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Natur versus Kultur – Grüne Schizophrenie

cristian_kollmann_wahl_2008.jpgIn ihrer Pressekonferenz, die (un)sinngemäß unter dem Motto "New Deal für Südtirol-Alto Adige" stand, prognostizieren die Verdi-Grünen-Vërc (VGV) "eine unsichere Legislaturperiode unter dem Druck der Rechten", denn: "Die Wahlergebnisse ermutigen Betonierer, Populisten und Patrioten, die nichts unversucht lassen werden, um ihre Ziele zu erreichen." Die VGV fürchten nämlich "Nachgiebigkeit gegen den Druck der Lobbys (so im Falle des Projekts Ried/Kronplatz) und des aufsteigenden Patriotismus (Toponomastik)".

Patrioten werden also von den VGV mit Betonierern und Populisten in
einen Topf geschmissen, und mangelndes Umweltbewusstsein gelte es
gleichermaßen zu bekämpfen wie Patriotismus. Immer dieselbe typisch
grüne Schizophrenie:

Wie kann man für den Erhalt einer intakten Natur, aber gegen den Erhalt
einer intakten Kultur (sprich: ohne pseudoitalienische und faschistisch
belastete Toponomastik) sein?

Hat die Liebe zur Natur nichts mit Patriotismus zu tun? Warum ist den
VGV der Patriotismus, wenn er die Liebe zur Kultur Tirols und die
Ablehnung des italienischen Faschismus zum Ausdruck bringt, derart ein
Dorn im Auge?

Gibt es da einen "Old Deal" zwischen den VGV und den Neofaschisten?

Cristian Kollmann, Süd-Tiroler Freiheit, München/Laurein

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15 Kommentar(e)

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hier bedarf es wohl einiger klärungen:

1. @ulrich92:
über seine orthografiekenntnisse möge ein deutschlehrer befinden, ich würde dem text in dieser hinsicht ein 5/6 geben, soviele fehler hab ich gefunden!

2. faschismus
man kann durchaus den nationalsozialismus verdammen und doch selbst eine autoritäre grundhaltung haben. gegen den (italienischen) faschismus zu sein impliziert nicht automatisch, ein lupenreiner demokrat zu sein.

3. toleranz ist, wenns weh tut:
natürlich! toleranz meint aj nicht, das zu akzeptieren, dem ich sowieso zustimme. nein: es heisst, die meinung zuzulassen, der ich gerade NICHT zustimme, gegen die ich vielleicht sogar politisch ankämpfe. aber ich setze mich dafür ein, dass der andere seine mir kontroverse meinung kundtun kann.

4. schützenmarsch:
mit diesem marsch haben die teilnehmer genau das gegenteil ihres hauptzieles erreicht: indem ich mit einem dämonisch und faschistoid wirkenden fackelzug durch bozen ziehe, mache ich das anliegen, weg von italien zu gehen, bestimmt nicht attraktiver. glauben die fackelträger, damit auch nur einen italiener im land für das weggehen begeistert zu haben? glauben die marschierer, ein plebiszit, wo nicht die mehrheit der italiener mit einem "ja" zum weggehen gestimmt haben, würde von irgendjemandem anerkannt? nur wenn auch im italienischen teil der südtiroler bevölkerung eine begeisterung für eine loslösung von italien entsteht, ist sie überhaupt erst andenkbar! darum müsst ihr euch - wenn schon - kümmern.

2

Dieser Beitrag verdient einen Kommentar. Die Grünen sind ein Widerspruch in sich selbst, zum Glück begreifen dass die Leute langsam (siehe Wahlergebniss)..

3

@ Otto
"toleranz ist, wenns weh tut!": wenn Toleranz wehtun soll (?), dann seid ihr Grünen die reinsten Masochisten. Soviel Toleranz und Respekt vor anderen Kulturen und Multikulti undundund, wir ihr es wollt, kann man von einem Volk ohne Selbstaufgabe der eigenen Kultur gar nicht verlangen.

Wenns weh tut, geht man zum Doktor, in diesem Fall am besten zum Psychiater.

4

warum?
warum muss das immer sein?

