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NPD missbraucht SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN Botschaft. Steckt italienischer Geheimdienst dahinter?

aufstellung_neue_tafel9.jpgAm vergangenen Wochenende organisierte die rechtsextreme NPD vor dem italienischen Konsulat in Nürnberg und München Protestkundgebungen, um damit gegen die Verhaftung von Neonazis in Süd-Tirol zu demonstrieren. Bei dieser Gelegenheit trugen die Demonstranten auch Fahnen mit der Aufschrift „SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN – SOLIDARITÄT MIT UNSEREN VOLKSGENOSSEN“ mit sich. Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT – Freies Bündnis für Tirol, zeigt sich empört über diesen Missbrauch der SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN Botschaft durch die rechtsextreme NPD in Deutschland und verurteilt dies aufs schärfste.

Es ist nicht akzeptabel, dass diese wichtige Botschaft, die von der SÜD-TIROLER FREIHEIT lanciert wurde, um auf die Notwendigkeit des Selbstbestimmungsrechtes hinzuweisen, von einer Organisation wie der NPD missbraucht und somit als rechtsradikal abgestempelt wird.

Zwar unterscheidet sich das Aussehen der NPD-Fahnen von jenen der SÜD-TIROLER FREIHEIT, doch ist die Botschaft SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN dieselbe und ohne Einverständnis verwendet worden.
Mehr noch, bereits im vergangenen Sommer waren in Ost-Tirol Aufkleber der „Jungen Nationaldemokraten Bayern“ aufgetaucht, die genauso aussahen wie die Fahnen, die vergangenes Wochenende von der NPD mitgetragen wurden. Bereits damals hatte sich die SÜD-TIROLER FREIHEIT entschieden davon distanziert und die missbräuchliche Verwendung dieser Botschaft ausdrücklich untersagt.

Als Folge dieser unmissverständlichen Kritik, wurde die SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN Tafel am Brenner, wenige Tage darauf, mit Hakenkreuzen beschmiert.

Gerade Organisationen wie der NPD würde ein wenig Geschichtsunterricht in punkto Süd-Tirol nur gut tun, denn nichts hat diesem Land so sehr geschadet, wie der Nationalsozialismus und der Faschismus.

Anstatt sich also mit irgendwelchen „Volksgenossen“ zu solidarisieren, wäre es besser, diese „Volksgenossen“ darüber aufzuklären, dass sich Tirol-Patriotismus und nationalsozialistische Wahnvorstellungen in keinster Weise verbinden lassen. Zumal sie mit ihrem Verhalten dem aufrechten Selbstbestimmungsanliegen nur Schaden zufügen.

Nicht auszuschließen ist in diesem Zusammenhang aber auch, dass wesentlich mehr hinter der missbräuchlichen Verwendung der SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN Botschaft steckt. Organisationen wie die NPD waren stets auch Tummelplatz verschiedener Geheimdienstorganisationen, die mit derartigen Aktionen ganz andere Ziele verfolgten. Wie der SÜD-TIROLER FREIHEIT von regierungsnahen Kreisen in Wien zugetragen wurde, steht der Verdacht im Raum, dass der italienische Geheimdienst seine Finger mit ihm Spiel hat. Es wird gemutmaßt, dass durch die gezielte Verwendung der SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN Botschaft bei einer rechtsradikalen NPD-Kundgebung, diese Botschaft als rechtsextrem abgestempelt werden soll, um somit auch die österreichische Bundesregierung unter Druck zu setzen, damit diese eine unverzügliche Entfernung der SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN Tafel am Brenner veranlasst.

Derartigen Ideologien und Machenschaften kann man als aufrechte Tiroler nur eine klare Absage erteilen!

