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Nein zum Abbau von Deutschstunden an den Schulen – Vorschlag ist schulpolitischer Leichtsinn!

schultasche_500.jpgGegen den Abbau von Deutschstunden zugunsten von weiteren Italienischstunden an den Schulen spricht sich die JUNGE SÜD-TIROLER FREIHEIT aus. Diese Forderung erhob der Vorsitzende des Landesbeirates der Schülerinnen und Schüler, Hannes Niederkofler. Laut Niederkofler sollte z.B. auch der Geschichte-Unterricht in italienischer oder englischer Sprache erfolgen. Laut der JUNGEN SÜD-TIROLER FREIHEIT ist der schleichende Abbau des Deutschunterrichts in Südtiroler Schulen ein äußerst gefährlicher Schritt und wird daher abgelehnt.

Vielmehr ist es notwendig,  den Unterricht in der Muttersprache  noch gezielter  anzugehen, so die JUNGE SÜD-TIROLER FREIHEIT. Es braucht  die  solide Grundbeherrschung der Muttersprache, um andere Sprachen besser lernen zu können. Als deutsche Volksgruppe in einem fremden Staat ist es wichtig, besonderes Augenmerk auf das Erlenen  der  Muttersprache zu legen. Das muttersprachliche Prinzip in der Schule darf unter keinen Umständen ausgehöhlt werden.

Die JUNGE SÜD-TIROLER FREIHEIT lehnt es ab, den Gesichtsunterricht in italienischer Sprache zu unterrichten. Bereits jetzt wird die Tiroler Geschichte an den Schulen kaum vermittelt. Wenn in Zukunft die Geschichte auch noch in italienischer Sprache unterrichtet wird, ist es mit der Vermittlung der lokalen Geschichte ganz vorbei.

Die JUNGE SÜD-TIROLER FREIHEIT verweist warnend auf das Beispiel Aosta, wo in den Schulen durch kleinweise Verdrängung des Fächerunterrichts in der Muttersprache zugunsten jenes in italienischer Sprache nur mehr wenige Stunden Französisch übriggeblieben sind ,  mit der Folge, dass nur noch eine  bedeutungslose  Minderheit die eigene Hochsprache beherrscht!

JUNGE SÜD-TIROLER FREIHEIT

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5 Kommentar(e)

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1

Ich denke, diese jungen Beiräte wie Niederkofler sind nicht in der Lage, die Tragweite ihrer Forderungen vollständig zu erfassen (es sei ihnen aber aufgrund ihrer Jugend verziehen). Weiters kommt mir des Öfteren vor, dass viele Aktionen dahin ausgerichtet sind, das geforderte Mindestleistungsniveau an den Schulen abzusenken (leider oftmals auch im Interesse der Eltern, die ihre oftmals zweifelhaft begabten Zöglinge um jeden Preis durch eine Oberschule boxen wollen). Selbstverständlich ist es wichtig, ordentlich Italienisch und möglichst auch eine zweite Fremdsprache zu lernen. Aber an einem strengen und guten Deutschunterricht führt nichts vorbei. Wenn man sich heute die Tendenzen zum "Alles-Klein-Schreiben" oder zum "Im-Dialekt-Schreiben" oder zum "SMS-Stil-Schreiben", die daraus folgenden katastrophalen Beistrichsetzungen und Fehler beim Groß- und Kleinschreiben anschaut, da sieht man, dass man an der Qualität des Deutschunterrichtes durchaus noch arbeiten und keinesfalls Abstriche machen kann.

2

Völkerrecht geht vor
Ich kann Hannes Niederkofler den Londoner Geheimvertrag von 1915, in dem die Engländer Tirol ab Alpenhauptkamm an Italien verkaufen in Englisch!!!! schicken.
Dann kann er schon mal sein Englisch - und sich in Völkerrecht - üben.

3

Sprache und Dichtung
Vielleicht sind die italienischen Dichter (ich kenne leider (?) keine) spannender zu lesen als Goethe oder Schiller.

4

Libertad
Abgesehen von den Zielen der Südtirol deutschsprachigen, was spricht den dagegen neben deutsch auch italienisch und ander Sprachen zu sprechen?
Unverständlich und Anti Liberta,
gefangen in einber Sprache......

5
Barbara Klotz

Libertad
Ich meine, der Vorstoss des Vorsitzenden des Landesbeirates der Schüler kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Grünen/Interethnischen den Kopf zu verlieren drohen und mit allerletzer Verzweiflung ihre wirren pädagogischen, sprachlichen und politischen Ziele der Vermischung durchsetzen wollen. Und merken immer noch nicht, wie sehr sie sich vor den faschistisch/nationalistischen Karren spannen lassen. Oder etwa doch?
Katasrophal allemal....