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Nein zu Militär-Schießübungen in Süd-Tirol

kriegsspiele.jpg Ein striktes NEIN zu den geplanten Kriegsspielen des italienischen Militärs in Süd-Tirol, bekundet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll.
Süd-Tirol ist weder ein Kriegsgebiet, noch ein akuter Krisenherd, weshalb die geplanten Schießübungen, an mehreren Orten, völlig überflüssig und nichts weiter als eine nationalistische Machtdemonstration sind.

Völlig unverständlich ist daher auch die Entscheidung der Süd-Tiroler Landesregierung, die die besagten Schießübungen in sieben Gebieten genehmigt hat.
Das italienische Militär hat in Süd-Tirol nichts verloren, weshalb es solche Kriegsspiele mit allen Mittel zu verhindern gilt, so Sven Knoll.

Derartige Militärübungen sind in Süd-Tirol entschieden abzulehnen, da sie aufgrund der intensiven Besiedelung und touristischen Nutzung des Landes auch eine akute Gefährdung der Menschen darstellen.
Bei den Schießübungen der letzten Jahre hat das italienische Militär mehrfach nicht für eine ausreichende Absperrung der Gebiete gesorgt und zudem, nach Beendigung der Manöver, Kübelweise Munition in der Landschaft zurückgelassen, von der einige sogar noch scharf war.

Es ist daher völlig inakzeptabel, dass das italienische Militär Schießübungen in Süd-Tirol durchführt, durch welche Einheimische wie Touristen belästigt und gefährdet werden und am Ende verwüstete Landschaften zurückbleiben.

Wenn das italienische Militär schon glaubt unbedingt Krieg spielen zu müssen, dann soll es dies in Italien, in einem unbesiedelten Gebiet, auf einem extra dafür ausgewiesenen Übungsplatz tun.
Süd-Tirol aber muss von solchen Umtrieben verschont bleiben.

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

 

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15 Kommentar(e)

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Günther Morat

@ Doppelbürger

Die Besatzungsmacht übt....

(Yvo, steiger di net so eini, geniess dein Auswandererland Schweiz, sei dankbar, dass du dort sein darfst dank deines zweiten Passes 😉

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Heer
@Richtstellung: Das ital. Heer übt in Italien!
@Feststellung: Wären es oester.
Soldaten, wären sie willkommen!

Ich habe fertig.....

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Schöner Alpenraum
"Kriegsspiele" haben im vereinten Europa nichts verloren,im ökologisch wertvollen Alpenraum sowieso nicht! Die Außengrenzen der "Festung Europa" liegen eh ganz wo anders!

