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Perkeo-Instrumentalsiierung

Rom hat seine Narren losgelassen. Südtirol wehrt sich gegen wahlpolitische Instrumentalisierungen der Faschingsveranstaltungen durch SVP-PD-Boschi-Partei.

Das SVP-PD-Wahltheater wird in Südtiol immer lustiger: Anstatt die Probleme des Landes zu lösen, geht man jetzt auf billigen Stimmenfang. Die als Ministerin in einer Großen Koalition zwischen Partito Democratico und Forza Italia in Poleposition stehende Maria Elena Boschi hat, wie vorher über eine italienische Lokalzeitung angekündigt, in erster Reihe beim Perkeo-Umzug in Salurn teilgenommen. Die zur „magischen Lilie“gehörende „Amazone“ will jetzt sogar mit den Spitzenkandidaten der SVP und des PD die Faschingsveranstaltungen in Südtirol zu politischen Zwecken missbrauchen.

Damit wird eine erst seit einigen Jahren mit viel Mühe und Einsatz erschaffene Faschingsveranstaltung ins schlechte Licht gerückt. Wenn Boschi und die SVP unbedingt Fasching feiern wollen, so haben sie dazu doch genug Gelegenheit. Beim Theater, das sie täglich aufführen, gibt es genügend zu lachen oder zu weinen. Es wäre gescheiter, diese Damen und Herren würden mehr gegen die zunehmenden Einschränkungen der Veranstaltungen unternehmen. Nach Aussagen von Gastwirten in Salurn sollen sich auch die Organisatoren des Parkeo-Umzugs von der Instrumentalisierung durch die SVP-PD-Partei distanziert haben.

Günther Rauch,
ehemaliger Vorsitzender des Allgemeinen Gewerkschaftsbundes in Südtirol.

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