SÜD-TIROLER FREIHEIT
Freies Bündnis für Tirol

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15 Kommentar(e)

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1

es darf bestimmt nicht passieren, dass das südtiroler anliegen mit NS zusammengemixt und vermischt wird.

traurig ist umsomehr, dass unser anliegen in der bayrischen presse genau aufgrund dieser leute nocheinmal in dieser gegend aufgefrischt wird. wo bitte bleibt die effiziente pressearbeit der SF? ich bedaure es einfach zu sehen, dass die SF nicht fähig ist unser anliegen auch über die grenzen bekanntzumachen (man könnte somit sogar viele südtiroler in südtirol erreichen, die seit immer allergisch auf die UNION/SF sind). nach jahrzehnten der parteiarbeit müsste unser anliegen von spitzbergen bis PALERMO bekannt sein, und eine solidarische grundhaltung in europa vorhanden sein.

anstatt dessen reicht eine gruppe nazis aus, damit unser problem gleich noch einen unverdienten
braunen schatten verpasst bekommt.

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Bravo, Suedtiroler-Freiheit!!!

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Franz Hassler

Das klingt wieder alles sehr nach Verschwörung! Wieso ist es so undenkbar, dass auch national denkende Menschen sich klar und deutlich gegen Faschismus aussprechen und somit ihre Lektionen aus der Geschichte gelernt haben? Wenn man die Grundlagen des Nationalismuses und des Faschismuses vergleicht, so findet man vielerlei Reibungspunkte, die auch vor jahren schon vorhanden waren! Nationalbewusste Menschen blicken inzwischen in die Zukunft und haben sich, abgesehen von nicht erwähnenswerten Ausnahmen, der Freiheit aller Völker verschrieben! Ich achte jedermanns Volk, jedoch das meine liebe ich. Ist dieses Bekenntnis so erschreckend? Gerade deshalb fordere ich die Freiheit und Unabhängigkeit für Süd-Tirol!!!

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Ist doch ganz einfach
Wer soll ein Interesse haben die NPD mit Süd-Tirol in Verbindung zu bringen?
Natürlich Italien und die Gegner der Selbstbestimmung. Wer sonst würde den Süd-Tirolern in ihren Anliegen und Rechten schaden wollen?

Die Nationalsozialisten haben Süd-Tirol nur geschadet.
Und genau jetzt, zum Andreas-Hofer-Gedenkjahr schwingt die NPD Süd-Tirol Fahnen. Was für ein Zufall.
Genau dann, wenn Italien befürchtet, dass alle (Süd) Tiroler aufwachen und ihr Recht der Selbstbestimmung einfordern könnten.

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@ Matteo
Der Unterschied liegt ganz einfach darin, dass die Lega Nord mit Berlusca seiner Partei und AN heute ganz Italien regiert. Es ist eine Frage der Prinzipien, was für ein gemeinsames Europa in Zukunft wollen wir haben, der Menschenrechte und der Demokratie oder ein neues Modell der Mediokratie ala Berlusca oder vielleicht einer Autokratie nach Putin?

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Nieder mit allen Faschisten
Egal unter welcher Bezeichnung die Faschisten in unserem Land unterwegs sind. Fest steht dass sie mit allen Mittel bekämpft werden müssen. Leider urteilt die ital. Justiz mit zweierlei Maß. Bei der Bekämpfung der NS fleissig, jedoch bei der Bekämpfung von faschistischen Elementen sehr nachlässig. Daraus folgt der Schluss, dass der Faschismus in Italien immer noch hoffähig ist und das im Jahre 2009!! Schon allein dies ist ein gewaltiger Skandal im Herzen Europas!!
Und an alle NS: schert euch davon, denn wie die Faschisten so haben auch die Nazis unser Land missbraucht und verraten!!
Tirol vergisst nie!

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Die Landeseinheit zählt!
Den italienischen Neo-Faschisten muss ja das Wasser tatsächlich bereits bis zum Halse stehen, wenn sie sich nicht mehr anders zu helfen wissen, als mit Hilfe ihrer Gesinnungsgenossen in Deutschland die Kampagnen der Süd-Tiroler Freiheit zu besudeln. Diese letztklassige Vorgangsweise erinnert an die Verbindung Duce-Hitler in den 1940ern zum Schaden Süd-Tirols (mit der Optionsqual). Dass der italienische Geheimdienst seine Finger im Spiel hat, erscheint in Anbetracht der momentanen Situation im Lande naheliegend. Zu viel passiert da nach wie vor, und anders lässt sich das alles nicht erklären. Couronne ist entweder naiv oder hat vielleicht Sympathie oder zumindest Verständnis für die Anti-Süd-Tiroler. Hoffentlich lassen sich alle die, denen es ehrlich um Tirol geht, nicht von den Quertreibern beirren, nur Mut und viel Erfolg bei der Landeseinheit!