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Selbstbestimmung als Potential
Bei der Selbstbestimmung handelt sich um eine politische Frage und die kann auch nur politisch beantwortet werden. Der Glaube an ein Vaterland/Land Tirol oder Österreich, ist im Falle einer ethnischen Gruppe wie es die Süd-Tiroler heute sind, die in Italien nicht mehr als 0,57% der Gesamtbevölkerung darstellen, aus der Sicht einer Minderheit überlebenswichtig. Die Grundtendenz geht in allen Ländern in Richtung der Anpassung und nicht der Vielfalt. Die Menschen, die in Süd-Tirol eine gemischte Herkunft haben, die können auf diese nur sehr stolz sein, da sie wegen ihrer Herkunft beide Sprachen, Kulturen und beide Seiten gut kennen müssten. Ich würde das sogar als einen persönlichen Glücksfall bezeichnen. Von diesen Menschen erwartet niemand in Süd-Tirol, dass sie sich gegen irgendjemand stellen müssten. Ein demokratischer Standpunkt eines jeden Menschen ist zu respektieren. Wir leben heute im Jahre 2008, daher können wir auch alle Meinungsverschiedenheiten auf dem demokratischen Wege klären und lösen, wenn man es "ganz oben" nur will. Das bedeutet aber auch, dass dann zum Schluss auch alle ein Ergebnis einer freien demokratischen Wahl auch in der Frage der Selbstbestimmung anerkennen müssten. Für mich persönlich ist nicht einmal die heute so sehr "unsichtbare Grenze" quer durch Tirol sehr wichtig, wenn alle Tiroler Landesteile endlich unter den jetz real herrschenden Bedingungen zueinander finden würden, es ist aber leider immer noch nicht der Fall. Da ist noch sehr viel Arbeit in allen Bereichen der Gesellschaft notwendig. Heute habe ich z.B. auf der Seite der Südtiroler Schützen gelesen, sie haben einen Ausflug, wörtlich "in den nördlichen Teil unseres Landes" nach Innsbruck gemacht. So eine klare Sprache würde man sich in allen Medien des Landes Tirol in Nord-Süd-Ost nur sehr wünschen! Das Zusammenwachsen in Tirol wird aber weiter gehen, so oder so. Fast 90 Jahre der Trennung Süd-Tirols von Österreich sind der Grund, warum das Land Süd-Tirol so anders als das Bundesland Tirol geworden ist. Das muss kein Nachteil sein, ganz im Gegenteil. Abseits jeder politischen Polemik müsste jedem Menschen klar sein, dass der italienische Beitrag in Süd-Tirol für das Land unverzichtbar geworden ist. Wenn dann aber die Argumente kommen, dann lassen wir alles so wie es ist, und verzichten gleich auf das Selbstbestimmungrecht, dann kann ich persönlich damit nicht klarkommen. Die Klärung und zuerst nur die Klärung der Selbstbstimmungfrage ist meiner Meinung nach für alle Seiten deswegen absolut notwendig, weil das gelbte Menschenrechte sind, dazu in unserer Zeit in der EU des 21. Jahrhunderts. Dazu würde man nach der Klärung dieser Frage in Süd-Tirol höchstwahrscheinlich miteinander so umgehen, wie alle ethnischen Gruppen es wirklich verdienen würden, ohne Sprachgruppentrennung und Disagio, vielleicht aber mit ethnischen Proporz, wenn die italienische Sprachgruppen es so wünschen würde. Gerade in diesen Jahren und Jahrzehnten müssten alle Menschen in Süd-Tirol, Tirol, in Italien und in Österreich und überall in Europa zusammenhalten, damit wir die Herausforderungen unserer gemeinsamen europäischen Zukunft meistern. Was sich global rund um Europa abspielt, müsste doch allen einigermassen bekannt sein. Stichwort: Globalisierung, Emmigrationsdruck, religiöser Fanatismus, Extremismus, Ressourcenknappheit, Kriege um Erdöl etc. Wir können uns alle heute Gott sei Dank in der EU auf die europäische Solidarität verlassen, aber das soll keine Einbahnstrasse sein. Aus persönlicher Betroffenheit liegt mir die Zukunft Süd-Tirols am Herzen, aber wenn ich mir die desolate Lage des italienischen Staates vergenwärtige, wird es mir schwindlich. Wie sollte dieses Land jemals von dieser gegenwärtigen Krise jemals nachhaltig genesen? Das Gesundbeten hilft da vielleicht auch, aber wer geht heute noch regelmäßig in die Kirche? Ich persönlich sehe da für Italien denkbare neue Potentiale, die man für im Interesse dieses Landes nützen könnte, z.B. wenn sich dieses Land in Richtung Norden noch mehr politisch und wirtschaftlich öffnen würde. Welches Land in Mitteleuropa würde sich für so einen Übergang besser eignen, als gerade die AP BOzen. Das würde z.B. in Süd-Tirol bedeuten, nicht entweder Italien oder Bundesland Tirol/Österreich, sondern sowohl als auch. Der süddeutsche Raum und Österreich und Italien müssten wie Zahnräder ineinander greifen, dann könnte man für beide Seiten sehr viel nützliches schaffen. Dazu bracht man aber überall politischen Mut und Politiker mit Visionen, die diese auch in der politischen Praxis umsetzen könnten, und der Mut zumindenst ist bekanntlich heute Mangelware, dafür umso mehr findet man politischen Opportunismus vor. Der neue Tiroler LH Günther Platter meinte gestern in einem Interview, er werde sich mit seiner Landesregierung in der politischen Arbeit besonders um die Belange Südtirols und um das Zusammenwachsen der geteilten Landesteile kümmern, man müsste aber zuerst überall die immer noch herrschenden Grenzen in den Köpfen der Menschen abbauen, meinte er. Man kann ihm dabei und dem Land Tirol nur viel Glück für die nächste Zukunft wünschen.

