Start / Leserbriefe / Ortsnamen: Dreisprachig

Ortsnamen: Dreisprachig

Hans_Bachmann_200_01.JPGWie wäre es, wenn alle Flur- und Ortsnamen in Südtirol dreisprachig wären, fragt Frau Michaela Abate in einem "Dolomiten"-Leserbrief (20.12.). Jeder könnte die Namen verwenden, in denen er sich "daheim" fühlt. Abates Frage zeugt von totaler Geschichtslosigkeit. Es wäre ein Triumph für Tolomeis Fälschungswerk, das nur einen Zweck hat, unser Namensgut zu verhöhnen.

Es war eine gezielte Maßnahme, alles Tirolische im Süden auszumerzen. Wer das nicht erkennt, ist der Geschichte nicht mächtig und wird auch den Kampf um unser Recht nicht verstehen. Heute noch sind uns die Namen offiziell verwehrt, zum Zeichen der Herrschaft über unser Land, mit Lug und Trug erworben. Man hat hässliche Namen erfunden, die von der Politik bis heute verteidigt werden! Durnwalder und Co. paktieren mit allen, die uns Namenfälschungen von Orten, Bächen und Weilern aufgezwungen haben! Die sollen uns künftig Wegweiser sein? Namen sind Zeugnisse unserer Kultur, die uns durch die Jahrhunderte begleitet, die lassen wir uns von den Geschichtsfälschern nicht nehmen, mögen sie sich hier noch so "heimisch" fühlen. Die Gefahr ist groß, dass wir unterliegen, denn Durnwalder ist bereit, alles preiszugeben.

Dr. Hans Bachmann, SÜD-TIROLER FREIHEIT Bozen

Jetzt mitdiskutieren!

Kommentar hinzufügen

Diese E-Mail ist schon registriert. Bitte benutzen Sie Das Login-Formular oder geben Sie eine andere ein.

Sie haben nicht das korrekte Login oder Passwort eingegeben

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

2 Kommentar(e)

Neueste zuerst
nach Bewertung Neueste zuerst Älteste zuerst
1

Frau Abate sollte mal einen Geschichtskurs in Sachen Südtirol machen da Sie überhaupt keine Ahnung hat was da von sich gibt!
Ein kleiner Vorgeschmack es gab 600 Jahre lang ein vereintes Tirol inklusive Welschtirol!

2

Geschmacklosigkeit
Wenn man keine Ahnung von Geschichte hat, kein Gefühl hat was Recht und Unrecht ist und über kein Verständnis für gewachsene Kulturen verfügt, dann sollte man doch den Mund halten.

Tolomei erfindet Namen, Mussolini macht sie zum Gesetz, Durnwalder will sie zementieren und Fr. Abate will das Ganze jetzt noch in Grün?
Das zeugt wohl von totaler Geschmacklosigkeit.
Die deutsche Kultur ist doch kein Pappkarton, den man nach belieben beschmieren kann.
Solche Übersetzungen wären glatte Kulturschändung, und dies wird auch von der UNO verurteilt.