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Ing. Winfried Matuella

Andreas Hofer - Bund für Tirol
Hermann Göring bietet schon 1925 den Faschisten den Verzicht auf Südtirol an.
...In seiner Eigenschaft als NS- Generalbevollmächtigter in Italien verpflichtete Göring seine Partei, für den Fall, dass sie die Macht in Deutschland übernähme oder dort ein entscheidender politische Faktor würde, folgendermaßen:
Erstens klar zu machen, dass es für sie keine Alto-Adige-Frage (Südtiroler Frage) gebe und dass sie absolut und ohne Umschweife den Status quo der italienischen Besitzungen anerkenne...Die NSDAP wird ab sofort alles tun, um revisionistische Bestrebungen in Bezug auf Alto Adige in Deutschland entgegenzutreten; zweitens, dass unsere Reparationsverpflichtungen gegenüber Italien, wie sie im Vertrag von Versailles festgelegt sind, voll und ganz zu erfüllen sind; drittens, unverzüglich einen Propagandafeldzug in unserer Presse für die Verständigung zwischen Deutschland und Italien zu starten...
Als Gegenleistung bat Göring in seinem Schreiben Mussolini höflichst, der NS-Partei wie folgt, zu Hilfe zu kommen:
Erstens, im Falle dass die NSDAP in Deutschland entweder auf legalem oder illegalem Wege an die Macht kommt, sollte sich die italienische Regierung jeglichen militärischen und diplomatischen Drucks auf die neue deutsche Regierung enthalten und sich keinen solchen Schritten anderer Mächte anschließen... Die P.N.F. unterstützt ab sofort die NSDAP mit allen Mitteln (in Presse, durch Reden im Parlament und durch Anleihen); zweitens, hinsichtlich seiner Garntie des Vertrages von Versailles wird sich Italien nicht als Führsprecher oder Verteidiger der Wünsche und Forderungen anderer Staaten gegen die deutsche Regierung betätigen.
In den anderen, für die faschistische Parteizentrale bestimmten Vertragsentwurf verlangte Göring ohne Umschweife eine geheime Anleihe, um die vor dem Zusammenbruch stehende deutsche Partei am Leben zu erhalten. Er versprach "äuserste Diskretion". Diese Vereinbarung wird auf unserer Seite lediglich dem Führer unserer Bewegung, dem Vermögensverwalter unserer Partei und dem Unterzeichneten bekannt sein. Er dachte an eine Anleihe in der Höhe von zwei Millionen Lire, zahlbar in Raten und rückzahlbar innerhalb von fünf Jahren, wobei das gesamte bewegliche Eigentum (Geld,Vermögenswerte, Autos usw.) und die Immobilien der NSDAP als Sicherheit zur Vefügung stünden....

Also hatten die "Nazis" bereits 1925 Südtirol verkauft. Und die unverbesselichen Gesinnungsgenossen wollen heute als Führsprecher auftreten ?

Lerne sie Geschichte .....

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Ausgerechnet jetzt kommt die bayerische NPD mit solchen Materialien und der Thematik an - ich glaube auch nicht an solche Zufälle.
Das altbewährte Motto ist hier wohl wieder mal "Ein bißchen Dreck bleibt immer hängen."

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Couronne5, es wird gemutmasst... erkläre uns bitte genau warum dies nicht möglich sein kann! Warum dies lächerlich sein soll!
Avanti! bin gespannt auf deine argumente!