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@Hannes
Nur weil sich Südtirol vom Staat Italien löst muß sich niemand gegen irgend einen Italiener stellen, im Gegenteil viele Italiener wollen ebenfalls eine baldige Loslösung vom italienischen Staat! Es geht um die Staatszugehörigkeit nicht um die italiener als Personen. Diese werden auch wenn wir endlich wieder bei Österreich sind glücklich im 10. österreichischen Bundesland leben. Ich glaube nicht dass sie dann irgendjemand zur "Option" zwingen wird!!!

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@ Markus

Ich bin dir für deine Anwort dankbar denn mit dieser Antowrt zeigst du doch das man mit dir kommunizieren kann.
Es ist auch alles richtig was du da schreibst, doch musst du und andere eine ganz einfache Sache nicht vergessen - es sind 90 Jahre vergangen. Das heisst NICHT DAS MAN DAS ALLES VERGESSEN muss, doch ich und viele andere Südtiroler haben keinen Bezug zu Österreich und den will ich jetzt auch gar nicht haben. Ich habs oft schon gesagt, sags halt nochmals, von meiner südtiroler Familie waren nur meine Urgrosseltern "österreicher" Mein Grossvater und Mutter sind beide auf die Welt gekommen als hier schon Italien war. Hinzu kommen viele Menschen hinzu die aus Mischehen kommen.. wie können solche sich zB gegen den Vater stellen, nur weil dieser ein Italiener ist? Gibt es für euch nicht Platz für eine Vorstellung das jemand Österreich oder Selbstbestimmung ganz egal ist, im Gegenteil, angeekelt ist wie gewisse Menschen auf den kleinsten Fehler/Mangel/Ausrutscher der anderen Seite abwarten und dann daraus ne riesen Sache draus machen? Glaubt ihr nicht das einer normalen Wandergruppe es komplett egal ist ob da auf dem Schild "Unsere liebe Frau im Walde" oder "Senales" steht? Es ist ein Ort und keine Person!

Mich nervts nur das hier ein riesen Tamtam gemacht wird, für was? Ok Militärübungen.. wärs hier nicht geschrieben hätt ich davon auch nichts bemerkt.
Wäre aber das Österreichische Heer in irgendeinem von unseren Wäldern und würden sie dort noch so viel Schaden an die Natur anstellen.. auf dieser Seite würde man NIE so reagieren. Oder man regt sich über die italienische Post auf, man will eine eigene... Mein Briefträger ist seit über 20 Jahre immer ein südtiroler gewesen.Wird die post südtirolerisch hab ich trotzdem immer noch den gleichen und ich werde weiterhin Briefe von hausnummer 28H und 28B in mein postfach haben weil er nicht lesen kann. Aber dann würde man über die Post nichts hörn.. Eigene Polizei.. ja züchten wir die irgenwo die neuen Beamten oder woher holen wir die dann?

zu guter letzt möcht ich noch alle beruhigen - die Wahrscheinlichkeit das ihr von einem Bauern in Kaltern ne kugel abkriegt ist grösser als ne kugel von irgend einem soldato 😛