5

find ich gut

6
Cristian Kollmann

@ otto
Ihre Art, auf die Kritik an den Verdi-Grünen-Vërc zu reagieren, kennen wir ja von anderen Usern:

Auf die konkrete Kritik im Leserbrief wird nicht eingegangen, dafür ziehen Sie es vor abzulenken, indem Sie zu einer Art Gegenschlag ausholen möchten. Dabei kommen Sie, wie auch Ihre übrigen grünen Freude, mit den typischen Pauschalurteilen daher: Ein friedlicher Protestmarsch gegen die Folgeerscheinungen des Faschismus wird als undemokratisch abgetan; die Verdi-Grünen-Vërc seien ebenso heimatverbunden (freilich: wenn man die faschistische Symbolik als heimatstiftend und hochwertige Kultur interpretiert); Sie tun so, als ginge es jenen Südtirolern, die sich durchaus noch als Tiroler fühlen und noch nicht wie die Verdi-Grünen-Vërc zu Altoatesinen verkommen sind, gegen alles Italienische und nicht gegen die faschistische Zwangsbeglückung und Altoatesinisierung unserer Heimat.

Da Sie nicht differenzieren wollen, passt es auch wunderbar in ihr Feindbild zu behaupten, dass in unseren Augen alle, die ein Wort Italienisch reden, Faschisten sind. Immer wieder dasselbe Spiel: Nach bekannter grüner Manier möchten auch Sie den Spieß einfach umdrehen, indem Sie am liebsten uns als Faschisten (warum nicht gleich gar als Nazis?) bezeichnen würden, weil wir eben diesen erkennen, nicht verharmlosen und daher bekämpfen wollen. Und das scheint Sie zu stören. Warum? Seien Sie ehrlich: Widerspricht das wirklich Ihrem „Demokratieverständnis“?

7

Antwort an Otto:
Servus Otto, schon einmal etwas von Groß- und Kleinschreibung gehört?
Aber jetzt verstehe ich wenigstens deine Haltung zur deutschen Sprache (wenn man eine Sprache nicht beherrscht, kommt sie einem fremd vor)! Wer sagt denn bitteschön, dass alle Menschen welche Italienisch reden Faschisten sind? Die Süd-Tiroler Freiheit jedenfalls nicht! Und im Gegensatz zu den Grünen hat die STF Toleranz!!! Sie respektiert die Meinung der Grünen (Meine Meinung:diese reden vielfach einen "Plentn"!), sucht ein klärendes Gespräch, einen Dialog, die Diskussion, während die Grünen stehts irgendwas zu "meckern" haben, aber nie zu einer Aussprache bereit sind (wahrscheinlich fehlen ihnen die Argumente!)! Immer wieder der gleiche "Schmäh": ihr seid Neo-Nazis, rechtes Pack,...
Vielleicht solltest du einmal das Programm der STF ansehen! Wenn das faschistisch ist, dann heiße ich Benito Mussolini!!!
PS:Ist es undemokratisch, wenn man sein Land vor nationalistischen Angreifern schützt?

8

..
da bleibt einem nur volle zustimmung für otto zu zeigen.

überhaupt muss ich nicht zum ersten mal bemerken. herr kollmann hat eindeutig ein hobby: über die grünen herzuziehen. ich weiß nicht wie viele beiträge es bis jetzt waren, aber langsam wirds echt langweilig.

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@otto
Lieber grüner Realitätsverweigerer!
Wenn ich Deine Kommentare hier so lese,dann kann ich nur Froh sein,
daß Ihr(die Grünen) im Politischen Niemannsland verschwindet!
Die Wahlergebnisse in Süd- und
Nordtirol sprechen eine klare
Sprache! Umweltpolitisch für
nichts (Mehr) zu gebrauchen muß mann halt
gegen die eigene Bevölkerung publik machen und die Multikultischiene fahren um seine Daseinberechtigung zu rechtfertigen! Am Besten
wäre Ihr löst euch auf und gründet
mit den Neofaschisten eine eigene Partei! Dann könnt Ihr eure Ideologie des Multikulti und des
Faschismus richtig ausleben und gegen die
"Zöpfe und Trachten" ankämpfen!
Arme Leute!!!!!