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weiter so, keine toleranz und sympathie für nazi-solidarität.

unterstützt nun im antifaschistischen geist eine petition gegen die bozner faschos:

http://www.ipetitions.com/petition/stopfascists/index.html

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Hitlers Verrat an Tirol
Hitlers „Vermächtnis“

„ …. Eines möchte ich ihnen, Exzellenz, dem Duce des faschistischen Italien, in dieser Stunde feierlich versichern: Was auch immer die Folge der bevorstehenden Ereignisse sein wird- ich habe eine klare deutsche Grenze gegen Frankreich gezogen und ziehe jetzt eine ebenso klare Grenze gegen Italien. Es ist der Brenner. Dieser Entschluss kann nie in Zweifel gezogen noch angerührt werden. ….“
Handschreiben (!) Hitlers an Mussolini am 11. März 1938

„ … Es ist mein unerschütterliche Wille und mein Vermächtnis an das deutsche Volk, dass es deshalb die von der Natur zwischen uns beiden aufgerichtete Alpengrenze „(gemeint war die Brennergrenze) „ für immer als eine unantastbare ansieht. …“
Trinkspruch Hitlers am 7. Mai 1938 in Rom an Mussolini gerichtet

Außerdem, ihr Dummköpfe, hat kein geringerer als Hitler- Stellvertreter Rudolf Heß, für den ihr immer „Gedenkmärsche“ veranstaltet, am 21. Juni 1938 in einem Schreiben an alle Parteidienststellen verfügt, „dass jede propagandistische Tätigkeit für Südtirol nicht nur den Ausschluss aus der Partei, sondern auch strafrechtliche Folgen nach sich ziehen würde“.

Habt ihr Idioten über diese Aussagen einmal vor dem Haare schneiden oder Stiefel anziehen nachgedacht?