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@ Antwort an Hannes
Hannes/Giovanni? diesen Namen habe ich für einen meiner Beiträge gewählt, und nicht als direkte Anrede an dich. Der Name Hannes steht vielleicht für Südtirol, der andere für Italien. Wenn man deine Beiträge zu diversen Themen seit langer Zeit verfolgt, bekommt man unwillkürlich den Eindruck, dass du erstens eine "Patria unita" aber kein "wiedervereintes Land Tirol, d.h. Vaterland" willst oder hast, und zweitens, du verharmlost oder verteidigst sogar dem Anschein nach die zweifelhaften Segnungen der Italianitá in Süd-Tirol, das ist aber nur mein Eindruck. Die Geschichte Süd-Tirols seit 1918 ist auch europäische Geschichte. Derartige historische Katastrophen verbunden mit Grenzveränderungen sind in dieser Geschichte öfters vorgekommen, da ist Süd-Tirol mit seiner sehr leidvollen Geschichte in Italien bis zum Jahre 1972 keine Ausnahme, aber niemals hat ein Volk, das die Handlugsfreheit in der Frage der eigenen Selbstbestimmung einmal verloren hat, diese später wiedergewonnen, wenn man in der breiten Masse der eigenen Selbstbestimmung beraubten Bevölkerung defätistisch und zufrieden mit status quo gedacht und politisch gehandelt hätte. Die Seite der Fremdbestimmung hat zu keinem Zeitpunkt der Geschichte die Frage der Selbstbestimmung der Süd-Tiroler demokratisch glaubwürdig geklärt, obwohl es immer wieder repräsentative Petitionen aus der AP Bozen Südtirol an Österreich gegeben hat z.B. 1946 und 2006, bitte das nicht vergessen. Dazu wäre dieser Staat nach dem Völkerrecht sogar verpflichtet, aber bis heute gibt es keine internationale Exekutive, die so eine Klärung gewährleisten und überwachen könnte, vielleicht von Bosnien-Herzegovina, Montenegro und Kosovo in den letzten Jahren abgesehen. Die Seite der STF ist eine Seite einer politischen Bewegeung, die dankenswerter Weise den Lesern ein Forum zum Austausch der Meinungen zu diversen Themen anbietet, wieviele Parteien können das schon von sich behaupten. Wenn man schon im Forum Kommentare hinterlässt, muss man schon auch einen Widerspruch ertragen. Die Übersetzung des Vornamens war in diesem Zusammenhang eher als Gleichnis gemeint, d.h. ist der Autor ein Süd-Tiroler oder ein Italiener, mehr nicht. Solltest du dich wirklich dadurch gekränkt fühlen, bitte ich dich um Entschuldigung. Ich kenne dich nicht, daher kann ich dem nichts mehr zufügen. Ausserdem ist Giovanni ein sehr schöner Name, daher verstehe ich die Aufregung nicht. Mir ist jede Deutschtümelei und Walschenhass fremd, dafür das Selbstbestimmungrecht steht bei mir an erster Stelle. Wenn dir meine Beiträge zu lang sind, brauchst sie nicht zu lesen. Manche Themen sind so komplex, dass man sie nicht mit einigen Sätzen abhandeln kann. Wenn du glaubst, ich würde Italien zu wenig kennen, da irrst du dich gewaltig! Ich kenne dieses Land sogar sehr gut. Wer meine Beiträge liest, der kann sich davon überzeugen, dass ich niemals italienische Kultur und das Land in irgendeiner Form angreifen würde. Ich halte Italien für eines der grossartigsten Länder, die es überhaupt auf dieser Welt gibt, umso bedauerlicher ist der Umstand, dass dieser heute demokratische Staat sich immer noch weigert die Frage der Selbstbestimmung in Süd-Tirol zu klären oder so eine Klärung nicht zu hintertreiben. Ich glaube, das ist sogar eine Minimalforderung, die alle Partien und alle patriotischen Kräfte der Süd-Tiroler stellen. Das Recht es zu fordern ist unser demokratisches Recht, gerade auf der Seite der STF. "Süd-Tirol ist nicht Italien", damit wirbt diese politische Bewegung für ihre politischen Ziele, das müsste auch dir schon längst bekannt sein. Die Programmatik dieser Partei müsste auch jedem Forumteilnehmer bekannt sein, der sich die Zeit nimmt, Beiträge zu verfassen. Dafür sollte man eigentlich allen nur dankbar sein, dass sie politisches Interesse und Angagement zeigen, indem sie sich zu Wort melden. Diese Haltung ist in heutigen Zeiten nicht selbstverständlich. Jeder hat das Recht seinen Standpunkt zu begründen und dafür zu werben, du hast wohl deine "Patria", ich mein "Vaterland". Dazu gehört dieses Wort "Vaterland Österreich" zum politischen Wörterbuch der politischen Parteien. Vor zehn Tagen hat das erneut der jetzige Landeshauptmann von südtirol Luis Durnwalder in der ORF-Pressestunde auch nicht anders formuliert, Zitat aus der Erinnerung, unser Vaterland ist Österreich, wir sind ein Teil des Österreichischen Volkes und eine österreichische Minderheit in Italien, auf das Selbstbestimmungrecht werden wir niemals verzichten. Man darf wohl eher annehmen, dass der Landeshauptmann der AP Bozen Südtirol in Namen der deutschsprachigen Süd-Tiroler solche identitätsstiftende Aussagen immer wieder treffen darf, oder etwa nicht? Sollten das vielleicht für die Menschen in Süd-Tirol nur die Altoatesini oder gar Rom tun? Dann kann man sicher sein, dass Markus bald Marco heissen wird!