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@armin:
da beweist der armin selbst, wie weit es mit der freiheit bei ihm ausschaut: er mokiert sich über meinen "unangebrachten" kommentar. daraus schliesse ich, ER möchte darüber entscheiden, was an- und was unangebracht ist. tolles demokratieverständnis! nahe am faschismus! ja, die grünen können sich was bei der südt.freiheit abschauen: die schönen trachten, die schönen zöpfe, das haben die grünen alles nicht.
aber nicht abschauen tu ich mir die demokratieauffassung einiger dieses clubs. denn die heisst so: nur wir deutsche sind rechten glaubens. alle, die ein wort italienisch reden, sind faschisten. nein, das schauen wir uns bestimmt nicht ab. toleranz ist, wenns weh tut!

11

Grüne
Von der Süd-Tiroler Freiheit könnten sich die Grünen was abschauen, anstatt unangebrachte Meldungen loszulassen.

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das problem der leute um und mit kollmann ist ihr innerer widerspruch: einerseits werden die faschistischen sünden angeprangert, andererseits geht man(n) mit den truppen marschieren. für tirol. dem man die "treue" hält (was immer das heissen mag. marschieren hat aber implizit etwas undemokratisches in sich. da tanzt mann nach der pfeife eines kommandanten. also eines führers. erst der führer macht den marsch möglich.
die grünen sind genauso heimatverbunden wie die rechten marschierer es zu sein glauben. deswegen wollen sie ihre heimat vor den betonierern schützen. nur haben die grünen einen weiteren heimatbegriff. er inkludiert auch die möglichkeit, dass italienischsprachige mitbürgerinnen südtirol als ihre heimat empfinden.
aber das ist für die theutschen recken alles faschismus. die theutschen recken sehen aber den balken des faschismus im eigenen auge nicht. so hat der marsch in bozen alles zerstört, was sie selber wollten, nämlich die menschen für tirol begeistern. dieser marsch hat die demokraten vor der vision eines durch diese marschierer diktierten tirols erschrecken lassen. meine lieben pseudotiroler: erst mal demokratisch werden, dann tirolerisch. andreas hofer war alles, aber sicher kein demokrat. kulturbewusstsein erlaubt immer auch die kultur des anderen.

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Antwort an ff:
Ich gebe dir völlig Recht! Nicht dass ich etwas gegen andere Kulturen habe, aber es ist tatsächlich so, dass sich die Grünen um jede andere Kultur bemühen, wenn es um ihre eigene geht jedoch den Schwanz einziehen!
Schließlich sind wir auch eine Minderheit in einem fremden Staat!!!
PS: ich glaube die Grünen sind sogar noch GRÜN hinter den Ohren, jedenfalls wenn es um Politik geht!!!

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Wieder was Neues?
Die angeblich so multikulturellen Grünen sind für alle Kulturen und immer gegen die eigene Kultur. Das kann man in Süd-Tirol, in Österreich und in Deutschland verfolgen.
Ihr Hauptproblem: sie haben gar keine Kultur.

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Wahre Demokratie
Christian Kollmann, ein Mann der wahre Worte spricht!!! Ich glaube die Grünen verstehen nicht wobei es eigentlich in einer wahren Demokratie geht! Zu einer wahren Demokratie gehören Links und Rechts, gehören die Kommunisten sowie PDL! Jeder hat das Recht darauf seine eigene Meinung zu haben und zu vertreten! Jedoch denken die Grünen, dass nur sie die einzig wahre Partei sind!!! Wahrscheinlich wäre es ihnen am liebsten wenn es eine Art Grüne-Diktatur gäbe!!! Und dann auch noch die Frechheit zu besitzen, die Süd-Tiroler Freiheit und die Freiheitlichen als Neo-Nazis abzustempeln finde ich einfach nur unverständlich! "Wer will denn hier die einzige Partei im Land sein? Die STF und die F respektieren andere Meinungen und suchen ein klärendes Gespräch, und was ist mit den Grünen?