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Stefan Zelger, Mitglied der Landesleitung und Fraktionssekretär der Süd-Tiroler Freiheit.

Parlamentswahl: Das passiert mit weißen und ungültigen Stimmzetteln…

Immer wieder fragen Leute, was passiert, wenn sie bei der Parlamentswahl ihren Stimmzettel weiß oder ungültig abgeben. Viele erliegen dem Irrglauben, dass weiße Zettel der Mehrheitspartei zugeschrieben werden. Die Süd-Tiroler Freiheit räumt mit diesem Mythos jetzt auf.

„‚Boschi? Biancofiore? Grüne? Kommt nicht infrage!‘ Solche Sätze bekommt man dieser Tage oft zu hören, wenn man mit den Leuten im Unterland und Überetsch über die Parlamentswahl diskutiert. Viele sind aber auch verunsichert, was mit weißen und ungültigen Stimmzetteln passiert“, berichtet Stefan Zelger von der Bezirksgruppe Unterland/Überetsch. Die Süd-Tiroler Freiheit will helfen, diese Unsicherheiten abzubauen.

„Stimmzettel die ungültig gemacht wurden und weiße Stimmzettel sind beide nicht gültig“ erklärt Zelger. „Beide haben damit keine direkten Auswirkungen auf die Sitzverteilung. Schon gar nicht werden sie der einen oder anderen Partei zugeordnet. Wer weiß oder ungültig abgibt, anstatt gar nicht zur Wahl zu gehen, beeinflusst lediglich die Wahlbeteiligung.“

Die Bezirksgruppe kommt am Donnerstag zu ihrer nächsten Sitzung zusammen und wird sich dabei u.a. mit den Parlamentswahlen am 4. März und einer möglichen Wahlempfehlung befassen.

Stefan Zelger, Bezirksgruppe Unterland/Überetsch der Süd-Tiroler Freiheit.
stefan.zelger@suedtiroler-freiheit.com

Beispiel ungültiger Stimmzettel:

-> Nicht gültig, fließen nur in die Statistik der ungültigen Stimmen ein;
-> 4 Wähler, 2 wählen A, 1 wählt B, 1 wählt ungültig;
-> A: 67%, B: 33%, Beteiligung: 100%, gültige Stimmen: 75%.

Beispiel weißer Stimmzettel:

-> Ebenfalls ungültig, fließen nur in die Statistik der ungültigen Stimmen ein;
-> 4 Wähler, 2 wählen A, 1 wählt B, 1 wählt weiß;
-> A: 67%, B: 33%, Beteiligung: 100%, gültige Stimmen: 75%;
-> Aber Wahlbetrug durch nachträgliches Ankreuzen leichter möglich.

Beispiel Wahlverweigerung:

-> Hat nur Auswirkungen auf die Wahlbeteiligung;
-> 4 Wähler, 2 wählen A, 1 wählt B, 1 geht nicht zur Wahl;
-> A: 67%, B: 33%, Beteiligung: 75%, gültige Stimmen: 100%.

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