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Hannes
Ist Deine gemeinte italienische Unterstützung vielleicht der gestreckte Mittelfinger des Herrn Berlusconi??

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@Hannes

5 bis 10tausend südtiroler spitzel bekommen angeblich geld vom italienischem geheimdienst. Bist du villeicht auch einer? Dann würd ich dich auch Giovanni nennen

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Wenn uns das italienische Heer
zu Seite steht dann sind wir ja sowiso verloren

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@ Markus

"Man lässt sie aber nicht und man fragt sie auch nicht einmal"
aha und hast du mich etwa gefragt was ich von deinem tollen Vaterland halte und ob ich es auch als Vaterland ansehe?

Und was sehe ich da.. da übersetzt doch tatsächlich noch jemand DEUTSCHE Namen auf Italienisch, und das in südtirol ... kommt mir sehr bekannt vor

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@ Markus:

"Man lässt sie aber nicht und man fragt sie auch nicht einmal" du tust genau das gleiche.. oder hast du mich gefragt ob dein tolles Vaterland auch für mich mein Vaterland ist? Nein, du redest und schreibst und redest und schriebst hier die halbe Homepage voll OHNE auf die Meinung und KULTUR anderer zu achten.
Und wie erlaubst du dir meinen Namen zu übersetzten?? Du schimpfst über Tolomei, tust aber genau die gleichen sachen nur anderstrum!!!

Anstatt hier Geschichtsbücher niederzutexten lerne vielleicht italienisch und du würdest vielleicht verstehen was auch die anderen sagen und nicht nur überall hineininterpretieren!!

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Hannes/Giovanni?
Die Süd-Tiroler würden liebend gerne auf die "Schützenhilfe" des italienischen Heeres im eigenen Land sofort verzichten, wenn man sie nur lassen würde und dafür liebend gerne sich selbst helfen können oder Hilfe aus dem Vaterland Österreich holen. Man lässt sie aber nicht und man fragt sie auch nicht einmal, was sie von diesen seinerzeit mit diplomatischen Betrug und Gewalt aufgezwungenen "Segnungen der Italianità" auch halten. Man kann nicht mit der Politik der Assimilierung, der Italianisierung, der Majorisierung, der Altoatesinisierung, der permanenten Drohgebährden des Militärs und der fast rein italienischsprachigen Exekutive in einem Land, das zu 3/4 von deutschsprachigen Bürgern bevölkert wird, bzw. mit solchen Liebesbeweisen und Liebeswürgegriffen die Menschen nicht italienischer Nationalität in Süd-Tirol für diesen Staat der Fremdbestimmung für sich gewinnen. Das müsste allen halbwegs normal denkenden Menschen mit einer gefestigten demokratischen Gesinnung und einem gesunden Empfinden für die Menschenrechte wohl klar sein.

