wenn gebürtige Südtiroler die Meinungsfreiheit der eigenen Volksgruppe in diesem Land freiwillig oder bezahlt vergewaltigen und zensurieren, indem sie z.B. die rot-weiss-roten Plakate der SF beschädigen, dann arbeiten sie für die Fortsetzung des Unrechts der Tiroler Teilung und für die Fortführung des teuflichen und faschistischen Tolomeischen Italianisierungswerkes Südtirols. Diese Menschen bekommen auf jedem Fall ihre "Judas-Silberlinge", sei es bar oder in ideeler Form mit der Zeit ausgezahlt. Andere Südtiroler hingegen haben die Liebe und Treue zu ihrem Land in der ganzen Geschichte dieses Landes seit 1918 mit ihrem Blut, Gesundheit, Entzug der Freiheit oder Exil bezahlem müssen. Für diese Selbstbestimmung Südtirols sind viele vaterlandstreue, freiheitliebende Südtiroler auch einen gewaltsamen Tod gestorben. Das rot-weiss-rote Vaterland hat sich für alle Anliegen Südtirols ohne wenn und aber und zu jeder Zeit überall eingesetzt und vor allem dieser Schutzmacht Österreich ist es zu verdanken, dass es das Land Südtirol in heutiger Form als Autonome Provinz Bozen überhaupt gibt. Die meisten anderen Menschen hier haben Gott sei Dank nicht vergessen woher sie stammen und wer sie sind, nämlich Tiroler südlich des Brenners und damit Österreicher, die sich genauso wie der Rest des Tiroler und damit des österreichischen Volkes im Vaterland mit der rot-weiss-roten Fahne vorbehaltslos identifizieren. Die italienische Tricolore ist die Fahne eines den Tirolern fremden Nachbarlandes südlich der Salurner Klause. Erst ab dieser Landesgrenze der Autonomen Provinz Bozen kann man sagen "siamo in Italia", trotz der real existierenden Unrechtsgrenze quer durch Tirol am Brenner seit 1918 leider bis Heute, aber kein Unrecht währt für immer! Die Staaten kommen und gehen, was aber immer bleiben wird, das ist die eine und einmal mit Gottes Hilfe wieder ungeteilte Heimat der Tiroler zwischen Salurn und Kufstein!

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Provokation
Ihre Plakat-Aktion ist die reinste Provokation unseren italienischen Mitbuergern gegenueber. Sie koennen mir nicht erzaehlen, dass sie sich keine negative Reaktion vonseiten der Italienern erwartet haben. Oder was denken sie, wie wuerden die Deutschen reagieren, wenn ploetzlich ueberall Plakate mit der Aufschrift "L'Alto Adige é Italia" herumhaengen wuerden. Was glauben Sie, was da abgehen wuerde...
Koennte es sein, dass dies, nachdem Sie doch kuerzlich mit Entsetzen feststellen mussten, dass immer mehr deutsche Suedtiroler sehr wohl gut mit den Italienern auskommen, ein Versuch sein soll, wieder ein bisschen Unfrieden zwischen Deutsche und Italiener zu stiften? Wenn ja, dann kann ich ihnen sagen, diese Spielchen koennen Sie sich sparen. Der Suedtiroler und altoaltesino ist nicht so dumm, um darauf hereinzufallen. Ich moechte Sie auch darauf hinweisen, dass Sie als Partei eigentlich darauf bemueht sein sollten, die Interessen des Volks zu vertreten, und nicht das Volk die Ihren. Wenn sie also ein Problem damit haben, dass deutsche und italienische Suedtiroler Schritt fuer Schritt lernen, miteinander (vielfach sogar in Freundschaft) auszukommen, dann behalten Sie dies bitte fuer sich und treten das nicht dauernd in der Oeffentlichkeit breit. Ich bin naemlich nicht bereit, meine Steuergelder in solche Hetzereien vergeudet zu sehen, wir haben in Suedtirol nun wirklich andere Probleme, die geloest zu werden beduerfen.
Mit freundlichen Gruessen,
eine deutsche Suedtirolerin!!!

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Historisch-imperialistische Agression
Diese Agression von italienischer Seite hat unter anderem auch historisch, imperialistische Ursachen.
Die Italiener glauben sie hätten das Stück Tirol zwischen Reschen und Innichen von irgendjemand geschenkt bekommen und könnten damit machen was sie wollten.
Leider hat die Landesregierung und manche Minderheitenpartei bisher dieses falsche Spiel immer mitgespielt.
Dazu kommt, dass der so gut wie gesamte Teil der italienischen Bevölkerung nicht „freiwillig“, sondern durch ein staatliches und faschistisches Umsiedelungsprogramm nach Südtirol gepumpt wurde.
Nun glauben die Italiener noch immer auf ihre imperialistischen und folgenden faschistischen Privilegien beharren zu können. Hier wird noch viel Aufklärungsarbeit auf italienischer Seite notwendig sein.

Süd-Tiroler sind weder eine Kriegsbeute aus dem 1. Weltkrieg, noch das Eigentum des italienischen Staates.

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Italienisch-Unterricht meist Schuld!
Ein Verbrechen welches nie die Schuldigen findet - leider, denn wie schon im Text zitiert handelt es sich nicht um einen Lausbubenstreich sondern um eine Straftat! Das verstanden haben anscheinend immer noch nicht junge Italiener, Linke Antifa-Anhänger sowie unwissende politisch missbrauchte Süd-Tiroler. Um so etwas künftig zu verhindern müsste man in den Schulen verbieten Trikolore zu schwingen (zu sehen am Vorfall in Uttenheim) sowie den Italienisch-Unterricht nicht zu nationalistischem Unterricht zu machen. Immer wieder erzählt mir ein junger Schütze aus der Volksschule es heiße im Ital.-Unterreicht immer wieder man sei in Italien, lernt italienische Geschichte, deren Kultur und versucht unseren Nachwuchs zu braven Italienern zu machen. Man sollte solche Lehrer und Lehrerinnen stoppen welche die Zukunft unseres Landes zerstören. Denn genau dann machen unsere eigenen Kinder sowas! Danke Schule!

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Dieter Müller

Plakataktion
Diese Plakataktion finde ich toll. Das der Gener am Rad dreht zeigt den richtigen Weg.
Bitte last mir 5 Plakate zukommen.

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Davide Orfino

Ich habe vollsten Respekt für die politischen Aktionen der politischen Gegner! Aber in diesem Fall handelt es sich klar von einer rassistischen provokation der Suedtiroler Freiheit gegenüber den Italiener. Deshalb ist das beschieren dieser Plakate meiner Meinung nach nur ein reaktion auf diese rassistische aktion der Klotzfamily partei!

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Leider gibt es immer wieder Schweine die so etwas machen.
Ich hoffe sehr dass der eine andere ausfindig gemacht und zur Rechenschaft gezogen werden kann.
Aber genau die Personen werden grosse Augen machen wenn es endlich soweit ist und Südtirol endlich wieder frei ist.

Danke an Eva Klotz und Ihre Verbündeten für Ihre grossartige Arbeit.