Roland Lang, Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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Durchblick bewahren!
Ein Spruch besagt, Nichts ist stärker, als eine richtige Idee deren Zeit einmal gekommen ist! Wie wahr er ist, zeigt es sich gerade jetzt in Süd-Tirol. Auch heute im Jahre 2008, Europa der Demokratie und Menschenrechte hin oder her, wird nach dem Beipiel der Volksfront in der Ex-DDR auch hier an einem "Volkszorn" der restlos glücklichen Südtiroler im Schoß der Italianità tüchtig gebastelt, um eine noch so edle, friedliche und gerechte Idee der Wiederherstellung der Landeseinheit in Tirol gerade um das Jahr 2009 um jeden nur möglichen Preis zu diskrediteren. Die Aufgabenteilung ist dabei klar, auf der einen Seite die wenigen zentralgeschalteten Medien des "Volkszorns", wie z.B. eine kleine südtiroler Bozner Tageszeitung in bester Gesellschaft mit einem roten Wochenlatt, die andauernd Haßkommentare und Artikel gegen jede noch so kleine Akte der Selbstbestimmung des Landes abdrucken, und alles was damit zusammenhängt als reaktionär, rechtsextrem und neofaschistisch wohl gezielt in Verruf bringen wollen. Auf der anderen Seite gibt es die politischen Aktivitäten der AN und der anderen italienischen postfaschistischen Parteien und Vorfeld-Organisationen, die sich nicht nur gegen jede Art der Selbstbestimmung richten, sondern auch gegen die erkämpfte Autonomie der AP Bozen als solche. Da der ST-F oder den Südtiroler Schützen keine extreme politische Gesinnung nachgewiesen werden kann, weil die einfach nicht exisiert, versucht man es mit Methoden der Giftmischer aus der Küche des als überwunden geglaubten Totalitarismus, da scheinbar die politischen Intrigen in dieser Frage zu nichts geführt haben. Dabei wird, wie es sich immer mehr deutlicher nachweisen lässt, ein gegen die Süd-Tiroler Selbstbestimmung pseudo-patriotischer nationaler "Widerstand" aufgezogen, der wohl ungefragt auf Befehl das macht, was man ihm anschafft. Die Glatzen haben wahreichlich auch oft genug nicht so viel Grips, um derartig einfache Zusamenhänge zu begreifen und lassen sich gerne vor diesen Karren für fremde Interessen einspannen. Wer der Kutscher ist, ist aber heute ziemlich klar. In Österreich selbst sind derartige Parteien und politsche Organisationen per NS-Antibetätigungsgesetz im wohlverstandenen nationalen Interesse ausdrücklich verboten, daher gibt es in diesem Land auch keine echten oder pseudo Neonazis, die für Süd-Tiroler Selbstbestimmung demonstrieren können. Da muss man schon wohl, wenn man das Lager der Selbstbestimmungbefürworter auf diese Art und Weise treffen will, einen Umweg über ein anderes angeblich befreundetes Land machen, natürlich am besten in Bayern. Auch wenn man zum Beispiel in der BRD nur sehr viel Verständnis für die Arbeit der deutschen Sicherheitsdienste bei der Bekämpfung des Rechtsextremismus in diesem Land haben kann, sieht man ganz deutlich, dass der Staat selbst in seinen Organen, wenn diese nicht vorsichtig genug agieren, zum unfreiwilligen Komplizen der Neonazis werden kann. Wenn man dort solche Parteien und Vorfeldorganisationen nicht verbieten kann, dann nur deswegen, weil in der Bundesrepublik zu viele Mitarbeiter der Staatssicherheitdienste ihre Arbeit innerhalb dieser extremen Parteien natürlich verdeckt zum Wohle der demokratischen Staatsornung verrichten. Das geht zumindest aus eindeutigen Rechtsurteilen des höchsten Verfassung-Gerichtshofes der BRD in Karlsruhe hervor. Der Staat ist, nach Urteil dieses Gerichtes, selber über die eingeschleusten Agenten in Führungspositionen solcher Parteien und Bewegungen kein Beobachter, sondern ein Gestalter widerwillen. Was das auch anderswo in Europa gerade auf Südtirol umgelegt in Italien bedeuten kann, wird sich wohl ein jeder leicht denken können. Da ist die Palette der Methoden sehr breit, von der gesetzeswidrigen Verwanzung des ganzen Landes und der Parteizentralen, die gewählten im Landtag vertretenen Parteien und das Amt des LH nicht ausgenommen, bis hin zu den antidemokratischen und im höchsten Grade kriminellen Methoden mancher Mitarbeiter der Staatssicherheit in der AP Bozen. Dabei sollte ein jeder Bürger wissen, auch Italien ist ein Rechtsstaat, wer sich damit die Finger schutzig macht, kann einmal so oder so zur Verantwortung gezogen werden, in Südtirol, in Italien oder in Europa. Dabei ist man bei der Wahl der Mittel sehr oft nicht zimperlich. Diese Stoßtrupps, die unter dem Schutz der Dunkelheit, Schilder, Gräber, Kapellen und andere symbolträchtige Objekte je nach Bedarf und Wunsch verunstalten und beschmieren, entweder mit Hackenkreuzen oder mit Antifa-Zeichen