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Österreichische Post: Expansion nach Süd-Tirol

post_oesterreich.jpgAls lobenswerte Initiative, die es von Seiten der Politik zu unterstützen gilt, bewertet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Initiative des Tiroler Post Gewerkschafters Erwin Zangerl, der eine Expansion der Österreichischen Post nach Süd-Tirol anstrebt.

Die italienische Post ist schon seit Jahren nicht mehr in der Lage, einen normal funktionierenden Postbetrieb in Süd-Tirol zu gewährleisten. Trotz mehrfacher Versprechungen von Seiten der Postverwaltung, wurden kaum zusätzliche Briefträger eingestellt. Briefzustellungen dauern oft Wochen bis Monate (allein innerhalb der Stadt Bozen zuweilen mehr als 14 Tage). Letzthin wurden sogar Fälle bekannt, bei denen die Post bezahlte Zusendungen nicht ausgetragen, sondern einfach weggeschmissen hat, weil das notwendige Personal zur Verteilung fehlt.

Diese katastrophalen Zustände der italienischen Post sind nicht länger akzeptabel, da sie nicht nur ein Ärgernis für Privatkunden darstellen, sondern sich auch schädlich auf Wirtschaftsbetriebe auswirken, die auf Postzustellungen angewiesen sind.

Angesichts der immer lauter werdenden Forderungen nach einer Übernahme der Post durch das Land, stellt der Vorstoß der Österreichischen Post eine ideale Lösung der Süd-Tiroler Postmisere dar.

Durch eine Expansion der Österreichischen Post nach Süd-Tirol, würde ein verlässliches und gut funktionierendes Unternehmen die Postdienste in Süd-Tirol übernehmen und dem Land somit auch den aufwendigen und teuren Aufbau einer eigenständigen Organisation ersparen.

Die Süd-Tiroler Landesregierung ist daher aufgerufen, direkte Verhandlungen mit der Österreichischen Post aufzunehmen, damit geeignete Schritte für eine Expansion nach Süd-Tirol in die Wege geleitet werden können.

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

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8 Kommentar(e)

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1

Das Meer setzt sich aus Tropfen zusammen
Es ist mir schon klar, dass die römische Post direkt herzlich wenig mit den Problemen bei der Postzustellung hat: Wenn Briefträger keine existentielle Sicherheit haben und über Gebühr beruflich in Anspruch genommen werden, ist es ein Problem der ausbeuterischen Einstellung einer privatisierten Post. In Deutschland ist es nicht anders, kein Vergleich mit den verbeamteten Postboten der Bundespost.
Es wäre m.e. nur wichtig, dass die österreichische Post ein Zeichen setzen würde und damit eine österreichische Präsenz in Südtirol signalisierte. Subtile Signale werden subliminal wahrgenommen, addieren sich mit der Zeit und tragen der Bildung des Zeitgeistes bei. Soviel Rot-Weiß-Rot zeigen, wie es nur geht!

2
Postangestellter

Na, hoffentlich
Ich bin seit kurzer Zeit Briefträger. Als ich mich bei der Post bewarb, hatte man mir zwar gesagt, dass ich vorerst nur einen Dreimonatsvertrag erhalten werde, wenn ich jedoch gut arbeiten würde, werden sie mir den Vertrag verlängern bzw. sogar fix anstellen. Ich erfuhr ganz kurzfristig, wann ich anzufangen habe, so dass ich sogar fristlos kündigen musste. In der Hoffnung, eine bessere Arbeit zu finden, nahm ich das in Kauf. Als ich effektiv in der Post anfing zu arbeiten, hinterfragte ich das eine und andere: Überstunden werden grundsätzlich nicht ausgezahlt (selbst wenn man nachmittags Telefonbücher zustellen muss), einige Brierträger müssen teils und zeitweise ihr eigenes FAhrzeug, benützen, obwohl angeblich in Bozen und Trient zur Genüge Autos zur Verfügung stehen würde (man habe eingie übrig), von den neuen Briefträgern wird kein einziger fix angestellt (eine Frau im Pustertal wurde jetzt schon zum 4. Mal auf Zeit angestellt), usw . . . vom Urlaub gar nicht zu sprechen.
Wenn die Post an das Land übergehen würde oder es in zukunft sogar eine Tiroler Post gäbe, würde sich sicher etwas ändern. Das könnte man nur begrüßen!

3

Ok das sich was ändern wird für Briefe die nach "Italien" gesendet werden kann sein.. doch was ändert sich bei einem Brief von Bozen nach Bozen ob da die Österreichische Oder Italienische Post adahintersteht??? Die Leute di darin arbeiten sind und werden immer weiterhin SÜDTIROLER SEIN!!!!
Die österreichische Post würde kaum extra Personal aus .. zB Wien nach Südtirol verfrachten nur damit auch die Postboten bessera rbeiten 😉
Wiel wenn der Postbote pfuscht hats wenig mit der italienischen mentalität der Post sondern mit der ITALIENISCHEN Mentalität des Südtiroler Postboten zu tun!!

4

Ein Vorschlag, der jederzeit zu begrüßen ist, da wir in Süd-Tirol alle von dieser Italienischen Schneckenpost die Nase voll haben!!!

Außerdem ein wichtiger Schritt dahin, wonach wir streben, der Wiedervereinigung Tirols.

5

Österr. Postbus in Südtirol
1907 richtete die kaiserlich-königliche Staatspost die ersten Kraftfahrlinien ein. Der Postautobus, wie er in Österreich genannt wurde, löste in den folgenden Jahrzehnten die Postkutsche als Beförderungsmittel ab. Die erste Postautobus-Linie Österreichs wurde im heutigen Südtirol zwischen Neumarkt und Predazzo eröffnet. Diese Linie gibt es noch heute (Linie 133 des ÖPNV-Systems Südtirol).
http://de.wikipedia.org/wiki/Postbus_(%C3%96sterreich)

6

Schaden auch für Private!
Vor 2 Jahren hatte auch ich auf einen Brief vergebens gewartet.
Im Brief war meine Führerscheinmarke. Die Nachforschungen sind im "Sand verlaufen".
Ich mußte dann in Rom eine neue Marke beantragen.
Kostet wieder Zeit und Geld.

Austausch von Waren und Dienstleistungen sind die Grundlagen eine Wirtschaftssystems.
Das scheint in Italien (mit Südtirol) nicht mehr zu funktionieren.

Willkommen österreichische Post.

7

Gesamt-Tiroler Post
Die Tiroler Post ist endlich auch in Tirol südlich des Brenners angekommen, hoffentlich geht jetzt endlich mit der Selbstbestimmung Süd-Tirols die Post ab!

8

ein Volk, ein Land, eine Post
Ein großes Lob an die Tiroler Post und an Erwin Zangerl, die uns auch wieder einen Schritt näher zu Österreich bringen. Bleibt nur zu hoffen, dass unsere Landesregierung den Vorschlag dankend annimmt.Es wäre für uns alle das Beste
ein Volk, ein Land, eine Post