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Politische Verantwortung
Die politische Verantwortung in diesem Fall trägt zuerst direkt die Landesregierung in Bozen, die diese Übungen genehmigt hat. Sie hätte gerade jetzt auch anders entscheiden können. Gerade im Wahlkampf zum Landtag im Herbst 2008 hätte man auf diese Machtdemonstration des Potemkinschen Konstruktes der Italianità in Alto Adige/Ober-Etsch, der Vulgo-Landesname Südtirol wird ja von Rom nur geduldet, verzichten können. Vielleicht aber sollten immer noch die Süd-Tiroler bildahaft daran erinnert werden, die Autonomie hin oder her, und damit sie nicht so leicht vergessen, wer der Herr und wer der Untertan in diesem Land ist? Es ist vielleicht nur ein allgemeines Sittenbild der "La Casta" und der allgemeinen politischen "cultura" in Italien und der langsam fortschreitenden Altoatesinisierung des Landes Tirol südlich des Brenners, dass solche Vorgangsweise gerade jetzt gewählt wird, ohne sich im Geringsten um die Sensibilität der Menschen in solchen Fragen zu kümmern. Es gibt aber auch autonome Provinzen in anderen EU-Ländern, die von Anfang ihrer politischen Existenz an in den späten 40er Jahren und in den 50er Jahren eine vollständige Autonomie in der heute noch existierenden Form bekommen haben und von der Zentralmacht schon damals völlig entmilitarisiert wurden. Die Bürger dieser Autonomien waren von Anfang an von der nationalen Wehrpflicht zur Gänze befreit, die Exekutive. d.h. Landepolizei rekrutiert sich zu 99% aus Einheimischen und zu keinem Zeitpunkt wurden oder werden dort seit fast 60 Jahren Militärübungen des Staates durchgeführt und die Bürger haben dazu sogar das Recht, sollte das der demokratische Wille der Parteien sein, in einer freien Abstimmung in der völligen Freiheit der Wahl einen anderen eigenen nationalen Weg zu gehen, z.B. Rückkehr zum Vaterland oder die Wahl der Selbstständigkeit. Diese Autonomien in der alten EU heissen die finnischen Aland-Inseln in der Ostsee, die von Schweden bewohnt sind, und die dänischen Färöer-Inseln im Nordatlantik. Die Landesbürger können daher auf derartige Übungen vorort der "gloriose furze armate" des Staates gerne verzichten, und vor allem der jeweilige Staat selbst verzichtet gerne und ohne zu Zögern auf alles, was die Autonomie vergrämen könnte. Das gehört dort zum Einmaleins der politischen Kultur. Dazu bekamen diese Autonomien von der Staatsmacht von Anfang an eine vollständige Autonomie, die auch diesen Namen wirklich verdient, und nicht wie im Falle der AP Bozen Südtirol die man erst mit über 40 Jahren Verspätung immer noch unvollständig mit einmal viel Blut, Leid, Tränen, später mit Ausdauer und Schweiss der Diplomaten der Schutzmacht der Süd-Tiroler zwischen 1946-1992 sich erst bitterst erkämpfen musste. Die Autonomie wurde auf Abruf gestattet, als es zum Schluss lokal und international nicht anders ging, weil der Zeitgeist und die geographische sowie politische Lage in der EU gegen Italien in dieser Frage gesprochen haben. Daher kann man sich auch keine Grosszügigkeit von dieser ewigen Macht der Fremdbestimmung erwarten, die nur gnadenhalber diese Autonomie der Provinz Bozen erlaubt hat! Die Süd-Tiroler dürfen daher weiterhin nur auf die eigene Kraft vertrauen, auf die Demokratie und die allgemeinen Menschenrechte in der EU und auf die uneingeschränkte Unterstützung aus dem Bundesland Tirol und aus dem Rest des Vaterlandes Österreich, damit die Zentralmacht ihrerseits auch nicht vergisst, um das Motto der STF zu zitieren,"Süd-Tirol ist nicht Italien"!

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Unter Kriegsspielen verstehe ich eher das sinnlose Herumgeballer auf den Friedhöfen von seiten der Schützen, was nichtmal echte Gewehre sind!

Ich würde mir ein wenig mehr respekt von eurer Seite wünschen denn denkt dran, sollte irgendwann mal uns was zustossen wird es das italienische Heer zur Seite stehen und sicher nicht das österreichische.. niemand bringt seine Leute in Gefahr für andere!