und Parolen, haben nur ein Ziel, die patriotischen Kräfte in ganz Tirol um jeden Preis in Mißkredit zu bringen. Sie sind wahrscheinlich wohl organisert und werden auch von einer und derselben Kommandozentrale gesteuert und geleitet. Einem jeden Staat ist es natürlich überlassen seine Souveränität mit entsprechenden Mitteln zu schützen, diese müssen ganz klar mit der Rechtsordung der demokratischen Republik im Einklang stehen. In Italien hat man es damit nie so sehr genau genommen, aus diesem Grund wurde Rom schon in den 60er Jahren von der UNO u.a. dazu verpflichtet, dazu noch in einer vermeintlichen Demokratie, die Menschenrechte der Süd-Tiroler zu achten. Wer der Auftraggeber solcher antidemokratischen Machenschaften ist, das wird sich vielleicht erst später einmal zeigen, wenn mit der Zeit auch in diesem Land wo die Zitronen und vieles noch mehr blühen, die Archive geöffnet werden. Heute wissen wir ganz genau, wer in Italien von Anfang der 60er bis Ende der 80er Jahre an, also bis zum Untergang dieser totalitären Macht 1989, die "besonderen Dienste" aus Ost-Berlin Pankow bestellt hat, es war die alltbekannte "Firma", um sie auf den patriotischen Widerstand in Südtirol zu hetzen. Es genügt, wenn man heute bei "Google" das Stichwort Stasi und Südtirol eingibt, man bekommt gleich fast 700 Querhinweise. Also so geheim arbeiteten diese Dienste nicht, dass sogar daraus ein ganzer Zweig der Geschichtsforschung in den letzten Jahrzehnten entstanden ist, und sie werden sich auch der Kontrolle der Institutionen einer demokratisch Gesellschaft nicht auf die Dauer entziehen können. Dass es den Forschenden aus der Politik und Zeitgeschichte an Material weiter nicht mangeln wird, dafür wird weiter wie vor Jahr und Tag gerade in Italien gesorgt. Wer aber derartige Methoden wählt, der verwischt die scharfen Grenzen zwischen einer demokratischen Staatsordnung und einer kryptototalitären und faschistoiden Gesellschaft. Dass das in der EU von heute nicht toleriert wird, dafür sorgt aber schon die EU selbst mit ihrem Rechswerk. Natürlich, wenn man solche Machenschaften einem Staat nachweisen kann und diese vor den europäischen Institutionen öffentlich anprangert. Diese Initiative müßte aber, oder vor allem, aus Südtirol selbst kommen. Da wären z.B. die Grünen gefragt, sie müssten nicht einer Meinung mit dem politischen Gegner sein, aber solche antidemokratischen Machenschatften betreffen auch sie direkt. Stattdessen stellen sie sich oft und noch so gerne auf dieselbe Seite mit diesen selbstbestimmungfeindlichen Kräften. Man darf als Gesellschaft nicht zulassen, dass echte oder Pseudo-Neonazis durch die Gegend laufen und Parolen der Parteien aus Süd-Tirol rufen, um diese nur um jeden Preis in eine rechtsextrem Ecke zu schieben. Das wird ihnen ganz sicher nicht gelingen. Die Menschen durschauen dieses seltsame Schauspiel aber sehr wohl. Wenn das nicht funktioniert, wird es ganz sicher bald wieder andere derartige "Aktionen", vielleicht mit den gleichen Schauspielern nur mit geänderten Parolen und Slogans geben, je nach Zeitpunkt und Bedarf. Auch das ist ein Sittenbild aus der "allerbesten Autonomie der Welt" aus der AP Bozen. Vielleicht kann das ein wenig erklären helfen, warum sich gerade die regierende SVP mit der Idee der Selbstbestimmung so schwer tut, sie weiss nämlich genau, mit wem sie in diesem Fall zu tun hat. Eine Selbstbestimmung kann es aber in Südtirol nur dann geben, wenn ein Jeder Mindestmaß an Zivilcourage zeigt und sich von solchen üblen Machenschaften nichts an Meinungen diktieren, und vor allen nicht einschüchtern lässt. Dazu sind wir dem Land und zum Schutz der Demokratie als solche ganz einfach als freie Bürger in Europa der Demokratie und Menschenrechte ohne Zeitlimit verpflichtet.

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Tirol braucht keinen Nationalismus und Faschismus beides hat uns Tirolern nur Unglück gebracht und die Ewiggestrigen sollten endlich den Unterschied zwischen Patriotismus und Nationalismus sehen und verstehen, denn wir Tiroler distanzieren uns von jedem Nationalismus und stehen patriotisch für unser Land ein. Wir stehen für ein Selbstbestimmungsrecht Südtirols und einer Einigung mit den anderen Tiroler Landesteilen. Die NPD und die anderen Rechtsorientierten Personen sollten mal die Geschichtsbücher aufschlagen und nachschlagen dass Tirol mit Nationalismus und Faschismus nichts zu tun haben will! Nicht früher, nicht jetzt und auch nicht in Zukunft!

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Italiener
sicherlich sind es die boesen Italiener und die Geheimdienste dieses boesen Staates ........
ihr seid ja laecherlich